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        <title>Bipolar und ketogene Ernährung</title>
        <description> Ich dachte ich mache mal einen neuen Thread auf. Mich interessiert das Thema sehr.

[www.youtube.com]

Diese Person nimmt aufgrund ketogener Ernährung keine Medikamente mehr. Es gibt schon Hinweise, dass ketogene Ernährung bei psychischen Krankheiten hilft. Bei Epilepsie ist es gut erforscht: ketogene Ernährung führt zu weniger oder keinen Anfällen. 

Das letzte Video von der Person beschreibt einen Rückfall, wo sie dann doch in einer akuten Episode auf ein Medikament zurückgreifen musste. Man sieht sehr gut wie sehr sie ihr Leben umstellen musste, in einem Video beschreibt sie wie viele Nahrungsergänzungsmittel sie nehmen muss um stabil zu bleiben. 

Bei Lithium darf man natürlich so eine Diät auf keinen Fall machen. Also das wäre bei bipolarer Erkrankung und ketogener Ernährung zu bedenken.

Ich ernähre mich überwiegend gesund aber könnte mir nicht vorstellen mich ausschließlich von Fett und Eiweißen zu ernähren. Fleisch esse ich fast nicht, viel würde dann nicht zur Verfügung stehen.

Aber ich finde die Forschung dazu trotzdem spannend. Es passt so gut zum Diskurs über psychische Krankheiten in dem Sinne, dass viel ausprobiert wird, weil man keinen Plan hat wie diese Krankheiten entstehen und geheilt werden können.</description>
        <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725519#msg-725519</link>
        <lastBuildDate>Mon, 10 Aug 2026 09:55:51 +0200</lastBuildDate>
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            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725603#msg-725603</guid>
            <title>Re: Bipolar und ketogene Ernährung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725603#msg-725603</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Miro Pre,<br />
<br />
hättest du geschrieben ... &quot;in dem Buch von Frau xy von der Uni Graz habe ich gelesen ...&quot; wäre die Botschaft unkommerziell herübergebracht - so hatte es eben ein &quot;g´schmäckle&quot; ... <br />
<br />
Und da es dir &quot;um die Sache geht&quot; können wir uns nun in Ruhe zum Thema Keto-Kost austauschen. &quot;LDL&quot; zB ist das schlechte Cholesterin (Eselsbrücke: <b>L</b>-ass <b>D</b>-as <b>L</b>-ieber )  HDL ist das &quot;Gute&quot; Cholesterin (Eselsbrücke: <b>H</b>-ab <b>D</b>-ich <b>L</b>-ieb).<br />
<br />
Mir persönlich ist es ziemlich schnuppe wieviel und welches Cholesterin in mir herumschwimmt. &quot;Die Pharmaindustrie&quot; hat sich diesbezüglich nicht gerade mit Ruhm bekleckert ... Gefälschte Studien, Missachtung widersprechender Studien usw. etc. nur um &quot;Argumente&quot; für Cholesterinsenker zu kreieren ... bei Missachtung der &quot;Nebenwirkungen&quot;. Da ist eben enorm viel Geld im Spiel ... Aber, so ist die USA - Das Land des Monopolis. Erst ein Bedürfnis einreden um dann die Heilung zu verkaufen. (siehe Oxicodon-Krise) ... Und nun kommt die &quot;Abnehmspritze&quot; Omega 3 und andere &quot;Wundermittel - Alle schön verpackt mit Beipackzettel und Buchungsnummer nebst Rechnung und Kassenbon ....  <br />
Erwin Wagenhofer (<b>WE FEED THE WORLD - ESSEN GLOBAL</b>) folgt in seinem neuen Dokumentarfilm <b>LET'S MAKE MONEY</b> der Spur des Geldes im weltweiten Finanzsystem. Beide Filme findet man auf Youtube ...]]></description>
            <dc:creator>A-F-A</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 21 May 2026 22:03:44 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725599#msg-725599</guid>
            <title>Re: Bipolar und ketogene Ernährung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725599#msg-725599</link>
