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        <title>bipolar-forum.de - Bipolar-Forum</title>
        <description>Selbsthilfeforum zum Erfahrungsaustausch über Bipolare Störungen für Betroffene, Angehörige und Interessierte</description>
        <link>https://www.bipolar-forum.de/list.php?5</link>
        <lastBuildDate>Thu, 16 Apr 2026 06:37:59 +0200</lastBuildDate>
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            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725264,725264#msg-725264</guid>
            <title>Chronifizierung / Mischphasen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725264,725264#msg-725264</link>
            <description><![CDATA[ Hallo , <br />
<br />
ich leide seit ca 4 Jahren an Mischphasen mit anschließenden schweren Depressionen.<br />
Ich bin derzeit stationär und heute hat mir der mitgeteilt das es chronifiziert ist , er mir <br />
nicht mehr helfen kann ( ich bin seit 5 Monaten hier) und jetzt hat mit skills und Selbsthilfegruppen <br />
gucken soll das ich überlebe . Er meint die Mischphasen führen oft zur chronifizierung. <br />
Gibt es hier andere mit Mischphasen die Leben und nicht nur überleben? Ich bin so hoff-<br />
nungslos nach dieser Visite wie noch nie in meinem Leben.<br />
<br />
Grüße <br />
Millstreet]]></description>
            <dc:creator>Holly26*</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 22:13:23 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725243,725262#msg-725262</guid>
            <title>Re: Einige allgemeine Fragen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725243,725262#msg-725262</link>
            <description><![CDATA[ Wenn man auf den Begriff schaut, hat das Ganze mehr Sinn ergeben, als man noch sagte, dass bei der schizoaffektiven Diagnose sowohl psychotische als auch affektive Symptome zeitgleich vorkommen müssen.<br />
<br />
Ich hatte noch nie psychotische Symptome in einer stabilen Phase. Demnach habe ich keine schizoaffektive Störung mehr, wenn man nach der Erweiterung der Diagnosekriterien in Richtung Schizophrenie geht. Auch gut, fühle mich gleich viel gesünder ; )]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 21:35:49 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725230,725261#msg-725261</guid>
            <title>Re: Freunde/Bekannte</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725230,725261#msg-725261</link>
            <description><![CDATA[ VanGogh schrieb:<br />
-------------------------------------------------------<br />
&gt; &gt; Wer eine bipolare Erkrankung hat sollte<br />
&gt; &gt;  mM.keine Freunde mehr haben und seine Nerven<br />
&gt; &gt; schonen.. <br />
&gt; &gt; Es sei denn, man steht auf ein Mündelsein/<br />
&gt; &gt; betreute Freundschaft-nicht auf Augenhöhe<br />
&gt; <br />
&gt; Das trifft vielleicht auf einige zu. Ich habe enge<br />
&gt; Freunde und Bekannte auf Augenhöhe. Wer das<br />
&gt; meiste in meinen Manien abbekommen hat, ist mein<br />
&gt; Partner.<br />
&gt; <br />
&gt; LG<br />
&gt; <br />
&gt; Lisa Vincenta<br />
<br />
Hallo Lisa,  <br />
<br />
so sollte es auch sein und die  Menschen, die einen bedingungslos<br />
lieben, bekommen leider am meisten ab<br />
<br />
Das war auch nur mein Fazit und meine persönliche Erfahrung mit der<br />
Entwicklung von Freundschaften in akuten Phasen ( Polizei, geschlossene, Fixierung etc.)<br />
man hat sich mental entfernt  und ich bin auch nicht traurig, dass alle Freundschaften (ohne groll)<br />
nicht mehr aktiv sind.<br />
<br />
Ich bin aber nich einsam, habe eine Partnerin, zwei Kinder und Vereine wo ich Mitglied bin .<br />
Das reicht mir<br />
<br />
LG<br />
Balu]]></description>
            <dc:creator>Balu76</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 21:34:24 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725243,725260#msg-725260</guid>
            <title>Re: Einige allgemeine Fragen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725243,725260#msg-725260</link>
