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        <title>bipolar-forum.de - Bipolar-Forum</title>
        <description>Selbsthilfeforum zum Erfahrungsaustausch über Bipolare Störungen für Betroffene, Angehörige und Interessierte</description>
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        <lastBuildDate>Fri, 11 Sep 2026 03:07:14 +0200</lastBuildDate>
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            <title>Bipolare Diagnose wieder loswerden? (3 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726436,726436#msg-726436</link>
            <description><![CDATA[ Hallo zusammen,<br />
<br />
ich hätte eine etwas ungewöhnliche Frage.<br />
Wie lange müsste ich ohne Medikation symptomfrei sein,<br />
bis ärztlicherseits geprüft werden könnte, ob eventuell doch keine BiPo Störung vorliegt?<br />
<br />
Der Hintergrund ist folgender: Durch Gespräche mit Psychiaterin, Psychologin und eigene Reflektion<br />
ist mir retrospektiv aufgefallen, dass meine bisherigen Manien immer (wirklich ohne Ausnahme immer)<br />
im Zusammenhang mit Cannabiskonsum aufgetreten sind. Genauer gesagt zeitverzögert nach Konsumstopp.<br />
<br />
Der Ablauf war stets der gleiche: Sobald ich einmal den Konsum von Cannabis begonnen hatte,<br />
agierte ich als Süchtiger und die Konsummenge stieg rasant während die die Konsumintervale immer kürzer wurden.<br />
Endstufe waren dann meistens 12 bis 15 Joints über den Tag verteilt, wobei ich durch Toleranzbildung kaum noch einen Rausch<br />
gespürt habe, während meine Atemwege und Lunge mir immer deutlicher signalisierten dass es so nicht weitergehen kann.<br />
Wenn der Leidendruck dann groß genug war, stellte ich den Konsum komplett auf 0 ein, jedoch ohne Entzugsklinik oder ähnliche Unterstützung.<br />
Als psychische Entzugserscheinungen traten dann Schlafstörungen und Reizbarkeit auf. Ziemlich genau 4 bis 5 Wochen<br />
nach Konsumstopp eskaliert die Hypomanie bzw. Manie massiv und dann bin ich in die Klinik eingefahren.<br />
Dieses Muster |Konsum| -&gt; |Konsumstopp| -&gt; |4-5 Wochen später Manie| habe ich blöderweise mehrfach (9-11 mal) wiederholt.<br />
<br />
Durch die Zeitverzögerung zwischen Cannabiskonsum und Auftreten der Manien und weil ich ein Süchtiger bin,<br />
wollte ich sehr lange Zeit diesen Zusammenhang nicht wahr haben. Hab's u.a. als Selbstmedikation rechtfertigt.<br />
<br />
Von 2020 bis 2023 war ich nach einer Langzeitdrogentherapie über 3 Jahre komplett clean, also kein Cannabis und auch kein Alkohol.<br />
In diesem Zeitraum hatte ich mich mit meiner damaligen Psychiaterin überworfen und bin einfach nicht mehr hingegangen,<br />
somit auch keine Medikamente (Lithium) mehr eingenommen.<br />
Über 2 Jahre hat das funktioniert ohne manisch oder depressiv zu werden. Hab in dieser Zeit auch Vollzeit gearbeitet und während der Corona-Zeit<br />
gab es auch genug andere Stressfaktoren.<br />
Es hat solange gut funktioniert, bis ich dummerweise wieder mit Cannabis rückfällig wurde und das oben beschriebene Muster wiederholt habe.<br />
<br />
Mir ist bewusst, dass es genug Menschen gibt mit manisch-depressiven Episoden oder auch psychotischen Episoden,<br />
die noch nie irgendwas mit illegalen Drogen am Hut hatten. Menschen die die ganze Zeit clean sind und die Krankheit tritt trotzdem auf.<br />
<br />
Gleichzeitig frage ich mich, ob meine bipolare Störung eventuell einfach eine Folge des Cannabiskonsums/-Entzugs ist.<br />
Ich meine nicht irreversibel als dauerhafte Folgestörung sondern möglicherweise als akute Nebenwirkung/Entzugserscheinung.<br />
Wie lange müsste man symptomfrei ohne Medikation sein, bis ein Facharzt die Diagnosestellung kritisch überprüft? 5 Jahre? 10 Jahre?<br />
Gab es überhaupt schon Fälle in denen eine jahrelang bestehende Bipolar Diagnose zurückgenommen wurde?<br />
<br />
Ich bedanke mich schon mal im voraus für konstruktive Beiträge.]]></description>
            <dc:creator>Mellifera</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 21:24:39 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
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            <title>Immer nur Ärger mit den Ärzten (1 Antwort)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726432,726432#msg-726432</link>
            <description><![CDATA[ Hallo liebes Forum,<br />
<br />
ich hatte mich vor langer Zeit mal öffentlich mit dem Thema gemacht, dass ich mich von meiner Ärztin, einer Oberärztin einer Institutsambulanz endlich gelöst hatte. Schlussendlich blieb mir in letzter Konsequenz nichts anderes übrig, als ihr mein Vertrauen zu entziehen. Bereut hab ich diesen Schritt nie, nur es nicht schon viel früher getan zu haben.<br />
Dann ging die Suche nach einem neuen Arzt/Ärztin los...es dauerte nicht allzu lange im schönen Lübeck.<br />
Der neue Arzt war richtig klasse.<br />
Verständnisvoll, respektvoll, Kommunikation auf Augenhöhe etc......leider ging er nach etwas über einem Jahr in den Ruhestand.<br />
Die Praxis wurde von seinem Nachfolger übernommen. Ein Arzt zwar mit viel Erfahrung, jedoch fing alles negative wieder von vorne an.<br />
Bevormundungen, infragestellen von .Befunden seines Vorgängers/anderer Ärzte, Infragestellen von meinen bisherigen Therapieerfolgen. Im nachhinein lass ich sogar davon eine schwere Depression gehabt zu haben, wo es nachweislich nicht der Fall war.<br />
<br />
Es kostet mich jedes Mal soviel Kraft, mich wieder wieder erklären zu müssen und auf solche Personen zu treffen.<br />
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?<br />
Ein neues Erst Gespräch bei einer anderen Ärztin liegt zum Glück in nicht allzu weiter Ferne....]]></description>
            <dc:creator>LarsF73</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 17:06:32 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726413,726413#msg-726413</guid>
            <title>Ausbildung mit bipolarer Störung (1 Antwort)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726413,726413#msg-726413</link>
            <description><![CDATA[ Hallo ihr Lieben,<br />
<br />
ich habe diese Woche eine neue Ausbildung angefangen, aber bin zur Zeit depressiv. Man hat es auch gemerkt dort, bin mir sicher. Ich habe mich sehr schüchtern und zurückhaltend verhalten und habe oft auch Sprachfehler gehabt. Mit meinen 24 Jahren komme ich mir da wie ein kleines Kind vor, weil ich in meinen depressiven Phasen sozial sehr inkompetent bin und kaum etwas sage und mich in mir selber verschließe. Habe auch totale Konzentrationsschwierigkeiten und traue mir kaum was zu. Jetzt frag ich mich, ab wann ich meinen Arbeitgeber aufklären sollte bzw. ob ich ihn aufklären sollte, dass man vlt versteht, was mit mir los ist. Würde nicht sagen, was ich habe, aber vlt, dass es mir grd privat/ familiär oder so nicht gut geht. Ist halt natürlich das Riskio da, dass sie das Ausbildungsverhältnis dann kündigen, wenn sich meine Stimmung nicht ändert und ich Schwiergkeiten habe, die Aufgaben gut zu machen... Habe auch den Eindruck die sind enttäuscht davon, wie ich bin, weil ich im Vorstellungsgespräch sehr extrovertiert und aufgeschlossen war (da war ich in keiner Phase, also weder depressiv, noch manisch). Oder soll ich mir einfach noch Zeit nehmen? Kann halt nicht einschätzen, wie lange diese Phase noch geht...<br />
<br />
LG Sunflowergirl]]></description>
