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        <title>Bipolar und das leidige Thema Arbeit</title>
        <description> Hallo an alle, 

ich bin neu hier und mich treibt derzeit folgendes Problem um: 

Ich war letztes Jahr zunächst im Frühjahr 6 Wochen in der Psychiatrie und im Herbst noch in einer Reha Einrichtung (nachdem mich eine Klinik vorher als nicht rehafähig abgelehnt hatte). In der Psychiatrie wurde ich auf 8 verschiedene Medikamente gesetzt (Ich nehme normal Aripiprazol, Valproat und Quetiapin retardiert und unretardiert, damals kamen noch Olanzapin, Dominal, Zopiclon und Promethazin dazu). Meine Psychiaterin hat mich dann auf meine normale Dosis wieder runtergefahren. In der Reha wurden die Medikamente dann auf nur noch 2 (Aripiprazol und Valproat) runtergefahren, weil man mich zu &amp;quot;zugedröhnt&amp;quot; fand, dann wurde ich als voll belastbar entlassen. Im Alltag ging es mir damit auch gut. Dann habe ich (vielleicht aus dem Hoch/ der Manie heraus, dass man in der Reha bei mir erzeugt hatte) vor 4 Monaten einen Vollzeitjob angefangen. Neueinstig in einen mir völlig neuen Beruf. Jetzt bin ich wieder krank geschrieben. :-/ 

Jetzt meine Frage an euch: Geht ihr arbeiten? Ist jemand noch als &amp;quot;voll belastbar&amp;quot; eingestuft worden in der Reha? 

Vielleicht noch kurz zu mir, ich hab meine Diagnose 2013 bekommen, seitdem mehrere große Manien und Depressionen gehabt. Habe einen GdB von 50 und einen Pflegegrad 1. Das wussten die in der Reha auch. War denen egal. Ich habe mich mit den wenigeren Medikamenten auch besser gefühlt. Jetzt bin ich etwas ratlos, wie es weiter gehen kann. Habt ihr Ideen/ Erfahrungen?</description>
        <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,725933#msg-725933</link>
        <lastBuildDate>Mon, 17 Aug 2026 06:49:07 +0200</lastBuildDate>
        <generator>Phorum 5.2.18</generator>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,726127#msg-726127</guid>
            <title>Re: Bipolar und das leidige Thema Arbeit</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,726127#msg-726127</link>
            <description><![CDATA[ Hallo zusammen,<br />
<br />
der medizinische Dienst von der Arbeitsagentur hat bei mir letztes Jahr festgestellt, dass meine Arbeitsleistung nur noch für 15 Stunden in der Woche beträgt.<br />
Seit Februar bin ich krank geschrieben. Als LKW-Fahrer, was ich 5 Jahre mit Unterbrechungen getan habe, möchte ich und sollte ich nicht mehr. Aufgrund der hohen Belastung durch Termindruck und extrem lange Arbeitszeiten 12, 13, 14, 15, 16 Stunden-Tage habe ich als Brummi Fahrer erlebt.<br />
<br />
Ich warte jetzt erst mal ab, je länger ich krank bin, desto eher bekomme ich Rente, denke ich. Aktuell komme ich mit dem Krankengeld und Wohnungsgeld ganz gut über die Runden. <br />
<br />
Arbeiten ist möglich, wenn die Rahmenbedingungen passen.<br />
<br />
Viele Grüße sendet Eiche]]></description>
            <dc:creator>Eiche</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 16:15:32 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,726076#msg-726076</guid>
            <title>Re: an Nadine zum Thema Teilrente oder Ganz</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,726076#msg-726076</link>
            <description><![CDATA[ Danke Cornelia für den Hinweis, ich hab jetzt zum Thema Rente nochmal was aufgemacht]]></description>
            <dc:creator>Nini_Noir</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 15:09:56 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,726071#msg-726071</guid>
            <title>an Nadine zum Thema Teilrente oder Ganz</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,726071#msg-726071</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Nadine,<br />
<br />
wenn Du 20 Stunden in der Woche arbeiten könntest, müsstest Du ja fit sein für den Arbeitsmarkt.<br />
Das, was Du schreibst, klingt aber nicht so.<br />
<br />
<br />
<i>Und ich sollte Teilerwerbsminderungsrente beantragen.</i><br />