            <description><![CDATA[ Nix für ungut. Man macht sich verdächtig andere Absichten zu haben als den Erfahrungsausstausch, wenn man sich anmeldet und im ersten Beitrag kommerzielle Links postet. <br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Quote<br/></small><strong>mirco pre</strong><br/>
Und was heißt einen kommerziellen Link zu platzieren?<br />
Was sollte ich davon haben? </div></blockquote>
<br />
Fragst du das ernsthaft? Bei kommerziellen Links geht es um Geld, um was soll es sonst gehen? Du hast zu Büchern verlinkt, die man kaufen kann. Egal, ob du damit in Verbindung stehst oder nicht, solche Links sind im Forum grundsätzlich verboten, mit anderen Links gibt es in der Regel keine Probleme.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 21 May 2026 19:57:58 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725598#msg-725598</guid>
            <title>Re: Bipolar und ketogene Ernährung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725598#msg-725598</link>
            <description><![CDATA[ Ja, ich habe eine Frage:<br />
<br />
&quot;Wieso verschiebst du das Thema: Hier geht es nicht um eine meditterane Ernährungsweise, sondern um Keto-Diät?&quot; <br />
<br />
Ketogene Ernährung ist mir zu einseitig und es würde meinen LDL-Cholesterinwert auf Dauer hochtreiben. Ich habe keine Lust auf einen Schlaganfall.<br />
<br />
LG fahni]]></description>
            <dc:creator>fahni</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 21 May 2026 19:53:14 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725597#msg-725597</guid>
            <title>Re: Bipolar und ketogene Ernährung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725597#msg-725597</link>
            <description><![CDATA[ Ich mag gar nicht diskutieren,<br />
aber, <br />
nur weil ich kein bio-chemisches Problem zu haben scheine,<br />
heißt das nicht, das dies unterstützend oder gar mehr bei anderen wirken kann...<br />
Und das hat weniger mit Placebo zu tun.<br />
<br />
Und was heißt einen kommerziellen Link zu platzieren?<br />
Was sollte ich davon haben?<br />
Geht ihr so mit allen Neulingen um oder stellt ihr ggf. auch mal ne Frage zu etwas?<br />
Mamamia<br />
<br />
Mein Beweggrund ist, hier geht´s nicht um iwelche Food Gurus oder Nahrungs-Hypes,<br />
sondern um eine wissenschaftlich Beobachtung des Uniklinikum Graz.<br />
Die Dame stellt ein paar Beobachtungen in den Videos vor und was jemand damit macht,<br />
ist zum Glück ja jedem selbst überlassen...]]></description>
            <dc:creator>mirco pre</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 21 May 2026 18:26:45 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725592#msg-725592</guid>
            <title>Re: Bipolar und ketogene Ernährung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725592#msg-725592</link>
            <description><![CDATA[ Placebo bedeutet ja, dass eine Wirkung da ist, obwohl kein Wirkstoff vorhanden ist. Nährstoffe können daher kein Placebo sein. Ausgewogene Ernährung ist ein wichtiger Baustein meiner Stabilität, wie gesagt ein Baustein von mehreren. Alleine würde die Ernährung nicht ausreichen, um stabil zu sein. Aber eine schlechte Ernährung könnte für Instabilität sorgen.<br />
<br />
Ich denke, es ging hauptsächlich darum, die kommerziellen Links zu platzieren.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 21 May 2026 11:52:49 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725589#msg-725589</guid>
            <title>Re: Bipolar und ketogene Ernährung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725589#msg-725589</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Mirco,<br />
<br />
an anderer Stelle schreibst du: <br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Quote<br/></small><strong>Es scheint ja kein Bio-Chemisches Problem zu sein...</strong><br/>
</div></blockquote>
<br />
