<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
    <channel>
        <title>Lithium Einstellungsphase</title>
        <description> Hallo liebes Forum,

Ich habe ja dieses Jahr beschlossen mal wieder einen Versuch mit Psychopharmaka zu machen wegen meiner bipolarität und schlimmen Depressionen. Bisher lief es wiefolgt ab: erste Woche 450mg quilonum, wovon ich schon etwas gemerkt habe, obwohl es wohl noch zu wenig war, dann haben wir die Dosis erhöht auf 675mg und dann ging es los mit den Nebenwirkungen, meine Beine sind ganz weich geworden, meine Knie haben geknackt, Kopfschmerzen, gesteigerte Aggressivität und durchdrehen bei Kleinigkeiten, Müdigkeit, ständiges pinkeln müssen, und dann bin ich am Mittwoch in ein richtig depressives Loch gefallen. Es war ein sonniger tag, aber ich war völlig fertig und habe den ganzen tag geschlafen, mich schwach gefühlt und jetzt auch richtig hoffnungslos. Ich habe die Dosis erstmal selbst reduziert weil ich fand dass es mir unverhältnismäßig schlecht ging. Am morgen habe ich in der Praxis angerufen und mir wurde nur gesagt, mein Spiegel sei immer noch nicht im therapeutischen Bereich, was auch immer das bedeutet. Für mich und mein Gefühl war es aber zu stark und hat mich gelähmt und behindert fühlen lassen bis zum geht nicht mehr, sodass ich ob meiner instabilen Lebenssituation erstmal lieber wieder klarkommen bzw funktionieren, was man ja schlecht kann wenn man den ganzen tag so eine bleierne Müdigkeit empfindet. Es war ja auch nicht nur das sondern vor allem die nächtlichen Gedanken und Verzweiflung, die ich immer habe wenn ich zu stark dämpfende Psychopharmaka nehme durch die ich das Gefühl habe die Kontrolle zu verlieren... 


Jetzt war ich heute morgen bei meiner Ärztin und ich habe ihr gesagt dass es mir durch das Lithium schlechter und schlechter ging und ich mich nur noch elend gefühlt habe und daher die Dosis die letzten 2 tage eigenmächtig angepasst habe und sie ist ausgerastet und meinte das geht auf gar keinen Fall und ich bin ja noch nicht mal im therapeutischen Bereich und muss jetzt eigentlich noch mehr nehmen und da habe ich gesagt, das kann ich auf gar keinen Fall machen, da ich mich dann wie zugedröhnt fühle und den ganzen tag nur noch schlafen werde und es ja nicht sein kann dass es nicht im therapeutischen Bereich ist, wenn ich so heftige Nebenwirkungen habe... ich habe gefragt ob man nicht langsamer hochdosierten könnte da sagte sie man habe ja schon langsam hochdosiert und am Ende hat sie mir eine Einweisung gegeben ... 



so eine Scheiße.</description>
        <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724940#msg-724940</link>
        <lastBuildDate>Wed, 12 Aug 2026 09:55:51 +0200</lastBuildDate>
        <generator>Phorum 5.2.18</generator>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,725311#msg-725311</guid>
            <title>Re: Lithium Einstellungsphase</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,725311#msg-725311</link>
            <description><![CDATA[ An sich ist es Job deiner Psychiaterin, dass es mit einem Klinikplatz klappt. Wenn jemand gescheit krank ist, kann er das für sich nicht mehr organisieren.<br />
<br />
Das war bei mir letztes Jahr auch das Problem. Seitdem bin in in der psychiatrischen Institutsambulanz, da ist es mit Aufnahme einfacher. <br />
<br />
Ich habe Lithium auch gar nicht vertragen. Ich schon unter dem therapeutischen Berreich massive Nebenwirkungen.<br />
<br />
P.S. Facharztausbildung in Psychologie und Psychosomatik: die gibt es gar nicht]]></description>
            <dc:creator>dino</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 17:47:37 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,725231#msg-725231</guid>
            <title>Re: Lithium Einstellungsphase in der Klinik ist besser</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,725231#msg-725231</link>