<br />
<br />
Für mich klingt das zu wenig. Mit diesem Thema kenne ich mich aber nicht aus.<br />
Ich fände es gut, wenn Du einen neuen Baum aufmachst mit diesem Rententhema.<br />
<br />
Damit diejenigen im Forum, die sich damit auskennen, antworten können.<br />
<br />
Ich finde es auch nicht gut, wenn Du da alles alleine machen musst. <br />
Diese rechtlichen Fragen kann man doch als Laie gar nicht beurteilen.<br />
<br />
Viele Grüße<br />
<br />
Cornelia]]></description>
            <dc:creator>Lichtblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 20:56:59 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,726066#msg-726066</guid>
            <title>Re: Bipolar und das leidige Thema Arbeit</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,726066#msg-726066</link>
            <description><![CDATA[ Meine Ärzte sagen, dass ich maximal 20-25 Stunden die Woche arbeiten kann. Und ich sollte Teilerwerbsminderungsrente beantragen. Ich habe nach der Reha an einem Psyrena Programm teilgenommen und bekomme dort  auch ein kleines Gutachten, in dem dann stehen wird, dass ich einen Arbeitsversuch unternommen habe, der gescheitert ist und ich nur noch bedingt arbeitsfähig bin. Im September stelle ich den Rentenantrag.]]></description>
            <dc:creator>Nini_Noir</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:46:10 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,726056#msg-726056</guid>
            <title>Re: Bipolar und das leidige Thema Arbeit</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,726056#msg-726056</link>
            <description><![CDATA[ Ich habe jetzt schon öfter gehört, dass Klienten &quot;voll erwerbsfähig&quot; aus der beruflichen Reha entlassen wurden, obwohl sie sich nicht mehr voll erwerbsfähig erachten. Ich vermute mal, dass es daran liegt, dass die Reha Einrichtung sich gegenüber dem Kostenträger rechtfertigen muss und deshalb eine gewisse Quote zur vollen Erwerbsfähigkeit bringen muss.<br />
<br />
Was sagt denn dein Arzt dazu?]]></description>
            <dc:creator>dino</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 19:24:35 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,726029#msg-726029</guid>
            <title>an Mayerling über nächste Schritte</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,726029#msg-726029</link>
            <description><![CDATA[ <i>In der beruflichen hieß es dann auf einmal voll erwerbsfähig. Begründung: sie wollten mir keinen chronisch krank Stempel aufdrücken, da das zu sehr belasten würde.</i> <br />
<br />
<br />
<br />
Hallo Mayerling,<br />
<br />
diese Aussage finde ich merkwürdig. Jeder Bipolare ist chronisch krank und bleibt es. Worum es geht, ist, ob jemand stabil ist.<br />
<br />
<br />
A<i>ber ich merke richtig krass, dass ich mit den immer komplexer werdenden Aufgaben seit Ende der Wiedereingliederung nicht klar komme. Ich glückliche habe ein echt verstänisvolles Arbeitsumfeld und trotzdem fühle ich mich überfordert und weiß nicht wie es arbeitstechnisch weitergeht.</i><br />
<br />
<br />
Wie genau arbeitest Du denn? Was ich wissen möchte: Bist Du in Gedanken eher bei dem, was Du gerade nicht kannst?<br />
Wäre dann nicht so hilfreich.<br />
<br />
Jede komplex werdende Aufgabe kann man doch in Einzelschritte aufschreiben. Und dann wäre man beim nächsten Schritt, gedanklich und nicht beim Sprung in die Zukunft.<br />
<br />
<br />
Was ist ein Sprung in die Zukunft?<br />
 <i>und weiß nicht wie es arbeitstechnisch weitergeht.</i><br />
<br />
<br />
So einfach ist das nicht, ist mir schon klar. Aber wichtig ist, ob Gehirn und Konzentration mitspielen, wenn man sie bittet,<br />
sich auf den nächsten Schritt zu konzentrieren. Und es lernt, belastende Gedanken wegzulassen.<br />
<br />
Was ist Dir dann möglich? Es kann schon sein, dass die Krankheit Dir gerade das Leben schwer macht.<br />
Vielleicht geht aber mehr, als Du jetzt denkst, wenn Du nicht an die komplexe Aufgabe denkst, sondern an den<br />