            <dc:creator>Sunflowergirl</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 12:12:19 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726355,726355#msg-726355</guid>
            <title>2 Themen auf einmal, Semaglutid und Erwerbsminderungrente (25 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726355,726355#msg-726355</link>
            <description><![CDATA[ Hallo an alle,<br />
<br />
da ich nicht 2 Bäume eröffnen möchte packe ich meine Fragen in einen.<br />
<br />
Semaglutid. <br />
Seit meiner Misslungenen Reha habe ich auch die Diagnose Adipositas 1. Für mich als Adipositascoach (zertifiziert von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung) ein graus.<br />
<br />
Genau vor einem Jahr wog ich noch 67 Kilo. Sertralin hat mir schon mal 5 Kilo mehr auf die Hüften gebracht, nach der Diagnose Bipolar kam im Januar Quetiapin dazu und aktuell wiege ich 88 Kilo. Die Medikamente haben mich von sportlich vital, zu einer Adipösen Frau die nun schnaufen muss wenn ich den Berg hoch gehe.<br />
<br />
Nun soll ja evt. noch Lithium dazukommen. Dann rolle ich gewiss. All mein Wissen über Ernährung hilft mir einen Schei....<br />
<br />
Man könnte sagen, dann ist es halt so. Aber Sport ist mein Leben, das mir immer aus allen Lagen Sicherheit gab. Diesen Sport kann ich nun kaum noch ausführen. Für mein Rennrad bin ich nun zu schwer, die Laufklamotten lassen mich aussen wie ein Michelin Männchen. Schwimmen geht noch einigermassen. <br />
<br />
Lange Rede, meine Psychiaterin hat mir nun die sogennate Abnehmspritze als Privat Rezept, was sonst, ausgestellt, brachte mich auf die Idee.<br />
Ich habe nun lange überlegt und das für und wieder abgewägt und mich entschlossen, bzw. mir diese Woche schon die erste Dosis verpasst.<br />
<br />
Wer nimmt dies auch von euch?<br />
<br />
----------------------------------------------<br />
<br />
Die Reha hat mir die volle Erwerbsminderungsrente empfohlen und so auch in den Abschlussbericht geschrieben. Diese Woche kam nun schon von der DRV der Brief mit der Kenntnisnahme und die Aufforderung das ich diese Rente innerhalb 30 Tagen beantragen soll/kann.<br />
<br />
Da es für mich eben keinen anderen Weg gibt werde ich dies auch tun. Natürlich mit Hilfe vom VDK oder ähnlichem da ich mit diesem Antrag mehr als überfordert bin.<br />
<br />
Mir stellt sich nun die Frage, in wie weit wird das auch von der DRV genehmigt ?  Da man ja nun doch öfters ließt das bei Psychischen Erkrankungen oft abgelehnt wird.<br />
<br />
Wie war das bei euch?<br />
<br />
<br />
Da ich ja ausser der Bipolaren Störung noch eine kptbs habe erhoffe ich mir natürlich das es durch geht.<br />
 Ich gehe echt am Zahnfleisch, bin ständig in gemischten Phasen und verlassen das Haus aktuell nur zum Gassi gehen, oder dem Versuch meinen massigen Köper zum Laufen zu bringen. <br />
<br />
Ich danke euch schon mal für Antworten<br />
<br />
Lg<br />
Katja]]></description>
            <dc:creator>Nubecita</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 23:29:47 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726345,726345#msg-726345</guid>
            <title>Darm gesund Psyche gesund (1 Antwort)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726345,726345#msg-726345</link>
            <description><![CDATA[ Hallo ihr Lieben,<br />
<br />
ich kriege immer mehr mit, dass Menschen sich von psychischen Krankheiten heilen oder in Remission gehen, wenn yie ihren Darm heilen.<br />
<br />
Ich kann dazu mehr erzählen wen es interessiert.<br />
<br />
Ich suche jemanden im Raum NRW der interessiert ist das gemeinsam zu schaffen.<br />
Ich schaffe das irgendwie nicht alleine aufgrund meiner Bipolaren Störung bin ich so sprunghaft und habe meine Impulse nicht gut unter Kontrolle was Essen angeht, bzw fällt mir Beständigkeit schwer.<br />
<br />
Hat jemand Interesse gemeinsam zu versuchen den Darm zu heilen und vielleicht auch gemeinsam zu kochen etc :)?<br />
<br />
Gerne melden! ❤️]]></description>
            <dc:creator>Laury93</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 09:28:42 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726327,726327#msg-726327</guid>
            <title>Wechseljahren - Auf einmal wieder depressive Episode (9 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726327,726327#msg-726327</link>
            <description><![CDATA[ Hallo zusammen,<br />
<br />
ich bin bipolar 2, 52 Jahre alt und hatte vor 46Tagen meine letzte Regelblutung.<br />
Ich bin super auf Citalopram und Lamotrigin eingestellt und daher so gut wie seit Jahren stabil.<br />
Bislang haben mich die Wechseljahrsbeschwerden relativ in Frieden gelassen, zumindest im Vergleich zu jetzt. Mal Hitzewallungen, Schlaflosigkeit, Schwindel, Gelenk- und Gliederschmerzen, aber meine Psyche blieb stabil. Jetzt, seit meine Tage ausbleiben, wird es seit 2 Wochen immer schlimmer. Eine Woche nur extreme Müdigkeit, seit einer Woche habe ich nun das Gefühl in die Depression zu rutschen. Mein Psychiater hat mir nun zusätzlich Opipramol verschrieben, damit die innere Unruhe und das Gegrübele nachlässt.<br />
Bin jetzt halt immer müde und recht benommen, aber besser als anders.<br />
<br />
Nun meine Frage...<br />
Wer kennt das von euch in dieser Form?<br />
Konntet ihr das irgendwie wieder in den Griff bekommen? Hat eine Hormonersatztherapie etwas geholfen?<br />
<br />
Ich bin echt ratlos und hab auch Angst wie das jetzt alles weitergehen wird. <br />
<br />
Ich wäre wirklich sehr sehr froh, wenn ihr euch melden würdet. <br />
<br />
Vielen lieben Dank]]></description>
            <dc:creator>Qiui</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 06 Sep 2026 01:36:33 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726316,726316#msg-726316</guid>
            <title>Das ging mächtig in die Hose (5 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726316,726316#msg-726316</link>
            <description><![CDATA[ Hallo<br />
Nach knapp zwei Monaten fühle ich mich jetzt wieder halbwegs stabil um zu berichten.<br />
Mein Medikamentenwechsel von Maprotilin auf Sertralin ging mächtig schief.<br />
Samstags letzte Mapro genommen,Sonntags die erste Sertralin.<br />
Die ersten Tage waren ganz okay und ich habe mich echt gefreut keine Nebenwirkungen zu haben.<br />
Doch dann ab Tag fünf ging es los.<br />
Ich habe gemerkt wie meine Depression,nach vielen Jahren,wieder anklopft.<br />
Gewichtsverlust,Schlafstörungen,Angstattacken,Panikattacken ich lief nur noch rum wie aufgedreht.<br />
Das ging dann nochmals fünf Tage weiter so weil ich ja die Umstellung durchziehen wollte.<br />
Doch dann habe ich den Notarzt gerufen weil es nicht mehr zum aushalten war.<br />
Krankenhaus.Blutdruck bei 220 zu 110.Kalium total unten.Qt Zeitveränderung.<br />
Und meine Depression war wieder da.<br />
Jetzt bin ich seit Mitte Juli Krankgeschrieben.<br />
Kann mich schlecht konzentrieren,und nicht Leistungsfähig, das ganze belastet mich sehr.<br />
Mit meinem Maprotilin und Lithium war ich super eingestellt.<br />
Jetzt habe ich das gefühl das mein Leben komplett im Arsch ist.<br />
<br />
Ich war so naiv zu glauben das der Wechsel so einfach ist.<br />
<br />
Danke für die Aufmerksamkeit]]></description>
            <dc:creator>benjy73</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 10:07:13 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726312,726312#msg-726312</guid>
