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        <title>Kann man die Manie als eine Suchtkrankheit bezeichnen ?</title>
        <description> Der Anfang einer Manie ist fabelhaft. Alles läuft glatt ineinander verzahnt, der Zeitablauf stimmt, derjenige glänzt 

mit tollen Ideen. Die Sinne funktionieren scharf und der Genuß ist herrlich. Der Maniker will mehr davon und merkt 

wie ein Alkoholiker, Drogenabhängiger, Essgestörter  usw. nicht, dass er wie in einem Eiskanal hinab gleitet. Die Manie

verlangt immer mehr und noch mehr von ihm. Irgendwann ist der Befriedigungsfaktor ausgereizt, das macht ihn manchmal

böse und aggressiv. Manches will nicht so laufen, wie er sich das wünscht.

Das Ende ist für alle oben Angeführten nicht schön, vor allem wenn Familien zerstört werden.


Uns allen Friedvolle und gesunde Weihnachten</description>
        <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723787#msg-723787</link>
        <lastBuildDate>Sun, 11 Oct 2026 07:06:50 +0200</lastBuildDate>
        <generator>Phorum 5.2.18</generator>
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            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723835#msg-723835</guid>
            <title>Re: Hirnstoffwechselstörung @Grashalm</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723835#msg-723835</link>
            <description><![CDATA[ In der Manie fällt ihm plötzlich ein, dass er Sex vor der Ehe aus religiösen Gründen nicht gutheißt, ihr habt aber schon Kinder. Das ist absurd. Er lebt in seiner manischen Welt, die mit der Realität nicht viel zu tun hat. Dazu passt auch, dass er sich seine eigene Moral zurecht gelegt hat, was Betrug betrifft, um sein Handeln vor sich selbst zu rechtfertigen. Maniker können ihr Verhalten immer schlüssig erklären, sie sind besonders eloquent. <br />
<br />
In der Manie ist es nicht ungewöhnlich, dass Religion plötzlich eine sehr wichtige Rolle spielt. Das kommt sogar bei eigentlich nicht religiösen Menschen vor bei dieser Krankheit. Es kann auch sein, dass das nach dem Ende der Manie noch anhällt bei ihm. Ich persönlich würde nicht über seine manischen Ideen diskutieren und ganz sicher nicht einen akuten Maniker heiraten.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 11:58:22 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723834#msg-723834</guid>
            <title>@Grashalm</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723834#msg-723834</link>
            <description><![CDATA[ Wenn man nicht gerade dysphorische Symptome hat, dann fühlt man sich in einer Manie überwiegend großartig bis hin zu größenwahnsinnig. Man fühlt sich absolut im Recht wie man ist und was man tut. Das ist Symptom der Erkrankung und keine Entscheidung. Das ist für viele Angehörige eine Tortur, deshalb wird ihnen ja auch immer wieder geraten, sich selbst zu schützen durch Abgrenzung.<br />
<br />
Der Maniker ist nicht in der Lage irgendwelche subtilen Zeichen zu erkennen, die man ihm vielleicht gibt. Er sieht dich nicht leiden, weil seine Wahrnehmung krankheitsbedingt gestört ist. Wenn du bei deinem Mann eine gesunde Empathie erwartest oder auf Vernunft hoffst, dann liegst du falsch. Die Krankheit muss behandelt werden, erst wenn die Manie abgeklungen ist, kannst du auf Verständnis für deine Situation in der Manie hoffen. Aber auch das ist nicht garantiert, wenn jemand nicht vollständig krankheitseinsichtig wird hinterher. <br />
<br />
Eine Hypomanie bei einem krankheitseinsichtigen Bipolaren ist etwas anderes als eine Manie bei jemandem, der krankheitsuneinsichtig ist. Hypomanie ist eine leichte Form der Manie und für manche bis zu einem gewissen Grad steuerbar. Die Wahrnehmung ist nicht ganz so extrem gestört, der Hypomaniker verhält sich nicht ganz so extrem und kann die Energie eventuell ausschließlich positiv nutzen. Hypomanien verlaufen milder und hinterlassen in der Regel nicht so große Schäden wie Manien.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 11:36:02 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723833#msg-723833</guid>
