HI Friday, ich hoffe, dir geht es inzwischen besser mit deinem Gedankenkreisen. Wenn am Ende wenigstens eine Lösung steht, dann kann man damit ja besser umgehen. Aber wenn eine Situation sich kaum verändern lässt, dann kann man nur versuchen die lästigen Gedanken los zu werden. Das ist dann hart. Ich übe auch, was meine Nachbarn betrifft.
Du hast Recht, bei mir ist auf jeden Fall viel Ungewissheit im Spiel, was die Sache noch schwieriger macht. Wenn ich konkrete Vorstellungen von einer Veränderung habe, dann kann ich mich dran gewöhnen, indem ich das Neue gedanklich immer wieder durchkaue. Ich habe mich in der Firma allerdings nicht geoutet, weder mit der BS noch mit dem Autismus, auf irgendwelche Rücksicht werde ich also nicht hoffen dürfen.
Das erinnert mich an eine Firma, in der ich ein Praktikum hatte. Die hatten gerade rationalisiert und ein junger Mann kam trotz seiner Kündigung jeden Tag in die Firma und lief im Flur auf und ab, weil er mit der Veränderung nicht klar kam. Ich vermute im Nachhinein, dass das ein schwerer betroffener Autist war. Ich weiß leider nicht, wie das für ihn ausging, aber er tat mir sehr leid.