            <title>Compliance (6 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726312,726312#msg-726312</link>
            <description><![CDATA[ Guten Tag,<br />
<br />
ich frage mich ganz allgemein, wie wichtig Therapietreue ist. Muss man erst mehrmals auf den Boden der Tatsachen aufgeschlagen sein? Oder könnte man direkt sagen - ein Rückfall und nie wieder.<br />
<br />
Grüße]]></description>
            <dc:creator>JohannavonOrleans</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 12:02:15 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726308,726308#msg-726308</guid>
            <title>Frage nach eurer Meinung (3 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726308,726308#msg-726308</link>
            <description><![CDATA[ Hi :)<br />
Weiß nicht ob das ok ist aber dürfte ich ein paar sachen erzählen und ihr könntet mir eure meinung dazu sagen?<br />
Hab keine Bipolar Diagnose aber immer wieder Schübe die manisch sein könnten.<br />
Gerade das erste Mal seit über 2 Wochen wieder halbwegs klar und tu mor schwer zu verstehen was ich in letzter Zeit alles eig getan habe..<br />
Lg<br />
Alice]]></description>
            <dc:creator>Alice94</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 21:33:20 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726303,726303#msg-726303</guid>
            <title>Umgang mit starken Aggressionen und ausgesprochenes Zerstörungsziel (3 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726303,726303#msg-726303</link>
            <description><![CDATA[ Hallo,<br />
Ich bin Mutter einer erwachsenen und in eigener Wohnung lebenden an bipolarer Störung erkrankten Tochter, die sich nach einem längeren Klinikaufenthalt in einer ganzheitlich arbeitenden Fachklinik in einer starken psychotischen Maniephase befindet. Einher gehen aggressive Zerstörungstendenzen, die Familie (mehrere Geschwister) und vor allem mich als Ziel haben. Diese werden aktiv betrieben. Vor dem Klinikaufenthalt befand sie sich in einer tiefen Depression.<br />
Lithium wird aller Wahrscheinlichkeit nach aus gesundheitlichen Gründen nicht verordnet, da sie nierentransplantiert ist.<br />
Wie geht man mit dieser Zerstörungsaggression in der Familie um? Die Aktionen gehen an unsere Grenzen. Hat jemand Erfahrung damit? Komme in dieser Phase nicht mehr an sie heran...]]></description>
            <dc:creator>Pension2023!</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 14:41:03 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726265,726265#msg-726265</guid>
            <title>Gespaltener Wesenskern (6 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726265,726265#msg-726265</link>
            <description><![CDATA[ Hallo in die Runde,<br />
<br />
Ich bin Angehörige eines bipolar erkrankten, der derzeit noch ohne Medikamente behandelt wird. Es wurde Aripiprazol vom Psychiater &quot;empfohlen&quot; aber sein Therapeut und er haben beschlossen derzeit vorerst kein Medikament einzunehmen, weil noch auf die Meinung eines anderen Psychiaters gewartet wird.<br />
<br />
Jedenfalls kommt er derzeit aus einer Mischphase raus, welche stark ausgeprägt war und auch mit psychotischen Symptome einherging. Er hat sich leider am Höhepunkt des Schubs nicht zum Psychiater begeben sondern erst vor kurzem, als vorallem die stark manischen Symptome begonnen haben abzuklingen.<br />
<br />
Auf mich wirkt er dennoch immer noch wie gespalten. Ein Teil von ihm weiß bereits, was er alles angerichtet hat und beginnt nach langer Dissoziation starke Schuld und Scham zu empfinden. Dennoch führt er gewisse in der Manie begonnen Verhaltensweisen, die vieles zerstört haben, immer noch fort. Er ist einerseits wieder klarer und einsichtig und anderseits nicht fähig zu erkennen, dass er immer noch nicht seinem gesunden Wesen entsprechend denkt und handelt.<br />
<br />
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Kommt es irgendwann zu einem &quot;vollen&quot; Verständnis und daher Aufgabe dieser krankhaften Verhaltensweisen?<br />
Wie lang hat das gedauert?]]></description>
            <dc:creator>Troy123</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 23 Aug 2026 08:26:15 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726246,726246#msg-726246</guid>
            <title>Leben mit bipolarer Störung – wie habt ihr euren Weg gefunden? (23 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726246,726246#msg-726246</link>
            <description><![CDATA[ Hallo zusammen,<br />
<br />
ich bin neu hier und würde mich gerne mit Menschen austauschen, die vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht haben.<br />
<br />
Meine psychischen Probleme haben bereits in meiner Teenagerzeit angefangen. Die Diagnose bipolare Störung bekam ich allerdings erst Mitte 20. Seitdem habe ich verschiedene Therapien gemacht, war auch schon in einer Tagesklinik und habe viele Medikamente ausprobiert.<br />
<br />
Seit mehreren Jahren nehme ich Lithium und hatte seitdem keine Manie mehr. Die Depression kommt allerdings immer wieder durch und reißt mich teilweise komplett aus meinem Leben.<br />
<br />
<u>Depression, Medikamente &amp; aktuelle Situation</u><br />
<br />
Ich habe über die Jahre verschiedene Antidepressiva ausprobiert. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass mein Körper neue Präparate überhaupt nicht mehr verträgt. Ich reagiere teilweise mit starker Übelkeit, Schwindel, Erbrechen und anderen körperlichen Beschwerden. Gleichzeitig habe ich die Erfahrung gemacht, dass Medikamente, die früher geholfen haben, irgendwann nicht mehr dieselbe Wirkung hatten.<br />
<br />
Aktuell ist genau das wieder passiert und ich bin deshalb schon länger krankgeschrieben. Besonders schwierig ist für mich, dass ich erst vor Kurzem einen neuen Job angefangen hatte und nun direkt länger ausfalle. Mein Arbeitgeber hat mir ein Gespräch und Unterstützung angeboten, aber ich weiß überhaupt nicht, was ich sagen soll. Aufgrund früherer Erfahrungen möchte ich meine psychische Erkrankung nie wieder offenlegen. Was sagt man jedoch dem Arbeitgeber?<br />
<br />
Momentan empfinde ich viel Druck, Anspannung und Angst, bin schnell überreizt und erschöpft. In dieser Ausprägung kannte ich das vorher nicht. Ich bin fachärztlich in Behandlung und überlege zusätzlich, eine psychosomatische Reha zu machen.<br />
<br />
Mich würde interessieren: Kennt jemand diese Veränderung im Laufe der Erkrankung? Also dass Antidepressiva irgendwann nicht mehr wirken wie früher oder plötzlich kaum noch vertragen werden? Und hat jemand Erfahrungen mit einer psychosomatischen Reha bei bipolarer Störung?<br />
<br />
<u>Studium, Beruf &amp; GdB</u><br />
<br />
Mein zweites großes Thema ist mein beruflicher Weg. Ich studiere noch und hangele mich beruflich gefühlt von einem Werkstudenten- oder Teilzeitjob zum nächsten. Ich frage mich oft, wie andere Menschen mit bipolarer Störung es geschafft haben, ihre Ausbildung oder ihr Studium abzuschließen und anschließend dauerhaft im Berufsleben Fuß zu fassen.<br />
<br />
Ich habe außerdem einen GdB von 50. Im Studium habe ich erst vor Kurzem angefangen, diesen tatsächlich zu nutzen und Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Bei meinen Werkstudenten- oder Teilzeitjobs habe ich ihn dagegen bisher nie angegeben. Ich habe Sorge, wie Arbeitgeber darauf reagieren, ob Nachfragen kommen oder ich mich erklären bzw. rechtfertigen muss.<br />