            <title>Re: @Grashalm</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723833#msg-723833</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Grashalm,<br />
<br />
Der überlebende Ehepartner hat in Deutschland im Falle des Todes des anderen Ehepartners weitreichende Rechte und ist in der Regel  abgesichert, vor allem wenn er im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft lebt. Sollte er enterbt werden, hat er dennoch Anspruch auf den Pflichtteil, was ihn vor totaler Enterbung schützt.<br />
<br />
Um sich emotional nah zu sein und sich zu lieben, braucht es keine Ehe. Daher halte ich das Ganze für Erpressung. Es ist zwar nicht klassisch berechnend, da derjenige schwer erkrankt ist, aber ich weiß von mir, dass ich auch in der Manie manipulativ sein konnte. <br />
<br />
Es ist jetzt nicht so, dass ein Maniker nicht &quot;eiskalt berechnend&quot; sein kann. Häufig wird gerade aus einem &quot; lieben, empathischen, angepassten&quot; Menschen das Gegenteil. Das hat seine untergründige Psychodynamik.<br />
<br />
In einer Manie erleben Erkrankte ein überhöhtes Selbstbild und sie können sich eigentlich nur noch um sich selbst drehen. Die Bedürfnisse anderer Menschen werden nicht verstanden, geschweige denn nachempfunden. Ich will es einmal emotional überspitzt mit Kokain-Usern vergleichen, die in der Regel &quot;kalt&quot; werden. <br />
<br />
Daher wäre es für dich, Grashalm, endlich wichtig, Dich abzugrenzen. Übrigens würde es auch deinem Mann helfen, ihm klar zu machen, dass er nicht derjenige ist, der kranke Entscheidungen für euch trifft. <br />
<br />
LG fahni]]></description>
            <dc:creator>fahni</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 09:54:57 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723832#msg-723832</guid>
            <title>Re: unterdrückte Bedürfnisse in den Alltag integrieren</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723832#msg-723832</link>
            <description><![CDATA[ Amnesien gehören leider auch zu den Symptomen einer Manie. Die hatte ich auch. Es gibt Lücken in meiner Erinnerung, die ich nur füllen konnte mit Berichten meiner Angehörigen, denen ich diesbezüglich vertrauen musste. <br />
<br />
Die rechtlichen Auswirkungen gibt es ja nur bei einer standesamtlichen Trauung und da halte ich das in der Tat für sehr klug, dafür Sorge zu tragen, dass keine Zugewinngemeinschaft entsteht. Ehevertrag mit Gütertrennung und entsprechendes Testament, das ihn übergeht ... viel Papierkram.<br />
Ich würds nicht tun an deiner Stelle.<br />
<br />
Seine Seite kann ich auch sehr gut nachvollziehen, wird einem doch irgendwann auch die eigene Sterblichkeit bewusst und dann möchte man vorher oft glauben, dass das noch nicht ganz das Ende ist oder man wenigstens nicht in die Hölle kommt. Was die neuapostolische Kirche da zu bieten hat, weiß ich nicht.<br />
<br />
Ich hatte mir irgendwas mit weißem Kleid auf einer Blumenwiese vorgestellt, natürlich barfuß im Sommer an einem Fluss, was keine rechtlichen Konsequenzen hat, sich aber nach einem Versprechen anfühlt.<br />
Wenn der Herr so konkrete Vorstellungen hat, die so gar nicht zu deinen passen, dann kommt ihr da wohl nicht zusammen.<br />
<br />
So ist es auch bei meiner besseren Hälfte und mir in manchen Punkten. Wir sind verheiratet, weil wir das beide so wollten, aber davon abgesehen haben wir nicht mehr viel gemeinsam. Andersherum wäre es mir lieber.<br />
<br />
Rhetorische Frage:<br />
Steckt dahinter, dass er vielleicht mit dem Sex in irgendeiner Weise überfordert ist? Er weiß ja, dass du nicht heiraten willst. Wenn er nun dagegensetzt, dass er aber erst nach der Ehe Sex haben darf, dann gibt es jetzt keinen mehr, wenn es nach ihm ginge.<br />
