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        <title>Medikamente ausschleichen</title>
        <description> Hallo ihr Lieben,

ich nehme derzeit Duloxetin (60mg), Lamotrigin (100-0-100) und Lithium 225-0-450).
Generell möchte ich langfristig ohne Medikamente leben (u.A. aufgrund von Kinderwunsch, Nebenwirkungen und langfristigen Folgen).
Ich nehme das Lithium seit einem Jahr und hatte nie wirklich das Gefühl, dass es mir hilft. Mein Spiegel lag mit der Dosis morgens &amp;amp; abends immer viel zu hoch. Seit wir dann eine halbe reduziert hatten, also auf 225-0-450, liegt mein Spiegel immer unter dem Wirkungsbereich.. so ca. zwischen 0,35-0,4
Erst als das Lamotrigin angesetzt wurde und ich einen guten Therapeuten gefunden habe hat sich alles stabilisiert sodass es mir wirklich gut geht. Ich habe inzwischen auch einiges in meinem Leben verändert (Beziehung beendet, umgezogen, Jobwechsel usw).

Ich habe nun das Lithium abends von 450 auf 225 mg reduziert (das ist 5 Wochen her). Seit dem hat sich Stimmungsmäßig nichts verändert. Lediglich die Nebenwirkungen haben sich verbessert.
Heute hatte ich einen Termin bei meiner Psychiaterin und habe ihr von meinem Wunsch das Lithium ganz langsam auszuschleichen erzählt. Daraufhin meinte sie ganz klar: &amp;quot;Nein, auf keinen Fall&amp;quot;. Auf meine Rückfrage wieso argumentierte sie, dass dies das Medikament der ersten Wahl sei und eben den Punkt dass es das einzige Medikament mit einer anit-suizidalen Wirkung sei.

Auf meine Frage wie es zwecks Schwangerschaft in Zukunft sei und wie lange ich es nehmen müsste, meinte sie nur &amp;quot;vermutlich ihr Leben lang&amp;quot; und wegen der Schwangerschaft muss es auf jeden Fall geplant sein und dann muss man den Spiegel so gering wie möglich halten und überwachen. Allerdings möchte ich unter Medikamenten eigentlich nicht Schwanger werden..

Ich muss gestehen, dass ich vor 5 Wochen ein wenig reduziert habe, konnte ich ihr in dem Moment nicht mitteln weil ich von der Reaktion etwas überrumpelt war.


Habt / Hattet ihr den Wunsch auch schonmal und eine ähnliche Reaktion erhalten? Wie geht ihr damit um?
... ich möchte auf keinen Fall alleine absetzen, nur begleitend..

