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        <title>Wenn das Leben zu viel ist -weg, raus, nicht mehr da</title>
        <description> Guten Tag,

Kennt ihr auch das Gefühl, dass das Leben zu viel ist. Die Gedanken die ihr denken müsst/denkt wie ein tosender Wasserfall über euch zusammen brechen bis es nur noch Nebel ist,
Die Aufgaben die vor euch liegen so vielfältig, viele und unüberschaubar sind, dass der Berg größer nicht sein könnte?
Die Gefühle und Emotionen der Erlebnisse euch so aufwühlen wie ein windgepeitschtes Meer…
In solchen Momenten wünsche ich mir einfach nur 
- raus zu können. Raus - wohin auch immer, aber weit weg von den Pflichten und Verpflichtungen des Alltags, aus dem Strudel der sich die ganze Zeit dreht
weg - soweit wie möglich.
-weg zu können, weg von all denjenigen, die mich fordern, all den Aufgaben die da vor mir liegen - aber auch den Anforderungen die ich an mich stelle
Ich wünsche mir, wie der Vogel Strauß den Kopf einfach in den Sand stecken zu können. Aber nichts bleibt liegen, alles löst sich in Wohlgefallen auf. Die Probleme sind keine Probleme mehr… alles ist sortiert und geordnet wie bei “normalen” Menschen die ihr Leben im Griff haben. Keine Achterbahn der Gefühle, keine Impulsivität, keine versteckten Aggressionen, keine falschen Wahrnehmungen, keine Tabletten, keine Nebenwirkungen, keine Therapien, keine Kliniken… einfach nur normal und einfach nur gut.
Nicht depressiv, nicht übertrieben, nicht erschöpft nicht haltlos oder impulsiv… was gäbe ich denn dafür, wenn mein Leben so mal wieder wäre.
Aber aktuell sehe ich nur Überforderung, Angst vor (begründeten) Verlusten (Job,Freundschaften, Dinge,Tiere)

Und dabei denke ich, ich bin intelligent, nur mittelmäßig betroffen und habe ein gutes Netzwerk… 
Aber ich ertrinke trotzdem.

Wollte ich mal los werden. Vielleicht kennt ihr es und wollt auch berichten, vielleicht habt ihr Ideen, Kommentare, Anmerkungen. Ich freue mich. </description>
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            <title>Re: Wenn das Leben zu viel ist -weg, raus, nicht mehr da</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,717177#msg-717177</link>
            <description><![CDATA[ Grad ist das Leben mal wieder zu viel. Ich bin ausgestiegen. Krank daheim, seit 4 Wochen. Ich habe das Gefühl gar nicht wieder einsteigen zu wollen und zu können. Angst aber auch Erschöpfung. Bei Belastung schnell wieder Spirale abwärts… es ist anstrengend. Jetzt nehme ich Antidepressiva. Ich habe angefangen ins Fitness Studio zu gehen um etwas gegen die Depression zu tun und auch die tageslichtlampe schalte ich wieder ein. Aber es ist eben alles zusammen zu viel.]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 21 Oct 2024 12:20:05 +0200</pubDate>
        </item>
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            <title>Re: Wenn das Leben zu viel ist -weg, raus, nicht mehr da</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,716142#msg-716142</link>
            <description><![CDATA[ Und am Samstag geht es nach Kroatien …. Wobei mir das eigentlich zu heiß ist]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 06 Aug 2024 18:49:13 +0200</pubDate>
        </item>
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            <title>Re: Wenn das Leben zu viel ist -weg, raus, nicht mehr da</title>
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            <description><![CDATA[ Ich bin jetzt in der ostseeklinik in Grömitz. Die hatten nach den Diagnosen gefragt. Hab die gesagt… haben trotzdem gemeint ich soll die im informieren, dann könnten sie alles fertig machen. Am 24.6. 2025 geht es los. Drei Wochen vor den sommeelrferien sind wir wieder zurück. Praktisch ist, dass Pfingstferien direkt in den Aufenthalt übergehen. Werden dann wohl Skandinavien planen.]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 06 Aug 2024 18:48:04 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,716138#msg-716138</guid>
            <title>Re: Wenn das Leben zu viel ist -weg, raus, nicht mehr da</title>
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            <description><![CDATA[ Ich war 1 mal in Diez, das war nix, aber da war ich halt ziemlich krank. <br />
