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        <title>Hat jmd Erfahrungen mit einer RPK Maßnahme ?</title>
        <description> Was ist eine RPK?

RPK bedeutet Rehabilitation für psychisch kranke Menschen. Hier lernt man, mit psychischer Erkrankung das Leben wieder selbst erfolgreich zu meistern. Die Trainings und Therapien umfassen deshalb alle Lebensbereiche: von der gesundheitlichen Situation über die Persönlichkeitsentwicklung bis hin zum sozialen Umfeld und zur Arbeitswelt.

Dauer 12 Monate 

Falls jmd diese Reha Maßnahme gemacht hat würde ich mich über einen Erfahrungsbericht freuen.falls jmd zufällig iin Dortmund im Friederike Fliedner RehAzentrum war, bitte 
plaudert aus dem Nähkästchen

LG</description>
        <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,717704,717704#msg-717704</link>
        <lastBuildDate>Tue, 21 Jul 2026 18:58:35 +0200</lastBuildDate>
        <generator>Phorum 5.2.18</generator>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,717704,717752#msg-717752</guid>
            <title>Re: Hat jmd Erfahrungen mit einer RPK Maßnahme ?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,717704,717752#msg-717752</link>
            <description><![CDATA[ Meine Berufliche Reha fand auch in Hamburg statt und ging über ein Jahr. Zuerst lag der Schwerpunkt auf täglichem Erscheinen und Unterricht (Deutsch, Mathe, Englisch, EDV und Ergo). Man hatte einen Jobcoach, mit dem man dann versucht hat Praktikumsplätze zu bekommen. Leider fehlte meinem Jobcoach die versprochene Erfahrung in meinem Bereich, sodass es nur Praktikumsplätze wurden, die mit meiner Berufswahl nichts zu tun hatten.<br />
<br />
Die Reha selber war zu stressig, auch weil sie Vollzeit war, sodass ich die erste Zeit erstmal manisch wurde. Ich hatte bis dahin noch keine passende Medikation gefunden. In meinem abschließendem Langzeitpraktikum (4 Monate) konnte ich mich dann wieder etwas stabilisieren. Auch weil mein Arzt mir ab da Lithium verschrieb.<br />
<br />
Die Reha Maßnahme endete nicht wie erhofft mit einem neuen Job, sondern mit der Empfehlung Rente zu beantragen. Meine Erkenntnis aus der Maßnahme war aber, dass ich arbeiten kann, wenn ich die passende Stelle finde. Daher habe ich keine Rente beantragt und habe mich weiter beworben.<br />
<br />
Es hat zwar sehr lange gedauert und ich brauchte noch eine Weiterbildung über 5 Monate, aber inzwischen arbeite ich wieder seit 9 Jahren und es geht mir gut damit. Es ist genauso wie ich es mir gedacht habe damals, ich kann arbeiten, da mein Job stressarm ist und zu meiner Stabilität beiträgt.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 21 Nov 2024 20:25:11 +0100</pubDate>
        </item>
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            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,717704,717744#msg-717744</guid>
            <title>Re: Teilhabe am arbeitsweltlichen Kontext (TaK)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,717704,717744#msg-717744</link>
            <description><![CDATA[ Ich war und bin nicht werkstattfähig. Deshalb habe ich mich ja für etwas interessiert, wo ich eben nicht jeden Tag und den ganzen Tag lang hin muss. <br />
Es gibt für diese Zielgruppe eine andere Maßnahme: [<a href="https://www.arinet-hamburg.de/unser-leistungsangebot/fuer-arbeitsuchende/wal-werkstattalternative-leistungen/"  rel="nofollow">www.arinet-hamburg.de</a>]<br />
Das ist aber wiederum eine Alternative zur Werkstatt. Da gehts in inklusive Arbeitsplätze. Wenn man in eine Werkstatt will, dann wendet man sich ja direkt an die.<br />
<br />
Wenn man nicht weiß, was man will, kann man bei Arinet das hier machen: [<a href="https://www.arinet-hamburg.de/unser-leistungsangebot/fuer-arbeitsuchende/berufliche-rehabilitation/"  rel="nofollow">www.arinet-hamburg.de</a>]<br />
<br />
Vielleicht erkundigst du dich mal bei dir vor Ort bei den verschiedenen Anbietern, welche Maßnahmen dort angeboten werden.<br />
Ich war in Hamburg auch bei vielen verschiedenen, bevor ich mich für einen entschieden habe.]]></description>
            <dc:creator>Hotte</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 21 Nov 2024 18:18:01 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,717704,717735#msg-717735</guid>