Merkst du selber oder?<br />
Was soll Ernährung anderes sein als ein bio-chemischer Vorgang?<br />
Aber um schwere Erkrankungen zu behandeln braucht es meistens mehr. Da kann Ernährung vielleicht <br />
einen Placebo Effekt haben und ganz allgemein das Befinden verbessern.<br />
<br />
Oder gehts doch bloss darum die kommerziellen Links zu platzieren?]]></description>
            <dc:creator>kinswoman</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 21 May 2026 08:48:14 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725582#msg-725582</guid>
            <title>Re: Bipolar und ketogene Ernährung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725582#msg-725582</link>
            <description><![CDATA[ Abgesehen von den vielen kommerziellen Links, bin ich eher bei VanGogh ... Immer wenn den Ärzten die Argumente ausgehen wird die Ernährung heranzitiert ... &quot;Die Ernährungs-Docs&quot; vom ZDF sind da ein gutes Beispiel ... soll nicht heißen das wir uns nicht auch &quot;krank essen&quot; können.<br />
<br />
LG A-F-A]]></description>
            <dc:creator>A-F-A</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 20 May 2026 19:36:20 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725579#msg-725579</guid>
            <title>Re: Bipolar und ketogene Ernährung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725579#msg-725579</link>
            <description><![CDATA[ Ich ernähre mich seit ca. 40 Jahren überwiegend vegetarisch und mit natürlichen Lebensmitteln. Dennoch ist bei mir die BS ausgebrochen, aber eine Manie. <br />
<br />
Komisch ist auch, dass immer von Vollkornprodukten die Rede ist, aber am Mittelmeer solche kaum verzehrt werden. Auch muss ich das Essen vetragen. Was nutzt es, wenn ich mich angeblich gesund ernähre und ständig Probleme mit Magen/Darm bekomme? Das ist nicht lebenswert.<br />
<br />
LG<br />
<br />
Lisa Vincenta]]></description>
            <dc:creator>VanGogh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 20 May 2026 18:18:07 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725578#msg-725578</guid>
            <title>Re: Bipolar und ketogene Ernährung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725578#msg-725578</link>
            <description><![CDATA[ Ich stolperte virtuell letztes Jahr über das Thema Ernährung/ Psyche zum Uniklinikum Graz <br />
<br />
Video 1 [<a href="https://youtu.be/hJfhS8Ehr2c"  rel="nofollow">youtu.be</a>]<br />
Video 2 [<a href="https://youtu.be/Pp-U6dTSzA4"  rel="nofollow">youtu.be</a>]<br />
<br />
<b>&quot;Eine mediterrane Ernährung</b> etwa – also eine pflanzenbasierte, bunte und vielfältige Kost mit viel Omega 3 – kann das Risiko für Depressionen um bis zu 50 Prozent verringern. Hochverarbeitete Lebensmittel hingegen machen uns tendenziell depressiv. Je ursprünglicher die Nahrung, desto besser, lautet die Devise.  <br />
<br />
Von den neuesten Erkenntnissen beim Thema Ernährung und Psyche berichtet in dieser Podcastfolge die Ernährungspsychiaterin Univ.-Prof. DDr. Sabrina Mörkl. Sie ist die Leiterin der Spezialambulanz für Metabolische Psychosomatik, Ernährung und Psyche an der Grazer Univ.-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Sie erzählt, für welche Patient*innen die Spezialambulanz zuständig ist, was es mit der Darm-Gehirn-Achse auf sich hat und was bestimmte Werte im Blutbild über den psychischen Zustand verraten können.&quot;<br />
Videobeschreibung: <b>Uniklinikum Graz</b><br />
<br />
Kochbücher zum Thema<br />
Sabrina Mörkl | Attila Várnagy ~ Ernährung für die Psyche: Das Kochbuch<br />
[edit: kommerz. Link entfernt]<br />
<br />
Dr. Uma Naidoo [edit: kommerz. Link entfernt]<br />
<br />
Amanda Foote [edit: kommerz. Link entfernt]<br />
<br />
<br />
Guten Appetit]]></description>