nächsten Schritt.<br />
<br />
Ich bin stabil, aber ich arbeite immer mit Notizbüchern. Da steht alles drin, was ich gerade wissen muss, und ich<br />
wüsste auch nicht, warum ich mir alles merken sollte. Wer schreibt, bleibt. heißt ein schöner Satz.<br />
<br />
Kann man hier auch gebrauchen.<br />
<br />
Viele Grüße<br />
<br />
Cornelia<br />
<br />
Und wenn das mit dem Aufschreiben und konzentriert Arbeiten  nicht geht, dann hat das was mit der Krankheit zu tun: <br />
die nimmt gerade das Gehirn in Beschlag. Das kommt vor, muss man klar sehen.<br />
<br />
 Dann muss man sich aber auch nicht quälen und kann entscheiden: Jetzt gerade geht es nicht.]]></description>
            <dc:creator>Lichtblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 21:32:24 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,726024#msg-726024</guid>
            <title>Re: Bipolar und das leidige Thema Arbeit</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,726024#msg-726024</link>
            <description><![CDATA[ Nach meiner ersten Episode konnte ich wieder ganz gut arbeiten, da hatte ich mich nach zwei Jahren fast vollständig erholt. Seit 2023 bin ich wieder in einer Episode. Hat wieder mit einer Manie gestartet und dann Depression. War fast ein Jahr in der Klinik und dann nochmal über ein Jahr Reha. In der medizinischen Reha wurde ich als teilerwerbsfähig für den Arbeitsmarkt entlassen. In der beruflichen hieß es dann auf einmal voll erwerbsfähig. Begründung: sie wollten mir keinen chronisch krank Stempel aufdrücken, da das zu sehr belasten würde. Und auch teilerwerbsfähig heißt ja schon chronisch krank. Den Teil habe ich bis heute nicht verstanden, vor allem weil ich seit Wochen dort schon in der Depression hing. Mein GdB ist mittlerweile von 40 auf 60 erhöht, zu Rehazeiten lief allerdings noch der Antrag, da waren es noch 40.<br />
Also Flucht nach vorne. Wenn einem die Ärzte raten arbeiten zu gehen was ist dann die Alternative?<br />
Bei meinem netten und verständnisvollen Arbeitgeber durfte ich Wiedereingliederung machen. Ich habe von vornherein gesagt, dass ich nur Teilzeit packe, was auch fürs erste genehmigt wurde. <br />
So richtig beruflich komme ich nicht rein. Die Wiedereingliederung wurde dreimal verlängert. Seit April arbeite ich dann wieder regulär in Teilzeit und habe die Wiedereingliederung beendet. Aber ich merke richtig krass, dass ich mit den immer komplexer werdenden Aufgaben seit Ende der Wiedereingliederung nicht klar komme. Ich glückliche habe ein echt verstänisvolles Arbeitsumfeld und trotzdem fühle ich mich überfordert und weiß nicht wie es arbeitstechnisch weitergeht.<br />
Ich merke das ich prinzipiell arbeiten möchte, der Grund aufzustehen (was aktuell eher schlecht klappt), die Tagesstruktur…<br />
Aber für meine aktuelle Stelle sehe ich echt schwarz… ich weiß nicht ob ich mich so gut noch erhole oder ob ich Richtung Umschulung denken soll? Das Problem ist in einer Depression bin ich sehr ideenlos was mir Spaß machen könnte oder was mir eher liegt, was mich interessiert.<br />
Aktuell fühle ich mich eher arbeitsunfähig…<br />
Wie lange sind denn so eure Episoden, wie lange dauert es sich zu erholen?]]></description>
            <dc:creator>Mayerling</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 16:07:15 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,725974#msg-725974</guid>
            <title>Re: Bipolaren wird ihre Krankheit nicht gut erklärt.</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,725974#msg-725974</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Cornelia, <br />
<br />
ich werde bei meinem nächsten Besuch meiner Psychiaterin mal fragen, ob wir einen Psychoedukationskurs in der Nähe haben. Vielleicht hilft mir das schon weiter. Das mit der Reha ist auch eine gute Idee, da werde ich mal nachhaken. <br />
<br />