            <description><![CDATA[ Li hat bei mir in der einstellungsphase (bis jetzt 3x) auch zu turbulenzen geführt. am besten dosis nicht selbst ändern wegen des spiegels und dessen messung. eng mit dem doc zusammenarbeiten. Nimm dir jetzt mal drei wochen frei. solange hat es bei mir immer gedauert. denke, aber dass die schwankungen ohne li noch stärker werden und ich jetzt eine erleichterung erfahre. halte li insgesamt für ein gutes medikament.]]></description>
            <dc:creator>miracle</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 19:50:32 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,725024#msg-725024</guid>
            <title>Re: Langzeittherapie beginnen ? Jetzt nicht.</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,725024#msg-725024</link>
            <description><![CDATA[ Ich muss mich auch immer daran erinnern, dass nicht ich allein die Entscheidungen treffen kann. Meine Psychiaterin will bei mir kein Lithium ausprobieren da sie findet, dass mein Medikament gut funktioniert. Und kombinieren will sie es nicht mit Lithium da ja dann beide Medikamente Nebenwirkungen haben können und nicht nur mehr eines.<br />
<br />
Auf jeden Fall musst du mit der Lithium Einstellung Geduld haben. Das kann Wochen dauern bis das für deinen Körper passt. Da du ja bereits schon positive Entwicklungen hast ist das doch gut!]]></description>
            <dc:creator>MadameX</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 14:37:15 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,725020#msg-725020</guid>
            <title>Re: Langzeittherapie beginnen ? Jetzt nicht.</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,725020#msg-725020</link>
            <description><![CDATA[ [<a href="https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715503,715503#msg-715503"  rel="nofollow">www.bipolar-forum.de</a>]<br />
<br />
<br />
Ich möchte doch schreiben, dass Du falsche Erwartungen hast. <br />
Deine Lithium-Einstellung läuft super, nur hast Du nicht gewusst, wie das genau aussieht.<br />
<br />
<br />
<i>Ich bin so gestresst von allem und davon das mit dem Lithium jetzt hinkriegen zu müssen .</i><br />
Auch merkwürdig formuliert. Sowas müssen Psychiaterin und Klinik hinkriegen. Und nicht Du.<br />
<br />
<br />
Dann die Therapie: Ist Dir bekannt, dass eine Therapie bei Bipolaren erst greifen kann,<br />
wenn die Medikamente da und stabil sind? Der Link oben erklärt das.<br />
<br />
Weiß das ein Therapeut nicht, ist da nichts außer Zeitverschwendung zu erwarten.<br />
Du triffst eigene Entscheidungen, die sind aber ohne Grundwissen zur bipolaren Behandlung.<br />
<br />
<br />
Ich sag Dir mal was: Hätte Dein Hund eine extrem schwere Krankheit, dann würdest Du<br />
Dich um die richtige Behandlung kümmern. Unbedingt.<br />
<br />
Aber bei Deiner bipolaren Erkrankung tust Du das nicht. Deine Ansprechpartnerin ist<br />
Deine Psychiaterin. Und nicht Deine täglich neuen Ideen.]]></description>
            <dc:creator>Lichtblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 12:16:08 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,725018#msg-725018</guid>
            <title>Langzeittherapie beginnen ?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,725018#msg-725018</link>
            <description><![CDATA[ ja, Mein Hausarzt hat eine Facharztausbildung in Psychologie und Psychosomatik. <br />
<br />
Ich werde parallel zur Medikamentösen Einstellung versuchen eine Langzeittherapie zu bekommen. Es funktioniert für mich nicht so - ich war heute bei zwei Therapeuten und habe bei einem von beiden einen weiteren Termin - das ist schon ein Erfolg und etwas, das sich weniger wie Zwangsjacke anfühlt.<br />
<br />
Ich bin so gestresst von allem und davon das mit dem Lithium jetzt hinkriegen zu müssen .]]></description>
            <dc:creator>dogfantasy</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 00:52:33 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,725001#msg-725001</guid>
            <title>Re: Dann bist Du ein Notfall</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,725001#msg-725001</link>