            <title>Re: Teilhabe am arbeitsweltlichen Kontext (TaK)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,717704,717735#msg-717735</link>
            <description><![CDATA[ Ich möchte mich sehr herzlich bei dir bedanken, dass du so ausführlich berichtet hast..vom Ablauf hören sich Tak und Rpk sehr ähnlich an. Die Idee mit den Praktika auf dem ersten Arbeitsmarkt ist bei beiden Maßnahmen vorhanden.<br />
<br />
Gab es in deiner Gruppe auch Leute die in einer WfbM gearbeitet haben oder war es immer der erste Arbeitsmarkt?<br />
<br />
Du schreibst davon dass dir bewusst wurde, dass es einfach zu viel war. Und genau diese Befürchtung habe ich auch weil ich weiss was Stress mit mir macht.<br />
<br />
Nochmal ein dickes Dankeschön für deinen Bericht]]></description>
            <dc:creator>Wald Wiese</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 21 Nov 2024 12:17:07 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,717704,717731#msg-717731</guid>
            <title>Teilhabe am arbeitsweltlichen Kontext (TaK)</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,717704,717731#msg-717731</link>
            <description><![CDATA[ Die Maßnahme wurde beim Amt für Eingliederungshilfe beantragt und ich weiß noch, dass ich nach einem Vorgespräch im Januar 22 auf der Warteliste bei Arinet war und es dann erst im Oktober richtig losging.<br />
Ich hab mich für TaK entschieden, weil man dort sehr individuell auf die Teilnehmenden eingeht und man nicht nur die Wahl zwischen 4 Berufen oder so hat.<br />
Und, weil man da bereits mit 3 Stunden in der Woche anfangen kann mit dem Ziel, einen Minijob zu finden.<br />
<br />
Nun hab ich leider nicht die Akte zur Hand ... versuche, es aus dem Kopf wiederzugeben.<br />
<br />
Es gab verschiedene Projektphasen....<br />
Erst mal gab es so ein Kennenlernen überhaupt, das waren so die ersten Sitzungen.<br />
<br />
Dann gab es ein Zusammenstellen der Bewerbungsunterlagen, was bei mir recht fix ging. Ich brauchte da auch keine Hilfe. Sie hätte da sehr viel unterstützen können, wenn das nötig gewesen wäre.<br />
<br />
Was bei mir ne ziemliche Geburt war, war die Auseinandersetzung mit der Frage, was ich denn gern tun möchte. Ich bin wohl für zu vieles offen und sehr hin- und hergeschwankt. Das ist der Nachteil der großen Freiheit. Hätte ich nur was im Büro oder in der Küche machen können, hätte ich mich fürs Büro entschieden und fertig. <br />
<br />
Ich habe dann u.a. eine Liste von Verlagen hier in der Stadt zusammengestellt, weil ich ein Praktikum in einem Verlag machen wollte. Nachdem das mit meinem favorisierten Verlag nicht geklappt hat - der übrigens ganz woanders sitzt, das wäre dann im Homeoffice gewesen -, war ich sehr frustriert und wollte lieber was ganz anderes machen. Es hatte nämlich erst seitens des Verlegers geheißen, das sei alles kein Problem mit den Stunden und dann passte das plötzlich doch nicht mehr ... Da hatte die Jobcoach übrigens den ersten Kontakt hergestellt, weil ich mich das nicht getraut hatte. -.-<br />
<br />
Parallel gab es auch so Kurse, an denen man im Haus teilnehmen konnte. Ich glaube, bei meinem gings um Selbstsicherheit oder so.<br />
Da hatte ich dann also einen Termin in der Woche mit der Jobcoach und einmal den Kurs. Und Bewerbungen geschrieben habe ich zu Hause, teilweise habe ich auch den Laptop mitgenommen und wir haben zusammen draufgeschaut, die Jobcoach und ich. <br />
<br />
Ich habs sogar geschafft, ein Vorstellungsgespräch als Genesungsbegleiter zu haben. Da ging es darum, einmal im Monat 2 Stunden lang der Ombudsmann für ein Gremium einer Tagesstätte zu sein und ggf. das Protokoll zu schreiben. Dazu hätte ich quer durch die Stadt fahren müssen. Nach dem Gespräch sollten wir alle noch mal in uns gehen und uns bis zu einem vereinbarten Zeitpunkt melden. Ich hab dann einen Rückzieher gemacht, weil ich es mir doch nicht zugetraut habe. Einer aus der Gruppe war sehr dominant und die anderen haben alle den Mund kaum aufgekriegt und ich hätte die Gespräche ja strukturieren müssen. <br />
Die hätten mich eingestellt, weil die Gruppe mich gern gehabt hätte. Tja.<br />
<br />
Danach hab ich dann im Frühjahr 23 ein Praktikum in einem Büro gemacht, das zu einer anderen Eingliederungsmaßnahme gehörte, wo Arinet manchmal einzelne Plätze bekam, die frei waren. <br />
