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        <title>Präventiver Klinikaufenthalt</title>
        <description> Hallo zusammen, 

ich bin psychisch krank seitdem ich 14 bin. Erst hatte ich &amp;quot;nur&amp;quot; schwere Depressionen und eine Sozialphobie. Dann mit 20 meine erste Manie und Psychose. Ich wurde eingewiesen und mit einer schizoaffektiven Störung diagnostiziert und bin anschließend in ein Loch gefallen. Ich dachte erst, dass es eben eine Psychose war und die Chance und Möglichkeit besteht, dass das einmalig bleibt. Leider habe ich mich im Anschluss nicht in ambulante Therapie begeben, aber ich war nach der anschließenden Depression für mehrere Jahre stabil. Mit 24 wurde ich dann wieder manisch und psychotisch, wieder in der Psychiatrie und im Anschluss schwer depressiv. Dort wurde dann auch festgestellt, nachdem man sich meine komplette Krankheitsgeschichte angeschaut hat, dass ich eine bipolare Störung habe. Jedenfalls habe ich mich zwar wieder ins Leben zurück gekämpft, einen neuen Job angefangen und ambulante Therapie gemacht. 

Leider ist der neue Job, aber so stressig, dass ich nach 1 1/2 Jahren das Gefühl habe, kurz vorm Burnout zu stehen. Ich war das letzte Jahr auch so instabil, dass ich zwei Hypomanien und mehrere depressive Episoden hatte. Ich habe bis jetzt Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass ich chronisch krank bin, aber ich versuche mein bestes, um schwerwiegende Episoden zu vermeiden. Ich wünschte einfach, dass ich gesund wäre und so belastbar wie &amp;quot;normale&amp;quot; Menschen. 

Aktuell überlege ich wieder in die Klinik zu gehen, um zu regenerieren, stabilisieren und eine neue Perspektive zu gewinnen. Ich weiß nicht, ob der Weg in die Klinik aktuell der richtige Schritt ist. Ich habe Angst vor der Zukunft, wie sich meine Krankheit entwickelt und ob ich jemals mit jemandem Zusammenziehen, Heiraten und Kinder bekommen kann.

Habt ihr schon mal einen Klinikaufenthalt gehabt, um eben einen kompletten Zusammenbruch zu vermeiden?

Und habt ihr es geschafft eine Partnerschaft zu führen und Kinder groß zu ziehen?

Ich freue mich auf Erfahrungen und vielen Dank fürs Lesen &amp;lt;3

Liebe Grüße</description>
        <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724189#msg-724189</link>
        <lastBuildDate>Sun, 08 Mar 2026 19:25:14 +0100</lastBuildDate>
        <generator>Phorum 5.2.18</generator>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724302#msg-724302</guid>
            <title>Re: Krisenpensionen seit 15 Jahren</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724302#msg-724302</link>
            <description><![CDATA[ OK, find ich Super, Bei uns sagt man &quot;das sollte Schule machen&quot; und es scheint das es gemacht wird *freu*<br />
<br />
LG<br />
Axel<br />
<br />
P.S.: Wie immer hab ich natürlich die falsche Krankenkasse *Seufz*]]></description>
            <dc:creator>Mordron</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 25 Jan 2026 18:25:49 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724260#msg-724260</guid>
            <title>Re: Präventiver Klinikaufenthalt</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724260#msg-724260</link>
            <description><![CDATA[ <blockquote class="bbcode"><div><small>Quote<br/></small><strong>Rvay</strong><br/>
Leider ist der neue Job, aber so stressig, dass ich nach 1 1/2 Jahren das Gefühl habe, kurz vorm Burnout zu stehen.</div></blockquote>
<br />
Wenn die Arbeit mich krank macht, dann muss der Job in irgendeiner Form verändert werden. Entweder muss ein neuer Job her oder die Bedingungen des Jobs muss man anpassen, indem man seine Probleme an passender Stelle anspricht und versucht Lösungen zu finden. Ich finde den Preis zu hoch, wenn man durch einen Job immer wieder Krankheitsphasen hat und mache sowas nicht mehr mit. Jede Krankheitsphase, die man durchlebt, ist schädlich und die Schäden kumulieren sich. Irgendwann ist man dann gar nicht mehr belastbar und die Konsequenz ist dann oft die frühzeitige Rente. <br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Quote<br/></small><strong>Rvay</strong><br/>