            <description><![CDATA[ <i>als mein Hausarzt mich heute gesehen hat, meinte er ich sei gerade &quot;nicht so schlimm&quot; , wahrscheinlich hat er Recht denn er ist ja Arzt. Insofern bin ich gerade kein Notfall, und nehme mein Lithium weiter in dieser Dosierung, ich bin der Meinung dass der Effekt davon nennenswert ist bzw ich gewöhne mich vielleicht langsam an das Gefühl.</i><br />
<br />
<br />
<br />
Hat Dein Hausarzt eine fundierte psychiatrische Ausbildung?<br />
<br />
<br />
Viellicht gehst Du nicht zu Deiner Psychiaterin, weil Du nicht hören willst, was die sagt.<br />
Die ist aber zuständig und die entscheidet, ob Du ein Notfall bist.<br />
<br />
<br />
Ich finde das nicht gut, wenn Du Entscheidungen verschleppst. <br />
Das macht nichts besser und alles dauert länger.]]></description>
            <dc:creator>Lichtblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 15:19:25 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724993#msg-724993</guid>
            <title>Re: Dann bist Du ein Notfall</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724993#msg-724993</link>
            <description><![CDATA[ als mein Hausarzt mich heute gesehen hat, meinte er ich sei gerade &quot;nicht so schlimm&quot; , wahrscheinlich hat er Recht denn er ist ja Arzt. Insofern bin ich gerade kein Notfall, und nehme mein Lithium weiter in dieser Dosierung, ich bin der Meinung dass der Effekt davon nennenswert ist bzw ich gewöhne mich vielleicht langsam an das Gefühl. <br />
<br />
Ob ich meinem Arzt vertraue, kommt natürlich auf mich und den Arzt an. Jedem seiner Ärzte blind zu vertrauen könnte einen auch ins grab bringen. Nicht jeder Arzt ist gut bzw. richtig für einen.<br />
<br />
da ich gerade auch keine Betreuung für meinen Hund habe, für 6 Wochen, passt es mir ganz gut dass ich gerade kein Notfall bin.]]></description>
            <dc:creator>dogfantasy</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 00:43:02 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724990#msg-724990</guid>
            <title>Dann bist Du ein Notfall</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724990#msg-724990</link>
            <description><![CDATA[ Ich bin immer als Notfall in die Klinik gekommen.<br />
Frag Deine Psychiaterin, ob das geht.<br />
<br />
Du bist auch ein Notfall, wenn die Einstellung zuhause nicht geht.<br />
<br />
<br />
Ich bin nie übers Telefon in die Klinik gekommen.<br />
Einmal bin ich hochmanisch selbst dort gewesen.<br />
Hochmanisch konnte keiner verpassen.<br />
<br />
<br />
Und zur zweiten Klinik haben die Ärzte der ersten Klinik mich hin <br />
überwiesen. Da war ich Notfall, weil mir das Medikament Zeldox <br />
extrem schlecht bekommen ist. <br />
<br />
Die zweite Klinik hat mich auf Lithium und Quetiapin eingestellt.<br />
<br />
<br />
Sag Deiner Psychiaterin, was Dir heute erzählt wurde.<br />
Die dürfte sich gut auskennen. Und auf neue Ideen kommen.]]></description>
            <dc:creator>Lichtblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 20:41:01 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724986#msg-724986</guid>
            <title>Re: Ich würde Deiner Psychiaterin vertrauen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724986#msg-724986</link>
            <description><![CDATA[ Ich rief heute in der Klinik an, die Frau am Apparat sagte, es wären keine Betten frei, auch keine Ambulante Therapie, Warteliste lang und voll und ich soll mich nochmal an meine Psychiaterin wenden, weil sie mich nicht aufnehmen können, obwohl ich eine Einweisung habe. <br />
<br />
Dann muss ich das wohl tun.<br />
<br />
Klinik adieu, das wird wohl nix...<br />
<br />
was ich wegen der medikamentösen Einstellung jetzt tun soll, keine Ahnung.]]></description>
            <dc:creator>dogfantasy</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 17:00:43 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724973#msg-724973</guid>
            <title>Re: Ich würde Deiner Psychiaterin vertrauen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724973#msg-724973</link>