Die Manie bringt normalerweise gesteigerte Libido mit sich. Vielleicht klappt nicht mehr alles so, wie es mal war.<br />
<br />
Denk dran, hier ist alles öffentlich. Mir/uns brauchst du nicht zu antworten, aber vielleicht hilft es dir.]]></description>
            <dc:creator>Hotte</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 09:43:16 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723831#msg-723831</guid>
            <title>Re: Belohnungssystem</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723831#msg-723831</link>
            <description><![CDATA[ @ Pizdapipa - <br />
fanden die anderen das denn auch so toll wie du? Ich meine das jetzt nicht böse - ich versuche nur, mich in meinen Lebensgefährten hineinzuversetzen, für mich war seine Hypomanie eine Tortur - er hat zwar ganz viel geleistet in der Zeit, hat kaum geschlafen und war mir vollkommen und absolut furchtbar fremd geworden - das krasse Gegenteil von dem Menschen, den ich jahrelang kannte, auf den ich mich 1000% ig verlassen konnte, der für mich da war - so wie ich es auch für ihn war - alles vorbei und ins Gegenteil verkehrt…und dann kam die Manie…<br />
Vielleicht, wenn man allein ist, ohne Beziehung? Ist das dann vielleicht besser? <br />
Liebe Grüße…]]></description>
            <dc:creator>Grashalm</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 23:47:18 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723830#msg-723830</guid>
            <title>Re: Hirnstoffwechselstörung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723830#msg-723830</link>
            <description><![CDATA[ …@Flyhigh - <br />
…die Idee mit der Mutter zu sich nehmen zu wollen, ignoriere ich mittlerweile. Dazu habe ich alles gesagt, was gesagt werden muß - nu muss es gut sein. <br />
Aber die anscheinend tiefe Sehnsucht nach einer Ehe - auch religiös bedingt - da weiß ich überhaupt nicht, wie ich mich da verhalten soll…<br />
Er hat ja gesagt, er „könne mich ja gar nicht betrügen, weil wir nicht verheiratet wären“ in Bezug auf die Love-scammer-Affaire…<br />
Das tut weh, nach so einer jahrelangen, erfüllten und vertrauensvollen Beziehung…]]></description>
            <dc:creator>Grashalm</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 23:37:43 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723829#msg-723829</guid>
            <title>Re: unterdrückte Bedürfnisse in den Alltag integrieren</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723829#msg-723829</link>
            <description><![CDATA[ …@Hotte - vielen lieben Dank für Deine schnelle Antwort - <br />
…da gebe ich dir vollkommen recht, was die Religion angeht. Er gehört von Geburt an zur Neuapostolischen Kirche und die sind da sehr streng - also auch kein Sex vor der Ehe z.B. Das war auch immer mal wieder Thema bei uns. Ich habe aber von Anfang an klar gemacht, daß ich nach den Erfahrungen in meiner vorangegangenen Ehe nicht mehr heiraten wollte. Jetzt behauptet er aber, das hätte ich nie gesagt, und nach seinem Suizidversuch sei ihm klar geworden, daß er nicht mehr in einem „Konkubinat“ leben wolle, und der kirchliche Segen unerläßlich sei für ein gottgefälliges Zusammenleben. <br />
Es ist auch deshalb eine schwierige Situation, weil wir beide erwachsene Kinder haben, die sich spinnefeind sind, und die Vermögensverhältnisse sehr unterschiedlich sind. Er hat in der Manie seine sämtlichen Ersparnisse mit beiden Händen ausgegeben und Schulden gemacht, ich habe ihm in Notfällen immer geholfen, aber unter der Bedingung, daß kein Geld mehr an die Love-Scammer fließt.<br />
Das alles gibt mir natürlich auch zu denken, was eine Ehe angeht, und deren rechtliche Auswirkungen, z.B. auch im Erbfall. Ich bin fast 75 und er ist 9 Jahre jünger als ich, (sieht man aber nicht ]]></description>
            <dc:creator>Grashalm</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 23:27:38 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723826#msg-723826</guid>