<br />
Deshalb würden mich besonders die Erfahrungen von Menschen interessieren, die bereits während ihrer Ausbildung oder ihres Studiums einen GdB hatten. Habt ihr ihn bei euren Arbeitgebern angegeben? Wenn ja, schon bei der Bewerbung oder erst später? Hat es euch geholfen oder habt ihr auch negative Erfahrungen gemacht?<br />
<br />
Und vor allem: Wie habt ihr es geschafft, mit der Erkrankung euren beruflichen Weg zu finden und langfristig im Arbeitsleben zurechtzukommen?<br />
<br />
Ich freue mich auf eure Erfahrungen und einen offenen Austausch.<br />
<br />
Grüße gehen raus :-)<br />
Clementine]]></description>
            <dc:creator>Clementine</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 06 Sep 2026 13:14:11 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726242,726242#msg-726242</guid>
            <title>Bipolar/ ohne Famillie / beziehungslos (2 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726242,726242#msg-726242</link>
            <description><![CDATA[ Hallo ,<br />
<br />
gibt es im Forum Menschen auf die die o.g. Eigenschaften zutreffen ? Ich würde mich gerne mit Euch über diese Lebenslage<br />
<br />
austauschen. Ich hätte mir nie vorstellen können, wie das Leben sich ändert, wenn man all seine Angehörigen zu Grabe <br />
<br />
getragen hat.  Ich habe letzte Woche erfahren, dass&quot; die Schwester von mir  &quot; vor einem Jahr verstorben ist. Auf dem Grab <br />
<br />
war ihr Foto. Bis dato konnte ich ihr nicht verzeihen, ihr Blick war erbärmlich, voller Furcht und erweckte mein Mitleid.<br />
<br />
Gerne auch über PN.<br />
<br />
Danke &amp; LG]]></description>
            <dc:creator>sultan</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 14:47:25 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726220,726220#msg-726220</guid>
            <title>Ehemann nach Bupropion-Erhöhung radikal wesensverändert. Verdacht auf manischen Mischzustand/Bipolarität. Brauche Austausch. (13 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726220,726220#msg-726220</link>
            <description><![CDATA[ Hallo zusammen,<br />
<br />
ich schreibe hier, weil mein Kopf nach den Ereignissen der letzten Monate völlig zerrissen ist. Ich fühle mich, als würde ich um einen Mann trauern, der physisch noch existiert, dessen Seele und wahres Ich aber wie ausgelöscht sind. Wir waren 11 Jahre ein glückliches Paar, davon 4,5 Jahre verheiratet. Wir waren füreinander das absolute „Zuhause“. Aktuell bereite ich meinen Auszug in eine eigene Wohnung vor, um mich aus diesem Albtraum zu retten, aber emotional komme ich dem Tempo meines zusammenbrechenden Lebens kaum hinterher. <br />
<br />
Aufgrund des Verlaufs vermute ich ganz stark eine (undiagnostizierte) Bipolare Störung und einen schweren manischen Switch. Der absolute Verlust seiner Empathie war für mich das Schlimmste: Bei einem unserer letzten Aufeinandertreffen vor der Trennung erlitt ich vor seinen Augen und aufgrund seiner feinseligen, verachtenden und emotional plötzlich abgewendeten Art eine physische Reaktion mit massiven, qualvollen Herzschmerzen, die bis in den Bauch zogen. Er sah mich mit einer eisigen Gefühlskälte und absoluten Emotionslosigkeit an – null Empathie und sagte dann: Wenn ich einen Unfall hätte, müsstest du ja auch alleine klarkommen. Im Laufe des Dezember sagte er: Ich merke, dass schon allein deine Anwesenheit mich anspannt.  Auf Rückfrage wie er das meint: <br />
Als würde er neben einem Menschen sitzen, den er nicht mag...oder als würde gleich eine Prüfung auf einen zukommen, auf die man keinen Bock hat. Im November schrieb er noch: Freue mich auf das gemeinsame Einschlafen...im Dezember/Januar ging das nur noch mit nicht abgesprochener Bedarfsmedikation!<br />
<br />
Es war, als blicke ich in die Augen eines wildfremden Menschen. Der Auslöser: Im Oktober 2025 wurde seine Bupropion-Dosis wegen einer depressiven Phase erst auf 150mg, dann auf die Höchstdosis von 300 mg gesetzt und dann zurück auf 150mg. Seine Persönlichkeit wurde komplett überschrieben. Er zeigte Anfang Januar extreme körperliche Unruhe (permanentes Aneinanderreiben der Füße, zwanghaftes Knacken mit den Fingergelenken), fahriges Auftreten, eine energische, veränderte Stimmfarbe und auffällige, starre, glänzende Augen. Seitdem ist er für mich komplett in zwei unvereinbare Anteile gespalten:<br />
<br />
1. Das manisch-destruktive Ich (und der soziale Abstieg):<br />
Gesteuert von einem permanenten, ungesunden Drang nach Dopamin, Reizen und Flucht. Ende Dezember bis Anfang Januar war er nur noch unterwegs. Kurz nach Neujahr war er lange spazieren und berichtete einen neuen Freund im Restaurant kennengelernt zu haben. nach Nach einer &quot;impulsiven und ungeplanten&quot; Trennung &quot;aufgrund eines Neuanfangs, herausfinden wer er ohne mich ist, eigene Wohnung und Anzweifeln sexueller Orientierung &quot; lebte er 5 Monate lang nur aus dem Rucksack bei Freunden usw., vollzog 4 Wohnungswechsel in 6 Monaten.<br />
Bei seinem fluchtartigen Auszug nahm er keine praktischen Alltagsgegenstände mit, sondern raffte impulsiv große Wandbilder und seinen PC zusammen, flog kurz darauf beim Kumpel raus und endete im desorganisierten Couchsurfing. Er klagte über Ganzkörperschmerzen und die quälende Unfähigkeit, weinen zu können. Im April vollzog er einen radikalen Schnitt: Er löschte und blockierte langjährige, gemeinsame Freunde und ignorierte Einladungen zu wichtigen Meilensteinen (Hochzeiten, 30. Geburtstage) komplett. <br />
Finanziell ruiniert er sich – er zahlte Doppelmieten aus dem alleinigen Krankengeldbezug, lässt Post wochenlang ungeöffnet liegen und schickte eine rechtlich wertlose Kündigungs-Mail an unsere Vermieterin. Zwischen Januar und März baute er massiven Druck auf, damit ich aus der Wohnung ausziehe, und warf mir vor, ich würde „auf seine Kosten chillen und lachen“ – pure Projektion seines eigenen Elends. Als ich Grenzen setzte, kündigte er impulsiv an, seinen Mietvertragsteil ohne Anschlussunterkunft zu kündigen, und riskierte Obdachlosigkeit. Er  entschuldigte sich später nach Spiegelung meiner Situation für den Druck.  („du hast es ja schon schwer genug&quot;) Er flog nach 3 Monaten beim ersten Freund raus ( kurz zuvor hatte er sehr große Wandbilder zum Freund mitgenommen... Er schrieb mir: XY schmeißt mich raus. Woraufhin ich ihn mehrfach anrief. Er blockte ab, er könne gerade nicht. Nach Stunden sendete ich ein ? Er: Ihm sei jetzt nicht nach Telefonieren, ich solle genau schreiben, was ich gewollt habe..Aber danke, dass du direkt angerufen hast. Ich kann erstmal wo schlafen...<br />
<br />
Er entwertete die Ehe rückwirkend komplett („nur aus Mitleid/Verlustangst geheiratet“) Dann: Natürlich seien da auch Gefühle gewesen, aber &quot;aus falschen Gründen&quot; geheiratet. Ich sei ihm als Mensch nicht egal, aber es reicht nicht mehr für Beziehung oder Ehe..Nachdem er im Oktober nachts noch schrieb dass ich sein Zuhause bin und wie froh er ist, dass ich an seiner Seite bin.. Im September kauften eir noch Möbel zusammen...<br />
<br />
