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        <title>Risperidon auf Langzeit?</title>
        <description> Moin,
meine Situation sieht wie folgt aus:
Seit Dezember nehme ich Lithium und wurde dennoch bis letzte Woche immer wieder manisch und depressiv. Ich bin dann hin zur Psychiaterin und sie hat mir nun zusätzlich 2mg Risperidon pro Tag verschrieben. Mittlerweile fühle ich mich sehr ausgeglichen unter der Kombination, also weder manisch, noch depressiv.
Ich habe im Netz jedoch gelesen, dass man Risperidon nicht länger als 6 Wochen einnehmen sollte. Ich habe dann meine Psychiaterin gefragt und sie meinte das hört sie zum ersten mal.
Habt ihr Erfahrung mit dem Medikament, bzw. nehmt das schon länger als 6 Wochen?

Meine Medikation:
Morgens:
450mg Lithium
5mg Escitaloprame
1mg Risperidon

Nachts:
675mg Lithium
1mg Risperidon</description>
        <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718857#msg-718857</link>
        <lastBuildDate>Sat, 06 Jun 2026 07:01:59 +0200</lastBuildDate>
        <generator>Phorum 5.2.18</generator>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718880#msg-718880</guid>
            <title>Re: Risperidon auf Langzeit?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718880#msg-718880</link>
            <description><![CDATA[ Moin Marciyy,<br />
<br />
hier ist noch einmal ein Artikel, da wird auch erst ab einer Dosis ab 20mg/tgl. von Escitalopram gesprochen, wo die Gefahr von hypo-manischen Symptome gegeben ist:<br />
<br />
[<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30147322/"  rel="nofollow">pubmed.ncbi.nlm.nih.gov</a>]<br />
<br />
Lg fahni]]></description>
            <dc:creator>fahni</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 09 Feb 2025 08:48:05 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718876#msg-718876</guid>
            <title>Re: Risperidon auf Langzeit? was sagt die S-3 Leitlinie?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718876#msg-718876</link>
            <description><![CDATA[ und wenn man mal bedenkt, dass keines der bei bipolaren Störungen verschriebenen Medis explizit der Bipolar-Forschung entstammt. AD kommen aus der Depressionsforschung, Antiepileptika sonst eingesetzt bei Epilepsien, Neuroleptika aus der Schizophrenieforschung, Lithium ein Zufallsfund. Das AD Bupropion ursprünglich als Unterstützung zur Nikotinentwöhnung usw. usf.<br />
<br />
Bei Sycrest (Wirkstoff Asenapin) wollte der Hersteller weismachen, dass es supergeeignet und extra für bipolare St. erforscht und entwickelt wurde. Aber letztendlich ist es auch nur ein NL mit den üblich möglichen Wirkungen und Nebenwirkungen und hat sich nicht durchgesetzt. Es ist zur Verordnung bei Manien Typ 1 zugelassen. Ich wüsste auch niemanden, der das als PP nimmt.]]></description>
            <dc:creator>Friday</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 08 Feb 2025 16:38:50 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718874#msg-718874</guid>
            <title>Re: Risperidon auf Langzeit? was sagt die S-3 Leitlinie?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718874#msg-718874</link>
            <description><![CDATA[ Moin, danke euch beiden!<br />
Ich hab mir die Seite jetzt auch mal durchgelesen und es steht unter anderem dort, dass es eher wirksam gegen Manien und weniger wirksam gegen Depressionen ist. <br />
Für mich passt das, weil (Hypo-)manien mich eher im Griff haben bisher, in Zusammenhang mit Mischzuständen auch.<br />
<br />
Gruß]]></description>
            <dc:creator>Marciyy</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 08 Feb 2025 16:04:34 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718873#msg-718873</guid>
            <title>Re: Risperidon auf Langzeit?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718873#msg-718873</link>
            <description><![CDATA[ Moin Fahni,<br />