Habt ihr schon mal einen Klinikaufenthalt gehabt, um eben einen kompletten Zusammenbruch zu vermeiden?</div></blockquote>
<br />
Nein, hatte ich nicht, bei mir ist es komplett eskaliert, weil ich über meine psychische Erkrankung nicht Bescheid wusste und früher auch keinen vernünftigen Umgang mit psychischen Problemen gelernt habe. Vorgelebt hat man mir, dass man alle psychischen Probleme ignoriert.<br />
<br />
Möglichst frühzeitig zu erkennen, dass man eine bessere Selbstfürsorge braucht, ist auf jeden Fall gut. Wenn die Klinik dir hilft, dann mache das auf jeden Fall. Aber ich würde auch dringend mit dem Arbeitgeber sprechen, dass das nicht so weiter gehen kann. Oder über einen realistischeren Jobwechsel nachdenken.<br />
<br />
<blockquote class="bbcode"><div><small>Quote<br/></small><strong>Rvay</strong><br/>
Und habt ihr es geschafft eine Partnerschaft zu führen und Kinder groß zu ziehen? </div></blockquote>
<br />
Ich habe auch aus anderen Gründen, weder eine Partnerschaft noch Kinder. Eine Partnerschaft könnte für mich nur unter sehr bestimmten Bedingungen funktionieren, die sehr schwer zu finden sind. Die meisten potentiellen Partner haben Bedürfnisse, die ich nicht erfüllen kann und die im Widerspruch zu meinen Bedürfnissen stehen. Ich habe nicht die Kraft für einen Partner, die reicht gerade für mich. Frühere Versuche waren katastrophal und haben meine Bipo so richtig angefeuert.<br />
Was Kinder angeht ist mir die Verantwortung zu groß und das ginge nur mit einem Partner. Zu große Verantwortung ist ein Stressfaktor, der bei mir Krankheitsphasen auslöst. Außerdem war die Vorstellung, dass ein Mensch in mir heranwachsen würde, schon immer gruselig und absurd. Aber ich hätte ja auch adoptieren können.<br />
<br />
Ganz ausgeschlossen habe ich den Adoptionsgedanken für mich noch nicht, da ich schon recht lange stabil bin, aber ich bin auch materiell nicht in der Lage, einem anderen Menschen ein gutes Leben zu bieten.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 24 Jan 2026 10:25:22 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724246#msg-724246</guid>
            <title>Re: Präventiver Klinikaufenthalt</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724246#msg-724246</link>
            <description><![CDATA[ Hallo dino,<br />
<br />
das macht mir Mut und ich hoffe, dass du dir genug Zeit nimmst Kraft zu tanken, um langsam wieder ins Arbeitsleben zu kommen.<br />
<br />
Mir hilft diese klare Struktur durch den Arbeitstag sehr, um stabil zu bleiben. Aber manchmal geht es einfach nicht, egal ob es der Kopf oder Körper ist.<br />
<br />
Liebe Grüße]]></description>
            <dc:creator>Rvay</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 21:12:44 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724245#msg-724245</guid>
            <title>Re: Präventiver Klinikaufenthalt</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724245#msg-724245</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Cornelia, <br />
<br />
Bei einer Tagesklinik müsste ich mindestens 5 Monate warten bis ich einen Platz bekommen würde. So lange möchte ich nicht auf einen Platz warten. Bei der offenen Station sind es &quot;nur&quot; mehrere Wochen und möglicherweise könnte ich dann noch im Anschluss in die Tagesklinik. <br />
<br />
Soweit ich die Station kenne, geht es da eigentlich nicht nur um die Einstellung von Medikamenten. Das ist eher eine unterstützende Behandlungsform. Ich würde halt gerne Ergotherapie, Sporttherapie, Gruppentherapie und ähnliches machen.<br />
<br />
Liebe Grüße]]></description>
            <dc:creator>Rvay</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 21:07:56 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724244#msg-724244</guid>
            <title>Re: Präventiver Klinikaufenthalt</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724244#msg-724244</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Axel,<br />
<br />
Ohne Partner oder Partnerin wäre es wahrscheinlich sehr schwierig ein Kind großzuziehen. Gerade wenn man nicht stabil ist.<br />
<br />