            <description><![CDATA[ <i>Du hast einen Teil der Lithium-Einstellung hinter Dir. Jetzt abzubrechen, wäre schade.<br />
Du kannst dann nicht sagen, ob es funktioniert hätte.</i><br />
<br />
sehe ich genauso.<br />
<br />
tatsächlich hilft es mir, ich merke etwas davon aber vielleicht bin ich kein high-dose Kandidat. Die keto Diät verändert den Salzhaushalt und dadurch kann der lithiumspiegel stärker schwanken. <br />
<br />
ich reagiere allgemein SUPER empfindlich auf Medikamente. <br />
<br />
ich habe in einem älteren Beitrag gelesen, dass lithium viele Menschen eher wach und konzentriert macht, aber mich sediert es in höherer Dosis total ich konnte kaum noch aufstehen das mentale Karussell drehte sich weiter während mir völlig schwummrig wurde, konzentrieren konnte ich mich natürlich gar nicht mehr daher habe ich mich jetzt erstmal dafür entschieden es weiter zu nehmen in dieser Dosierung mit der ich gut klarkomme. Es beruhigt schon mein Nervensystem und auch andere sagen, dass ich weniger anstrengend bin. <br />
<br />
Ich habe zudem den Eindruck dass man das Medikament eine weile nehmen muss bevor man stabilisierende Effekte spürt da es ja quasi das Hirn umbaut.<br />
<br />
meine Psychiaterin meinte wenn ich nicht hochdosiert wäre das Medikament wirkungslos .. aber für mich fühlt sich das anders an. ich bin wohl kein klassischer lithium responder.]]></description>
            <dc:creator>dogfantasy</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 01:26:49 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724972#msg-724972</guid>
            <title>Re: Ich würde Deiner Psychiaterin vertrauen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724972#msg-724972</link>
            <description><![CDATA[ Ich sehe das wie Lichtblick. Wenn du die Möglichkeit hast in eine Klinik zu gehen, dann mache das. Ich musste einmal ein Medikament umstellen und es hat zuhause überhaupt nicht funktioniert. Ich hatte dann ziemliche Panik und bekam zum Glück über Beziehungen einen Platz in einer Klinik wo dann vor Ort die Umstellung durchgeführt wurde. Dort hat alles ohne Probleme funktioniert. Und ich bin auch wirklich jemand, der lieber zuhause ist. Aber zu diesem Zeitpunkt bestand einfach keine Alternative.<br />
<br />
Dann kannst du in der Klinik vielleicht auch sehen, ob du mit weniger Lithium auskommst. Es gibt solche Fälle. Ich würde da auch wirklich auf die anderen hier im Forum vertrauen, die so eine Lithiumeinstellung erfolgreich hinter sich haben.]]></description>
            <dc:creator>MadameX</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 20:48:46 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724969#msg-724969</guid>
            <title>Re: Ich würde Deiner Psychiaterin vertrauen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724969#msg-724969</link>
            <description><![CDATA[ <i>Es kann durchaus sein dass ich zu denen gehöre, die Lithium nicht vertragen und davon einfach nur depressiv werden.</i><br />
<br />
Das kann stimmen, aber das entscheidest nicht Du.<br />
<br />
<br />
<br />
<i>Genau davor habe ich ja angst, ich will nicht jetzt 6-8 Wochen im Bett liegen. Wenn es nur die Müdigkeit gewesen wäre, aber ich habe ja Panik und schreckliche Depressionssymptome . War müde aber es ist gleichzeitig unmöglich zu schlafen. ich habe das Gefühl, lithium wirkt bei mir bereits bei dieser niedrigen Dosierung. Aber wenn die Nebenwirkungen so stark werden dass man sie nicht aushalten kann, muss man trotzdem weiter erhöhen auch wenn man Herzklopfen hat und schwitzt und völlig fertig ist und nur noch sterben will. glaube ich nicht.</i><br />
<br />
Niemand hat in meiner Klinik wochenlang im Bett gelegen. Wir hatten alle einen Stundenplan und ständig etwas zu tun.<br />
Das tust Du eben zuhause, ewig rumliegen.<br />
<br />
<br />
<br />
<i>davor habe ich ja angst, ich will nicht jetzt 6-8 Wochen im Bett liegen. Wenn es nur die Müdigkeit gewesen wäre, aber ich habe ja Panik und schreckliche Depressionssymptome.</i><br />