            <description><![CDATA[ Dein Lebensgefährte hat doch diesen Liebeswahn mit dem Love Scammer oder? Das passt prinzipiell schon auch zur bipolaren Erkrankung der Liebeswahn. Aber wenn diese Phase vorbei ist, sieht ein bipolarer Mensch ein, dass es nur ein Wahn war. Selbst ohne Medikamente sollte sich so etwas wieder legen. Ansonsten denke ich auch, dass dein Lebensgefährte eher zur Schizophrenie neigt wo solche Wahngebäude immer bestehen unabhängig von Phasen. Selbst bei schizo-affektiver Störung &quot;vergeht&quot; so ein Wahn wieder.<br />
Nimmt er Antipsychotika in ausreichender Dosierung?]]></description>
            <dc:creator>MadameX</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 21:18:30 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725230,725259#msg-725259</guid>
            <title>Re: Freunde/Bekannte</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725230,725259#msg-725259</link>
            <description><![CDATA[ &gt; Wer eine bipolare Erkrankung hat sollte<br />
&gt;  mM.keine Freunde mehr haben und seine Nerven<br />
&gt; schonen.. <br />
&gt; Es sei denn, man steht auf ein Mündelsein/<br />
&gt; betreute Freundschaft-nicht auf Augenhöhe<br />
<br />
Das trifft vielleicht auf einige zu. Ich habe enge Freunde und Bekannte auf Augenhöhe. Wer das meiste in meinen Manien abbekommen hat, ist mein Partner.<br />
<br />
LG<br />
<br />
Lisa Vincenta]]></description>
            <dc:creator>VanGogh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 20:55:46 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725243,725258#msg-725258</guid>
            <title>Re: Einige allgemeine Fragen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725243,725258#msg-725258</link>
            <description><![CDATA[ Hi Fly,<br />
<br />
Bei der Diagnose kommt es nicht nur darauf an, was gerade aktuell zu sehen ist, sondern auf den gesamten Verlauf der Erkrankung.<br />
<br />
Schizophrenie: Hier stehen die psychotischen Symptome im Vordergrund. Depressive/manische Symptome können zwar vorkommen, sind aber wohl eher kurz oder nebensächlich.<br />
Bei der affektiven Störung mit Psychose (z.B. Depression mit Wahn) sind die psychotischen Symptome  nur zusammen mit einer Depression oder Manie auftretend. Wenn die Stimmung wieder normal ist, verschwindet auch die Psychose.<br />
<br />
Bei der schizoaffektive Störung gibt es beides: deutliche Phasen mit Depression oder Manie und psychotischen Symptomen. Wichtig ist der Unterschied: Es gibt auch mindestens eine Phase, in der die Psychose ohne depressive oder manische Symptome auftritt. Genau das unterscheidet sie von einer rein affektiven Störung.<br />
<br />
Dass es keinen eigenen ICD-Code für eine Phase ohne affektive Symptome gibt, ist normal, weil der Code immer die gesamte Störung beschreibt, nicht einzelne Abschnitte.<br />
Eine vorübergehende Phase mit „nur Psychose“ schließt eine schizoaffektive Störung nicht aus – sie ist sogar ein wichtiges Diagnosekriterium.<br />
Bei allen drei Systemen gilt: Entscheidend ist der Verlauf über die Zeit, nicht nur der aktuelle Zustand.<br />
<br />
ICD-10:<br />
Die schizoaffektive Störung wird diagnostiziert, wenn gleichzeitig schizophrene und affektive Symptome vorliegen. Der Fokus liegt hier eher auf der gleichzeitigen Ausprägung. Eine klar definierte Phase mit „nur Psychose“ ist nicht so ausdrücklich gefordert wie im DSM-5, wird aber in der Praxis oft zur Abgrenzung mit berücksichtigt.<br />
<br />
ICD-11:<br />
Hier wird stärker auf den Verlauf geschaut. Es müssen deutliche affektive Episoden (Depression oder Manie) und schizophrene Symptome vorkommen. Es wird anerkannt, dass es Phasen geben kann, in denen nur psychotische Symptome bestehen. Die Diagnose basiert auf dem Gesamtbild, nicht auf einzelnen Zeitpunkten.<br />
<br />
DSM-5:<br />
ist am Klarsten formuliert, denn es muss eine Phase von mindestens 2 Wochen mit psychotischen Symptomen ohne affektive Symptome geben. Gleichzeitig müssen affektive Episoden einen wesentlichen Teil der Gesamtdauer ausmachen. Zum Nachlesen steht die Aussage „Psychose auch ohne Affekt ≥ 2 Wochen“ im DSM-5 wörtlich in (Diagnose-)Kriterium B der schizoaffektiven Störung.<br />
<br />
LG fahni]]></description>
            <dc:creator>fahni</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 19:46:07 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725243,725257#msg-725257</guid>
            <title>Re: Einige allgemeine Fragen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725243,725257#msg-725257</link>