Aktuell nehme ich Amisulprid 100mg, Lamotrigin 100mg und Quetiapin 50mg. Ich glaube, das ist alles nicht so hoch dosiert, weil ich da im Normalfall sensibel drauf reagiere. Nach meiner ersten Manie hatte ich damals nur Quetiapin 200mg genommen. Letztes Jahr hatte ich auch mal Sertralin 50mg verschrieben bekommen, aber das Medikament + eine Woche Urlaub in einem anderen Land ließen mich dann hypoman werden. Bedarfsweise habe ich auch Pipamperon und Zopiclon zuhause.<br />
<br />
Liebe Grüße]]></description>
            <dc:creator>Rvay</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 21:01:21 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724240#msg-724240</guid>
            <title>Krisenpensionen seit 15 Jahren</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724240#msg-724240</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Axel,<br />
<br />
wenn du richtig gelesen hast, hast du vielleicht mitbekommen, dass das 2010 als Pilotprojekt angefangen hat und jetzt immer noch angeboten wird. Es ist also nicht so, dass es gerade an einem Ort neu ist.<br />
Was morgen ist, weiß niemand und &quot;für immer&quot; gibts sowieso nicht.<br />
<br />
Ja, du musst bei der richtigen Krankenkasse sein (TK zB) und es kann sein, dass es in verschiedenen Bundesländern verschiedene Bezeichnungen gibt oder gar kein Angebot dieser Art.<br />
Das heißt aber doch nicht, dass es deshalb nicht empfohlen werden sollte oder man nicht davon berichten darf. Oder warum bringst du deine Zweifel hier zum Ausdruck?<br />
Ich werde die Recherche jetzt nicht weiterführen, aber wenn du an deinem Wohnort eine Krisenpension vermisst, dann fordere sie ein.]]></description>
            <dc:creator>Hotte</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 19:55:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724237#msg-724237</guid>
            <title>@ Hotte</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724237#msg-724237</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Hotte,<br />
<br />
das hört sich an wie ein guter Plan, aber ob sich das im gesamtem Bundesgebiet umsetzen lässt (für immer) Zweifel ich an.<br />
<br />
LG<br />
Axel]]></description>
            <dc:creator>Mordron</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 18:15:03 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724223#msg-724223</guid>
            <title>Re: Präventiver Klinikaufenthalt</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724223#msg-724223</link>
            <description><![CDATA[ Also bei mir hat das geklappt mit heiraten und Kind bekommen. Ich habe sogar promoviert und eine Zeit lang in meinem Beruf gearbeitet.<br />
Wos mich dann richtig geschleudert hat war Familie mit Kind + Job, Haushalt. Also die sogenannte Mehrfachbelastung habe ich nicht hinbekommen. Daher bin ich nicht mehr erwerbsfähig, leider. Ich habe meinen Beruf sehr gemocht. <br />
<br />
Schwangerschaft war so weit stabil mit einer sehr niedrigen Dosis meines Medikaments. Gestillt habe ich natürlich nicht, da die Dosis nachher erhöht werden musste wegen hoher Gefahr für Depression/Psychose. Ich war danach aber nie wieder so stabil wie vor der Schwangerschaft. Mein Mann hat mich massiv unterstützt, wir haben quasi Rollen getauscht. Auch die Familie hat mich unterstützt, also es braucht schon ein größeres Netzwerk und man muss auch damit rechnen, dass man ausfällt.<br />
<br />
Unser Kind ist auch neurodivers und queer aber heutzutage ist das nicht mehr so ein Problem und dadurch dass ich mich damit so gut auskenne, fühlt es sich auch gut aufgehoben und verstanden. <br />
<br />
Wir sind eine bunte Familie und ich sehe das mittlerweile nicht als Makel sondern wir haben viele positive Eigenschaften dadurch. <br />
<br />
Klar ist es mit unserer Krankheit schwieriger aber allein dass wir mit dieser Herausforderung umgehen können zeichnet uns schon aus.<br />
<br />
Aja und Klinik geht bei mir auch kaum. Ich bin dort wegen den vielen Schicksalen immer komplett überfordert. Wenns aber nicht anders geht, dann muss es sein (z.B. bei schlimmen Suizidgedanken, die ich im Sommer hatte weil ich dachte es ist eine gute Idee mein Medikament zu reduzieren...)]]></description>
            <dc:creator>MadameX</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 12:09:40 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724216#msg-724216</guid>