            <dc:creator>mirco pre</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 20 May 2026 17:08:15 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725546#msg-725546</guid>
            <title>Re: Bipolar und ketogene Ernährung: kein Verantwortungsgefühl für andere</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725546#msg-725546</link>
            <description><![CDATA[ Mit dem Oberbegriff Mediziner umschreibe ich die Personen, die für die Klassifikation der Erkrankungen im ICD-11 verantwortlich sind.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 17 May 2026 15:18:19 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725539#msg-725539</guid>
            <title>Re: Bipolar und ketogene Ernährung: kein Verantwortungsgefühl für andere</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725539#msg-725539</link>
            <description><![CDATA[ Wer sind denn &quot;die Mediziner&quot; ??]]></description>
            <dc:creator>A-F-A</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 17 May 2026 13:58:48 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725538#msg-725538</guid>
            <title>Re: Bipolar und ketogene Ernährung: kein Verantwortungsgefühl für andere</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725538#msg-725538</link>
            <description><![CDATA[ Für mich sind die Videos nicht barrierefrei, kann ich nicht angucken.<br />
<br />
Mit Geld kann man sich vieles ein wenig erleichtern, aber es bleibt trotzdem eine chronische Krankheit. Wenn sie weitere Kranlheitsschübe hat, dann ist sie mit ketogener Ernährung unbehandelt, wenn sie nur darauf setzt. <br />
<br />
Videos machen über vermeintliche Neuenteckungen kann jeder, die gibt es massenhaft. Wenn sie damit 5-10 Jahre tatsächlich und kosequent stabil wäre, das wäre bemerkenswert. Ich finde sowas auch eher verantwortungslos. Dass heißt ja nicht, dass man nicht experimentieren darf, aber muss man das auch auf die Art und vorzeitig veröffentlichen? Ich sehe das daher als ziemlich starken Egotrip mit finanziellen Interessen. Wie kann ich Profit aus meiner Krankheit generieren?<br />
<br />
Die synonyme Verwendung von den Begriffen Schizophrenie und schizoaffektiv finde ich auch etwas verwirrend. Da ich selbst betroffen bin, sehe ich in diesen Krankheitsbildern recht große Unterschiede. Aber die Mediziner wollen das künftig ja auch alles in einen Topf schmeißen.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 17 May 2026 13:42:25 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
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            <title>Re: Bipolar und ketogene Ernährung: kein Verantwortungsgefühl für andere</title>
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            <description><![CDATA[ Sie hat immer betont, dass so eine Umstellung nur mit einem großen interdisziplinären Ärzteteam erfolgen darf. Durch ihren Kanal hatte sie genug Geld um die alle zu bezahlen.<br />
<br />
Aber ja, natürlich besteht die Chance das Menschen das nachmachen und ihre Medikamente weglassen. Aber darf es deswegen keine Experimente mehr geben? Zumal sie ja gut dokumentiert was das für ein Aufwand ist und dass sie Rückfälle hat. <br />
<br />
Sie hat mit ihrer Krankheit Geld verdient und dadurch eine experimentelle Behandlung ausprobiert, die dokumentiert wird. Zeigt doch auch, dass egal wie privelgiert man ist, die Krankheit verschwindet nicht einfach.]]></description>
            <dc:creator>MadameX</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 17 May 2026 12:55:21 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725533#msg-725533</guid>
            <title>Bipolar und ketogene Ernährung: kein Verantwortungsgefühl für andere</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725533#msg-725533</link>
