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        <title>Sind das die richtigen Medikamente?</title>
        <description> Hallo Zusammen, 
ich bin eine Angehörige eines bipolar erkrankten Mannes. 2019 war mein Mann an Depressionen erkrankt. Die wurden so schlimm, dass er im Juli 2020 in eine psychiatrische Klinik musste. Dort blieb er sieben Wochen. In dieser Zeit ist mein Mann geswitched. Als er nach Hause kam war er hochgradig Manisch. Warum er in diesem Zustand entlassen wurde ist mir ein Rätsel. Acht Monate Manie, Spielsucht, Kaufsucht und das schlimmst war seine Hypersexualität. Sex mit Frauen und Männer. Dann entdeckte ich, dass er in der Manie auch Sex mit Jungs bis 13 Jahre haben wollte. Alles habe ich seiner Psychiologin auch mitgeteilt. Die fuhr mich aber an und meinte ich würde Krieg gegen meinen Mann führen, weil ich wissen wollte, wie ich mit solchen furchtbaren Zuständen umgehen könnte. Die Medikamente wurden getauscht und zusätzlich bekam er Lithium. 

Mein Mann leidet an gemischten Episoden. Ich habe mich wegen seines aggressiven Verhaltens von ihm getrennt. 
 Äußerlich erscheint er, wenn wir uns treffen, ganz okay zu sein. 

 Nun erfuhr ich, dass er folgende Medikamente bekommt. Lithium als Stabilisator ist ja auch in Ordnung. Ich frage mich nur, warum er die beiden anderen Medikamente bekommt, die nachweislich Manien auslösen können. 

Quilonum 450 mg Tabletten                                           1 – 0 – 1,5 – 0
Setralin-CT 100 mg Tabletten                                        1 – 0 – 0 – 0
Mirtazapin 30 mg Tabletten                                            0 – 0 – 1 – 0</description>
        <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718835#msg-718835</link>
        <lastBuildDate>Sun, 08 Mar 2026 19:22:21 +0100</lastBuildDate>
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            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,719012#msg-719012</guid>
            <title>Re: Ich würde immer einen Psychiater fragen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,719012#msg-719012</link>
            <description><![CDATA[ Idealerweise entscheidet der Arzt zusammen mit dem Patienten über die Medikation. Und als Bipolarer ist man eben nicht immer nur manisch, dementsprechend müssen die Medikamente auch mal angepasst werden bzw. es müssen verschiedene Medikamente ausprobiert werden.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 21 Feb 2025 20:22:19 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,719011#msg-719011</guid>
            <title>Re: Ich würde immer einen Psychiater fragen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,719011#msg-719011</link>
            <description><![CDATA[ Danke für deine Erfahrung. Als das mit den Manien bei meinem Mann rausgekommen war, hat er Risperidon bekommen.  Warum jetzt zwei ADs gegeben werden verstehe ich somit nicht, da mein Mann gemischte Episoden (sein alter Arzt meinte auch Rapid Cycling) hat. Trotz aller Infos verschreibt der neue Arzt jetzt ADs. Danke für eure Kommentare.]]></description>
            <dc:creator>Helga</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 21 Feb 2025 20:07:40 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718877#msg-718877</guid>
            <title>Re: Sind das die richtigen Medikamente?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718877#msg-718877</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Fly,<br />
<br />
ja, ich bin auch froh, dass meine Ärztin das anders handhabt. Trmipramin ist ja ein trizykl. AD der alten Generation. Die alten AD haben ein durchschnittlich höheres Switchrisiko als die neuere. Wobei Venlafaxin widerum eher ein höheres Switchrisiko hat als manch anderes der neueren Generationen.<br />
<br />
Bei uns können AD halt neben Manien auch Mischzustände verursachen und ein dauerhaftes Rapid Cycling. <br />
<br />
Alles nicht so einfach und vor Allem sehr individuell.]]></description>