            <title>Re: Präventiver Klinikaufenthalt</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724216#msg-724216</link>
            <description><![CDATA[ Eine Krisenpension ist eine Möglichkeit, wo ich mit einer 1:1-Betreuung bis max. 1:3-Betreuung ein Einzelzimmer zur Verfügung habe, bis die akute Krise vorüber ist. Nur für den Moment, in dem ich es zu Hause nicht aushalte.<br />
<br />
In einer Klinik werde ich mit Wildfremden zusammengepfercht, es ist rund um die Uhr Licht an und laut, von der Geruchsbelästigung mal abgesehen. Bei Hypersensitivität und krisenbedingt gesteigerter Reizoffenheit gar keine guten Rahmenbedingungen.<br />
<br />
Das wurde angeboten im Rahmen der integrierten Betreuung, die damals noch in der Pilotphase war.<br />
Hier ein Artikel in der Ärztezeitung von 2010 dazu: [<a href="https://www.aerztezeitung.de/Politik/Kasse-setzt-auf-Krisenpension-statt-Krankenhaus-210433.html"  rel="nofollow">www.aerztezeitung.de</a>]<br />
Heute kann man ähnliche Angebote etwa unter dem Begriff ambulante Krisenbegleitung finden. Weiter habe ich jetzt nicht recherchiert.<br />
<br />
Inspiriert sind die Krisenpensionen vom Soteria-Gedanken. Ich wurde nie gegen meinen Willen dort festgehalten oder in irgendeiner anderen Form mit Gewalt behandelt. Ich konnte auch frei entscheiden, ob ich nun Medikamente nehme oder nicht. Das war für meine Genesung sehr förderlich, weil ich dadurch im Laufe mehrerer Aufenthalte die Erfahrung machen konnte, dass ich ohne Medis eben nicht zurechtkomme.]]></description>
            <dc:creator>Hotte</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 09:20:02 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724204#msg-724204</guid>
            <title>Re: Präventiver Klinikaufenthalt</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724204#msg-724204</link>
            <description><![CDATA[ Ich bin seit über 20 Jahren verheiratet und habe 2 Kinder, die sind jetzt 24 und 20 Jahre alt.<br />
War zwar teilweise schwierig, aber ist gegangen.<br />
<br />
Nur das mit arbeiten hat auf Dauer nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich bin jetzt schon wieder länger krank geschrieben und hoffe, dass ich es nochmal schaffe, wieder anzufangen.]]></description>
            <dc:creator>dino</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 15:22:43 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724203#msg-724203</guid>
            <title>Re: Präventiver Klinikaufenthalt</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724203#msg-724203</link>
            <description><![CDATA[ Vielen lieben Dank für die Buchempfehlung! Das kommt direkt bei mir in den Einkaufswagen. Bisher hatte ich nur &quot;Wir fliegen hoch, wir fallen tief&quot; gelesen und das ließ mich vorallem mit der Frage zurück, wie es ist Kinder zu bekommen mit einer bipolaren Störung. <br />
<br />
Ich glaube auch, dass ein stabiles Umfeld und eben auch der Support von Familie, Partnerschaft und Freunden wichtig ist. Aufgrund dessen baue ich mir langsam wieder einen Freundeskreis auf, weil ich durch meine letzte Manie meinen kompletten Freundeskreis verloren hatte.<br />
<br />
Was ist denn eine Krisenpension? Davon höre ich zum ersten Mal.<br />
<br />
Mir hat die Klinik meistens geholfen stabiler zu werden, auch weil ich das Gefühl habe sicher zu sein und eben offen mit meiner Krankheit umgehen zu dürfen. Im beruflichen Kontext habe ich Angst Ablehnung und Unverständnis zu erfahren, weil mir das eben auch beim Knüpfen von neuen Freundschaften passiert.<br />
<br />
Mein vorheriger Arbeitsplatz war zwar schlechter bezahlt, aber es war viel entspannter. Aktuell muss ich konstant Überstunden machen, selten wird eine Urlaubsvertretung gemacht, es kommen ständig Sonderaufgaben dazu und ich komme kaum zu meinem Tagesgeschäft. Es ist wirklich total frustrierend und erschöpfend, weil ich das Gefühl habe kein Stück weiter zu kommen. Meine Kollegen arbeiten teilweise am Wochenende und bis in die Nacht, um den Workload zu bewältigen und das kann ich einfach nicht leisten.<br />
<br />