Derzeit bin ich weiter krank geschrieben und habe mich heute beim Jobcenter schon mal nach den Möglichkeiten erkundigt. Der Mitarbeiter dort war toll, sehr verständnisvoll und umsichtig. Habe jetzt wieder ein bisschen mehr Mut für die Zukunft, dass sich alles finden wird. Dann ist es eben nicht der gut bezahlte Vollzeitjob, sondern die finanziell etwas schmalere Variante mit mehr Blick für die Gesundheit. Einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente werde ich wohl auch vorsichtshalber stellen und dann mal sehen, was die Zukunft so bringt.]]></description>
            <dc:creator>Nini_Noir</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 13:06:32 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,725959#msg-725959</guid>
            <title>Bipolaren wird ihre Krankheit nicht gut erklärt.</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,725959#msg-725959</link>
            <description><![CDATA[ w<i>ar ich damals so leichtsinnig, das Medikament selber abzusetzen. Die Schmerzen gingen dann weg, aber dafür kam eben eine Manie. Meine eigene Schuld, wie ich heute weiß. Damals kannte ich mich mit der Krankheit noch nicht so aus.</i><br />
<br />
<br />
Hallo Nadine,<br />
<br />
das ist mir auch passiert: Ich habe Tabletten abgesetzt und nicht gewusst, <br />
was das bedeutet. Hinterher dann aber.<br />
<br />
<br />
Es gibt den Satz: <b>Bipolaren wird ihre Krankheit nicht gut erklärt.</b><br />
<br />
Aus einem Vortrag vor vielen Jahren.<br />
Das scheint sich nicht zu ändern.<br />
<br />
<br />
Mir fallen zwei Dinge ein:<br />
<br />
Vielleicht schreibst Du an diese Reha: Du hättest nicht verstanden, <br />
warum Du acht Medikamente bekommen hättest.<br />
<br />
Ob sie bitte so nett wären, Dir das schriftlich zu erklären.<br />
<br />
<br />
Und dann: Hast Du die Möglichkeit, in einen Psychoedukationskurs zu gehen?<br />
Dort wird Bipolaren die Krankheit gut erklärt.<br />
<br />
Falls es das nicht gibt, frag Deine Psychiaterin, ob ihr noch etwas einfällt.<br />
<br />
Zu Deiner Belastbarkeit: Die ist heute so wie sie ist. Und in Jahren vielleicht stabiler.<br />
<br />
<br />
Für alle Bipolar Erkrankten und Angehörige: Bleibt im Forum. <br />
Unsere Krankheit ist fies und gemein.<br />
<br />
Und besser, wir bleiben in Kontakt damit.<br />
Durch regelmäßiges Lesen und Schreiben.<br />
<br />
Viele Grüße<br />
<br />
Cornelia]]></description>
            <dc:creator>Lichtblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 19:45:55 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,725950#msg-725950</guid>
            <title>Re: Bipolar und stabil werden</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,725950#msg-725950</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Cornelia,<br />
<br />
ich habe lange gebraucht, Medikamente zu finden, die ich vertrage und habe derzeit auch mal wieder das Problem, dass eines der Medikamente nicht mehr funktioniert, weil ich den Hersteller wechseln musste. Das Valproat, das ich bisher hatte, ist von der Firma leider nicht mehr verfügbar und vom anderen Hersteller übergebe ich mich immer. Wir haben jetzt eine Zwischenlösung gefunden mit einem Hersteller, der die gleiche Zusammensetzung hat wie der erste. <br />
<br />
Ich habe eine Weile lang auch Lithium genommen, dass hat mir die Nieren geschädigt und da mir die Ärzte nicht geglaubt haben, dass ich starke Nierenschmerzen hab, war ich damals so leichtsinnig, das Medikament selber abzusetzen. Die Schmerzen gingen dann weg, aber dafür kam eben eine Manie. Meine eigene Schuld, wie ich heute weiß. Damals kannte ich mich mit der Krankheit noch nicht so aus. <br />
<br />
Ich denke, ich muss mir eingestehen, dass ich nicht mehr so belastbar bin, wie früher und vor allem aufhören, mich mit anderen zu vergleichen, die keine Erkrankung haben. Teilzeit traue ich mir durchaus noch zu, darauf versuche ich mich jetzt zu konzentrieren. Nach einem Gespräch mit meiner Psychiaterin gestern weiß ich auch, dass sie da mit hinter steht und mich unterstützen wird, wenn ich meinen jetziges Vollzeitjob kündigen würde. <br />
<br />