<br />
Dann war ich 2x in Scheidegg im Allgäu, das war super.<br />
<br />
Bei mir war es kein Problem, die Genehmigung von der KK zu bekommen. Aber mich wollten viele Kliniken nicht nehmen, wegen der bipolar Diagnose. Ich wäre gerne als Meer gefahren, aber ich hab keine Klinik gefunden, die mich genommen hat.]]></description>
            <dc:creator>dino</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 05 Aug 2024 19:53:09 +0200</pubDate>
        </item>
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            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,716079#msg-716079</guid>
            <title>Re: Wenn das Leben zu viel ist -weg, raus, nicht mehr da</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,716079#msg-716079</link>
            <description><![CDATA[ Liege gradmäßig wieder wach. Würde gern einfach schlafen. Brauch aber weniger Schlaf. Manisch? Ich glaub nicht. Denke eher, dass ich durch Lithium auf einer „normalen“ Länge angekommen bin.<br />
Was macht ihr? Notfallmedilament? Aber muss ja morgen raus und fit sein. Klappt überraschend gut. Mach das bestimmt schon zwei Wochen, dachte es wird wieder]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 01 Aug 2024 22:41:12 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
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            <title>Re: Wenn das Leben zu viel ist -weg, raus, nicht mehr da</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,716017#msg-716017</link>
            <description><![CDATA[ Wo warst du denn? Ich hab insgesamt 4 Seiten mit Kliniken bekommen. Die Kinder wollen ans Meer. Ich hoffe das ist jetzt kein Fehler. Ist die letzte Gelegenheit. War als die kleine 3 war. Zwischendurch eben Corona + 4jahre + Krankheit. Jetzt wird die große nächstes Jahr 12. Hoffe ich bekomme noch einen Platz. Oft haben die Nicht-Meer-Kliniken bessere Konzepte, oder? Die am Meer ziehen ja alleine durch die Umgebung ]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 29 Jul 2024 20:59:52 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,716015#msg-716015</guid>
            <title>Re: Wenn das Leben zu viel ist -weg, raus, nicht mehr da</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,716015#msg-716015</link>
            <description><![CDATA[ Viel Spaß bei der Mutter Kind Kur, ich war 3x mit den Kindern auf Mutter Kind Kur.<br />
<br />
Einmal war ich zu krank, das war nix. Aber die anderen 2x war echt super. Wie Urlaub.]]></description>
            <dc:creator>dino</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 29 Jul 2024 20:21:55 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,715995#msg-715995</guid>
            <title>Re: Wenn das Leben zu viel ist -weg, raus, nicht mehr da</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,715995#msg-715995</link>
            <description><![CDATA[ Also, 1. Ist mein Psychiater jetzt im Urlaub aber hauptsächlich ist es eben so, ich nehme Lithium (erst seit kürzeren ich warte noch auf Wirkung/Nebenwirkung…) außerdem nehme ich lanotrigin.<br />
Es gibt nicht so unendlich viele Alternativen.<br />
Ich vertrage quetiapin nicht. Mit antipsychotika ist damit vermutlich nichts zu holen (kann man schon noch versuchen),  antiepileptika (valproat oder carbamazepin) kann man nu schlecht dazu nehmen…<br />
Ach kurz um, Medikamente alles nicht so einfach. Ich bin dabei. Aber auch da kann man nicht einfach den Hebel umlegen.<br />
2. Bei der Therapie bin ich auf der Suche. Hab auch für den Herbst einige Termine… aber ja, sollte weiter suchen.<br />
<br />
Habe zum Thema weg, raus nun eine Mu-Ki-Kur genehmigt bekommen… aber irgendwie jetzt grad gar keine Lust auf weg, raus. Bin grad eher einigeln, Pause, Sofa. Hoffe es ändert sich wieder. Ein Stück weit scheint das Lithium aber schon auch zu wirken. Dieser irre Fluchtimpuls ist kleiner…<br />
<br />
Wir werden sehen was das Leben noch bringt.<br />
Wir haben das tolle Mitmenschen ausgedrückt: einfach nehmen was kommt, einfach nicht so viele Gedanken machen ;-)]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 28 Jul 2024 21:23:07 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,715988#msg-715988</guid>