Ich würde gerne nochmal 1 bis 2 Vollzeit Stellen ausprobieren, weil ich das davor jahrelang leisten konnte. Einfach in der Hoffnung, dass die Arbeit dann besser organisiert ist und realistische Ziele gesetzt werden. <br />
<br />
Allerdings werde ich wahrscheinlich bald den Grad der Behinderung feststellen lassen, damit ich im Arbeitskontext besser geschützt werden kann.<br />
<br />
Ich denke schon, dass mein aktueller Bürojob so an sich ganz gut passt. Ich arbeite wenig mit Menschen, kann mich stundenlang konzentrieren, habe geregelte Arbeitszeiten und es ist ein logischer Beruf.]]></description>
            <dc:creator>Rvay</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 14:24:01 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724200#msg-724200</guid>
            <title>Re: Präventiver Klinikaufenthalt</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724200#msg-724200</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Rvay,<br />
<br />
ich finde Klinik dann gut, wenn Du Dir sicher sein kannst, dass Du dort genau das kriegst, was Du Dir vorstellst.<br />
Als Beispiel: Vielleicht wäre eine Tagesklinik besser?<br />
<br />
Das musst Du vorher rauskriegen.<br />
<br />
Weil nämlich: Landest Du in einer Klinik, in der es hauptsächlich um das Einstellen von Medikamenten geht,<br />
dann wäre das ja nicht Dein Ziel, oder?<br />
<br />
Viele Grüße<br />
<br />
Cornelia]]></description>
            <dc:creator>Lichtblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 20:50:34 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724197#msg-724197</guid>
            <title>Re: Präventiver Klinikaufenthalt</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724197#msg-724197</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Rvay,<br />
<br />
herzlich willkommen hier im Forum.<br />
<br />
Von mir kann ich sagen das Kinder Kriegen und Großziehen( mit der richtigen Frau) möglich, Tochter 34, Sohn 31<br />
<br />
ich bin 61Jahre M alt, wie ich annehmen darf bist du eine Frau<br />
<br />
Wichtig ist erstmal was du für Medikamente nimmst. Natürlich uns deine Krankengeschichte erzählst, das hast du ja schon ausführlich gemacht.<br />
<br />
Ich hatte schon einige Klinikaufenthalte gehabt manchmal freiwillig und manchmal eben nicht, das wir uns da richtig verstehen ich habe nichts gegen Psychiatrien ist ein geschützter Raum.<br />
<br />
LG<br />
Axel]]></description>
            <dc:creator>Mordron</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 17:59:42 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724195#msg-724195</guid>
            <title>Re: Präventiver Klinikaufenthalt</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724195#msg-724195</link>
            <description><![CDATA[ Ich selbst wollte nie Kinder und habe dementsprechend keine.<br />
<br />
Aber Nora Hille beschreibt in ihrem Buch &quot;Wenn Licht die Finsternis besiegt&quot;, wie sie ihr Leben mit der bipolaren Störung und ihrem umgesetzten Kinderwunsch meistert. Sie war also zuerst mit der bipolaren Störung diagnostiziert und hat sich mit diesem Wissen dazu entschieden, eine Familie zu gründen.<br />
Hier findest du eine Rezension: [<a href="https://ingoschreibtanders.blog/2024/01/26/rezension-wenn-licht-die-finsternis-besiegt-nora-hille/"  rel="nofollow">ingoschreibtanders.blog</a>]<br />
Die Frau kriegt noch mehr auf die Reihe, als Mutter zu sein. Aber nur zusammen mit ihrem Mann, als Team.<br />
<br />
Und nein, ich war nie freiwillig in einer Klinik. Aber ich war sehr häufig in einer Krisenpension, um Klinikaufenthalte zu vermeiden. Das war in der Zeit nach der Diagnose und solange ich noch nicht auf die richtige Phasenprophylaxe eingestellt war. <br />
Im Augenblick hab ich seit zehn Jahren Ruhe und ich hoffe, es bleibt so. Wobei das nicht bedeutet, dass es keine Schwankungen gibt, aber ich war zuletzt 2016 in der Psychiatrie.<br />
<br />
Der Weg zur Genesung beginnt mit der Akzeptanz. Solange du dich gegen die Krankheit wehrst, findest du keinen Weg mit ihr.<br />
Wenn du dich &quot;kurz vor dem Burnout&quot; fühlst, dann wirst du auch eine Pause brauchen, und das eher gestern als heute. Wenn für dich ein Klinikaufenthalt erholsam ist, dann mach das. Für mich ist das Stress hoch zehn. Die Frage ist aber, was dir guttut.<br />