            <title>unterdrückte Bedürfnisse in den Alltag integrieren</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723826#msg-723826</link>
            <description><![CDATA[ Meinem Erleben nach, und da kann ich nur für mich sprechen, war es so, dass in den manischen Phasen unterdrückte Bedürfnisse mit Gewalt hochgebrochen sind.<br />
Plötzlich habe ich mich etwa total übersteigert für Spiritualität interessiert. Auf lange Sicht hat es mir gutgetan, ein moderates Maß an Spiritualität in meinem Alltag zuzulassen.<br />
<br />
Daher kann ich mir vorstellen, dass diese &quot;fixen Ideen&quot; deinem Lebensgefährten ein Bedürfnis sind. Vielleicht lässt sich ein gangbarer Mittelweg finden. Ein Besuchsrecht für die Mutter etwa. Außerhalb der akuten Phase, versteht sich.<br />
Vielleicht kannst du dir eine nicht-kirchliche Zeremonie vorstellen, mit der er sich arrangieren kann. Natürlich erst, sobald er psychisch stabil ist.<br />
<br />
Streng nach Definition ist das (wenn nicht, dann ...) Erpressung, genauso wie du eben nicht heiraten willst.<br />
Je nach dem, warum ihm ein kirchlicher Segen wichtig ist, ist das Teil seines Glaubens und der kann eine enorme Kraft haben.]]></description>
            <dc:creator>Hotte</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 18:30:37 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723825#msg-723825</guid>
            <title>Re: Belohnungssystem</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723825#msg-723825</link>
            <description><![CDATA[ Liebe fahni, Du hast mich durchschaut. Genau das meine ich. Ich erinnere mich an die Hypomanien, in denen ich<br />
<br />
meinen Umzug mit Renovierung beider Wohnungen, Möbel aufbauen bewerkstelligt habe und nach noch mehr <br />
<br />
Aufgaben gebeten habe. Das ganze war von INNEREN 0RGASMEN begleitet gewesen. Alles fand reguliert und<br />
<br />
unter Kontrolle statt. Ich wußte während der 3 Hypomanien mir wird nichts ins Extreme entgleiten. Wie Du schreibst,<br />
<br />
der Suchtfaktor war im Vordergrund. Danke Dir. Soweit ich mich erinnere, habe ich Li normal genommen, abends Dominal<br />
<br />
zum Einschlafen. &quot; Der magische Zustand &quot; trat trotz der Prophylaxe ein. Es war Superaffengeil...]]></description>
            <dc:creator>Pizdapipa</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 18:24:11 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723823#msg-723823</guid>
            <title>Re: Belohnungssystem</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723823#msg-723823</link>
            <description><![CDATA[ Man ist nicht süchtig nach Dopamin an sich, sondern nach einem endogenen Zustand erhöhter Selbstwirksamkeit und Bedeutung, der neurobiologisch mit Dopamin einhergeht. <br />
<br />
Einige Autoren nennen dies &quot;state addiction&quot;. Derjenige weiß, dass die Manie krankhaft ist und tut dennoch einiges, um sie herbeizuführen bzw. sie am Laufen zu halten: Medikamente absetzen, Schlafentzug als „Mittel“, Stress als „Trigger“, Antidepressiva oder andere Drogen nehmen etc. <br />
<br />
Dies ist zwar keine klassische &quot;Suchterkrankung&quot;, da viele Punkte dagegen sprechen, aber eine Art &quot;Verhaltenssucht&quot;. Derjenige hat Manien als positiv überlernt. <br />
<br />
@Pizdapipa: Ist es das, womit Du dich auseinandersetzt und was Dich beschäftigt, der magische Zustand  (&quot;mania-seeking-behaviour&quot;??). <br />
<br />
LG fahni]]></description>
            <dc:creator>fahni</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 17:29:52 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723821#msg-723821</guid>
            <title>Re: Kann man die Manie als eine Suchtkrankheit bezeichnen ?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723821#msg-723821</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Flyhigh,<br />