            <dc:creator>Friday</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 08 Feb 2025 16:45:26 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718872#msg-718872</guid>
            <title>Re: Sind das die richtigen Medikamente?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718872#msg-718872</link>
            <description><![CDATA[ Hi Friday,<br />
bei mir war ja Lamotrigin der Antreiber für ständige Switches in die Hypomanie. Ich bin auch schon in die Manie geswitcht von Trimipramin, habe aber von Bupropion sehr profitiert und damit nie einen Switch erlebt. Auch andere ADs durfte ich ausprobieren. Hier im Forum wurde schon mal jemand geschrieben, dass ein Arzt grundsätzlich keine ADs an Bipolare verschreibt. Ich bin froh, dass mein Ärzte nicht so verfahren. Daher mein letzter Beitrag.<br />
<br />
Es ist ja nun mal nicht so, dass jedes AD bei jedem Bipolaren zum Switch führt. Klar, wenn man akut manisch ist, dann sollte man ADs schnell weg lassen, um nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen. Aber ist Helgas Ex gerade manisch oder ist das seine Phasenprophylaxe, über die sie sich aufregt? Das ist mir nicht so ganz klar.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 08 Feb 2025 13:13:22 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718850#msg-718850</guid>
            <title>Re: Ich würde immer einen Psychiater fragen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718850#msg-718850</link>
            <description><![CDATA[ also ich finde zwar den Ton von kinswoman nicht immer angemessen, aber in dem Punkt gebe ich ihr absolut recht. Gerade, was Psychiater sagen und verschreiben, sollte man dreimal hinterfragen (Stichwort &quot;Patientenkompetenz&quot;). Anders als einige hier, finde ich es höchst unverantwortlich, wenn Psychiater ihren bipolaren Patienten so viele ADs verschreiben, obwohl mittlerweile wissenschaftlicher Konsens besteht, dass diese Medikamente bei sehr vielen (nicht bei allen!) Patienten (Hypo)Manien auslösen können. Und das kann TROTZ paralleler Einnahme von Stimmungsstabilisierern erfolgen. Google mal dazu oder befrag die KI nach Quellen. Auch hier auf dem Forum findest du zahlreiche Erfahrungsberichte über solche durch ADs induzierten Switches.<br />
<br />
Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass ADs bei mir immer starke Manien ausgelöst haben. Als ich anschließend die Diagnose &quot;bipolar&quot; erhielt, gaben sie mir gleich zwei Stimmungsstabilisierer, ein Neuroleptikum und das AD &quot;Bupropion&quot;, da es angeblich kaum Switches auslöst. Das Ergebnis war, dass ich 3,5 Jahre ständig entweder in Hypomanien oder in anschließenden schweren Depressionen war. &quot;Normale&quot; Phasen kannte ich nicht. Und in jeder Hypomanie dachte ich, dass ich geheilt bin. Neulich war ich wieder mehrere Wochen (trotz dieser Medikation!) in einer schweren Depression, die dann innerhalb von zwei Tagen in eine Hypomanie überging. Zum Glück habe ich einen klugen Psychiater gefunden, der mir sagte, ich soll das AD &quot;Bupropion&quot; sofort absetzen. Meine Hypomanie war dann nach 3 Tagen weg und zum ersten Mal nach 3,5 Jahren fühle ich mich einfach normal. So viel zu Antidepressiva meinerseits.<br />
<br />
Die Situation mit deinem Mann klingt furchtbar und das, was du beschreibst, erinnert mich stark an mich selbst in meinen euphorischen Phasen. Ich kann nur eins sagen: Sucht einen kompetenten Arzt und holt euch eine Zweit- oder Drittmeinung. Vielleicht können die Angehörigen hier weitere Tipps geben.]]></description>
            <dc:creator>Sima</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 22:07:44 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718849#msg-718849</guid>
            <title>Re: Ich würde immer einen Psychiater fragen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718849#msg-718849</link>