2. Das unterbewusste, gesunde Bindungs-Ich (und extremes Gaslighting):Trotz der Aggressionen brach die 11-jährige Bindung immer wieder unwillkürlich durch. Mitten in hasserfüllten Monologen rutschten ihm laut „Schatz“ oder „Schatzi“ heraus, worüber er selbst erschrak [Mitte März überfiel ihn eine Art emotionaler Vandalismus: Er versteckte gezielt eines unsere Hochzeitsbilder, weil er den Anblick der Realität nicht ertrug. Später betrieb er brutales Gaslighting und behauptete, intensive Nähe bei Treffen (Umarmungen, Memes) seien „nur für mich“ gewesen, um mir zu helfen. Obwohl er behauptete, er wolle mich im Trennungsjahr nicht sehen, schrieb er heimlich eine WG in meiner direkten Nachbarstraße/Seitenstraße an und verhandelte um das Zimmer (das er zum Glück nicht bekam) Gleichzeitig betonte er panisch, er wolle „auf keinen Fall wieder einziehen, weil sonst nach Monaten wieder Gefühle entstehen könnten“  Bis heute blockiert er die Räumung seines Zimmers in der Wohnung – seine Hantelbank, sein Boxsack und Kisten und alles Mögliche stehen seit Wochen unberührt da.<br />
Aktuelle Eskalation durch Kontaktentzug (August 2026): <br />
<br />
Seit Juni kommuniziere ich nur noch strikt bürokratisch und an einem fest mitgeteilten Wochentag mit ihm. Vorletzten Donnerstag holte er Möbel ab – ich bin seit Monaten absichtlich nicht da. Als er per Text fragte, wann ich in meine neue Wohnung kann, antwortete ich nur kühl mit dem Datum. Seine Reaktion war ein völlig bizarres, aufgesetztes: „Ach wie cool, freut mich, dass das klappt mit der Wohnung!“<br />
Danach eskalierte sein digitaler Kontrollverlust: Er fügte am 28.07. ein aggressives Metal-Lied namens „The Carnage“ (Das Gemetzel) in unsere alte, intime Flitterwochen-Liste ein. Er folgte mir plötzlich bei Kleinanzeigen, sah quasi dabei zu, wie ich unser altes Leben auflöse und entfolgte panisch, als ich ein Kleid und den ehemals gemeinsamen Sessel hochgeladen habe <br />
<br />
Unmittelbar vor der Abreise zu einem einwöchigen Musik-Festival warf er mein Profil aus dem Netflix-Account. In seiner eigenen Watchlist hinterließ er als letzte Einträge zwei Filme: Bride Hard (eine Hochzeit versinkt im Chaos) und &quot;Ein Schatz zum Verlieben &quot;(ein geschiedenes Paar findet nach einer Schatzsuche wieder zusammen).Genau heute endet sein Festival und er kehrt morgen in die nackte Realität (Schulden, Chaos, seine Wohnung ) zurück. <br />
<br />
Ich bin am Ende meiner Kräfte. Mein Kopf spaltet ihn selbst in den „alten“ und den „neuen“ Mann, um diesen Widerspruch zu überleben und uch habe teils sogar Schmerzen im Kopf aufgrund dieser Dissonanz. Ich habe mehrfach Kontakt zu den Ärzten in der Klinik aufgenommen gehabt und über diesen krassen und plötzlichen Wesenswandel berichtet...ich war bei seinem Hausarzt, um ihn zu schützen, falls er irgendwann realisiert was er mir angetan hat.. Und ich war Anfang des Jahres beim Sozialpsychiatrischen Dienst, anonym.<br />
Das Schlimme ist: Sein Umfeld scheint davon nichts zu merken, ich bin die Einzige, die es so hart abbekommen hat. Sein bester Freund hat mich zudem nicht ernstgenommen.. Mein Mann sei lediglich etwas lebendiger als sonst und er scheine diesen Neuanfang wohl zu brauchen. Durch ihn erfuhr ich aber dass die Medikamente im März (nach/in der Tagesklinik) nochmal etwas umgestellt wurden seien.. <br />
<br />
Ab Oktober/ November schloss er sich ( Mitte 30) einer Klinik-Clique aus Anfang 20 Jährigen an, ließ sich ein Ohrloch stechen, übernachtete dort und berichtete über gegenseitiges Kraulen während der Klinikzeit(!). Dies brachte er dann mit zu mir und kraulte mich genauso wie er es dort kennengelernt hatte... <br />
<br />
.Meine Fragen an euch:Hat jemand von euch so eine extreme Wesensveränderung und so einen Bupropion-induzierten Switch erlebt? Wie geht man mit dieser Mischung aus brutaler Abweisung und gleichzeitiger, kranker Fixierung (Nachbarstraße, Netflix-Filme, Sachen blockieren) um? Wie habt ihr die Trauer um einen Partner verkraftet der zwar noch lebt, aber nicht mehr existiert?<br />
<br />
Vielen Dank fürs Lesen.]]></description>
            <dc:creator>hope12</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 19:39:19 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726196,726196#msg-726196</guid>
            <title>Fehlende Krankheitseinsicht in Manie - Wie mit Freund umgehen? (8 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726196,726196#msg-726196</link>
            <description><![CDATA[ Hallo zusammen,<br />
<br />
ich bin neu im Forum und frisch im Thema Bipolare Störung, wobei ich mich schon in das Thema und das Forum eingelesen habe. Ich erhoffe mir hier Erfahrungsberichte und Tips von Betroffenen und Angehörigen.<br />
<br />
Mein Partner wurde vor 2,5 Jahren nach einer depressiven Phase mit der bipolaren Störung diagnostiziert. Für seinen ambulanten Psychater waren die Anzeichen wohl nicht ausreichend, weswegen er die Diagnose nicht bestätigt hat (Aussage von meinem Partner). Im Januar hat er sein Medikament abgesetzt und befindet sich nun seit ca. 4 Wochen in einer manischen Phase.<br />
<br />
Mit das schlimmste ist für mich seine fehlende Krankheitseinsicht und das Bestehen darauf, dass es ihm gut geht. Natürlich bringt er auch immer wieder den Psychater ins Spiel, welcher der Diagnose nicht zugestimmt hat und laut dem es ihm gut geht.<br />
<br />
Das Positive ist, dass er scheinbar noch einem geregelten Arbeitsablauf nachgehen kann und soweit ich weiß, ist auch noch kein finanzieller Schaden entstanden.<br />
<br />
Allerdings ist diese Phase für uns Angehörige sehr belastend, da ich auch erst vor 2 Wochen von seiner Diagnose erfahren habe, und dann erst angefangen habe, sein Verhalten zu verstehen. Seine Familie weiß denke ich nichts von seiner Diagnose.<br />
<br />
Ich habe bereits versucht, Kontakt mit seinem Psychater aufzunehmen und habe mit dem SpDi telefoniert. Das schlimme ist aber, dass man erst so wirklich eingreifen kann, sobald er fremd- oder selbstgefährdend wird. Und es fühlt sich schrecklich an, dass man diese Phase einfach so weiterlaufen lassen muss.<br />
<br />
Ich habe große Angst davor, wie sich sein Verhalten weiter entwickelt und vor dem Absturz in die depressive Phase. Ich möchte auf jeden Fall eine Zwangseinweisung oder generell einen Klinkaufenthalt verhindern.<br />
<br />
Wie sollte ich mich ihm gegenüber Verhalten und was für Möglichkeiten habe ich, ihm zu helfen, ohne ihn zu übergehen oder dass er sich hintergangen fühlt?<br />
<br />
Ich danke euch im Voraus für eure Erfahrungen und Tips und wünsche euch ein schönes Wochenende!]]></description>
            <dc:creator>jules.oth</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 08:41:40 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726183,726183#msg-726183</guid>
            <title>Gibt es hier Sportler die Lithium nehmen mit Tipps? (2 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726183,726183#msg-726183</link>
            <description><![CDATA[ Hallo, <br />
<br />
mir tut es richtig gut, viel Sport zu machen. <br />
Stress kann ich damit super abbauen.<br />
Ich bin noch bei einer kleinen Menge Lithium, die ich zusammen mit der Ärztin ausschleichen möchte. <br />
Das Ziel ist die Monotherapie mit Quetiapin (400 mg). <br />
Ich vermute, dass das Lithium mir Probleme beim Sport macht. <br />
Trinke ich stilles Wasser, läuft das fast durch. <br />
Heute hat mir meine Neurologin gesagt, dass ich keine Elektrolydmischung trinken soll wegen dem Lithium.<br />
Wenn ich zum Beispiel eine große Strecke Fahrrad fahre, habe ich ein ziemliches Bedürfnis danach. <br />