            <title>Re: Wenn das Leben zu viel ist -weg, raus, nicht mehr da</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,715988#msg-715988</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Müde Maus,<br />
<br />
du schreibst im off-topic, dass du wahrscheinlich eine Mischphase hast und das ist ja wirkllich sehr belastend für Dich. Du nimmst Lithium, okay, aber es geht Dir schlecht.<br />
<br />
Wieso rufst Du nicht beim Psychiater an? Was spricht konkret gegen ein Gepräch mit ihm/ihr ?<br />
Wieso weiter nur durchhalten? Ich würde einfach den neuen Wochenstart nutzen und gut..<br />
<br />
LG fahni]]></description>
            <dc:creator>fahni</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 28 Jul 2024 14:05:15 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,715963#msg-715963</guid>
            <title>Re: Wenn das Leben zu viel ist -weg, raus, nicht mehr da</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,715963#msg-715963</link>
            <description><![CDATA[ Oh musisch mal ändern, ist bestätigt]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 25 Jul 2024 22:28:53 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,715961#msg-715961</guid>
            <title>Re: Wenn das Leben zu viel ist -weg, raus, nicht mehr da</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,715961#msg-715961</link>
            <description><![CDATA[ <i>vielenherzlichen Dank… einhändig mit kranker Tochter neben mir<br />
</i>Grashalm schrieb:<br />
-------------------------------------------------------<br />
&gt; …liebe „Müde Maus“ <br />
&gt; Ich bin nicht selbst von dieser Krankheit<br />
&gt; betroffen, aber mein Lebensgefährte. Ich versuche<br />
&gt; mein bestes, um nachfühlen zu können, wie es ihm<br />
&gt; geht - er ist seit 10 Monaten in einem<br />
&gt; (hypo)manischen Zustand - er akzeptiert seine<br />
&gt; bipolare Störung nicht und nimmt auch keine<br />
&gt; Medis. Er will sich seitdem von mir trennen, weil<br />
&gt; ich ohn ja für „geisteskrank“ halte und das<br />
&gt; erträgt er nicht…<br />
&gt; Im Moment ist er „auf Tour“ - der Drang, zu<br />
&gt; verreisen und aus „allem mal raus“ - die Decke<br />
&gt; fällt ihm zuhause auf den Kopf und er will nur<br />
&gt; noch weg, weg, weg…<br />
&gt; Ich denke, in seinem Kopf wird es ähnlich<br />
&gt; aussehen wie bei dir - alles wird ihm zu viel -<br />
&gt; die ganzen Projekte, die er angeleiert und nicht<br />
&gt; zu Ende gebracht - die Sache mit dem Amtsgericht<br />
&gt; wo seine Vollmacht für seine 89jährige, fast<br />
&gt; blinde und demente Mutter überprüft werden soll<br />
&gt; - tatsächliche oder vermeintliche Zwänge, denen<br />
&gt; er sich ausgesetzt fühlt - das muß unerträglich<br />
&gt; für ihn sein und er versucht, vor all diesen<br />
&gt; Dingen davonzulaufen und sich irgendwie<br />
&gt; abzulenken…<br />
&gt; Es ist für uns beide sehr schwer, das alles<br />
&gt; auszuhalten - dazu kommt meine große Angst vor<br />
&gt; dem Absturz - er ihat vor 5 Jahren in einem<br />
&gt; psychotischen Zustand versucht, sich umzubringen -<br />
&gt; diese Angst und Sorge sitzt sehr tief seitdem…<br />
&gt; Ich bin sehr froh, in diesem Forum schreiben zu<br />
&gt; können, was mir auf der Seele liegt, welche<br />
&gt; Belastungen und Herausforderungen mich als<br />
&gt; Angehörige treffen und daß ich Klartext reden<br />
&gt; kann, ohne befürchten zu müssen, daß ich<br />
&gt; mißverstanden und/oder schief angesehen werde. <br />
&gt; Machmal ist die Last so groß, daß man einfach<br />
&gt; alles hinschmeißen will und doch weiß, daß man<br />
&gt; nicht aus seiner Haut kann - im wahrsten Sinne des<br />
&gt; Wortes. Niemand kann nachvollziehen, wie viel<br />
&gt; Kraft es kostet, das alltägliche Leben am laufen<br />
&gt; zu halten - das kann nur jemand verstehen, der<br />
&gt; selbst von einer psychischen Erkrankung betroffen<br />
&gt; ist. (bei mir seit über 30 Jahren Depressionen) <br />
&gt; Ich drücke dich unbekannterweise ganz fest aus<br />
&gt; der Ferne und wünsche dir und uns allen ganz viel<br />
&gt; Kraft und innere Stärke, um mit den immensen<br />