            <description><![CDATA[ Danke für deine Ansage. Ja, in der Theorie sollen Angehörige mit einbezogen werden, weil eine stabile familäre Umgebung dem bipolar Erkrankten helfen soll. Da ich nicht ganz Fachfremd bin, habe ich bei der zweiten Psychologin, in einer Angehörigenstunde, gezielt Fragen gestellt. Auf meine Frage, ob mein Mann eine Gefahr für Kinder ist, weil er in der Manie gezielt einen 12 jährigen Jungen auf Facebook gestalkt hat, machte mir diese Professionelle den Vorwurf ich würde Krieg gegen meinen Mann führen. In welch einem Zustand mein noch Mann ist, kann ich nicht beurteilen, aber jeder unserer Bekannten die ich treffe, erzählen mir, wie glücklich mein Mann ist und sie seien froh,  das er geheilt ist. Die Male, die ich ihn getroffen habe, war er gut gelaunt und gesprächig. Da klingeln bei mir dann eben die Alarmglocken. Dieses hier mache ich für meine Töchter, da sie nicht wissen, was sie von ihrem glücklichen Vater halten sollen.]]></description>
            <dc:creator>Helga</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 19:48:17 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718848#msg-718848</guid>
            <title>Re: Ich würde immer einen Psychiater fragen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718848#msg-718848</link>
            <description><![CDATA[ Danke für deine klare Antwort. In der Zeit wo mein Mann geswitched ist war er in einer Klinik. Sie haben ihn hochgradig manisch gehen lassen. Der erste Psychologe hat meinem Mann keine Einzeltherapie sondern eine Gruppentherapie zugewiesen. Einen Maniker in eine Gruppentherapie zu stecken finde ich fatal.]]></description>
            <dc:creator>Helga</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 19:35:17 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718847#msg-718847</guid>
            <title>Re: Ich würde immer einen Psychiater fragen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718847#msg-718847</link>
            <description><![CDATA[ Zum einen würde ich mir niemals anmaßen, mich in die Medimenkation einzumischen. Eines habe ich aber gelernt, Antidepressiva können zu einer Manie führen. Dieses ist bei meinem Mann geschehen. Nach 8 Monaten Manie wurde das Antidepressiva schleichend abgesetzt. Danach bekam er ein atypische Neuroleptika, Antidepressiva und Stimmungsstabilisierer. Dieses deckte dann das Krankenbild &quot;Gemischte Episoden&quot; ab. Nun haben meine Töchter erfahren, dass ihr Vater nur mit Antidepressiva und Lithium behandelt wird. Sie fragten mich, da sie sich Sorgen machen.]]></description>
            <dc:creator>Helga</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 19:30:40 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718846#msg-718846</guid>
            <title>Re: Sind das die richtigen Medikamente?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718846#msg-718846</link>
            <description><![CDATA[ Danke für deine Antwort]]></description>
            <dc:creator>Helga</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 19:13:18 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718845#msg-718845</guid>
            <title>Re: Ich würde immer einen Psychiater fragen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718845#msg-718845</link>
            <description><![CDATA[ <blockquote class="bbcode"><div><small>Quote<br/></small><strong>Psychiater wissen schon, was sie tun.</strong><br/>
</div></blockquote>
<br />
Nein, leider nicht grundsätzlich. Aber den Schaden haben dann andere.<br />
<br />
Du kannst nur für dich schreiben Lichtblick, was ADs betrifft.<br />
Freu dich, dass DU was davon hast. Andere bekommen Manien davon.<br />
Und wenn ein Psychiater auf Nummer sicher gehen will, bei jemand der schnell manisch wird, verschreibt er in der Regel keine ADs.<br />
Wir haben schon erlebt, dass behauptet wurde, man habe unserem über Nacht fixierten Sohn eine einzelne Gabe Lithium verabreicht und das habe ihn so schnell wiederhergestellt, dass man die Fixierung aufgelöst hat und ihn wieder auf die Straße geschickt hat.<br />
Praktisch eine Wunderheilung. Damals hab ich mich gefragt, wo und was die studiert haben. Seither halte ich alles für möglich an Fehlbehandlung.<br />
<br />
Deine Weißkittelgläubigkeit ist sensationell. <br />
