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        <title>Notfallplan &amp;amp; Vorsorge</title>
        <description> Liebe Forum-Mitglieder,
mein Mann hat eine bipolare Störung mit ausgewachsenen manischen Phasen inkl Psychosen.
Wir haben zwei kleine Kinder. Er hat nun mit einer Lithium-Therapie begonnen.

Meine Frage an euch ist, wie man sich vor dem nächsten Scherbenhaufen schützen kann? An was, neben einem Notfallplan, sollte noch gedacht werden?  Berufsunfähigkeit? Vollmachten...?
Wie schützen wir die Ersparnisse? 
Ich wünschte, ich muss beim nächsten Mal weniger tatenlos zusehen.

Gibt es auch Empfehlungen &amp;amp; Erfahrungen zur Wohnsituation bzgl Zweitwohnung oder einem anderen &amp;quot;sicheren Hafen&amp;quot;, in den man sich für eine Weile flüchten kann? Es ist vor allem für die Kinder eine Zumutung. Denkt ihr, es lohnt sich in der Nähe der Familie zu leben oder vergrößert das nur den Scherbenhaufen? 

Ich danke euch für eure Inputs und Erfahrungswerte :-)

Grüße
Wasserglas</description>
        <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721661,721661#msg-721661</link>
        <lastBuildDate>Thu, 13 Aug 2026 18:07:27 +0200</lastBuildDate>
        <generator>Phorum 5.2.18</generator>
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            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721661,721705#msg-721705</guid>
            <title>Re: Notfallplan &amp; Vorsorge</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721661,721705#msg-721705</link>
            <description><![CDATA[ Vielen lieben Dank euch allen für eure Offenheit und sehr hilfreichen Antworten!<br />
LG Wasserglas]]></description>
            <dc:creator>Wasserglas</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 13:29:36 +0200</pubDate>
        </item>
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            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721661,721694#msg-721694</guid>
            <title>Re: Notfallplan &amp; Vorsorge</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721661,721694#msg-721694</link>
            <description><![CDATA[ Ja, gesetzliche Betreuung gibt es auch, durch einen Berufsbetreuer.<br />
Im Prinzip bin ich als Ehefrau ja auch gesetzlich bestellt und bin dem Amtsgericht gegenüber Auskunftspflichtig und habe diverse  Auflagen, nur bekomme ich kein Geld dafür.<br />
Ein Berufsbetreuer kann durchaus eine finanzielle Belastung sein.<br />
<br />
Wir haben uns letztendlich dagegen entschieden, weil es schwer ist einen zu finden und sie dann auch nur wenig Zeit hatten. Und so habe ich über unser Privatleben  noch eine bisschen Kontrolle und muss nicht mein komplettes Leben vor einem fremden Menschen ausbreiten.<br />
Meine Psychiaterin war nicht begeistert darüber, aber ich habe durch meine eigene Wohnung genug Abstand und jetzt in der Depression konnte ich viel schneller helfen und ihn ins Krankenhaus bringen und darauf bestehen, das sie ihn behalten, sie wollten ihn nämlich nicht behalten obwohl er angst vor Suizidgedanken geäußert hat.<br />
<br />
Aber es gilt das schon gut zu überlegen.]]></description>
            <dc:creator>Perle</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 16 Aug 2025 23:18:20 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721661,721680#msg-721680</guid>
            <title>Re: Notfallplan &amp; Vorsorge</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721661,721680#msg-721680</link>
            <description><![CDATA[ Hallo,<br />
<br />
<br />
Es gibt auch die Möglichkeit einer gesetzlichen Betreuung. <br />
Vielleicht wäre das eine Option für dich - euch. <br />
<br />
<br />
[<a href="https://www.therapie.de/psyche/info/fragen/angehoerige-psychisch-kranker/vorsorgevollmacht-betreuung-einweisung/"  rel="nofollow">www.therapie.de</a>]]]></description>
            <dc:creator>Strudel</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 16 Aug 2025 17:52:18 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721661,721668#msg-721668</guid>
            <title>Re: Notfallplan &amp; Vorsorge</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721661,721668#msg-721668</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Wasserglas,<br />
<br />
zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung kann ich nur sagen, dass das wohl nicht möglich sein wird. Ich wurde von Versicherungsmenschen häufiger schon auf diese Versicherungslücke bei mir angesprochen. Es gibt dir aber niemand diese Versicherung, wenn man eine Bipolar Diagnose hat, das ist ein absoluter Ausschlussgrund. Wenn man bedenkt, dass viele Bipolare nicht arbeitsfähig sind, ist das auch kein Wunder.<br />
<br />