            <description><![CDATA[ Hi fahni,<br />
<br />
dass psychotische Symptome bei einer schizoaffektiven Störung auch ohne affektive Symptome auftreten können, kenne ich so nicht. In dem Fall ist es dann doch eine Schizophrenie, oder?<br />
<br />
Es gibt auch keinen ICD Code für eine schizoaffektive Episode ohne Depression oder Manie.<br />
<br />
Oder wo liest du das raus?<br />
<br />
Ich habe im späteren Verlauf meiner Erkrankung zusätzlich die Diagnose schizoaffektive Störung bekommen. Psychotische Symptome hatte ich vorher gar nicht. Als ich dann diese bipolare Mischphase mit psychotischen Symptomen hatte, bekam ich zum Lithium noch ein Neuroleptikum dazu. Die Kombi wirkt bei mir sehr gut antimanisch. Psychotische Symptome hatte ich seitdem nicht mehr und auch niemals unabhängig von affektiven Symptomen.<br />
<br />
Ein Neuroleptikum zu nehmen, ist wohl ratsam, wenn man eine schizoaffektive Störung hat. Ob man das allerdings dauerhaft braucht, kann ich nicht beurteilen. Bei Bipolar 1 wird ebenfalls manchmal auf die Kombi Phasenprophylaxe und Neuroleptikum gesetzt. Also so groß sind die Unterschiede in der Behandlung oft nicht. Es kommt mehr darauf an, mit welchen Medis man individuell gut zurecht kommt. Dafür braucht es halt das Trial and Error Verfahren.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 18:39:24 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725230,725256#msg-725256</guid>
            <title>Re: Freunde/Bekannte</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725230,725256#msg-725256</link>
            <description><![CDATA[ danke balu76,<br />
mir geht es auch so. aber irgendwie vermisse ich was,...]]></description>
            <dc:creator>miracle</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 18:03:46 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725243,725252#msg-725252</guid>
            <title>Re: Einige allgemeine Fragen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725243,725252#msg-725252</link>
            <description><![CDATA[ …ich habe eine Frage zur Psychose, Wahn oder Halluzination : <br />
Ich bin auf die Bezeichnung „Delusion“ gestoßen und diese Beschreibung paßt leider sehr gut auf die 3 Hauptprobleme meines Lebensgefährten. <br />
Delusion <br />
Delusion bedeutet auf deutsch Wahn, Wahnvorstellung, Täuschung, Illusion oder Irrglaube. Es beschreibt den festen Glauben an etwas, das nicht der Realität entspricht, oft trotz eindeutig  gegenteiliger Beweise. Im psychologischen Kontext handelt es sich um eine wahnhafte Überzeugung, die von anderen nicht geteilt wird. <br />
Ist dies Beschreibung zutreffend und könnte das ein Indiz für eine schizoaffektive Störung sein? <br />
Liebe Grüße]]></description>
            <dc:creator>Grashalm</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 13:07:04 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725230,725250#msg-725250</guid>
            <title>Re: Freunde/Bekannte</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725230,725250#msg-725250</link>
            <description><![CDATA[ miracle schrieb:<br />
-------------------------------------------------------<br />
&gt; Hallo, <br />
&gt; <br />
&gt; (1.) wieviel enge Freunde und weitere Bekanntere<br />
&gt; habt ihr?<br />
    Ich habe mich und keine Freunde<br />
Wer eine bipolare Erkrankung hat sollte<br />
 mM.keine Freunde mehr haben und seine Nerven schonen.. <br />
Es sei denn, man steht auf ein Mündelsein/ betreute Freundschaft-nicht auf Augenhöhe<br />
&gt; <br />
&gt; (2.) wie oft seht ihr sie<br />
      nie<br />
&gt; <br />
&gt; (3.) was besprecht ihr mit ihnen?<br />
      nichts<br />
&gt; <br />
&gt; (4.) wissen sie von der Krankheit?<br />
       entfällt<br />
&gt; <br />
&gt; (5.) wieviel gebt ihr pro Treffen an Geld aus?<br />
        Für mich selber, soviel ich mag bis 100€<br />
&gt; <br />
&gt; (6.) wieviel km entfernt wohnen sie von euch?<br />
          entfällt<br />
&gt; <br />
&gt; Grüße<br />
&gt; <br />
&gt; Also, frag nur mal so genau nach, weil ich in in<br />
&gt; letzter Zeit ein Problem damit habe und mich an<br />
&gt; euerer auskunft orientieren möchte.]]></description>
