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        <title>Schwerbehinderung und Rente</title>
        <description> Hallo zusammen,

ist die Anerkennung einer Schwerbehinderung und die Möglichkeit verrentet zu werden beim Vorliegen einer bipolaren Störung nur bei Einnahme von Medikamenten möglich?

Ich mein, ist es Pflicht vor dem Angehen dieser Prozesse Medikamente dokumentiert genommen zu haben?

Ich habe mir aktuell ein Jahr arbeitsfrei genommen und merke, dass ich auch ohne Medikamente stabil bin. Der Stress im Arbeitsleben bringt mich an meine Grenzen und löst die krankhaften Phasen aus.

Viele Grüße</description>
        <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721648,721648#msg-721648</link>
        <lastBuildDate>Sun, 13 Sep 2026 13:57:15 +0200</lastBuildDate>
        <generator>Phorum 5.2.18</generator>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721648,721696#msg-721696</guid>
            <title>Re: Schwerbehinderung und Rente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721648,721696#msg-721696</link>
            <description><![CDATA[ Für den Antrag einer Erwerbsminderungsrente ist keine REHA notwendig. Mein Mann hat diesen Antrag zusammen mit  seinem Psychiater gestellt.<br />
<br />
Was passieren kann ist, wenn du  über einen bestimmten Zeitraum dauerhaft krankgeschrieben  bist, dann versucht die Rentenversicherung dich mit REHA wieder fit zumachen. Solltest du die REHA nicht antreten können, dann wird in Ausnahmefällen die  Erwerbsminderungsrente eingeleitet. Hier ist es dann tatsächlich oft eine Frage des Sachbearbeiters  und natürlich auch des Krankheitsbildes  ob  befristet verrentet wird  oder unbefristet. <br />
<br />
Bei  befristeter Rente lohnt sich ein gut begründeter Widerspruch, am besten auch per Anwalt.<br />
<br />
Beratung über die Rentenstelle, sollte es in deiner Nähe noch ein Büro geben, ist tatsächlich auch eine gute Möglichkeit.<br />
Ich habe beim Sozialpsychiatrischen Dienst eher schlechte Erfahrung gemacht, die haben mir nur die Anlaufstellen genannt und letztendlich haben mein Mann und ich dann die Anträge doch alleine ausgefüllt bzw mit Hilfe des Hausarztes, der Therapeutin und des Psychiaters.<br />
<br />
Ein Schwerbehinderten Antrag ist durchaus auch gut, denn ab Grad 40 senkt sich schon der Steuerfreibetrag .]]></description>
            <dc:creator>Perle</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 17 Aug 2025 10:15:33 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721648,721695#msg-721695</guid>
            <title>Re: Schwerbehinderung und Rente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721648,721695#msg-721695</link>
            <description><![CDATA[ Man muss vorher schon eine Reha gemacht haben . <br />
Behinderungsgrad habe ich nie machen lassen . <br />
Wichtig ist nur das du es über den Sozialpsychiatrichen Dienst den Antrag stellest , die Arbeiten auch mit deine Arzte zusammen . Die müssen ja auch was dazu schreiben . Wenn die nicht mitmachen , funktioniert es auch nicht . <br />
Einen Behindertenausweiss braucht man für eine Erwerbminderungsrente nicht unbedingt . <br />
Du wolltest es mit deine Ärtze beschrechen , wenn die OK geben ,  könntest du dich dem Sozialpsyxhiatrichen Dienst gehen . Die Helfen dir oder die leiten dich an Frewilli Arbeiter die dir behilflich sind . Es kommt aber viel auch dein Arzt und und natürlich Krankengeschichte . <br />
<br />
Also bei mir was so , und es ging ganz schnell . Hat  keine 4 Monate gedauert . Dann hatte ich meine Erwerbsmiinderungsrente in der Tasche ohne zusätzliche  Gutachten . <br />
<br />
Aber so ne Sachen sind manchmal individuell anders.]]></description>
            <dc:creator>Bln-20</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 16 Aug 2025 23:34:01 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721648,721693#msg-721693</guid>
            <title>Re: Schwerbehinderung und Rente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721648,721693#msg-721693</link>
            <description><![CDATA[ Das kann man doch nicht pauschalisieren. Wer bei welchen Tätigkeiten Stress hat, ist ja sehr individuell. Manchen macht es eher nichts aus, Routine-Arbeiten zu machen für andere bedeutet gerade das Stress. Zwischen Jobs mit Führungsverantwortung und &quot;monotonen&quot; Jobs gibt es ja noch eine Menge mehr. Man muss nur offen dafür sein.<br />
<br />
Wenn die Personalverantwortung für dich ein Phasenauslöser war, dann besteht bei einem Job ohne solche Verantwortung doch eine gute Chance, dass du arbeiten kannst.<br />
<br />
Also ich kann arbeiten, weil ich einen stressarmen Job habe. Das heißt aber nicht, dass mein Job für jeden gleichermaßen stressarm wäre. Man muss sich halt Gedanken machen über Fähigkeiten, Bedürfnisse und Stressoren, die man unbedingt vermeiden sollte. Und welcher Stellenwert der Job hat.<br />
<br />