Mein Sportpensum ist bei ca 6 - 8 Stunden in der Woche. <br />
Ich habe das Gefühl, mit dem Salz habe ich es auch nicht so gut im Griff, obwohl ich immer Stix oder ähnliches dabei habe. <br />
Nachts nach dem Sport schlägt meine Smartwatch bei mehreren Werten Alarm. <br />
Mit der Hitze passe ich auf. Das ist zwar jetzt glücklicherweise wahrscheinlich nur ein temporäres Problem, aber gerade beim Reduzieren will ich schon weiter sporteln. <br />
<br />
Danke für eure Antworten<br />
Grüße]]></description>
            <dc:creator>Candy40</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 15:55:25 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726165,726165#msg-726165</guid>
            <title>Überlastet… (39 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726165,726165#msg-726165</link>
            <description><![CDATA[ Fühle ich mich grade auf der Arbeit.<br />
<br />
Hab meine Medis hochgefahren und merke <br />
dass ich von dem Arbeitsthema nicht mehr<br />
abschalten kann. <br />
<br />
Hatte die letzten Wochen viele Rückstände<br />
zu bearbeiten und konnte mich auch nicht<br />
mehr so gut konzentrieren wie sonst.<br />
<br />
Hab Angst wieder krank zu werden…]]></description>
            <dc:creator>elsbeth</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 06 Sep 2026 19:21:44 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726143,726143#msg-726143</guid>
            <title>Reha Abbruch wegen Hypomanie? (29 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726143,726143#msg-726143</link>
            <description><![CDATA[ Hallo. an alle,<br />
<br />
Vor 14 Tage bin ich meine erkämpfte Reha angetreten. Psychosomatisch mit Fokus auf Trauma und Depressionen. <br />
<br />
Erst ging es mir sehr gut und ich war stabil, doch nach ein paar Tagen fing es an das mich alles stresste. Vor allem die mit Patienten, wo ein sehr viele wie Zombies rumlaufen: wie  kein Grüßen, nur Gemecker, alle am weinen und sehr unmotiviert was die Therapien angeht. (zumindest kommt es mir so vor) .<br />
<br />
Wegen meiner Kptbs bin ich in der Trauma Gruppe und vieles kommt bei mir hoch, das Problem ist das ich mich in den Räumen auch nicht sicher fühle.<br />
<br />
Seit 3 Tagen nun, kommt eine Aggressivität in mir hoch, große Gereiztheit, Ruhelosigkeit und eine Kraft die mir sagt, eigentlich bin ich ja gesund, ich spüre die kommende Manie.<br />
<br />
Das Lamotrigin wurde verdoppelt und Quetiapin auch morgens gegeben, zudem da ich nicht schlafen kann auch mit Quetiapin habe ich nun auch Atosil, bekommen, die mich auch morgens schon nach 6 std. schlaf aus dem Bett treibt. <br />
<br />
Ich habe absolute Angst in eine richtige Manie zu verfallen.<br />
<br />
Gerade weiß ich gar nicht was ich tun soll. Ich würde am liebsten verschwinden, was natürlich nicht geht wegen Krankengeld und so.<br />
Ich fühle mich absolut Hoffnungslos was in mir eine unbändige Kraft hervorbringt.<br />
<br />
Es ist so schrecklich diese Erkrankung zu haben.]]></description>
            <dc:creator>Nubecita</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 14:41:52 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726129,726129#msg-726129</guid>
            <title>eine Quelle meiner Depressionen ... (11 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726129,726129#msg-726129</link>
            <description><![CDATA[ [<a href="https://www.youtube.com/watch?v=edvPBvJ2MqE"  rel="nofollow">www.youtube.com</a>]<br />
<br />
[<a href="https://www.youtube.com/watch?v=G86wu0BOOJI"  rel="nofollow">www.youtube.com</a>]<br />
<br />
... und wir machen einfach so weiter ... und meine Hypomanien und die daraus folgenden Psychosen sind mein verzweifelter Versuch nicht vollkommen zu de-kompensieren ... Immerhin habe ich es geschafft meine stofflichen Süchte einzudämmen und meine emotionalen Wellenausschläge zu nivellieren ... meine Hoffnung allerdings schwindet täglich. Ich brauche nur auf meinen Balkon zu gehen ... 35 - 38,5°C <u>im Schatten</u> sind fast schon die Regel. Und was machen &quot;Wir&quot;? Wir bauen Klimaanlagen in unsere Wohnungen. Heizen damit die Umwelt nur noch stärker auf.<br />
<br />
Wo bleibt die Klimaanlage für meine geschundene Seele ?? Und die nächste Hitzewelle wird angekündigt, die großen Flüsse trocknen aus, die Wälder entzünden sich selbstständig, und &quot;Wetter&quot; wird zur Katastrophe ... Wo bleibt die Klimaanlage für meine Psyche ?? Immerhin funktioniert meine Phasenprophylaxe noch ... einigermaßen.]]></description>
            <dc:creator>Sinuskurver</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 10 Aug 2026 17:34:43 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726126,726126#msg-726126</guid>
            <title>Kohlenhydratarme Ernährung (4 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726126,726126#msg-726126</link>
            <description><![CDATA[ Guten Tag,<br />
<br />
als Betroffener der bipolaren Störung bin ich auf das Buch von Annett Oehschlager gestoßen: Stabilität kann man essen!? Bausteine zum Selbstmanagement bei bipolarer Störung. Ein Ratgeber und Erfahrungsbericht für Menschen mit Manien und Depressionen.<br />
Sie schreibt u.a. &quot;seit dem ich auf Kohlenhydrate weitgehend verzichte und mein Blutzuckerspiegel nicht mehr schwankt, schwankt auch meine Stimmung nicht mehr!<br />
<br />
Ich selbst ernähre mich bis auf wenige Ausnahmen seit April kohlenhydratfrei bzw. nehme nur sehr wenige Kohlenhydrate über Obst oder Gemüse auf. Ich nehme nur eine halbe Tablette Quetiapin im Notfall ein, wenn ich zu aggressiv werde. Das war das letzte Mal im März, also vor der Ernährungsumstellung.<br />
Ich mache Sport, bin aber seit März nicht mehr erwerbstätig. Ich habe mich seit der letzten hypomanischen Phase im Januar krank schreiben lassen, bzw. lasse mich weiterhin krank schreiben. Aktuell besuche ich die Tagesklinik in Sigmaringen seit einer Woche.<br />
<br />
Wer hat positive Erfahungen mit einer Keto/kohlenhydratreduzierten Ernährung gemacht?<br />
Wer kennt das Buch?<br />
<br />
Herzliche Grüße sendet Eiche]]></description>
            <dc:creator>Eiche</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 08 Aug 2026 23:36:08 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726125,726125#msg-726125</guid>
            <title>Abschied aus dem Forum (1 Antwort)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726125,726125#msg-726125</link>
            <description><![CDATA[ hallo zusammen<br />
<br />
Aus einem bestimmten Grund verabschiede ich mich aus dem Forum, dazu mehr später…<br />
<br />
Die Adminisratoren bitte ich, meinen Account noch eine Weile in aktiv zu lassen, je nach Eurer<br />
Einschätzung und danach final zu löschen.<br />
<br />
Ich werde die Mitgliedschaft von mir und meinem Mann beim DGBS zeitnah kündigen.<br />
<br />
Dank diesem Forum habe ich enorm viel gelernt, das hat mir sehr geholfen, noch mehr Verständnis für psychische Erkrankungen zu finden.<br />
<br />
Ich verachte jegliche Stigmatisierung.<br />
<br />
Diagnose: Dissoziale Persönlichkeitsstörung mit PTBS (ich war in allen Lebensphasen massiver körperlicher, verbaler und psychischer Gewalt ausgesetzt - und es nimmt kein Ende…) inkl Psyhosen, Panikattaken, Traumata, Halluzinationen etc.<br />
<br />
Ich bin multiple erkrankt und folgedessen in einer palliativen Situation, weil meine Krankheiten nicht heilbar sind.<br />