<br />
Das wird in einer Klinik anders behandelt als zuhause. Das wäre richtig gut für Dich, wenn das fachkundig angeguckt wird.<br />
<br />
<br />
<br />
Bei Dir lässt sich das hier sicher sagen:<br />
Eine Einstellung auf Lithium zuhause funktioniert selten. Bei Dir gar nicht.<br />
<br />
<br />
Und dann noch: Du hast diese Krankheit. Die wird durch Dein ständiges Abwehren nicht verschwinden.<br />
Du weißt immer genau, was Du nicht willst, aber das ist Deiner Krankheit völlig egal.<br />
<br />
<br />
Seit zwanzig Jahren bin ich gut auf meine Medikamente eingestellt. Ich kann sagen, meine Krankheit ist<br />
in den Hintergrund getreten. <b>Das muss man auch wollen.</b><br />
<br />
<br />
Du hast einen Teil der Lithium-Einstellung hinter Dir. Jetzt abzubrechen, wäre schade.<br />
Du kannst dann nicht sagen, ob es funktioniert hätte.]]></description>
            <dc:creator>Lichtblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 16:23:59 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724954#msg-724954</guid>
            <title>Re: Ich würde Deiner Psychiaterin vertrauen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724954#msg-724954</link>
            <description><![CDATA[ Lichtblick schrieb:<br />
-------------------------------------------------------<br />
<br />
&gt; <br />
&gt; Ich glaube, es waren sechs bis acht Wochen. Genau<br />
&gt; weiß ich es nicht mehr.<br />
&gt; <br />
&gt; Was ich sicher weiß, ist, dass nichts erledigt<br />
&gt; war, nur weil ich nicht mehr in der Klinik war.<br />
&gt; Es wurde sehr schleichend besser. Sehr sehr<br />
&gt; schleichend.<br />
&gt; <br />
<br />
genau davor habe ich ja angst, ich will nicht jetzt 6-8 Wochen im Bett liegen. Wenn es nur die Müdigkeit gewesen wäre, aber ich habe ja Panik und schreckliche Depressionssymptome . War müde aber es ist gleichzeitig unmöglich zu schlafen. ich habe das Gefühl, lithium wirkt bei mir bereits bei dieser niedrigen Dosierung. Aber wenn die Nebenwirkungen so stark werden dass man sie nicht aushalten kann, muss man trotzdem weiter erhöhen auch wenn man Herzklopfen hat und schwitzt und völlig fertig ist und nur noch sterben will. glaube ich nicht.<br />
<br />
Die hypomanie war definitiv da, das Lithium hat mich von dort runtergebracht, aber die Erhöhung war zuviel für mich und war im begriff mich in eine Depression zu führen. Muss man denn wirklich 8 Wochen völlig sediert im Bett liegen. <br />
<br />
Es kann durchaus sein dass ich zu denen gehöre, die Lithium nicht vertragen und davon einfach nur depressiv werden. Ich mag es nicht, so sediert zu sein und 6-8 Wochen im Bett liegen hört sich für mich nach einem Plan an, vor dem ich eher schreiend weglaufe.<br />
<br />
ich möchte stabil sein, meiner Ärztin vertrauen, die richtigen Medikamente finden und so weiter bla bla bla <br />
<br />
aber solche Reaktionen auf Medikamente sucht man sich genauso wenig aus wie die Krankheit selbst. Ich bin sensibel und möchte nichts was meine Krankheit noch schlimmer macht. und ich will mit meinem Hund zusammensein.]]></description>
            <dc:creator>dogfantasy</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 21 Mar 2026 20:30:14 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724953#msg-724953</guid>
            <title>Ich würde Deiner Psychiaterin vertrauen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724953#msg-724953</link>
            <description><![CDATA[ <i>Was sind denn deine Erfahrungen, Lichtblick? ab wann kann man wieder aus dem Bett aufstehen wenn man mit Lithium eingestellt wird ? wieviele Wochen werde ich verwirrt sein/ wabbelige Beine haben/ nur noch schlafen ??? das wäre für mich interessant zu wissen. Denn es ist ja mein Leben und da zählt jeder Tag ;)</i><br />
<br />
<br />
Ich glaube, es waren sechs bis acht Wochen. Genau weiß ich es nicht mehr.<br />
<br />
Was ich sicher weiß, ist, dass nichts erledigt war, nur weil ich nicht mehr in der Klinik war.<br />
Es wurde sehr schleichend besser. Sehr sehr schleichend.<br />
