Deborah schrieb:
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> Hallo Lisa,
>
> bei mir herrscht auch keine
> Weltuntergangsstimmung.
> ... und mit den Engpässen bei Lebensmitteln komme
> ich zurecht.
>
> Ich schrieb, dass ich diese Stimmung wahrnehme.
> Ob die Probleme in meiner Region nur herbeigeredet
> sind, sei mal dahin gestellt.
>
> Lediglich ca. 1800 km trennen mein Bundesland von
> der Ukraine.
> Die Landesregierung erwägt, Bunker zu bauen, in
> denen die Bevölkerung Schutz suchen kann,
> sollte der Krieg auf unsere Region übergreifen.
>
> Es sind derzeit über das Land verteilt
> Leuchttürme (wenn die Stromversorgung
> zusammenbricht)
> und Wärmeinseln (bei Wegfall der Energie fürs
> Heizen) eingerichtet.
>
> Die Adressen, wo jeder - nach Straße und Wohnlage
> - im Notfall Hilfe bekommen kann,
> wurden an alle Haushalte verteilt.
>
> Auf Empfehlung der Landesregierung habe ich mich
> auch mit einer größeren Menge Wasser
> bevorratet.
> Weltempfänger, ausreichend Kerzen und
> Gasfeuerzeuge halte ich ebenfalls seit längerem
> vor.
>
> Alles Panikmache?
> Alles bloß herbeigeredete Probleme?
>
> * * *
>
> Sei froh, wenn Dich das alles nicht betrifft.
>
> Mich persönlich trifft es auch nicht unmittelbar,
> da mein größtes Problem ist, wieder laufen zu
> lernen.
> ... dennoch läßt mich das, was ich um mich herum
> wahrnehme, nicht kalt.
* * *
28. November 2025
Meine Ängste haben nach und vor dem Krieg in der Ukraine dazu geführt,
dass ich real und im übertragenen Sinn das Gleichgewicht verloren habe.
Der Gleichgewichtsnerv im linken Ohr war ausgefallen.
Gott sei Dank kann ich heute wieder laufen, wenn auch kippelig.
Mit den als Schwerbehinderung anerkannten verbliebenen Schäden, kann ich leben.
Ich liebe meine Heimat und werde hier bleiben.
In WZ-Fenster hängen seit gestern der Engel des Lichts und Friedenstauben
... und ich bete um Schutz und Segen.
Gruß
Deborah