&gt; Herausforderungen umgehen zu können.<br />
&gt; Ganz liebe Grüße ❤️]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 25 Jul 2024 22:26:10 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,715943#msg-715943</guid>
            <title>Re: Wenn das Leben zu viel ist -weg, raus, nicht mehr da</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,715943#msg-715943</link>
            <description><![CDATA[ Vielleicht hast du ganz grundsätzlich andere Probleme als die &quot;Verdachtsdiagnose&quot;  bipolar]]></description>
            <dc:creator>Thunderbolt</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 24 Jul 2024 20:36:23 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,715940#msg-715940</guid>
            <title>Re: Wenn das Leben zu viel ist -weg, raus, nicht mehr da</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,715940#msg-715940</link>
            <description><![CDATA[ Das ist ein guter Ansatz. Ich beschäftige mich auch manchmal mit der Frage, was alles Tolles aus mir geworden wäre, wenn ich diese Krankheit nicht gehabt hätte. Aber was nützt so eine theoretische Frage? Sie bringt absolut gar nix, außer Traurigkeit und das Gefühl versagt zu haben.<br />
<br />
Ich hab mir die Krankheit aber nicht ausgesucht. Und ich bin ihr nicht gänzlich ausgeliefert. Ja, ich hab Einschränkungen und ja manchmal quälen mich meine Gedanken. Oft hab ich das Gefühl, ich kann nicht mithalten mit meiner Familie. Dann konzentriere ich mich auf die Dinge, die ich gut finde an mir oder die für mich das Leben lebenswert machen. Da gibt es schon einiges. Klar muss man stabil sein um das auch genießen zu können. Aber darauf arbeiten wir denk ich alle hin oder? Allein das Schreiben im Forum, das Einholen von Tipps und anderen Ansichten ist doch ein Weg dorthin oder?<br />
<br />
Wichtig ist auch, es muss nicht alles sofort gelöst sein. Vieles braucht seine Zeit. Einiges löst sich von allein ohne das wir es vorher komplett Zerdenken müssen.]]></description>
            <dc:creator>MadameX</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 24 Jul 2024 14:29:01 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,715737#msg-715737</guid>
            <title>Re: Wenn das Leben zu viel ist -weg, raus, nicht mehr da</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,715737#msg-715737</link>
            <description><![CDATA[ Ich antworte dir mal als „normaler“ Mensch.<br />
Mein Leben ist nicht immer sortiert und geordnet.<br />
Manchmal habe ich alles einigermaßen im Griff, manchmal<br />
überhaupt nicht, aber es steckt immer sehr viel Kraft und Anstrengung <br />
dahinter, um es im Griff zu behalten, das läuft nicht einfach <br />
von alleine.<br />
Ich kenne Überforderung, Angst und Wut. Und tiefe Erschöpfung.<br />
Auch Verzweiflung und Gefühle der Ohnmacht. Ich kenne auch Glück <br />
und Freude und Leichtigkeit. Manchmal alles an einem Tag.<br />
Ich kenne Impulsivität.<br />
Und ich kenne ganz viele „normale“ Menschen, deren Leben auch nur auf <br />
den ersten Blick normal, gut und sortiert ist.<br />
Wenn man da mal genauer hinschaut sieht man Dinge wie schwere Ehekrisen,<br />
Krankheit, Ängste, Chaos und alles was das Leben eben so mit sich bringt. <br />
Vielleicht bin ich nicht normal, aber wer ist das schon?]]></description>
            <dc:creator>Flintstone</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 12 Jul 2024 12:56:26 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,715736#msg-715736</guid>
            <title>Re: Wenn das Leben zu viel ist -weg, raus, nicht mehr da</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,715736#msg-715736</link>
            <description><![CDATA[ …liebe „Müde Maus“ <br />
Ich bin nicht selbst von dieser Krankheit betroffen, aber mein Lebensgefährte. Ich versuche mein bestes, um nachfühlen zu können, wie es ihm geht - er ist seit 10 Monaten in einem (hypo)manischen Zustand - er akzeptiert seine bipolare Störung nicht und nimmt auch keine Medis. Er will sich seitdem von mir trennen, weil ich ohn ja für „geisteskrank“ halte und das erträgt er nicht…<br />
Im Moment ist er „auf Tour“ - der Drang, zu verreisen und aus „allem mal raus“ - die Decke fällt ihm zuhause auf den Kopf und er will nur noch weg, weg, weg…<br />