<br />
ich finde es auf den Punkt gebracht, wie Du das hier beschreibst, es bereichert mich und erweitert meine Sichtweise,<br />
<br />
was die Erkrankung anbelangt. Eben :  ein Alkoholiker oder ein Spielsüchtiger kann ohne Medis bloß mit seinem<br />
<br />
Willen und wie Du schreibst mit Therapie die Sucht stoppen. Wir brauchen im Gegensatz dazu <br />
<br />
eine Krücke ( nicht negativ gemeint  ) -  die Arzneimittel.]]></description>
            <dc:creator>Pizdapipa</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 16:18:20 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723818#msg-723818</guid>
            <title>Re: Hirnstoffwechselstörung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723818#msg-723818</link>
            <description><![CDATA[ Natürlich kann man eine Krankheitsphase durch entsprechendes Verhalten länger aufrecht erhalten. Das ist aber eher selten eine bewusste Entscheidung. Denn niemand sagt sich, ich will in dieser schweren Krankheitsphase stecken bleiben. Man nimmt sich als Maniker ja nicht als krank wahr, das ist ein Symptom der Krankheit.<br />
<br />
Da ich nur die Seite des Manikers kenne, ist es schwer zu sagen, was ich als Angehörige tun würde. Aber ich vermute, ich würde auf die manischen Ideen des Beroffenen nicht eingehen, weder ihm gegenüber noch emotional. Also ich würde das nicht als Erpressung betrachten, sondern als eine krankheitsbedingte fixe Idee. Abgrenzung ist in meinen Augen der Schlüssel.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 15:00:49 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723814#msg-723814</guid>
            <title>Re: Hirnstoffwechselstörung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723814#msg-723814</link>
            <description><![CDATA[ …kann es auch sein, daß der Erkrankte wissentlich oder unwissentlich sich selbst in der Manie immer wieder triggert? Dass er, sobald er merkt, daß die Manie abflacht, immer wieder nach Möglichkeiten sucht, wie er es schaffen kann in der Manie - oder wenigstens in der Hypomanie zu bleiben? Dass Verhaltensweisen oder „fixe Ideen“ immer wieder hervorgeholt werden und verstärkt diskutiert werden? <br />
Bei meinem Lebensgefährten z.B. daß er fest davon überzeugt ist, daß er seine 91jährige Mutter aus dem Heim holen will und selbst versorgen und pflegen? Obwohl seine Vollmacht für die Mutter entzogen wurde?<br />
Oder daß er mich unbedingt heiraten will - auch der kirchliche Segen sei für ihn absolut wichtig - obwohl er seit fast 20 Jahren weiß, daß das nie mein Plan war? Und sagt, ohne Ehe würde es für ihn keine intime oder emotionale Nähe mehr geben können? <br />
Ist das eigentlich Erpressung? ]]></description>
            <dc:creator>Grashalm</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 13:45:43 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723803#msg-723803</guid>
            <title>Re: Kann man die Manie als eine Suchtkrankheit bezeichnen ?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723803#msg-723803</link>
            <description><![CDATA[ Genau, Spielsucht ist eine nichtstoffliche Sucht, aber eine Manie ist weder mit einer stofflich noch mit einer nichtstofflichen Sucht vergleichbar. Es ist ein Symptomkomplex einer psychischen Erkrankung. Eine Suchterkrankung kann man wegtherapieren und mit Willensstärke loswerden. Ich wüsste nicht, dass das bei der Bipo funktioniert. In der Regel braucht es als Basis dauerhaft die Medikamente. Egal ob ich das will oder nicht, wenn ich meine Medikamente nicht nehme, werde ich manisch.<br />
<br />
Aber ich kann meine Einstellung zu den Glücksgefühlen in der Hypomanie ändern. Sie nicht als erstrebenswert betrachten. Und dadurch meine Behandlung verbessern, wenn ich die Medikamente nicht unterschwellig ablehne.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 26 Dec 2025 22:55:27 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723800#msg-723800</guid>