Aber du hast Recht, was meine Krankheit angeht habe ich noch immer viel zu lernen. Medikamente alleine können da nicht die Lösung sein. <br />
<br />
Liebe Grüße, <br />
Nadine]]></description>
            <dc:creator>Nini_Noir</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 08:08:44 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,725941#msg-725941</guid>
            <title>Re: Bipolar und das leidige Thema Arbeit</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,725941#msg-725941</link>
            <description><![CDATA[ Hallo,<br />
<br />
mir geht es ähnlich wie Dino. Bin seit 10 Monaten im Krankenstand.<br />
Ich nehme Lamotrigin und am Abend Quetiapin. <br />
 In 2 Wochen fahre ich für 5 Wochen auf Reha, mal sehen was das bringt und wie weit ich danach wieder arbeitsfähig bin.<br />
<br />
Ich war zuvor immer Vollzeit Arbeiten, habe aber aufgrund starker Manien und Depressionen, ständig die Arbeitgeber und Berufe ( mit sehr guten Abschlüssen ) gewechselt.  In den letzten 15 Jahren hatte ich 19!!! Arbeitsstellen. Ich habe mit der Therapeutin eine Tabelle erstellt und da ist ein Muster erkennbar.<br />
<br />
Meine Diagnose Bipolar habe ich erst seit 6 Monaten, ich dachte immer diese Arbeitsstellen Wechsel kommen von meiner Kptbs. Ich habe ja nie richtig die Wahrheit erzählt bei einem Arzt, ich habe mich so sehr geschämt. <br />
<br />
Ich werde nie wieder Vollzeit arbeiten können, ich kann mir auch Teilzeit kaum vorstellen. Ich hoffe sehr das dass auch in der Reha erkannt wird.]]></description>
            <dc:creator>Nubecita</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 17:15:54 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,725939#msg-725939</guid>
            <title>Re: Bipolar und stabil werden</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,725939#msg-725939</link>
            <description><![CDATA[ Also ich kann zwar arbeiten aber mehr als<br />
20 Stunden schaffe ich nicht.<br />
<br />
Im Moment kann ich noch wegen<br />
Kindererziehung Teilzeit arbeiten wenn<br />
meine Tochter 18 ist in drei Jahren muss<br />
Ich mir was einfallen lassen …]]></description>
            <dc:creator>elsbeth</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 10:49:04 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,725937#msg-725937</guid>
            <title>Re: Bipolar und stabil werden</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,725937#msg-725937</link>
            <description><![CDATA[ <i>Vielleicht noch kurz zu mir, ich hab meine Diagnose 2013 bekommen, seitdem mehrere große Manien und Depressionen gehabt. Habe einen GdB von 50 und einen Pflegegrad 1. Das wussten die in der Reha auch. War denen egal. Ich habe mich mit den wenigeren Medikamenten auch besser gefühlt.</i> <br />
<br />
<br />
Hallo Nini,<br />
<br />
wie erklärst Du Dir das hier nach der Diagnose?<br />
<br />
<i>seitdem mehrere große Manien und Depressionen gehabt</i><br />
<br />
<br />
<br />
Eigentlich sollen Deine Medikamente das verhindern. Haben sie das nicht?<br />
Ich würde denken, das erste Ziel ist: stabil werden.<br />
<br />
Vielleicht bist Du falsch eingestellt. Oder es gibt andere Gründe.<br />
Das musst Du aber klar wissen.<br />
<br />
Stabil werden mit den richtigen Medikamenten steht vorne.<br />
<br />
<br />
Und dann kommt die Frage nach Deiner Arbeitsfähigkeit.<br />
Mit ständiger Manie und Depression zu arbeiten, taugt auch nichts.<br />
<br />
<br />
Falls Deine Psychiaterin Deine Manien und Depressionen nach der <br />
Diagnose zu verantworten hat:<br />
<br />
Vielleicht waren die in der Reha gar nicht so doof.<br />
<br />
<br />
Dazu musst Du Deine Krankheit kennen.<br />
Und nicht nur Medikamente zählen.<br />
<br />
Viele Grüße<br />
<br />
Cornelia]]></description>
            <dc:creator>Lichtblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 05 Jul 2026 19:50:33 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,725934#msg-725934</guid>