Sollte ich mal die irdische Welt verlassen, dann zu 100% nicht per Suizid. Das verbietet mir mein römisch-katholischer Glaube, und ich bin perfekt krbereitet<br />
<br />
 <br />
Nächsten Monat werde ich 61Jahre alt, und bin sei Ende September 2026 frühpensioniert.<br />
<br />
Ich habe ein perfektes CareTeam und geniesse die Natur und meine beiden Dackel. <br />
Mein Ehemann ist selber Hausartzt alter Schule, aber nicht mein Hausarzt. Er ist jedoch der Mensch, der mi am nächsten steht.<br />
<br />
Etwas berührt verabschiede ich mich von Euch allen<br />
Sabe]]></description>
            <dc:creator>Sabe</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 17:34:21 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726120,726120#msg-726120</guid>
            <title>Borderlinestörung und bipolare Störung gleichzeitig (3 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726120,726120#msg-726120</link>
            <description><![CDATA[ Hallo,<br />
<br />
ich habe eigentlich zwei psychiatrische Diagnosen. Ich habe eine Borderlinestörung und eine bipolare Störung. Die Diagnose Borderlinestörung wurde zuerst gestellt. Ich habe oft den Eindruck, dass sich die beiden Krankheitsbilder gegenseitig beeinflussen können. Ich bin oft sowieso schon etwas impulsiv und emotional und wenn dann noch eine Manie dazukommt, verstärkt sich das noch. In der Depression leide ich oft unter starkem Selbstverletzungsdruck durch die schlechte Stimmung. <br />
Ich wollte einmal fragen, ob noch jemand die beiden Diagnosen hat? Wenn ja, wie geht es euch damit? Ich war als ich jung war sehr viel in der Psychiatrie. Später wurde ich etwas ruhiger, was die Borderlinestörung anging und es besserte sich manches auch etwas.<br />
<br />
Ich wollte noch fragen, ob man bei der bipolaren Störung auch mit Phasenprophylaxe allein auskommen kann also ohne Neuroleptikum? Ich habe durch das Neuroleptikum EPMS und es belastet mich auf Dauer schon.<br />
<br />
Viele Grüße]]></description>
            <dc:creator>Chaplin</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 13:58:48 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726075,726075#msg-726075</guid>
            <title>Teilerwerbsminderungsrente (6 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726075,726075#msg-726075</link>
            <description><![CDATA[ Hallo an alle,<br />
<br />
ich habe im September einen Termin mit dem Sozialverband Deutschland, um mich wegen einer Teilerwerbsminderungsrente beraten zu lassen und dort wahrscheinlich auch gleich den Antrag dafür zu stellen, da ich nach einem Klinikaufenthalt, einer Reha und einem Versuch in einem Vollzeitjob (der gnadenlos gescheitert ist) nicht mehr voll arbeitsfähig bin. Auch meine Hausärztin und meine Psychiaterin haben mir dies bestätigt (Beide raten mir, nicht mehr als 20 Stunden die Woche zu arbeiten). Dazu habe ich nach der Reha an einem Psyrena Programm teilgenommen und auch dort bekomme ich bescheinigt, dass mein Arbeitsversuch fehlgeschlagen ist. <br />
<br />
Jetzt meine Frage: Kennt sich jemand von euch mit diesen Rentenanträgen aus? Ich habe leider von der Reha letztes Jahr die Bescheinigung bekommen, dass ich 8 Stunden arbeiten kann (was nachweislich nicht funktioniert hat). In dem Bericht steht aber auch so ein Blödsinn drin wie &quot;macht jetzt ihre Habilitation und wird Professorin an der Universität&quot;, was für mich bedeutet rückblickend, dass die mich in eine hypomanische Phase versetzt haben, dadurch, dass sie meine Medikamente drastisch reduziert hatten (von 800mg Quetiapin auf 100mg und von 20mg Aripiprazol auf 15mg), weil die meinten, ich sei zum arbeiten zu zugedröhnt...leider erinnere ich mich nicht mehr ganz an die Gespräche mit der Chefärztin, denn ich war tatsächlich etwas zugedröhnt durch die Medis und eh trotzdem schon auf dem Weg in die Manie. Danach wurde ich aus der Reha als quasi &quot;geheilt&quot; entlassen. Ich war dabei auch in einer absoluten Hochstimmung, mit allen Anzeichen einer Manie, die mir die Rehaärzte aber abgesprochen haben, obwohl ich sie mehrfach drauf aufmerksam gemacht hatte. Diese ist mittlerweile verflogen und der Realität gewichen. <br />
<br />
Meine Ärzte raten mir, eine Teilerwerbsminderungsrente zu beantragen und dann nur noch maximal 20 Stunden zu arbeiten (das geht wohl, allerdings kenne ich mich damit nicht so aus). Hat jemand von euch sowas schon hinter sich und kann mir berichten? Für Rückmeldungen dazu wäre ich sehr dankbar. <br />
<br />
Liebe Grüße<br />
Nini]]></description>
            <dc:creator>Nini_Noir</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 28 Jul 2026 08:14:14 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726073,726073#msg-726073</guid>
            <title>Gibts bei euch auch Lieferschwierigkeiten mit Seroquel XR (7 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726073,726073#msg-726073</link>
            <description><![CDATA[ Hey Leute,<br />
<br />
Ich wollte mich mal erkundigen bei uns in Österreich gibt es einen ziemlichen Lieferverzug mit dem Medikament Seroquel Xr in allen Stärken.<br />
Ist das Bei euch in Deutschland ebenfalls der Fall?!<br />
Meine Bekannte die in Österreich eine Apotheke hat, hat mir erzählt, das in den Ländern Indien und China wo diese Medikamente herkommen es Schwierigkeiten mit Rohstoffen gibt. Das ist für Menschen u.A. Wie mir und viele Freunde die auf das Medikament angewiesen ist wie eine Fliegen Klatsche!<br />
Es gibt nur noch kleine Resposten . Ich habe nur noch eine Packung, und dann ist es aus, dann muss ich mir überlegen welches Retard Medikament fast die gleichen Eigenschaften besitzt wie das Seroquel Xr, für manche Menschen ist das eine Suche im Heuhaufen, jedoch für mich, der sich gut auskennt nicht so Drammatisch.<br />
Ich werde meiner behandelnder Ärztin vorschlagen das Sie mich auf Neurotop retard umstellen soll, das ist ein gutes Antikonvulsiva,sprich es wird bei akuten manischen Phahsen Sprich Bipolar 1-2 sehr gut eingesetzt. Der Wirkstoff von Carbamazepin verhindert das die Nervenzellen ihre schnellen Strompulse abfeuern, dadurch kann das Medikament die Anfälle im Keim ersticken.<br />
<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
<br />
Benedikt]]></description>
            <dc:creator>Benedikt1985</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 28 Jul 2026 18:46:48 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726023,726023#msg-726023</guid>
            <title>Partnerschaft - zwischen Meistern und Aufgeben (16 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726023,726023#msg-726023</link>
            <description><![CDATA[ Liebes Forum,<br />