            <dc:creator>Balu76</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:43:55 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725240,725249#msg-725249</guid>
            <title>Re: Ständige Überforderung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725240,725249#msg-725249</link>
            <description><![CDATA[ @pingui_g25<br />
Kein schöner Zustand und alles ist zäh.<br />
 Selbst der Gang zum Briefkasten ist ein halber Marathon.<br />
<br />
Trotzdem mag ich keine &quot;Dritten&quot; die bei einem im Alltag noch rumwirbeln.<br />
  Was noch geht ist im Bett liegen und datteln,  Essen und Netflix schauen.<br />
Es kommem auch wieder andere Zeiten.<br />
<br />
Du hast eine schwere Erkrankung und <b>müssen musst du nichts..</b><br />
auch hier musst du nicht viel machen ob es im Haushalt, Freunde, Arzttermine, Körperpflege ist.<br />
Wegen Arzttermin schau nur zu, dass du über einen Anruf ein E-Rezept für deine Medikamente<br />
ausgestellt bekommst..<br />
<br />
ansonsten kein Stress machen...... heute mach ich gar nichts... nur den  Kühlschrank auf und zu..]]></description>
            <dc:creator>Balu76</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:34:29 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725243,725248#msg-725248</guid>
            <title>Re: Einige allgemeine Fragen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725243,725248#msg-725248</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Chaplin,<br />
<br />
Eine schizoaffektive Störung liegt vor, wenn gleichzeitig schizophrene Symptome (z.B. Wahn oder Halluzinationen) und affektive Symptome (depressive oder manische Beschwerden) auftreten, ohne dass eine der beiden Gruppen allein stark oder eindeutig genug ist, um die Diagnose Schizophrenie oder eine reine Depression bzw. Manie zu stellen. Wichtig ist dabei: Die psychotischen Symptome sind nicht nur ein Teil der Stimmungserkrankung, sondern können auch unabhängig von ihr bestehen.<br />
<br />
Bei Bipolar I treten psychotische Symptome nur während einer manischen oder depressiven Episode auf und verschwinden danach wieder. Bei der schizoaffektiven Störung können psychotische Symptome dagegen auch außerhalb von Stimmungsepisoden vorhanden sein.<br />
<br />
[<a href="https://www.icd-code.de/suche/icd/code/F25.-.html"  rel="nofollow">www.icd-code.de</a>]<br />
<br />
Ja, es gibt natürlich Unterschiede in der Behandlung beider Erkrankungen, nämlich in der Gewichtung der Medikamente. Soviel ich weiß, steht bei der schizoaffektiven Störung fast immer ein Antipsychotikum im Mittelpunkt der Behandlung, weil die psychotischen Symptome (Wahn, Halluzinationen) auch unabhängig von der Stimmung auftreten können. Zusätzlich werden je nach Verlauf Stimmungsstabilisierer und/oder Antidepressiva gegeben. Hier haste also eine parallele Behandlung von Psychose und Stimmung. Kann natürlich auch individuell anders sein, so ist das wohl meist beim Mixen der Medis..<br />
<br />
Bei Bipolar-I werden Antipsychotika oft auch rein phasenabhängig gegeben, aber das ist unterschiedlich, also wie bei Dir wahrscheinlich (?), auch dauerhaft Risperidon zur Prophylaxe. Das machen Psychiater_innen unterschiedlich, denke ich. Aber: Klar gibt es Unterschiede, durch eine Diagnose wird es zielführend in der Therapie.<br />
<br />
Durch Dich ist mir heute das Wort &quot;quasipsychotisch&quot; beim Lesen über den Weg gelaufen, faszinierend.<br />
<br />
LG fahni]]></description>
            <dc:creator>fahni</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 09:14:21 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725243,725243#msg-725243</guid>
            <title>Einige allgemeine Fragen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725243,725243#msg-725243</link>
            <description><![CDATA[ Hallo,<br />
<br />
ich habe wahrscheinlich schon seit meinem 25 Lebensjahr eine bipolare Störung, aber bis die Diagnose gestellt wurde, hat sehr lange gedauert.<br />
Wie unterscheidet man eine bipolar-I-Störung von einer schizoaffektiven Störung ? Gibt es Unterschiede in der Therapie der beiden Erkrankungen ? <br />
Da bei mir die letzten Jahre die manischen Phasen überwogen haben, hat man mir Valproat zur Phasenprophylaxe verschrieben. Mit der Kombi Valproat und Risperidon komme ich ganz gut zurecht.<br />
