Ich möchte dies an alle hier schreiben, die mir geantwortet haben:
Danke für alles. Danke für eine Beiträge.
Ja, es ist ein Selbstmord auf Raten. Einige wenige schaffen es mit sowas bis 50-60 Jahre, aber auch das ist schon eine starke Leistung vom Körper, all diese Gifte auszuhalten.
Mal angenommen, ich würde aufhören - ein kalter Entzug würde mich töten. Es wäre ein sehr, sehr langer Prozess um überhaupt nur schon auf ein Level zu kommen wo man sagen könnte, das könnte ein gesunder Körper mitmachen.
Aber dann stellt sich eben die alles entscheidende Frage: Wozu?
Damit meine ich nun die Bipolare Störung. Euch muss ich da ja nichts darüber erzählen, ihr kennt es.
Wozu gesunden, wenn der Geist ohnehin krank ist und man nichts hat zum Leben?
Warum diesen epischen Kampf antreten, wenn das Ende sowieso dasselbe sein wird? Wozu? Für was?
Mein Hund hat auch schon wieder einige Jahre auf dem Buckel, er wird die Regenbogenbrücke auch überqueren in ein paar Jahren. Selbst wenn ich nicht durchkomme, für ihn wäre gesorgt.
Aber sonst. Das ist nichts. Da wartet keine Ehefrau und Kinder zuhause, für die man sich sagen könnte "ich mache das für sie". Fast alle meine alte Freunde sind entweder tot oder weggegangen.
So, all dies um nur letztendlich in Depressionen einsam in einem dunklen Raum zu hocken?
Das kann ich auch so haben, nur weniger lang und angenehmer mit einem Bier. Das Ende ist dasselbe.