            <description><![CDATA[ <i>Aber ich finde die Forschung dazu trotzdem spannend. Es passt so gut zum Diskurs über psychische Krankheiten in dem Sinne, dass viel ausprobiert wird, weil man keinen Plan hat wie diese Krankheiten entstehen und geheilt werden können.</i><br />
<br />
<br />
Hallo Madam X,<br />
<br />
<i>weil man keinen Plan hat wie diese Krankheiten entstehen und geheilt werden können.</i><br />
<br />
Nein, da hat man keinen Plan. Abner es gibt ja etwas anderes, das gerne verbreitet wird:<br />
Wie kriegt man über Wunderheilung einen Rückfall?<br />
<br />
Dieser Plan geht so: Man lässt seine Medikamente weg. Darauf fällt kaum einer rein.<br />
Also müssen Wunderheilungen über Ernährung sein. Oder sonst was.<br />
<br />
<br />
Ich fände das super, wenn das jeder für sich machen würde. Was müssen das andere <br />
Erkrankte wissen, wie da ein absehbarer Rückfall kommt und keine Wunderheilung?<br />
<br />
<br />
Viellicht liegt es ja dran: Ein Verantwortungsgefühl für andere Erkrankte fehlt bei den<br />
öffentlichen Wunderheilern. Rückfälle können mit Psychiatrie und kaputtem Leben <br />
verbunden sein. <br />
<br />
<br />
Das hast Du auch den Plan, dass Dich das nicht interessiert. Für andere.<br />
Experimente sagst Du zu dem, was andere ins Elend stürzen kann.<br />
<br />
Ich stimme kinswoman zu: ein unguter Link.<br />
<br />
Viele Grüße<br />
<br />
Cornelia]]></description>
            <dc:creator>Lichtblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 17 May 2026 12:34:39 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725529#msg-725529</guid>
            <title>Re: Bipolar und ketogene Ernährung ???</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725529#msg-725529</link>
            <description><![CDATA[ @MadameX<br />
<br />
Dein Baumtitel liest sich so als Statement &quot;Bipolar und ketogene Ernährung&quot;. Ich hatte sowas wie einen Erfahrunsgbericht von dir erwartet und nicht dass du eine Frau verlinkst, die ketogene Ernährung ausprobiert hat und wenn ich es richtig verstanden habe, kurze Zeit später daran gescheitert ist im Hinblick auf ihre psychische Erkrankung. Da unsere Erkrankung in Phasen verläuft und Schizophrenie in Schüben, gibt es auch fast immer Zeiten der Stabilität. Daher würde ich eine Stabilität von Monaten und wenigen Jahren noch nicht als Bestätigung sehen, dass so ein Experiment funktioniert.<br />
<br />
Ich bin mit meiner Methode bereits bei rund zehn Jahren Stabilität, da kann ich im Rückblick schon mal behaupten, dass das funktioniert, was ich tue. Ich wäre aber nie auf die Idee gekommen, in den ersten 1-5 Jahren das zu behaupten, weil das bei unserer Erkrankung ein recht kurzer Zeitraum ist. Solche überschwänglichen Berichte, dass jemand kürzlich DAS Mittel gegen seine Krankheit gefunden hat, sollte man mit sehr viel Vorsicht genießen. Vor allem, wenn das dann auch noch angepriesen wird.<br />
<br />
Zum Beispiel war ich damals sehr begeistert von dem Lamotrigin, das ich als erstes Medi erhalten habe. Nur habe ich nach einiger Zeit festgestellt (mehrere Jahre), dass ich fast ständig hypomanisch war dadurch. Kein Wunder, das ich so begeistert war. Ich dachte auch, ich hätte für mich die Lösung gefunden. Meinen Irrtum konnte ich erst in einer viel späteren Rückschau erkennen.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 16 May 2026 19:58:24 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725527#msg-725527</guid>
            <title>Re: Bipolar und ketogene Ernährung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725527#msg-725527</link>
            <description><![CDATA[ Hallo MadameX,<br />
<br />
ich habe vor sehr etlichen (20) Jahren vollkommen &quot;Zuckerfrei&quot; gelebt und ich war sehr glücklich!<br />