Und deine hier leider immer noch geduldete Angehörigenfeindlichkeit legendär.<br />
Nur immer einen Tick daneben.<br />
Bist es nicht immer du die fordert die Betroffenen und Angehörigen bräuchten &quot;Wissen&quot; über die Krankheit?<br />
Für was denn, wenn sie blind und unkritisch &quot;alles fressen&quot; sollen was ihnen jemand im weißen Kittel erzählt?<br />
<br />
Du hast nicht die geringste Ahnung was das Thema in der ganzen Breite betrifft. <br />
Dann bleib bei deinen Erfahrungen und übertrag sie nicht auf alle anderen.]]></description>
            <dc:creator>kinswoman</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 16:18:13 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718844#msg-718844</guid>
            <title>Re: Ich würde immer einen Psychiater fragen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718844#msg-718844</link>
            <description><![CDATA[ <blockquote class="bbcode"><div><small>Quote<br/></small><strong>Conny</strong><br/>ja, diese Medikamente können richtig sein. Sie nehmen mit Sertralin und Mirtazipin zwei Anti-Depressiva, um herauszufinden, welches gut bei ihm wirkt. Wenn das klar ist, kommt das, was nicht gut wirkt, weg.<br />
Und sie fangen mit einem Neuroleptikum an.</div></blockquote>
<br />
Erkläre mir mal bitte, wie ein noch so guter Arzt bei der gleichzeitigen Gabe von AD herausfinden will, welches AD besser oder schlechter wirkt. Das geht nicht. Ich vermute, dass das Mirtazapin abends genommen wird, weil es eine schlafanstoßende Wirkung hat. Das heißt aber nicht, dass es nicht trotzdem ein Switchrisiko hat.<br />
<br />
Ein verantwortungsbewusster Psychiater verabreicht in Manien keine AD.<br />
Ist die Frage, warum nicht schon längst mit einem NL begonnen wurde.<br />
Die Folgen zahlt am Ende immer der Betroffene und seine Angehörigen, nie der Arzt, egal was der macht. Es wurde auch schon viel von Psychiatern und Kliniken kaputt gemacht. Wenn die alle wirklich gut wären, wäre das ja geradezu himmlisch.]]></description>
            <dc:creator>Friday</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 15:53:47 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718843#msg-718843</guid>
            <title>Re: Sind das die richtigen Medikamente?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718843#msg-718843</link>
            <description><![CDATA[ Wenn jemand akut manisch ist und in dem Zustand AD nimmt, werden diese normalerweise abgesetzt unabhängig davon, ob dadurch geswitcht wurde oder nicht. Während Manien haben AD im Körper nichts zu suchen.<br />
<br />
Grundsätzlich gebe ich dir natürlich Recht, einem akut depressiven bipolaren Menschen AD vorzuenthalten, finde ich auch falsch. Ich neige auch nicht zum Switchen, habe  aber in der jüngsten Zeit von Escitalopram und Bupropion Nebenwirkungen gehabt, die nicht hinnehmbar waren. Leider. Aber da muss individuell abgewogen werden. Besteht ein hohes Switchrisiko, sollte man vorsichtig sein im Umgang mit AD. Manchen bipolaren Menschen kann man AD nicht risikolos verordnen. <br />
<br />
Dann kommt es wahrscheinlich auch immer darauf an, wie der- oder diejenige persönlich gestrickt ist. Können sie selbst Obacht geben und Switches noch vom natürlichen Rauskommen aus der Depression unterscheiden und dann auch selbständig Unterstützung vom Arzt einholen, oder lassen sie es einfach laufen, weil grad wieder alles so schön bunt ist.<br />
<br />
AD können auch zu quälenden Mischzuständen beitragen.]]></description>
            <dc:creator>Friday</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 15:41:17 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718842#msg-718842</guid>
            <title>Ich würde immer einen Psychiater fragen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718842#msg-718842</link>
            <description><![CDATA[ <i>Nun erfuhr ich, dass er folgende Medikamente bekommt. Lithium als Stabilisator ist ja auch in Ordnung. Ich frage mich nur, warum er die beiden anderen Medikamente bekommt, die nachweislich Manien auslösen können.<br />