<br />
Viele Grüße]]></description>
            <dc:creator>Chaplin</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 18:03:51 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725240,725242#msg-725242</guid>
            <title>Re: Ständige Überforderung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725240,725242#msg-725242</link>
            <description><![CDATA[ Hallo,<br />
<br />
als ich jahrelang depressiv war und deshalb im Alltag schlecht zurecht kam, hatte ich eine Eingliederungshilfe. Das hat damals die Psychiatrie für mich organisiert. Ich muss sagen, dass ich damit meine Alltagsaufgaben besser geregelt bekommen habe. <br />
<br />
Jetzt wo ich nur noch selten unter Depressionen leide, ist das Problem mit der Antriebslosigkeit geringer geworden. In den letzten Jahren kam es mehr zu manischen und psychotischen Phasen und damit verbundenen Problemen. <br />
<br />
Viele Grüße]]></description>
            <dc:creator>Chaplin</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 17:17:23 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725240,725240#msg-725240</guid>
            <title>Ständige Überforderung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725240,725240#msg-725240</link>
            <description><![CDATA[ Hallo liebes Forum,<br />
<br />
egal ob es Haushalt, Freunde, Arzttermine, Körperpflege. Bis ich dahin komme alles zu erfüllen. Besonders grausam ist Wäsche zu machen, dauert es und alles liegt Wochen rum.<br />
<br />
Ich weiß auch nicht, ob ich für Tipps bereit bin, ohne dem ganzen mit Augen rollen zu begegnen. Ich suche da glaube ich eher Menschen mit gleichen Erfahrungswerten.]]></description>
            <dc:creator>pingui_g25</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:02:14 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725230,725236#msg-725236</guid>
            <title>Re: Freunde/Bekannte</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725230,725236#msg-725236</link>
            <description><![CDATA[ miracle schrieb:<br />
-------------------------------------------------------<br />
&gt; Hallo, <br />
&gt; <br />
&gt; (1.) wieviel enge Freunde und weitere Bekanntere<br />
&gt; habt ihr?<br />
also ich habe ca 6 enge freundinnen....<br />
&gt; <br />
&gt; (2.) wie oft seht ihr sie?<br />
die sehe ich ca alle 2 wochen.....REAL<br />
&gt; <br />
&gt; (3.) was besprecht ihr mit ihnen?<br />
viel allgemeine themen ..........viel privates was mir am herzen liegt und neatürlich auch ihnen....<br />
sie sind allerdings alle nicht erkrankt <br />
&gt; <br />
&gt; (4.) wissen sie von der Krankheit?<br />
so ziemlich alles....hab sie aufgeklärt den rest wissen sie über das internet<br />
&gt; <br />
&gt; (5.) wieviel gebt ihr pro Treffen an Geld aus?<br />
meistens gehen wir essen und trinken etwas...so ca 30 euros<br />
&gt; <br />
&gt; (6.) wieviel km entfernt wohnen sie von euch?<br />
um die 3 km<br />
&gt; <br />
&gt; Grüße<br />
&gt; <br />
&gt; Also, frag nur mal so genau nach, weil ich in in<br />
&gt; letzter Zeit ein Problem damit habe und mich an<br />
&gt; euerer auskunft orientieren möchte.<br />
<br />
kann ich dir damit helfen ???? und warum magst du es genau wissen ??]]></description>
            <dc:creator>turtle</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 20:45:08 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724830,725234#msg-725234</guid>
            <title>Re: Kennt jemand das Medikament Topiramat?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724830,725234#msg-725234</link>
            <description><![CDATA[ Hallo,<br />
<br />
ich habe habe eine bipolare Störung und Epilepsie. Gegen meine Epilepsie habe ich schon Topiramat bekommen und es hat zu sehr starken psychischen Veränderungen mit Psychiatrieaufenthalt (war schwer depressiv und psychotisch) geführt. <br />
Gegen meine Epilepsie hat viele Jahre gut Lamotrigin geholfen. Lamotrigin ist auch sehr hilfreich bei Depressionen, aber die manischen Phasen hat es nicht verhindert. Ein weiterer Vorteil von Lamotrigin war für mich, dass es nicht müde macht (ich also in der Schule als Kind fit war).<br />
<br />
Viele Grüße]]></description>