tatsächlich neige ich dazu, durch ADs zu switchen. Aber ich muss jetzt erstmal das Escitaloprame nehmen, weil ich vorher eine hohe Dosis Venlafaxin genommen habe und ich sie relativ schnell abgesetzt hatte, wodurch unangenehme Absetzerscheinungen (z.B. Brainzaps) aufgetreten sind.<br />
<br />
Das Venlafaxin hat mich richtig fertiggemacht mit Mischzuständen, etc., weswegen ich es einfach nicht mehr weiter vertragen hab.<br />
<br />
Ich denke ab nächster Woche probier ichs ohne, meine Psychiaterin hat mir geraten, vorsichtig zu sein mit dem Escitaloprame und sobald ich Frühwarnsymptome bemerke, es wieder abzusetzen. Ist ja nur eine geringe Dosis, weswegen das Absetzen kein Problem sein sollte.<br />
<br />
LG]]></description>
            <dc:creator>Marciyy</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 08 Feb 2025 15:56:40 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718871#msg-718871</guid>
            <title>Re: Risperidon auf Langzeit? was sagt die S-3 Leitlinie?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718871#msg-718871</link>
            <description><![CDATA[ Ich sehe auf Seite 135 der Leitlinie die Empfehlung:<br />
<br />
Risperidon sollte als Monotherapie zur Behandlung der Manie eingesetzt<br />
werden.<br />
<br />
Auf Seite 152 steht die Empfehlung:<br />
<br />
Risperidon sollte zusätzlich zu einer bestehenden Phasenprophylaxe mit<br />
Lithium oder Valproat in der Behandlung der Manie eingesetzt werden.<br />
<br />
Das ist bei Marciyy ja der Fall.<br />
<br />
<br />
Auf Seite 279 geht es um Risperidon-Depot. Es steht dort auch geschrieben, dass Risperidon-Depot als Prophylaxe angewendet werden kann, wenn Patienten bereits in der Akuttherapie gut darauf angesprochen haben. Es ist dann ein Off-Label-Use, was zwar nicht ausdrücklich empfohlen wird, aber nicht verboten ist. Die Leitlinie ist ja als Anhaltspunkt zu verstehen und nicht als 100% Vorschrift.<br />
<br />
Off-Label-Use ist bei unseren Medikamenten ja nicht ungewöhnlich, wenn man mal bedenkt, dass Antiepileptika als Phasenprophylaxe eingesetzt werden.<br />
<br />
Am Ende entscheidet der Behandlungserfolg bei Marciyy, ob Risperidon in Kombination mit Lithium funktioniert. Und danach sieht es momentan ja aus.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 08 Feb 2025 12:54:13 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718869#msg-718869</guid>
            <title>Re: Risperidon auf Langzeit?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718869#msg-718869</link>
            <description><![CDATA[ Halllo Marciyy,<br />
<br />
wurde bereits ausgeschlossen, dass du von Escitalopram, einem Antidepressivum, in Manien switcht? <br />
<br />
LG fahni]]></description>
            <dc:creator>fahni</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 08 Feb 2025 08:14:49 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718867#msg-718867</guid>
            <title>Re: Risperidon auf Langzeit?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718867#msg-718867</link>
            <description><![CDATA[ Google mal nach &quot;S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie Bipolarer Störungen&quot;. Auf Seite 279 steht klipp und klar, dass Risperidon nicht zur Phasenprophylaxe bei bipolaren Störungen zugelassen ist. Das heißt, es besteht keine Evidenz dafür, dass eine dauerhafte Einnahme von diesem Medikament neue Phasen verhindern kann. Daher sollte m.E. nach einigen Monaten Stabilität (sicherlich nicht nach 6 Wochen) über das Absetzen nachgedacht werden, zumal viele Langzeitnebenwirkungen auftreten können. Es gibt andere Medikamente, die explizit als Physenprophylaktika zugelassen sind. Frag da deinen Arzt]]></description>
            <dc:creator>Sima</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 07 Feb 2025 23:55:06 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718863#msg-718863</guid>
            <title>Re: Risperidon auf Langzeit?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718863#msg-718863</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Ditmar, danke auch dir. Ja ich bleibe dabei<br />