<br />
Überlege dir mal genau, wo deine (beruflichen) Stärken liegen und welche Rahmenbedingungen dir an bisherigen Arbeitsplätzen nicht gut tun, welche geboten sein müssen, um das Beste aus dir rauszuholen bzw. damit du ausreichend Erholung bekommst und gut schlafen kannst. Ich vermute mal, zeitlich ist maximal die Hälfte drin.<br />
Du kannst dir auch dabei helfen lassen, das herauszufinden. Mir hat eine Zeit lang eine Ergotherapeutin geholfen, später eine Jobcoach im Rahmen einer Maßnahme zur Teilhabe am arbeitsweltlichen Kontext. Und natürlich mein Tagebuch.]]></description>
            <dc:creator>Hotte</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 17:44:39 +0100</pubDate>
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            <title>Re: Präventiver Klinikaufenthalt</title>
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            <description><![CDATA[ Ich finde es ist eine gute Idee, frühzeitig in die Klinik zu gehen, bevor gar nix mehr geht. <br />
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Hätte ich auch machen sollen, aber hinterher ist man immer schlauer.]]></description>
            <dc:creator>dino</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 14:05:29 +0100</pubDate>
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            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724189#msg-724189</guid>
            <title>Präventiver Klinikaufenthalt</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,724189,724189#msg-724189</link>
            <description><![CDATA[ Hallo zusammen, <br />
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ich bin psychisch krank seitdem ich 14 bin. Erst hatte ich &quot;nur&quot; schwere Depressionen und eine Sozialphobie. Dann mit 20 meine erste Manie und Psychose. Ich wurde eingewiesen und mit einer schizoaffektiven Störung diagnostiziert und bin anschließend in ein Loch gefallen. Ich dachte erst, dass es eben eine Psychose war und die Chance und Möglichkeit besteht, dass das einmalig bleibt. Leider habe ich mich im Anschluss nicht in ambulante Therapie begeben, aber ich war nach der anschließenden Depression für mehrere Jahre stabil. Mit 24 wurde ich dann wieder manisch und psychotisch, wieder in der Psychiatrie und im Anschluss schwer depressiv. Dort wurde dann auch festgestellt, nachdem man sich meine komplette Krankheitsgeschichte angeschaut hat, dass ich eine bipolare Störung habe. Jedenfalls habe ich mich zwar wieder ins Leben zurück gekämpft, einen neuen Job angefangen und ambulante Therapie gemacht. <br />
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Leider ist der neue Job, aber so stressig, dass ich nach 1 1/2 Jahren das Gefühl habe, kurz vorm Burnout zu stehen. Ich war das letzte Jahr auch so instabil, dass ich zwei Hypomanien und mehrere depressive Episoden hatte. Ich habe bis jetzt Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass ich chronisch krank bin, aber ich versuche mein bestes, um schwerwiegende Episoden zu vermeiden. Ich wünschte einfach, dass ich gesund wäre und so belastbar wie &quot;normale&quot; Menschen. <br />
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Aktuell überlege ich wieder in die Klinik zu gehen, um zu regenerieren, stabilisieren und eine neue Perspektive zu gewinnen. Ich weiß nicht, ob der Weg in die Klinik aktuell der richtige Schritt ist. Ich habe Angst vor der Zukunft, wie sich meine Krankheit entwickelt und ob ich jemals mit jemandem Zusammenziehen, Heiraten und Kinder bekommen kann.<br />
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Habt ihr schon mal einen Klinikaufenthalt gehabt, um eben einen kompletten Zusammenbruch zu vermeiden?<br />
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Und habt ihr es geschafft eine Partnerschaft zu führen und Kinder groß zu ziehen?<br />
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Ich freue mich auf Erfahrungen und vielen Dank fürs Lesen &lt;3<br />
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Liebe Grüße]]></description>
            <dc:creator>Rvay</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 12:51:06 +0100</pubDate>
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