            <dc:creator>Chaplin</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 16:24:39 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725230,725233#msg-725233</guid>
            <title>Re: Freunde/Bekannte</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725230,725233#msg-725233</link>
            <description><![CDATA[ Kannst du vielleicht mal dein &quot;Problem damit&quot; näher ausführen, bevor du uns hier einem Verhör unterziehst?]]></description>
            <dc:creator>Hotte</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 14:17:25 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,725231#msg-725231</guid>
            <title>Re: Lithium Einstellungsphase in der Klinik ist besser</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,725231#msg-725231</link>
            <description><![CDATA[ Li hat bei mir in der einstellungsphase (bis jetzt 3x) auch zu turbulenzen geführt. am besten dosis nicht selbst ändern wegen des spiegels und dessen messung. eng mit dem doc zusammenarbeiten. Nimm dir jetzt mal drei wochen frei. solange hat es bei mir immer gedauert. denke, aber dass die schwankungen ohne li noch stärker werden und ich jetzt eine erleichterung erfahre. halte li insgesamt für ein gutes medikament.]]></description>
            <dc:creator>miracle</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 19:50:32 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725230,725230#msg-725230</guid>
            <title>Freunde/Bekannte</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725230,725230#msg-725230</link>
            <description><![CDATA[ Hallo, <br />
<br />
(1.) wieviel enge Freunde und weitere Bekanntere habt ihr?<br />
<br />
(2.) wie oft seht ihr sie?<br />
<br />
(3.) was besprecht ihr mit ihnen?<br />
<br />
(4.) wissen sie von der Krankheit?<br />
<br />
(5.) wieviel gebt ihr pro Treffen an Geld aus?<br />
<br />
(6.) wieviel km entfernt wohnen sie von euch?<br />
<br />
Grüße<br />
<br />
Also, frag nur mal so genau nach, weil ich in in letzter Zeit ein Problem damit habe und mich an euerer auskunft orientieren möchte.]]></description>
            <dc:creator>miracle</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 19:21:52 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725224,725229#msg-725229</guid>
            <title>Re: Betreutes Wohnen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725224,725229#msg-725229</link>
            <description><![CDATA[ Danke! Das ambulante betreute Wohnen wurde mir als Alternative auch vorgeschlagen. Ich werde mir das stationäre betreute Wohnen zumindest mal anschauen.]]></description>
            <dc:creator>youngmarblegiant</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 15:44:19 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725056,725228#msg-725228</guid>
            <title>Re: Habt ihr gesetzliche Betreuer?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725056,725228#msg-725228</link>
            <description><![CDATA[ Ich hatte nach meiner ersten Psychose, bei der ich mit richterlichem Beschluss in der Klinik war für ein halbes Jahr eine gesetzliche Betreuung. Eine wirkliche Hilfe war die Dame ehrlich gesagt nicht.]]></description>
            <dc:creator>youngmarblegiant</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 14:15:29 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725224,725227#msg-725227</guid>
            <title>Re: Betreutes Wohnen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725224,725227#msg-725227</link>
            <description><![CDATA[ Hallo youngmarblegiant,<br />
<br />
ich habe seit mehreren Jahren ambulantes betreutes Wohnen. Dabei lebe ich allein in einer normalen Mietwohnung und bekomme einmal pro Woche Besuch vom ABW. Ich habe meistens nur Gesprächsbedarf, aber manchmal werde ich auch zu einem Arzttermin begleitet oder wir machen Erledigungen zusammen. Das passt für mich sehr gut. Kostenträger ist bei mir der Landeswohlfahrtsverband Hessen. Den Antrag habe ich mithilfe des Vereins gestellt, der das ABW nun auch leistet.<br />
<br />
Viele Grüße]]></description>
            <dc:creator>Ver-rückt</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 13:11:56 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725224,725226#msg-725226</guid>