<br />
Gruß,<br />
Marcel]]></description>
            <dc:creator>Marciyy</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 07 Feb 2025 17:41:07 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718862#msg-718862</guid>
            <title>Re: Risperidon auf Langzeit?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718862#msg-718862</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Marcyy  Es ist auch immer eine Frage der Dosis. 2mg Risperdon pro Tag scheint mir eine geringe Dosis zu sein. Wenns dir damit gut geht dann sei zufrieden damit. Gruß  ditmar]]></description>
            <dc:creator>ditmar</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 07 Feb 2025 17:23:15 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718859#msg-718859</guid>
            <title>Re: Risperidon auf Langzeit?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718859#msg-718859</link>
            <description><![CDATA[ Moin Flyhigh,<br />
Danke für die Antwort.Du hast recht und ich hab jetzt einfach nochmal geschaut und scheinbar betrifft das erhöhte Schlaganfallrisiko unter Risperidon nur ältere Menschen, die eventuell schon an Demenz leiden.<br />
Hab mir also umsonst Sorgen gemacht. Und bin froh, es länger einnehmen zu können<br />
<br />
LG]]></description>
            <dc:creator>Marciyy</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 07 Feb 2025 16:23:39 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718858#msg-718858</guid>
            <title>Re: Risperidon auf Langzeit?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718858#msg-718858</link>
            <description><![CDATA[ Wer hat das geschrieben mit den 6 Wochen? Ich lese das so auch zum ersten Mal.<br />
<br />
Gerade Neuroleptika wie Risperidon sind Medikamente, die sowohl in der Akut- wie in der Langzeittherapie eingesetzt werden.<br />
<br />
Natürlich haben diese Medikamente einen Einfluss auf uns, aber man muss dann abwägen, welche Folgen und welchen Nutzen sie auch haben.<br />
<br />
Ich nehme seit über zehn Jahren Neuroleptika und bin schon fast so lange auch stabil damit. Mein Nutzen ist ganz klar die Lebensqualität, die ich dadurch gewinne. Ohne diese Medikamente würde es mir vermutlich immer noch sehr schlecht gehen oder ich würde gar nicht mehr leben. Letzteres wäre wahrscheinlicher. Von Langzeitschäden aufgrund der NL Einnahme habe ich noch nichts bemerkt bei mir und wenn, dann sind die so gering, dass sie nicht auffallen. Ich nehme das in Kauf.<br />
<br />
Natürlich muss man Medikamente auch immer kritisch betrachten und entscheiden, was das Beste für einen ist.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 07 Feb 2025 16:17:35 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718857#msg-718857</guid>
            <title>Risperidon auf Langzeit?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718857,718857#msg-718857</link>
            <description><![CDATA[ Moin,<br />
meine Situation sieht wie folgt aus:<br />
Seit Dezember nehme ich Lithium und wurde dennoch bis letzte Woche immer wieder manisch und depressiv. Ich bin dann hin zur Psychiaterin und sie hat mir nun zusätzlich 2mg Risperidon pro Tag verschrieben. Mittlerweile fühle ich mich sehr ausgeglichen unter der Kombination, also weder manisch, noch depressiv.<br />
Ich habe im Netz jedoch gelesen, dass man Risperidon nicht länger als 6 Wochen einnehmen sollte. Ich habe dann meine Psychiaterin gefragt und sie meinte das hört sie zum ersten mal.<br />
Habt ihr Erfahrung mit dem Medikament, bzw. nehmt das schon länger als 6 Wochen?<br />
<br />
Meine Medikation:<br />
Morgens:<br />
450mg Lithium<br />
5mg Escitaloprame<br />
1mg Risperidon<br />
<br />
Nachts:<br />
675mg Lithium<br />
1mg Risperidon]]></description>
            <dc:creator>Marciyy</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 07 Feb 2025 15:58:40 +0100</pubDate>
        </item>
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