Die Pfunde purzelten und meine Stimmung reichte bis in eine Hypomanie/Manie hinein. <br />
<br />
Ob die Manie vorher da war oder sie sich erst unter der Ernährungsumstellung eingestellt hatte kann ich nicht sagen. Das Ziel der Ernährung war meine Hefebakterien der Sorte &quot;Candida albicans&quot; drastisch zu reduzieren ... <u>Das Ziel wurde erreicht</u> und ich nahm <u>bei bestem Befinden</u> zusehens ab. Ich schaffte es auf unter 100 kg. Wie gesagt, bei bestem Befinden. <br />
<br />
Ein &quot;Rückfall&quot; in alte Ernährungsgewohnheiten durch eine neue Liebelei (Pizza - Pasta - Burger - Alk - Cola - Süßstoffe) schlugen dann in zunehmend zu sehende Werte an Körper und Waage zu Buche ... Heute bin ich bei 125kg bei 180cm angekommen nebst Diab. Typ 2. ohne Partnerin und langdauernden sub-depressiven Stimmungen ...<br />
<br />
Die Antwort ist klar - nur der Weg dahin ist echt anstrengend ... und ich &quot;darf&quot; auf sooo viele &quot;leckere&quot; Sachen verzichten .... und Mann gönnt sich ja sonst nix ;-) <br />
<br />
PS: Es ist der Geist der gegen die Vernunft streikt ... nicht umgekehrt und eine gute &quot;Ausrede&quot; habe ich ja im Portfolio: Quetiapin - da kann mann dann eben nichts machen ...]]></description>
            <dc:creator>A-F-A</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 16 May 2026 18:49:20 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725525#msg-725525</guid>
            <title>Re: Bipolar und ketogene Ernährung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725525#msg-725525</link>
            <description><![CDATA[ Ich sehe es auch kritisch! Nur bin ich trotzdem offen wenn quasi solche Menschen diese Experimente wagen. Und mir war klar, dass sie einen Rückfall haben wird, es wäre doch zu schön um wahr zu sein, wenn man mit Ketose die Krankheit ausheilt.<br />
<br />
Ich finde es eben nur spannend welche &quot;Behandlungsmöglichkeiten&quot; erforscht werden. Und es zeigt mir eben, dass man zur Krankheit wenig weiß. Oder warum soll ein Körper in Ketose keine psychischen Symptome mehr haben? Läuft dieser so auf Sparflamme, dass die Symptome aus bleiben?<br />
<br />
Ich bin lange durch mit solchen Experimenten. Würde deswegen nicht meine Medikamente weglassen. Aber ich fühle mich insgesamt besser, wenn ich mich gesund ernähre. Das darf ich hoffentlich sagen, oder Leute. ;-)]]></description>
            <dc:creator>MadameX</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 16 May 2026 18:15:13 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725522#msg-725522</guid>
            <title>Bipolar und ketogene Ernährung und Rückfall</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725522#msg-725522</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Madame X,<br />
<br />
die Person, um die es hier geht, ist an Schizophrenie erkrankt.<br />
<br />
<i>Diese Person nimmt aufgrund ketogener Ernährung keine Medikamente mehr.</i><br />
Seit Anfang 2024 übrigens. <br />
<br />
<br />
<i>Das letzte Video von der Person beschreibt einen Rückfall, wo sie dann doch in einer akuten Episode auf ein Medikament zurückgreifen musste.</i> <br />
<br />
Wir haben Mai 2026. Diese Frau hat aus meiner Sicht komplett nichts mitzuteilen, wenn mit ketogener Ernährung so <br />
schnell ein Rückfall kam. Oder doch: Es funktioniert nicht.<br />
<br />
<br />
<br />
Madame X, ich finde es geht um Deine Haltung zum Thema. Wenn Du sagst: Ich will mit ketogener Ernährung ohne Medikamente für Bipolare leben und einen Rückfall nehme ich in Kauf, dann bist Du dort richtig.<br />
<br />
<br />
<br />
Wenn Du sagst: Ich will aber keinen Rückfall, dann zeigt diese Person Dir nicht, wie es geht. Dann bist Du im Bereich Wunschdenken. Du hättest gerne, dass es klappt. Tut es hier nicht mal über drei Jahre. Ist das okay für Dich?<br />