Das war großartig. Ich hab zwar gemerkt, dass ich bei weitem nicht mehr das konnte, was ich zwanzig Jahre früher konnte, aber ich hab mich wieder in meinem Element gefühlt. <br />
Leider war ich im April mit Erkältung zwei Wochen krank geschrieben und von da an gings bergab, körperlich.<br />
Wegen meiner Schlafstörung war ich ohnehin total am Limit und bin teilweise im Büro gewesen, obwohl ich die Nacht kein Auge zugetan habe - zweimal die Woche. Und dazu war ich noch einmal die Woche bei der Jobcoach.<br />
Irgendwann war die vereinbarte Zeit rum und ich hab erst mal gefühlt drei Wochen durchgeschlafen. <br />
Sowas kann ich halt nur für kurze Zeit durchhalten bzw. konnte ich damals noch.<br />
<br />
Das nächste Praktikum war in einer Bibliothek.<br />
Hier hat mich die Bibliothekarin voll abgehängt, ich habs kaum geschafft, ihr hinterherzulaufen. Ich keuchte, meine Beine brannten ...<br />
Überhaupt wusste ich nicht, dass das körperlich so krass fordernd ist.<br />
März 24 war dann klar, dass ich massiven Bluthochdruck hatte, Pfingsten 24 kam raus, dass ich Vorhofflimmern und Linksherzinsuffizienz hab. Also kein Wunder.<br />
Na ja, hab das Praktikum nach dem dritten Arbeitstag (mit Feueralarm!) abgebrochen.<br />
<br />
Im Oktober 23 hab ich mit der Jobcoach darüber gesprochen, dass ich das Gefühl habe, dass es mich voll überfordern würde, zu arbeiten. Ich hatte Angst, wieder manisch zu werden. ME/CFS hab ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht richtig ernst genommen. Die Verdachtsdiagnose hatte ich nach meiner Erkältung im April von meiner Psychiaterin bekommen.<br />
Ich hab dann erst mal ne Pause gemacht und mich im November voll aufs Schreiben konzentriert, was mir sehr gut getan hat. Also man kann bei TaK auch längere Pausen machen, wenn es einem nicht gut geht.<br />
<br />
Und dann hab ich zum Ende 2023 TaK beendet mit der Erkenntnis, dass ich nicht mal nen Minijob packe.<br />
<br />
Was ich noch gut fand: Ich bekam die ganze Zeit über die Fahrkarte bezahlt, die ich ohnehin gebraucht hätte. Also bei uns in Hamburg ist das das Deutschlandticket, weil das die billigste Monatskarte ist. Und während der Praktika gabs zusätzlich noch ne kleine Aufwandsentschädigung.]]></description>
            <dc:creator>Hotte</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 21 Nov 2024 11:31:15 +0100</pubDate>
        </item>
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            <title>Re: Hat jmd Erfahrungen mit einer RPK Maßnahme ?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,717704,717713#msg-717713</link>
            <description><![CDATA[ TaK scheint ein ähnliches Konzept zu sein.<br />
<br />
Kannst du davon evtl berichten?<br />
<br />
LG]]></description>
            <dc:creator>Wald Wiese</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 20 Nov 2024 15:11:38 +0100</pubDate>
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            <title>Re: Hat jmd Erfahrungen mit einer RPK Maßnahme ?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,717704,717709#msg-717709</link>
            <description><![CDATA[ Ich hab TaK gemacht, das ist keine RPK.]]></description>
            <dc:creator>Hotte</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 19 Nov 2024 17:10:18 +0100</pubDate>
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            <title>Hat jmd Erfahrungen mit einer RPK Maßnahme ?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,717704,717704#msg-717704</link>
            <description><![CDATA[ Was ist eine RPK?<br />
<br />
RPK bedeutet Rehabilitation für psychisch kranke Menschen. Hier lernt man, mit psychischer Erkrankung das Leben wieder selbst erfolgreich zu meistern. Die Trainings und Therapien umfassen deshalb alle Lebensbereiche: von der gesundheitlichen Situation über die Persönlichkeitsentwicklung bis hin zum sozialen Umfeld und zur Arbeitswelt.<br />
<br />
Dauer 12 Monate <br />
<br />
Falls jmd diese Reha Maßnahme gemacht hat würde ich mich über einen Erfahrungsbericht freuen.falls jmd zufällig iin Dortmund im Friederike Fliedner RehAzentrum war, bitte <br />
plaudert aus dem Nähkästchen<br />
<br />
LG]]></description>
            <dc:creator>Wald Wiese</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 19 Nov 2024 13:27:57 +0100</pubDate>
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