<br />
Ich habe hier oft geschrieben, dass es ein bis anderthalb Jahre dauernd kann, bis Lithium richtig wirkt.<br />
Stimmt auch. Dafür war dann aber auch damit die Depression eingefangen. Langsam eben.<br />
<br />
<br />
<br />
<i>Meine Psychiaterin hat behauptet, ich würde von einer Hypomanie in eine Depression rutschen und das wäre der Grund für meine Symptome. Ich glaube das stimmt nicht, ich fühle weder die hypomanie noch die Depression im Moment da die Symptome seit Reduktion der Dosis wieder verschwunden sind.</i><br />
<br />
<br />
Ich denke, Deine Psychiaterin hat Recht. Deine Hypomanie konnte man hier lesen. Diese Euphorie und alles ganz toll.<br />
Ist jetzt weg. Lies mal Deine ersten Postings.<br />
<br />
Wenn das stimmt, was ich da schreibe, kann es dann nicht sein, dass ich Deine Krankheit besser beurteilen kann als Du? <br />
Darauf kommt es mir nicht an. Nur: Du bist schnell mal auf dem Weg, falsche Entscheidungen zu treffen.<br />
<br />
Das macht Deine Krankheit nicht besser.<br />
<br />
Ich würde Deiner Psychiaterin vertrauen und Deinen Hund irgendwo gut unterbringen.<br />
<br />
<br />
Meine Zeit in der Klinik ist seit Jahrzehnten vergessen. Ich habe das durchgestanden und heute geht es mir gut.<br />
Da kommst Du nicht hin, wenn Du Murks entscheidest.]]></description>
            <dc:creator>Lichtblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 21 Mar 2026 19:21:27 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724944#msg-724944</guid>
            <title>Re: Lithium Einstellungsphase in der Klinik ist besser</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724944#msg-724944</link>
            <description><![CDATA[ Lichtblick schrieb:<br />
-------------------------------------------------------<br />
<br />
<br />
&gt; Weißt Du, was ganz schlecht ist?<br />
&gt; Entscheidungen treffen, wenn man sich nicht<br />
&gt; auskennt und auch nicht fragt.<br />
&gt; <br />
&gt; Man ändert nicht selbst Medikamente.<br />
&gt; <br />
<br />
Ich habe ja gefragt.<br />
<br />
Ich kriege immer Panik bei sedierenden Medikamenten weil diese Sedierung für mich das Gegenteil von Sicherheit bedeutet. Wenn man so eine Panik erstmal hat, tut man alles um die loszuwerden. Das problem ist: Der Körper ist sediert, der Geist macht immer noch das gleiche. Durch die Sedierung wird der Körper zu einer Art Gefängnis . Was in aller Welt soll dadurch besser werden. <br />
<br />
Meine Psychiaterin hat behauptet, ich würde von einer Hypomanie in eine Depression rutschen und das wäre der Grund für meine Symptome. Ich glaube das stimmt nicht, ich fühle weder die hypomanie noch die Depression im Moment da die Symptome seit Reduktion der Dosis wieder verschwunden sind. <br />
<br />
Ob ich jetzt in die Klinik gehe weiß ich nicht, da ich noch keine Betreuung für meinen Hund habe. Genau deswegen wollte ich auch nicht in die Klinik und wegen meinem Horror Aufenthalt 2013 Wenn ich keine Betreuung habe, versuche ich irgendwas anderes, ich wünsche mir halt einfach nur irgendeine Therapie die mir hilft, aber bisher hatte ich noch kein Medikament das mir geholfen hat. Nur weil das der Standardweg ist, bipolare auf Medikamente einzustellen heißt das ja nicht dass das auf mich auch zutrifft, vielleicht muss auch mal untersucht werden, warum ich so heftig reagiere.<br />
<br />
Es gibt kein Medikament, das jemals an meinen Gedanken irgendetwas geändert hat, und körperlich muss sich nichts ändern denn es geht mir gut .<br />
<br />
Was sind denn deine Erfahrungen, Lichtblick? ab wann kann man wieder aus dem Bett aufstehen wenn man mit Lithium eingestellt wird ? wieviele Wochen werde ich verwirrt sein/ wabbelige Beine haben/ nur noch schlafen ??? das wäre für mich interessant zu wissen. Denn es ist ja mein Leben und da zählt jeder Tag ;)]]></description>
            <dc:creator>dogfantasy</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 23:17:19 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724943#msg-724943</guid>