Wenn man unrealistiche Erwartungen hat, dann klappt es vielleicht nicht. Also ich arbeite um mich selbst versorgen zu können und weil es mich stabilisiert, aber mein Job muss nichts besonderes bedeuten für die Welt. Es bedeutet mir aber viel, dass ich mich trotz meiner erheblichen Erschwernisse selbst versorgen kann.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 16 Aug 2025 23:09:30 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721648,721688#msg-721688</guid>
            <title>Re: Schwerbehinderung und Rente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721648,721688#msg-721688</link>
            <description><![CDATA[ Danke euch für die Antworten!<br />
<br />
Ja, das Problem war vorher, ich hatte sehr viel Verantwortung im Job. Hatte Führungskompetenz für 5 Personen und habe noch weitere 90 Personen betreut. Der Job war sehr vielfältig. Ich hatte zu Beginn sehr viel Spaß die ersten 10 Jahre und als die ersten Signale der Erkrankung aufkamen war der Job die größte Last, wegen des Unberechenbaren und der Vielfalt.<br />
<br />
Seit ich die Freistellung habe, lese ich sehr viel von den Erfahrungen „Gleichgesinnter“ und stelle immer wieder fest, mit dieser Erkrankung sollte man am Besten einer Arbeit nachgehen die recht eintönig und monoton ist. Dadurch reduziert man den Streß.<br />
Und ja, das wird nicht einfach den richtigen Job zu finden, der für diese Erkrankung geeignet ist und dazu noch Spaß macht :(]]></description>
            <dc:creator>Hope40m</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 16 Aug 2025 22:04:23 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721648,721667#msg-721667</guid>
            <title>Re: Schwerbehinderung und Rente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721648,721667#msg-721667</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Hope40m,<br />
<br />
ich würde das nicht so pauschal verneinen, dass die Medikation keine Rolle spielt. Also es gibt zwar keine Abfrage, ob man Medikamente nimmt beim Antrag. Aber trotzdem weiß man nicht, wie zuständige Sachbearbeiter und Gutachter den Schweregrad der Einschränkungen bewerten, wenn ein gutes, stabiles Leben möglich ist völlig ohne Medikamente. Die Anerkennung von Schwerbehinderung wird außerdem sehr unterschiedlich gehandhabt in den Ämtern und lässt sich kaum vorhersagen.<br />
<br />
Wenn der Job die Krankheitsphasen immer wieder auslöst, dann ist es defintiv der falsche Job. Man sollte sich Alternativen überlegen. Wenn das Leben stabil verläuft ohne Medis, dann liegt ja vermutlich keine grundsätzliche Minderbelastbarkeit vor, die jede Arbeitstätigkeit verhindern würde. Man muss &quot;nur&quot; einen geeigneten Job finden. Dass das alles andere als einfach ist, weiß ich aus eigener Erfahrung. Wenn man diese Glück nicht hat und diese geeignete Nische nicht findet, dann sollte man über Rente nachdenken.<br />
<br />
Beides sind ja verschiedenen Dinge, für die Schwerbehinderung muss man die Einschränkungen im Alltag belegen und für die Rente die zu geringe Belastbarkeit bei der Arbeit. Gutachten im Bereich der psychischen Erkrankungen sind bestimmt nicht immer frei von persönlichen Meinungen, weil sich die Lage schwerer objektiv bewerten lässt. Gut ist, wenn man einen Arzt an der Seite hat, der sich mit diesen Anträgen auskennt und die Probleme bestätigt.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 16 Aug 2025 10:34:15 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721648,721660#msg-721660</guid>
            <title>Re: Schwerbehinderung und Rente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721648,721660#msg-721660</link>
            <description><![CDATA[ Den Antrag für Schwerbehinderung hat mit Medikamenten nichts zu tun.<br />
Wichtig ist eine gute Einschätzung deines behandelnden Arztes. <br />
Schau dir einfach mal den Antrag an und trag zusammen was notwendig ist.  Beim Erstantrag ist ein Zweitgutachter im Spiel.<br />
Bei der Verrentung das gleiche, mit dem behandelnden Arzt Antrag ausfüllen  und dann kommt da auch ein Zweitgutachter und dann wirds schwierig, wir haben die Erfahrung gemacht , das das Zweitgutachten eine Katastrophe war und habe jetzt  Widerspruch eingereicht bei der Rentenversicherung.]]></description>
            <dc:creator>Perle</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 21:57:55 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721648,721648#msg-721648</guid>
            <title>Schwerbehinderung und Rente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,721648,721648#msg-721648</link>
            <description><![CDATA[ Hallo zusammen,<br />
<br />
ist die Anerkennung einer Schwerbehinderung und die Möglichkeit verrentet zu werden beim Vorliegen einer bipolaren Störung nur bei Einnahme von Medikamenten möglich?<br />
<br />
Ich mein, ist es Pflicht vor dem Angehen dieser Prozesse Medikamente dokumentiert genommen zu haben?<br />
<br />
Ich habe mir aktuell ein Jahr arbeitsfrei genommen und merke, dass ich auch ohne Medikamente stabil bin. Der Stress im Arbeitsleben bringt mich an meine Grenzen und löst die krankhaften Phasen aus.<br />
<br />
Viele Grüße]]></description>
            <dc:creator>Hope40m</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 13:18:36 +0200</pubDate>
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