ich schreibe als Partnerin eines bipolar Erkrankten in aktuell akut manischer Phase. Es ist die zweite, ausgewachsene Manie innerhalb unserer Beziehung und ich bin einigermaßen verzweifelt. Er hat unvermittelt den Kontakt abgebrochen vor knapp 6 Wochen, und ich sitze hier (mal wieder) im Scherbenhaufen. Heute hatte ich ein Erstgespräch bei einer Therapeutin, aber es ginge mir &quot;nicht schlecht genug&quot; um mich anzunehmen.. Ich sehe das natürlich anders, aber das hilft mir jetzt auch nicht. Ich habe einen Termin für eine SHG für Angehörige, worin ich viel Hoffnung lege und dachte daher, dass auch ein Austausch hier vielleicht gewinnbringend sein könnte. Denn ich stehe vor vielen Fragen, allen voran natürlich &quot;Wie hält man das als Angehörige aus?&quot; Es ist wirklich jedes Mal ein absoluter Alptraum aus Trauer, Sorge, Wut, Angst, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Erschöpfung, Anspannung, Sehnsucht, Herzschmerz, Ohnmacht, Ungeduld, Kränkung, Abweisung, Unklarheit und Einsamkeit. Wie schaffen es andere Partner, diese Phasen zu überstehen? Ohne zu wissen, wie lange es dauert, wie schlimm es noch wird (beim ersten Mal kam Psychose dazu, ich rechne auch dieses Mal damit), wohin mit den ganzen Gefühlen und Belastungen? Und wie &quot;entscheidet&quot; man, ob man sich weiterhin (oder wieder) darauf einlassen will, wenn die Phase vorbei ist? Wie viel Schmerz kann und will man tragen und ab wann ist die Beziehung mehr Schmerz als Erfüllung? Wie &quot;misst&quot; man das? Fragen über Fragen, vielleicht finde ich hier Antworten oder zumindest Perspektiven.. Danke schonmal!]]></description>
            <dc:creator>mitbetroffene90</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 11:56:32 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726016,726016#msg-726016</guid>
            <title>Frühwarnsymptome vs. normales Leben (7 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726016,726016#msg-726016</link>
            <description><![CDATA[ Hallo zusammen,<br />
<br />
ein Thema, was mich gerade auch noch umtreibt, wie grenzt ihr Frühwarnsymptome von normalen Stimmungsschwankungen ab?<br />
<br />
Ich meine damit, bei jedem Menschen ändert sich die Stimmung ja. Niemand ist ja über Wochen/ Monate oder gar Jahre gleichgestimmt.<br />
<br />
Wenn ich feststelle, dass ich mal euphorisch bin oder gesprächiger und witziger als sonst, gehen bei mir aktuell die Warnlampen an. Irgendwie nervt das aber auch, weil das ja auch schön und angemessen sein kann. Und Episodenprävention ja nicht zur Lebensvermeidung werden soll.<br />
<br />
Eindeutig wird es immer erst, wenn plötzlich mein Schlaf zusammenbricht. Sowohl bei Depression als auch Manie. Ich hätte aber gerne schon klare Signale davor. Ohne gleich jede Schwalbe zu einem Sommer zu erklären.<br />
<br />
Wie geht es euch damit?<br />
<br />
LG Strandblick]]></description>
            <dc:creator>Strandblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 19 Jul 2026 16:58:48 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726011,726011#msg-726011</guid>
            <title>Irrationaler Kinderwunsch (7 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726011,726011#msg-726011</link>
            <description><![CDATA[ Für meinen Mann ist das Thema Kinderwunsch durch.<br />
<br />
Wir haben einen Sohn von 5 Jahren und soweit läuft alles gut.<br />
<br />
Er möchte nicht nochmal bei 0 anfangen mit einem weiteren Kind. Außerdem ist da noch die Krankheit. Im Jahr 2023 hatte ich ziemlich viele Aufs und Abs, es waren schon rapid Cycles.<br />
<br />
Soweit so gut.<br />
<br />
Jetzt kommt mein irrationaler Kinderwunsch.<br />
<br />
Ich hätte aus irgendeinem Grund gerne ein weiteres Kind.<br />
<br />
Vernünftigerweise würde ich den Kinderwunsch begraben. Ich werde im September 41 Jahre alt und bin nicht auf monotherapie unterwegs.<br />
<br />
Ich nehme neben Lithium Risperidon und Abilify.<br />
<br />
Wie schaffe ich das nur? Den Kinderwunsch einfach zu begraben?]]></description>
            <dc:creator>Eliona</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 18:45:52 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726009,726009#msg-726009</guid>
            <title>Einfluss von Schlaf auf Stimmung und Antrieb (4 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,726009,726009#msg-726009</link>
            <description><![CDATA[ Heyhey liebes Forum,<br />
<br />
ich habe in den letzten Monaten den Eindruck, dass ich über meine Nachtschlafdauer aktiv meine Stimmung regulieren kann. Jetzt bin ich neugierig, beobachtet ihr das auch bei euch?<br />
<br />
Vielleicht noch kurz zum besseren Verständnis, aktuell habe ich keine Schlafstörung. Und bin dadurch in der glücklichen Position, dass ich selbst entscheiden kann wie viel ich schlafe. Durch das Quetiapin retard kann das auch ziemlich lang werden, muss es aber eben auch nicht. Eigentlich entscheidet aktuell ausschließlich der Wecker über meine Schlafdauer.<br />
<br />
Jetzt zu meiner Beobachtung: wenn ich 8-9h oder mehr schlafe, fühle ich mich am nächsten Tag eher träge, schnell erschöpft, nachdenklicher und betrübter. Und brauche nachmittags ein Nickerchen.<br />
<br />
Wenn ich 6-7h schlafe, fühle ich mich am nächsten Tag heiterer, gesprächiger, geistig reicher und antriebsvoller. Dann brauche ich nachmittags nach der Arbeit auch kein Nickerchen.<br />
<br />
Hätte es eigentlich andersherum erwartet. Dass ich mit mehr Nachtschlaf erholter bin und keinen Nachmittagsschlaf brauche.<br />
<br />
Habt ihr ähnliches bei euch beobachtet? Oder ist das bei mir gerade Zufall und nur ne Phase? Bin ja noch relativ neu im &quot;Bipolar-Universum&quot; und versuche das Muster für mich besser zu verstehen.<br />
<br />
LG Strandblick]]></description>
            <dc:creator>Strandblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 21:31:07 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725996,725996#msg-725996</guid>
            <title>In der Eigenen Familie, Onkel der einen Runter zieht!!! (5 Antworten)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725996,725996#msg-725996</link>
            <description><![CDATA[ Hey Leute<br />
<br />
Stellt euch vor ich habe in meiner eigenen Familie einen Onkel, der leider ein schwerer Hochstapler ist und nichts auf die Reihe gebracht hat sein ganzes Leben .<br />
Jedes mal wenn ich den sehe, Sagt er zu mir, meine Krankheit ist ein Mist, ich soll 40kg abnehmen usw., ich werde NICHT LANGE Leben. etc<br />
Ich glaube wenn ich den das Nächste mal sehen sollte ,werde ich ihm sagen dass er sich gefälligst einen Job als Kellner suchen soll, und nicht immer irgend welche Geschichten Drucken soll. Der Onkel belastet mich leider Sehr und ich kann nix machen .<br />
<br />
Wie würdet Ihr mit so jemandem Umgehen , bzw. wie würdet Ihr euch Verhalten ???<br />
<br />
Ich bitte um Tipps<br />
<br />
Liebe Grüße]]></description>
            <dc:creator>Benedikt1985</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 23:23:45 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725970,725970#msg-725970</guid>
            <title>Medikamentenkombination (1 Antwort)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725970,725970#msg-725970</link>
            <description><![CDATA[ Hallo ihr Lieben,<br />
Vor 25 Jahren wurde die bipolare Störung bei mir festgestellt. Damals gab es so gut wie keine Aufklärung, nur dass ich die verschriebenen Medikamente unbedingt immer nehmen muss und dass das chronisch ist. Heute bin ich 57 J und habe gefühlt die x te Depression und jedes Mal haut mich das wieder um. 1 mal war ich selbst schuld da ich das Lithium nicht mehr genommen habe. Lange Rede kurzer Sinn seit Mai habe ich wieder eine depressive Episode und bekomme jetzt Sertralin 50 mg, Opipramol 150 mg und Lithium 450 mg kennt jemand diese Zusammenstellung? Zusätzlich zur Depri hab ich massive Ängste.]]></description>
            <dc:creator>DaniP</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 23:24:27 +0200</pubDate>
        </item>
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