            <title>Lithium Einstellungsphase in der Klinik ist besser</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724943#msg-724943</link>
            <description><![CDATA[ Super Idee, das mit der Einweisung. Machst Du das?<br />
<br />
Lithium ist schwierig einzustellen, das passiert am besten in einer Klinik.<br />
<br />
Was Du da beschreibst, ist alles eins A. So kann das aussehen, wenn Lithium neu kommt.<br />
Es wird sich ändern, aber nicht von heute auf morgen.<br />
<br />
<br />
Weißt Du, was ganz schlecht ist?<br />
Entscheidungen treffen, wenn man sich nicht auskennt und auch nicht fragt.<br />
<br />
Man ändert nicht selbst Medikamente.<br />
<br />
<br />
Glaub mir das: Diese Einweisung ist das Beste, was Dir passieren kann.<br />
Dann kann man stündlich die Psychiatrie-Schwester fragen, ob das und das in Ordnung ist.<br />
Öfter geht auch. Die wird für ewiges Rumnerven bezahlt.<br />
<br />
War meine Einstellung auf Lithium ähnlich? Aber sicher.<br />
Nur war ich von Anfang an in der Klinik und das war echt schlauer.]]></description>
            <dc:creator>Lichtblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 20:49:58 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724940#msg-724940</guid>
            <title>Lithium Einstellungsphase</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724940,724940#msg-724940</link>
            <description><![CDATA[ Hallo liebes Forum,<br />
<br />
Ich habe ja dieses Jahr beschlossen mal wieder einen Versuch mit Psychopharmaka zu machen wegen meiner bipolarität und schlimmen Depressionen. Bisher lief es wiefolgt ab: erste Woche 450mg quilonum, wovon ich schon etwas gemerkt habe, obwohl es wohl noch zu wenig war, dann haben wir die Dosis erhöht auf 675mg und dann ging es los mit den Nebenwirkungen, meine Beine sind ganz weich geworden, meine Knie haben geknackt, Kopfschmerzen, gesteigerte Aggressivität und durchdrehen bei Kleinigkeiten, Müdigkeit, ständiges pinkeln müssen, und dann bin ich am Mittwoch in ein richtig depressives Loch gefallen. Es war ein sonniger tag, aber ich war völlig fertig und habe den ganzen tag geschlafen, mich schwach gefühlt und jetzt auch richtig hoffnungslos. Ich habe die Dosis erstmal selbst reduziert weil ich fand dass es mir unverhältnismäßig schlecht ging. Am morgen habe ich in der Praxis angerufen und mir wurde nur gesagt, mein Spiegel sei immer noch nicht im therapeutischen Bereich, was auch immer das bedeutet. Für mich und mein Gefühl war es aber zu stark und hat mich gelähmt und behindert fühlen lassen bis zum geht nicht mehr, sodass ich ob meiner instabilen Lebenssituation erstmal lieber wieder klarkommen bzw funktionieren, was man ja schlecht kann wenn man den ganzen tag so eine bleierne Müdigkeit empfindet. Es war ja auch nicht nur das sondern vor allem die nächtlichen Gedanken und Verzweiflung, die ich immer habe wenn ich zu stark dämpfende Psychopharmaka nehme durch die ich das Gefühl habe die Kontrolle zu verlieren... <br />
<br />
<br />
Jetzt war ich heute morgen bei meiner Ärztin und ich habe ihr gesagt dass es mir durch das Lithium schlechter und schlechter ging und ich mich nur noch elend gefühlt habe und daher die Dosis die letzten 2 tage eigenmächtig angepasst habe und sie ist ausgerastet und meinte das geht auf gar keinen Fall und ich bin ja noch nicht mal im therapeutischen Bereich und muss jetzt eigentlich noch mehr nehmen und da habe ich gesagt, das kann ich auf gar keinen Fall machen, da ich mich dann wie zugedröhnt fühle und den ganzen tag nur noch schlafen werde und es ja nicht sein kann dass es nicht im therapeutischen Bereich ist, wenn ich so heftige Nebenwirkungen habe... ich habe gefragt ob man nicht langsamer hochdosierten könnte da sagte sie man habe ja schon langsam hochdosiert und am Ende hat sie mir eine Einweisung gegeben ... <br />
<br />
<br />
<br />
so eine Scheiße.]]></description>
            <dc:creator>dogfantasy</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 19:01:48 +0100</pubDate>
        </item>
    </channel>
</rss>