<br />
Quilonum 450 mg Tabletten 1 – 0 – 1,5 – 0<br />
Setralin-CT 100 mg Tabletten 1 – 0 – 0 – 0<br />
Mirtazapin 30 mg Tabletten 0 – 0 – 1 – 0</i><br />
<br />
<br />
<br />
Hallo Helga,<br />
<br />
ja, diese Medikamente können richtig sein. Sie nehmen mit Sertralin und Mirtazipin zwei Anti-Depressiva,<br />
um herauszufinden, welches gut bei ihm wirkt. Wenn das klar ist, kommt das, was nicht gut wirkt, weg.<br />
Und sie fangen mit einem Neuroleptikum an. <br />
<br />
<br />
<b>Das ist eine Argumentation, um diese Medikamente zu erklären, vielleicht gibt es auch andere.</b><br />
<b>Ich lege mich da nicht fest, ich würde immer einen Psychiater fragen.</b><br />
<br />
<br />
Was nicht richtig ist: Du liest den Beipackzettel und mehr Informationen stehen Dir nicht zur Verfügung.<br />
Aber Du sagst irgendwann zu Deinem Mann, dass er Medikamente nimmt, die nachweislich Manien<br />
auslösen.<br />
<br />
Wie könnte er reagieren? Er geht raus aus den Medikamenten, die Dir nicht zusagen.<br />
<b>Und DANN kommt es zur Manie. DANN, weil die Medikamente weg sind.</b><br />
<br />
Damit hättest Du ihm extrem geschadet. Und wüsstest es nicht mal.<br />
<br />
<br />
Psychiater wissen schon, was sie tun. Nach einem mehrjährigen Fachstudium. Und ich möchte <br />
nicht wissen, wie oft deren ausgeklügelte Medikation kaputt gemacht wird von Leuten, die<br />
Beipackzettel lesen. Das kann ja auch der Bipolare selbst sein.<br />
<br />
<br />
Mirtazipin war für mich ein hervorragendes Medikament. Steht alles im Archiv.<br />
<br />
Viele Grüße<br />
<br />
Cornelia<br />
<br />
<br />
Diese Woche im Forum zeigt mir, was Angehörige kaputt machen könnten,<br />
weil sie meinen, etwas besser zu wissen, was sie wirklich nicht beurteilen können.<br />
<br />
Da hat niemand Einfluss drauf. Da sind bipolar Erkrankte ausgeliefert.<br />
<br />
<br />
Was ich noch sagen will: Wenn etwas im Beipackzettel steht, dann ist das kein<br />
Geheim-Wissen. Der Psychiater weiß das. <br />
<br />
<b>Und Du weißt es nicht besser, das musst Du klar akzeptieren.</b><br />
<br />
<br />
Vielleicht sagst Du jetzt, das hättest Du Deinem Mann nie erzählt. Vielleicht glaube<br />
ich das nicht. Weil Menschen gerne mitteilen, was sie wissen.<br />
<br />
Aus der Besorgnis heraus, die dann genau das auslöst, was verhindert werden soll.]]></description>
            <dc:creator>Lichtblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 15:30:55 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718840#msg-718840</guid>
            <title>Re: Sind das die richtigen Medikamente?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718840#msg-718840</link>
            <description><![CDATA[ Danke für deine Antwort. Nach 32 Jahren Ehe und zwei gemeinsame Kinder verschwindet ein Mensch nicht gleich aus deinem Leben. Gerade durch unsere Töchter haben wir immer wieder Kontaktpunkte.]]></description>
            <dc:creator>Helga</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 06:32:14 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718838#msg-718838</guid>
            <title>Re: Sind das die richtigen Medikamente?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718838#msg-718838</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Helga,<br />
<br />
ich finde es eher unverantwortlich, wenn man Bipolaren grundsätzlich Antidepressiva vorenthält<br />
und damit schwere Depressionen in Kauf nimmt, die unbehandelt sehr langwierig und lebensbedrohlich<br />
sein können bei suizidalen Tendenzen.<br />
<br />
Außerdem löst nicht jedes Antidepressivum einen Switch in die Manie aus. Das muss man eben ausprobieren.<br />
<br />
Ich persönlich bin froh, dass ich zeitweise ein AD zur Unterstützung hatte.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 20:21:59 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718837#msg-718837</guid>
            <title>Re: Sind das die richtigen Medikamente?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718837#msg-718837</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Helga,<br />