            <title>Re: Betreutes Wohnen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725224,725226#msg-725226</link>
            <description><![CDATA[ Danke für deine Erfahrungen!]]></description>
            <dc:creator>youngmarblegiant</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 11:23:13 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725224,725225#msg-725225</guid>
            <title>Re: Betreutes Wohnen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725224,725225#msg-725225</link>
            <description><![CDATA[ In der Klinik wurde mir nahegelegt anschließend in eine psychiatrische Wohneinrichtung zu ziehen, woraufhin ich mir eine angeschaut habe. Aber die Vorstellung wieder in einer Art WG zu leben, war schrecklich. Das kam für mich nicht in Frage. Ich bin dann wieder in meine eigene Wohnung zurück.<br />
<br />
Ich hatte nach der Klinik erst &quot;Ambulante Psychiatrische Pflege&quot; von meinem ambulanten Arzt verschrieben bekommen. Damit bin ich zum sozialpsychiatrischen Dienst gegangen und die haben mir jemanden für die Pflege vermittelt.<br />
<br />
In der Zwischenzeit wurde dort mein Hilfebedarf (Art und wöchentlicher Umfang) ermittelt für das betreute Wohnen und der Antrag wurde gestellt. Alles mit Unterstützung des SpDi. Für die Psychiatrische Pflege und anschließend das betreute Wohnen hatte ich dieselbe Person vom DRK. Man bestimmt selber, wobei man Hilfe braucht. Ich hatte überwiegend nur Gesprächsbedarf.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 09:59:29 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725224,725224#msg-725224</guid>
            <title>Betreutes Wohnen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725224,725224#msg-725224</link>
            <description><![CDATA[ Hat hier jemand Erfahrung mit dem betreuten Wohnen? Ob stationär oder ambulant ist egal. <br />
Ich war gerade vier Monate in der Klinik. Ich wurde in einer Mischphase eingeliefert und bin dann in eine psychotische Depression gerutscht <br />
(ich bin schizoaffektiv). Gegen Ende der Entlassung wurde mir dann das betreute Wohnen nahe gelegt, aber ich bin noch ein bisschen skeptisch.<br />
Im Moment halte ich mich bei meinen Eltern auf.]]></description>
            <dc:creator>youngmarblegiant</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 09:15:39 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,698692,725220#msg-725220</guid>
            <title>Studie zeigt Kurzzeit-Psychedelikum Mebufotenin lindert Depressionen über mehrere Wochen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,698692,725220#msg-725220</link>
            <description><![CDATA[ <a href="https://www.aerzteblatt.de/news/kurzzeit-psychedelikum-mebufotenin-lindert-depressionen-uber-mehrere-wochen-fabcf89b-0228-4fb4-a15b-a952fd065fee?utm_id=Red_SM-DAE_Posts&amp;utm_campaign=SM-DAE_Posts&amp;utm_medium=social_red&amp;utm_source=facebook&amp;utm_content=MebufoteninDepressionen"  rel="nofollow">Kurzzeit-Psychedelikum Mebufotenin lindert Depressionen über mehrere Wochen</a><br />
<br />
Wenn man sich anmeldet, kann man den ganzen Artikel lesen.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 18:10:02 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725209,725218#msg-725218</guid>
            <title>Re: Geht die Depression in Richtung Schmerz/Qual? Neigung zu Zwangsgedanken?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725209,725218#msg-725218</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Basti,<br />
<br />
ja, du hast Recht, &quot;Migräne&quot; ist der komplett falsche Ausdruck für das, was ich habe. Ich nutze ihn nur immer um den anderen zu erklären, dass meine Depression weit über die übliche Melancholie und Anhedonie hinausgeht, und ich es nicht aushalte. (Leider kann ich meinen Beitrag nicht mehr bearbeiten) Aber helfen dir Benzodiazepine in diesen Zuständen? Wenn ja, ist das quasi der Beweis, dass Glutamat-GABA System beteiligt ist und dann müsste dir Valproinsäure, die genau dieses System stabiliiert zu 99,99% helfen!<br />
LG taxus-minus]]></description>
            <dc:creator>taxus-minus</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 11:33:10 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725209,725217#msg-725217</guid>