<br />
<br />
Wenn Du bei Google &quot;ketogene Ernährung Kritik&quot; eingibst, dann siehst ganz ohne Bipolar, was von dieser Ernährungsform <br />
zu halten ist. Mich überzeugt das nicht, Dich denn?<br />
<br />
<br />
In der Kette: psychische Erkrankung - ketogene Ernährung - Rückfall hat diese Frau, die an Schizophrenie erkrankt ist, <br />
schnell einen Rückfall erlebt. Danke, dass sie es mitgeteilt hat und nicht etwa verschwiegen.<br />
<br />
Viele Grüße<br />
<br />
Cornelia]]></description>
            <dc:creator>Lichtblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 16 May 2026 16:33:19 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725521#msg-725521</guid>
            <title>Re: Bipolar und ketogene Ernährung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725521#msg-725521</link>
            <description><![CDATA[ Das ist wohl schon veraltet, dass sie keine Medikamente mehr nimmt.<br />
Hat &quot;überraschend&quot; nicht geklappt.<br />
<br />
Aber es reicht mir schon, dass sie in ihren Veröffentlichungen ständig zwischen den Bezeichnungen schizophren<br />
und schizoaffektiv für ihre Erkrankung wechselt. Da bin ich raus. Zu undifferenziert. Auch wenn von Heilung gesprochen wird. Seriös ist was anderes.<br />
<br />
Ein eher &quot;unguter&quot; Link finde ich.]]></description>
            <dc:creator>kinswoman</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 16 May 2026 16:12:13 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725520#msg-725520</guid>
            <title>Re: Bipolar und ketogene Ernährung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725520#msg-725520</link>
            <description><![CDATA[ hallo MadameX,<br />
<br />
bei solchen Websites kommt mir sofort &quot;Antipsychiatrie&quot; und &quot;Scientology&quot; in den Sinn ....]]></description>
            <dc:creator>A-F-A</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 16 May 2026 15:55:07 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725519#msg-725519</guid>
            <title>Bipolar und ketogene Ernährung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,725519,725519#msg-725519</link>
            <description><![CDATA[ Ich dachte ich mache mal einen neuen Thread auf. Mich interessiert das Thema sehr.<br />
<br />
[<a href="https://www.youtube.com/@LivingWellAfterSchizophrenia/videos"  rel="nofollow">www.youtube.com</a>]<br />
<br />
Diese Person nimmt aufgrund ketogener Ernährung keine Medikamente mehr. Es gibt schon Hinweise, dass ketogene Ernährung bei psychischen Krankheiten hilft. Bei Epilepsie ist es gut erforscht: ketogene Ernährung führt zu weniger oder keinen Anfällen. <br />
<br />
Das letzte Video von der Person beschreibt einen Rückfall, wo sie dann doch in einer akuten Episode auf ein Medikament zurückgreifen musste. Man sieht sehr gut wie sehr sie ihr Leben umstellen musste, in einem Video beschreibt sie wie viele Nahrungsergänzungsmittel sie nehmen muss um stabil zu bleiben. <br />
<br />
Bei Lithium darf man natürlich so eine Diät auf keinen Fall machen. Also das wäre bei bipolarer Erkrankung und ketogener Ernährung zu bedenken.<br />
<br />
Ich ernähre mich überwiegend gesund aber könnte mir nicht vorstellen mich ausschließlich von Fett und Eiweißen zu ernähren. Fleisch esse ich fast nicht, viel würde dann nicht zur Verfügung stehen.<br />
<br />
Aber ich finde die Forschung dazu trotzdem spannend. Es passt so gut zum Diskurs über psychische Krankheiten in dem Sinne, dass viel ausprobiert wird, weil man keinen Plan hat wie diese Krankheiten entstehen und geheilt werden können.]]></description>
            <dc:creator>MadameX</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 16 May 2026 14:00:52 +0200</pubDate>
        </item>
    </channel>
</rss>