            <title>Re: Hirnstoffwechselstörung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723800#msg-723800</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Hotte,<br />
<br />
danke für die gründliche Erörterung, auch Dir Flyhigh, vielleicht habe ich es gelesen, oder nicht, nichts desto trotz<br />
<br />
plagen mich viele derartige Überlegungen schon seit langem.Während einer Manie ist im Gehirn das Ungleichgewicht <br />
<br />
die ganze Zeit da.<br />
<br />
Ich wachte um 07:00 Uhr auf und war durchgehend bis 23:00 Uhr unter Dopamin und das 5 Wo. ( Hypomanie) unterwegs . <br />
<br />
Ein Drogensüchtiger oder Alki muß erstmal  auf das Suchtmittel zurück greifen. Ich würde deshalb die Manie <br />
<br />
als einen permanenten Suchtzustand, der keine Suchtmittelsteigerung benötigt, kennzeichnen. Wie Ihr schreibt &quot;süchtig <br />
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nach manischem Erleben &quot;. Da sind wir uns sehr nah. Ich denke ein gravierender Unterschied zur Süchten ist, <br />
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dass wenn man nach Abklingen der Manie die Antidepressiva anschmeist, man die Manie trotz dem nicht am <br />
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am Laufen halten kann. Sie verpufft magisch oder fällt in sich zusammen.]]></description>
            <dc:creator>Pizdapipa</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 26 Dec 2025 20:21:03 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723797#msg-723797</guid>
            <title>Hirnstoffwechselstörung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723797#msg-723797</link>
            <description><![CDATA[ Ich betrachte die bipolare Störung als Hirnstoffwechselstörung. Es ist ja nichts psychisches, das man mit ein paar Sitzungen auf der sprichwörtlichen Couch beseitigen könnte. Es ist eine psychiatrische Erkrankung, also körperlich.<br />
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Genauso wie die Depression verstärkt sich auch die Manie immer weiter, wenn man einmal ins Ungleichgewicht geraten ist. Man muss deshalb dann gegen den eigenen Impuls handeln (manisch: ausruhen und mehr schlafen anstatt rumzuhüpfen wie ein Flummi, depressiv: Hintern hochkriegen und in Bewegung kommen anstatt liegen bleiben), was sehr schwierig ist, weil die Impulskontrolle herabgesetzt ist.<br />
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Schaut man ins Detail ins Gehirn, findet da etwas mit den Neurotransmittern, Dopaminrezeptoren etc. statt. Ich glaube, vereinfacht gesagt kann man am ehesten davon sprechen, dass die Kommunikation der Botenstoffe im Gehirn gestört ist. Ich glaube, vor allem im frontalen Kortex.<br />
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Bei einer Sucht ist man süchtig danach, dass immer wieder und immer mehr Dopamin ausgeschüttet wird. Deswegen ändert man sein Verhalten, um diesen Kick immer wieder zu erleben. <br />
Ich würde also sagen, es kann passieren, dass man süchtig nach manischem Erleben wird. Die Manie selbst sehe ich aber nicht als Suchterkrankung.<br />
Denn eigentlich ist es ja andersherum: Das Verhalten, das Drogenkonsumenten zeigen, wenn sie high sind, zeige ich, wenn ich meine Tabletten nicht genommen habe und deshalb manisch werde. Tatsächlich hat man bei meiner ersten Einlieferung in der Psychiatrie auch zuerst gedacht, ich hätte Drogen genommen. Die Behandlung war dieselbe: Mit Tavor vollstopfen und mit Risperidon draufknallen (was das Problem verschärft hat).<br />
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Ich halte es übrigens nicht für hilfreich, mich als Opfer meiner Erkrankung (oder sonstiger Umstände) zu sehen. Es ist zielführender, in die Eigenverantwortung zu gehen.<br />
Schau einfach, dass du mehr Ausgeglichenheit in dein Leben bekommst.]]></description>