Ich denke, in seinem Kopf wird es ähnlich aussehen wie bei dir - alles wird ihm zu viel - die ganzen Projekte, die er angeleiert und nicht zu Ende gebracht - die Sache mit dem Amtsgericht wo seine Vollmacht für seine 89jährige, fast blinde und demente Mutter überprüft werden soll - tatsächliche oder vermeintliche Zwänge, denen er sich ausgesetzt fühlt - das muß unerträglich für ihn sein und er versucht, vor all diesen Dingen davonzulaufen und sich irgendwie abzulenken…<br />
Es ist für uns beide sehr schwer, das alles auszuhalten - dazu kommt meine große Angst vor dem Absturz - er ihat vor 5 Jahren in einem psychotischen Zustand versucht, sich umzubringen - diese Angst und Sorge sitzt sehr tief seitdem…<br />
Ich bin sehr froh, in diesem Forum schreiben zu können, was mir auf der Seele liegt, welche Belastungen und Herausforderungen mich als Angehörige treffen und daß ich Klartext reden kann, ohne befürchten zu müssen, daß ich mißverstanden und/oder schief angesehen werde. <br />
Machmal ist die Last so groß, daß man einfach alles hinschmeißen will und doch weiß, daß man nicht aus seiner Haut kann - im wahrsten Sinne des Wortes. Niemand kann nachvollziehen, wie viel Kraft es kostet, das alltägliche Leben am laufen zu halten - das kann nur jemand verstehen, der selbst von einer psychischen Erkrankung betroffen ist. (bei mir seit über 30 Jahren Depressionen) <br />
Ich drücke dich unbekannterweise ganz fest aus der Ferne und wünsche dir und uns allen ganz viel Kraft und innere Stärke, um mit den immensen Herausforderungen umgehen zu können.<br />
Ganz liebe Grüße ❤️]]></description>
            <dc:creator>Grashalm</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 12 Jul 2024 12:48:46 +0200</pubDate>
        </item>
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            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,715731#msg-715731</guid>
            <title>Wenn das Leben zu viel ist -weg, raus, nicht mehr da</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715731,715731#msg-715731</link>
            <description><![CDATA[ Guten Tag,<br />
<br />
Kennt ihr auch das Gefühl, dass das Leben zu viel ist. Die Gedanken die ihr denken müsst/denkt wie ein tosender Wasserfall über euch zusammen brechen bis es nur noch Nebel ist,<br />
Die Aufgaben die vor euch liegen so vielfältig, viele und unüberschaubar sind, dass der Berg größer nicht sein könnte?<br />
Die Gefühle und Emotionen der Erlebnisse euch so aufwühlen wie ein windgepeitschtes Meer…<br />
In solchen Momenten wünsche ich mir einfach nur <br />
- raus zu können. Raus - wohin auch immer, aber weit weg von den Pflichten und Verpflichtungen des Alltags, aus dem Strudel der sich die ganze Zeit dreht<br />
weg - soweit wie möglich.<br />
-weg zu können, weg von all denjenigen, die mich fordern, all den Aufgaben die da vor mir liegen - aber auch den Anforderungen die ich an mich stelle<br />
Ich wünsche mir, wie der Vogel Strauß den Kopf einfach in den Sand stecken zu können. Aber nichts bleibt liegen, alles löst sich in Wohlgefallen auf. Die Probleme sind keine Probleme mehr… alles ist sortiert und geordnet wie bei “normalen” Menschen die ihr Leben im Griff haben. Keine Achterbahn der Gefühle, keine Impulsivität, keine versteckten Aggressionen, keine falschen Wahrnehmungen, keine Tabletten, keine Nebenwirkungen, keine Therapien, keine Kliniken… einfach nur normal und einfach nur gut.<br />
Nicht depressiv, nicht übertrieben, nicht erschöpft nicht haltlos oder impulsiv… was gäbe ich denn dafür, wenn mein Leben so mal wieder wäre.<br />
Aber aktuell sehe ich nur Überforderung, Angst vor (begründeten) Verlusten (Job,Freundschaften, Dinge,Tiere)<br />
<br />
Und dabei denke ich, ich bin intelligent, nur mittelmäßig betroffen und habe ein gutes Netzwerk… <br />
Aber ich ertrinke trotzdem.<br />
<br />
Wollte ich mal los werden. Vielleicht kennt ihr es und wollt auch berichten, vielleicht habt ihr Ideen, Kommentare, Anmerkungen. Ich freue mich. ]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 12 Jul 2024 11:20:28 +0200</pubDate>
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