<br />
das kann natürlich nur sein Psychiater beurteilen, ob dies eine gute Medikamentenwahl ist. Hier noch ein Auszug von der Webseite der DGBS:<br />
<br />
&quot;Pharmakotherapie: Bei der pharmakologischen Behandlung gemischter Episoden haben Medikamente Vorteile, die sowohl manische als auch depressive Symptome behandeln können. Verhindert werden sollte eine Zunahme von Unruhe, Nervosität und Schlafstörungen, um nicht in eine erhöhtes Suizidrisiko zu geraten. Eine Monotherapie mit Antidepressiva ist auch aus diesem Grund unbedingt zu vermeiden. Klassische Substanzen der ersten Wahl wären Quetiapin und Valproat. Weiterhin zeigen Aripiprazol und Olanzapin vor allem bezüglich der manischen Symptomatik therapeutische Effekte, können aber auch gegen depressive Symptome eingesetzt werden. Auch Ziprasidon kann gegen beide Symptome wirken. Mit Cariprazin steht eine relativ neue Option zur Verfügung, ohne dass hier bisher eine Zulassung erfolgte für die Bipolaren Störungen. Lithium gilt bei gemischten Episoden als weniger wirksam und Lamotrigin ist ebenfalls keine ausreichende Option. Wachtherapie ist eher kontraindiziert. Bei einer Therapieresistenz gibt es in der S3-Leitlinie (Kapitel 5.5.5) Hinweise auf mögliche Wege im Umgang damit.&quot;<br />
<br />
Vielleicht hilft dir das noch weiter:<br />
[<a href="https://dgbs.de/bipolare-stoerung/symptome/hypomanie/mischzustand"  rel="nofollow">dgbs.de</a>]<br />
<br />
Woher weißt du eigentlich, welche Medis er nimmt, wenn ihr getrennt seid? Er kann dir da ja sonstwas von seiner Medikation erzählen, nur damit du dir unnötige Sorgen machst. Außerdem ist es für dich doch besser, mehr bei dir zu bleiben und nicht in seinem Leben, mit dem du doch gar nichts mehr zu tun hast, oder?<br />
Und ist er im Augenblick eigentlich manisch oder kündigt sich etwas an? Ich verstehe gerade nicht ganz, warum du hier überhaupt schreibst....<br />
<br />
LG fahni]]></description>
            <dc:creator>fahni</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 19:45:31 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718835#msg-718835</guid>
            <title>Sind das die richtigen Medikamente?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,718835,718835#msg-718835</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Zusammen, <br />
ich bin eine Angehörige eines bipolar erkrankten Mannes. 2019 war mein Mann an Depressionen erkrankt. Die wurden so schlimm, dass er im Juli 2020 in eine psychiatrische Klinik musste. Dort blieb er sieben Wochen. In dieser Zeit ist mein Mann geswitched. Als er nach Hause kam war er hochgradig Manisch. Warum er in diesem Zustand entlassen wurde ist mir ein Rätsel. Acht Monate Manie, Spielsucht, Kaufsucht und das schlimmst war seine Hypersexualität. Sex mit Frauen und Männer. Dann entdeckte ich, dass er in der Manie auch Sex mit Jungs bis 13 Jahre haben wollte. Alles habe ich seiner Psychiologin auch mitgeteilt. Die fuhr mich aber an und meinte ich würde Krieg gegen meinen Mann führen, weil ich wissen wollte, wie ich mit solchen furchtbaren Zuständen umgehen könnte. Die Medikamente wurden getauscht und zusätzlich bekam er Lithium. <br />
<br />
Mein Mann leidet an gemischten Episoden. Ich habe mich wegen seines aggressiven Verhaltens von ihm getrennt. <br />
 Äußerlich erscheint er, wenn wir uns treffen, ganz okay zu sein. <br />
<br />
 Nun erfuhr ich, dass er folgende Medikamente bekommt. Lithium als Stabilisator ist ja auch in Ordnung. Ich frage mich nur, warum er die beiden anderen Medikamente bekommt, die nachweislich Manien auslösen können. <br />
<br />
Quilonum 450 mg Tabletten                                           1 – 0 – 1,5 – 0<br />
Setralin-CT 100 mg Tabletten                                        1 – 0 – 0 – 0<br />
Mirtazapin 30 mg Tabletten                                            0 – 0 – 1 – 0]]></description>
            <dc:creator>Helga</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 16:47:53 +0100</pubDate>
        </item>
    </channel>
</rss>