            <dc:creator>Hotte</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 26 Dec 2025 17:55:03 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723789#msg-723789</guid>
            <title>Re: Kann man die Manie als eine Suchtkrankheit bezeichnen ?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723789#msg-723789</link>
            <description><![CDATA[ Ich habe den Beitrag von Dir bezüglich des Suchtfaktors noch nicht gelesen. Apropos stofflich und nicht: bei der Spielsucht,<br />
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führt man sich auch nichts zu.Bei der Ess-, Brechsucht steht Anerkennung im Vordergrund. Akzeptanz ist nur dann <br />
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befriedigend, wenn diejenigen spirredünn sind- ein Entzug ist nicht möglich ( sie müssen bißchen was zu sich nehmen).<br />
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Ich konnte mich mit dem Fortlauf der Manie kaum beherrschen, da fällt mir- bitte nicht erschrecken -fast der Begriff <br />
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Kleptomanie ein.]]></description>
            <dc:creator>Pizdapipa</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 26 Dec 2025 13:19:06 +0100</pubDate>
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        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723788#msg-723788</guid>
            <title>Re: Kann man die Manie als eine Suchtkrankheit bezeichnen ?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723788#msg-723788</link>
            <description><![CDATA[ Ich weiß nicht, ob du diese Frage stellst, weil ich gestern vom Suchtfaktor der Hypomanie geschrieben habe.<br />
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Ich denke nicht, dass man eine Manie mit typischen Suchtkrankheiten gleichsetzen kann. Man führt sich ja nichts zu, weder stofflich noch nichtstofflich. Es sind Symptome einer Erkrankung. Aber ich denke, dass man nach den guten Gefühlen in einer Manie auf gewisse Weise süchtig sein kann. Mir ging es früher so. Aber um von diesem Suchtfaktor runterzukommen, brauchte ich keinen Entzug, sondern nur Akzeptanz und eine andere Einstellung zu meiner Krankeit.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 26 Dec 2025 12:25:20 +0100</pubDate>
        </item>
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            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723787#msg-723787</guid>
            <title>Kann man die Manie als eine Suchtkrankheit bezeichnen ?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,723787,723787#msg-723787</link>
            <description><![CDATA[ Der Anfang einer Manie ist fabelhaft. Alles läuft glatt ineinander verzahnt, der Zeitablauf stimmt, derjenige glänzt <br />
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mit tollen Ideen. Die Sinne funktionieren scharf und der Genuß ist herrlich. Der Maniker will mehr davon und merkt <br />
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wie ein Alkoholiker, Drogenabhängiger, Essgestörter  usw. nicht, dass er wie in einem Eiskanal hinab gleitet. Die Manie<br />
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verlangt immer mehr und noch mehr von ihm. Irgendwann ist der Befriedigungsfaktor ausgereizt, das macht ihn manchmal<br />
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böse und aggressiv. Manches will nicht so laufen, wie er sich das wünscht.<br />
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Das Ende ist für alle oben Angeführten nicht schön, vor allem wenn Familien zerstört werden.<br />
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Uns allen Friedvolle und gesunde Weihnachten]]></description>
            <dc:creator>Pizdapipa</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 26 Dec 2025 11:48:50 +0100</pubDate>
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