            <title>Re: Geht die Depression in Richtung Schmerz/Qual? Neigung zu Zwangsgedanken?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725209,725217#msg-725217</link>
            <description><![CDATA[ Hallo fahni,<br />
danke für Deine ausführliche Antwort! Ja, ich sollte zurückhaltender mit konkreten Kausalbeziehungen sein, Dopamin bei der Steuerung von Glutamat im Gehirn ja auch eine große Rolle, wodurch es auch sein kann, dass Cannabis über komplexe Umwege wirkt. Aber, im PFC konnte man bei Ratten tatsächlich messen, dass Cannabis das Glutamat (nicht im Blut!) erhöht! Vielleicht ist es aber dennoch besser, man spricht von &quot;aktivierendem&quot; und &quot;dämpfenden&quot; Subsystem und einem Ungleichgewicht, das bei mir oft auch in Richtung &quot;aktivierend&quot; kippt. Und hier könnenn Mittel, nicht nur Cannabis, sondern auch Antidepressiva wie Benzin im Feuer wirken. LG taxus-minus]]></description>
            <dc:creator>taxus-minus</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 11:22:13 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725209,725216#msg-725216</guid>
            <title>Re: Geht die Depression in Richtung Schmerz/Qual? Neigung zu Zwangsgedanken?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725209,725216#msg-725216</link>
            <description><![CDATA[ Hallo taxus-minus,<br />
<br />
Du schreibst: &quot; Außerdem wird die Diagnose &quot;Glutamat-Überschuss / GABA-Glutamat-Ungleichgewicht&quot; noch bestätigt durch meine Erfahrung mit Cannabis: Cannabis hat bei mir einen grässlichen Horror-Trip ausgelöst und es ist tatsächlich auch dafür bekannt Glutamat massiv zu verstärken und das bei mir mangelnde GABA weiter zu reduzieren...&quot;<br />
<br />
Deine Aussage erfordert leider eine etwas längere Antwort...:<br />
<br />
Die Bezeichnung „Glutamat-Überschuss“ oder „GABA-Glutamat-Ungleichgewicht“ ist keine offizielle medizinische Diagnose, sondern höchstens ein Erklärmodell. In der Forschung wird zwar diskutiert, dass bei verschiedenen psychischen Erkrankungen das Gleichgewicht zwischen erregenden (Glutamat) und hemmenden (GABA) Botenstoffen verändert sein kann. Dieses Gleichgewicht ist aber sehr komplex, regional unterschiedlich im Gehirn und im klinischen Alltag nicht direkt messbar. <br />
<br />
Aus einzelnen Erfahrungen ( Reaktionen auf Medikamente oder Cannabis) lässt sich kein spezifisches biochemisches Ungleichgewicht eindeutig nachweisen. Auch gibt es keine standardisierten Tests, mit denen man im Alltag sagen könnte: „Hier liegt ein Glutamat-Überschuss vor.“<br />
Wenn behauptet wird, Cannabis „verstärke massiv Glutamat“, dann ist damit nicht das Glutamat im Blut, sondern höchstens die Wirkung von Botenstoffen im Gehirn gemeint. Das im Blut messbare Glutamat hat jedoch mit psychischen Effekten praktisch nichts zu tun, da es durch die Blut-Hirn-Schranke vom Gehirn weitgehend getrennt ist.<br />
<br />
Der psychoaktive Bestandteil von Cannabis, THC, wirkt auf komplexe Weise im Gehirn und beeinflusst dabei unter anderem auch Glutamat- und GABA-Systeme. Dieser Einfluss ist jedoch nicht einseitig oder konstant. THC kann je nach Situation, Dosis und individueller Empfindlichkeit sowohl hemmende als auch aktivierende Effekte haben. Daher ist die pauschale Aussage, Cannabis erhöhe „massiv“ Glutamat, fachlich nicht korrekt. Dazu kommen noch Dopamin-Effekte und das Endocannabinoid-System.<br />
<br />
Ein Horror-Trip nach Cannabis-Konsum lässt sich vielmehr dadurch erklären, dass das Gleichgewicht der neuronalen Aktivität vorübergehend gestört wird. Bei empfindlichen Personen kann das zu Angst, Unruhe, Übelkeit und belastenden Gedanken führen. Diese Reaktion ist aber kein Beweis für einen Glutamat-Überschuss im Blut oder im Gehirn, sondern zeigt lediglich, dass das Nervensystem sensibel auf solche Eingriffe reagiert. <br />
<br />
Ich kiffe nicht mehr seit 2 Jahren und seitdem bin ich stabil - ohne Depressionen! <br />
<br />
LG fahni]]></description>
            <dc:creator>fahni</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 09:31:16 +0200</pubDate>
        </item>
    </channel>
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