            <title>Re: Bipolar und das leidige Thema Arbeit</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,725934#msg-725934</link>
            <description><![CDATA[ Ich bin jetzt seit über einem Jahr krank geschrieben. Am Anfang war ich über 9 Wochen in der Klinik, seitdem bin ich zu Hause. <br />
In knapp 3 Wochen muss ich zum Gutachter wegen der Dienstfähigkeit, mal schauen, was da raus kommt. Ich hoffe, dass es auf eine Teilrente raus läuft. Ganz arbeiten schaffe ich meiner Meinung nach nicht mehr, ich halte einfach nicht mehr 5 Tage 8 Stunden durch. Mein Psychiater ist der Meinung, dass ich zumindest noch halbtags arbeiten kann. Wenn die mich nicht mehr arbeiten lassen, dann suche ich mir irgeneinen Minijob oder so. <br />
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Mich belastet das Thema schon ziemlich, weil ich nicht weiß, wie es weiter geht und weil ich sehr unsicher bin was für mich gut ist. Ich bin daheim und da seit Monaten auch stabil. Ich hab Angst, dass ich wieder krank werde, wenn die Belastung steigt. Aber Arbeit bedeutet auch Geld verdienen, Tagesstruktur, soziale Kontakte und ist gut für das Selbstwertgefühl. <br />
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Die Diagnose habe ich seit 2007/2008, ich hab seit 2009 einen GDB von 50 und ich habe meist Teilzeit gearbeitet, als Grund habe ich die Kinderbetreuung angegeben, da hat dann keiner mehr nachgefragt. 2023 wurde Kind 2 18 Jahre alt, dann habe ich erstmals Vollzeit gearbeitet. Naja und dann bin ich ja wieder gescheit krank geworden.<br />
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Jetzt nehme ich Aripiprazol, Lamotrigin und Quetiapin retard, bin davor aber auch gar nicht müde.]]></description>
            <dc:creator>dino</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 05 Jul 2026 18:16:55 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,725933#msg-725933</guid>
            <title>Bipolar und das leidige Thema Arbeit</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725933,725933#msg-725933</link>
            <description><![CDATA[ Hallo an alle, <br />
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ich bin neu hier und mich treibt derzeit folgendes Problem um: <br />
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Ich war letztes Jahr zunächst im Frühjahr 6 Wochen in der Psychiatrie und im Herbst noch in einer Reha Einrichtung (nachdem mich eine Klinik vorher als nicht rehafähig abgelehnt hatte). In der Psychiatrie wurde ich auf 8 verschiedene Medikamente gesetzt (Ich nehme normal Aripiprazol, Valproat und Quetiapin retardiert und unretardiert, damals kamen noch Olanzapin, Dominal, Zopiclon und Promethazin dazu). Meine Psychiaterin hat mich dann auf meine normale Dosis wieder runtergefahren. In der Reha wurden die Medikamente dann auf nur noch 2 (Aripiprazol und Valproat) runtergefahren, weil man mich zu &quot;zugedröhnt&quot; fand, dann wurde ich als voll belastbar entlassen. Im Alltag ging es mir damit auch gut. Dann habe ich (vielleicht aus dem Hoch/ der Manie heraus, dass man in der Reha bei mir erzeugt hatte) vor 4 Monaten einen Vollzeitjob angefangen. Neueinstig in einen mir völlig neuen Beruf. Jetzt bin ich wieder krank geschrieben. :-/ <br />
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Jetzt meine Frage an euch: Geht ihr arbeiten? Ist jemand noch als &quot;voll belastbar&quot; eingestuft worden in der Reha? <br />
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Vielleicht noch kurz zu mir, ich hab meine Diagnose 2013 bekommen, seitdem mehrere große Manien und Depressionen gehabt. Habe einen GdB von 50 und einen Pflegegrad 1. Das wussten die in der Reha auch. War denen egal. Ich habe mich mit den wenigeren Medikamenten auch besser gefühlt. Jetzt bin ich etwas ratlos, wie es weiter gehen kann. Habt ihr Ideen/ Erfahrungen?]]></description>
            <dc:creator>Nini_Noir</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 05 Jul 2026 16:58:56 +0200</pubDate>
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