Bei mir hilft Lithium in Kombi mit einem Neuroleptikum sehr gut gegen die manischen Phasen, ich bin bereits viele Jahre stabil ohne weitere Krankheitsphasen. Ich wünsche euch, dass das bei deinem Mann auch so gut hilft.<br />
<br />
Aber die Medis sind kein Wundermittel, ich musste außerdem mein Leben anpassen. Man kann mit dieser Krankheit nicht einfach weiter machen wie bisher und glauben, die Medis werden das schon richten. Wenn es große Stressfaktoren gibt im Leben, die phasenauslösend sind, sollte man die eliminieren und zukünftig vermeiden. Man muss seine Belastbarkeitsgrenze kennen.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 16 Aug 2025 10:54:24 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721661,721663#msg-721663</guid>
            <title>Re: Notfallplan &amp; Vorsorge</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721661,721663#msg-721663</link>
            <description><![CDATA[ Liebe Wasserglas, <br />
Als erstes kann ich dir aus meiner Erfahrung sagen, pass auf dich und die Kinder auf. Wie das aussehen kann, hängt von deiner persönlichen Situation ab.<br />
Suche für dich möglichst bald einen Psychologischen oder psychiatrischen Beistand, du brauchst keine Therapie , aber eine gute Beratung, Psychoedukation nennt man das.<br />
Des Weiteren habe ich mir nach dem 5ten manischen Schub endlich eine Rechtsanwältin gesucht und dann die entsprechenden Schritte eingeleitet. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, klassische Betreuung für deinen Mann durch einen Berufsbetreuer, ehrenamtliche Betreuung durch dich, Taschengeldkonto für deinen Mann, wie gesagt, hier hilft eine gute Rechtsberatung. Ich habe am Anfang auch vieles selbst versucht und es hat nur wenig geholfen.<br />
Nach dem 5ten Mal bin ich zu Hause ausgezogen und wir leben nun in zwei Wohnungen, respektieren die jeweils andere Privatsphäre und besuchen uns mit strengen Absprachen. Das hat viel Druck rausgenommen und bei meinem Mann auch seine Selbstverantwortung  aktiviert. Er schafft nicht alles aber mehr als wenn ich ihn bewacht, betüddelt oder was auch immer gemacht habe. Weniger Kontrolle ist für ihn viel angenehmer und ich sehe nicht mehr alles , mache mir weniger Sorgen und kann wieder schlafen. Wir versuchen diese Beziehung zu leben so gut es mit dieser Erkrankung geht.<br />
Zum Thema Rente oder Arbeit ist das auch ein abwägen. Mein Mann wurde im 4ten manischen Schub fristlos gekündigt, das hat ihn komplett zerstört, er hat trotz Erkrankung einen guten Job gemacht und dann wurde er behandelt wie ein Fußabtreter. Eine gute Tagesstruktur ist bei dieser Situation wichtig. Das müsstet ihr besprechen.<br />
Auf alle Fälle sollte er Schwerbehinderung beantragen. <br />
Für dich musst du gut sorgen, du brauchst Kraft, ich wünsche dir viel davon. Vielleicht kannst du die Kinder ab und zu bei Freunden oder Om/Opa unterbringen und für dich was gutes tun. <br />
Such dir eine Selbsthilfe Gruppe für Angehörige. Dort gibt es guten Austausch.<br />
Ein Buch kann ich dir noch empfehlen :<br />
Wir fliegen hoch, wir fallen tief: Eine Psychiaterin spricht offen über ihre Bipolare Störung und zeigt, wie wir mit der Krankheit umgehen können]]></description>
            <dc:creator>Perle</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 16 Aug 2025 08:53:26 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721661,721661#msg-721661</guid>
            <title>Notfallplan &amp; Vorsorge</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721661,721661#msg-721661</link>
            <description><![CDATA[ Liebe Forum-Mitglieder,<br />
mein Mann hat eine bipolare Störung mit ausgewachsenen manischen Phasen inkl Psychosen.<br />
Wir haben zwei kleine Kinder. Er hat nun mit einer Lithium-Therapie begonnen.<br />
<br />
Meine Frage an euch ist, wie man sich vor dem nächsten Scherbenhaufen schützen kann? An was, neben einem Notfallplan, sollte noch gedacht werden?  Berufsunfähigkeit? Vollmachten...?<br />
Wie schützen wir die Ersparnisse? <br />
Ich wünschte, ich muss beim nächsten Mal weniger tatenlos zusehen.<br />
<br />
Gibt es auch Empfehlungen &amp; Erfahrungen zur Wohnsituation bzgl Zweitwohnung oder einem anderen &quot;sicheren Hafen&quot;, in den man sich für eine Weile flüchten kann? Es ist vor allem für die Kinder eine Zumutung. Denkt ihr, es lohnt sich in der Nähe der Familie zu leben oder vergrößert das nur den Scherbenhaufen? <br />
<br />
Ich danke euch für eure Inputs und Erfahrungswerte :-)<br />
<br />
Grüße<br />
Wasserglas]]></description>
            <dc:creator>Wasserglas</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 22:51:25 +0200</pubDate>
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