Danke und LG</description>
        <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715282#msg-715282</link>
        <lastBuildDate>Sat, 07 Mar 2026 22:09:46 +0100</lastBuildDate>
        <generator>Phorum 5.2.18</generator>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,718397#msg-718397</guid>
            <title>Re: Medikamente ausschleichen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,718397#msg-718397</link>
            <description><![CDATA[ hallo Selin,<br />
<br />
eigenmächtiges Reduzieren oder Ausschleichen von unseren Medis ist für viele bipolare Menschen ein schlechter Ratgeber.<br />
<br />
Vielleicht ist <a href="https://www.embryotox.de/"  rel="nofollow">diese Seite hier - embryotox</a> hilfreich für dich.<br />
<br />
Und <a href="https://dgbs.de/bipolare-stoerung/kinderwunsch-und-schwangerschaft"  rel="nofollow">Klick mal hier - DGBS zum Thema Schwangerschaft</a><br />
<br />
Am besten ist eine rundum gute fachärztliche Begleitung dabei sowie ein stabiles soziales Umfeld.<br />
<br />
Es gibt Medikamente, die darf man während der Schwangerschaft nehmen oder während der ersten Monate nicht oder doch, aber auch welche, die man nicht nehmen sollte.<br />
<br />
Frau Prof. Dr. Stephanie Krüger vom Vivantes Humboldt Klinikum in Berlin ist seit Jahrzehnten spezialisiert auf dieses Thema. <a href="https://www.kup.at/kup/pdf/11081.pdf"  rel="nofollow">KLICK AUCH MAL HIER</a><br />
<br />
Vielleicht bringen dich die Links ein Stück weiter.]]></description>
            <dc:creator>Friday</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 23 Dec 2024 13:34:04 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,718394#msg-718394</guid>
            <title>Re: Medikamente ausschleichen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,718394#msg-718394</link>
            <description><![CDATA[ Nachtrag: Valproat in der Schwangerschaft kann zu Autismus beim Ungeborenen führen.<br />
Sollte nicht mehr verschrieben werden bei Kinderwunsch.]]></description>
            <dc:creator>Frech</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 23 Dec 2024 07:35:08 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,718393#msg-718393</guid>
            <title>Re: Medikamente ausschleichen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,718393#msg-718393</link>
            <description><![CDATA[ Verstehe Deinen Wunsch und Dein Anliegen.<br />
War vor, während und nach meinen Schwangerschaften lange ohne Psychopharmaka und relativ stabil.<br />
<br />
Mich stabilisierte das Projekt Familie.<br />
Dauerhaft Medikamente nehme ich seit ca. 10 Jahren.<br />
<br />
Die Geburt meiner Tochter war bereits 1996 und 1999.<br />
<br />
Natürlich gibt es auch Bipolare, die phasenweise gut ohne Medikamente auskommen und durch andere Strategien und Ressourcen stabil bleiben.<br />
<br />
Ich denke, es ist auch von der Art der Bipolaritat und der Schwere der Erkrankung abhängig.<br />
<br />
Bitte derartige wünsche immer mit dem Psychiater besprechen.<br />
NotfallsZweitmeinung einholen.<br />
<br />
Frohe Weihnachten <br />
Frech]]></description>
            <dc:creator>Frech</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 23 Dec 2024 05:38:15 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,718392#msg-718392</guid>
            <title>Re: Medikamente ausschleichen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,718392#msg-718392</link>
            <description><![CDATA[ Danke fürs Update. Ein weiterer Beweis dafür, dass wir bestimmte Medikamente wahrscheinlich unser ganzes Leben brauchen. Ich habe auch neulich versucht, mein Lithium zu reduzieren (wegen Nebenwirkungen), es ist total in die Hose gegangen...]]></description>
            <dc:creator>Sima</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 22 Dec 2024 23:26:52 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,718384#msg-718384</guid>
            <title>Re: Medikamente ausschleichen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,718384#msg-718384</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Zusammen,<br />
<br />
ich dachte, ich gebe mal ein Update!<br />
<br />
Ich hatte es über 4-5 ausgeschlichen und es hat wirklich gut geklappt. Mir ging es besser, aber überhaupt nicht (hypo-)mansich. Ich konnte einige Dinge machen, die lange nicht möglich waren (Urlaub, langes Praktikum in einer Einrichtung in der ich ebenfalls mitgelebt habe, sowie an dem Hochschulalltag wieder richtig teilzunehmen.<br />
<br />
Die letzte Dosis von 225 mg habe ich dann ende September weggelassen. (Hatte da bereits einen Platz für eine stationäre Behandlung 4 Wochen später als &quot;Intervalltherapie&quot;.<br />
<br />
Im September, ein Monat vor der Therapie geriet meine Stimmung plötzlich ins Wanken, zuerst leicht depressiv, was aber auch aufgrund traumatischer Ereignisse sein kann (da diese im Vorgespräch aufgefasst wurden). Doch dann schoss ich eine Woche in die Manie und alles nahm seinen Lauf, sodass ich nach der Manie 7 Wochen in einen Mischzustand geriet und mich derzeit noch versuche zu stabilisieren  (stationär).<br />
<br />
Ob es jetzt mit den größeren Ereignissen zusammenhängt die in den Wochen davor aufkamen oder tatsächlich mit dem Lithium, lässt sich nicht eindeutig sagen. Jedenfalls bin ich jetzt natürlich wieder mit Lithium ziemlich hoch eingestellt.. also hat es mir nichts gebracht, im Gegenteil. <br />
<br />
Ich wollte einfach meine Erfahrung mal noch ergänzen zu dem Ganzen.]]></description>
            <dc:creator>Selin</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sun, 22 Dec 2024 13:22:57 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715441#msg-715441</guid>
            <title>Komplett null, sagt Deine Krankheit</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715441#msg-715441</link>
            <description><![CDATA[ <i>Ich empfinde es auch so wichtig, auf Dauer zu schauen, wie es ohne Medis klappt..</i><br />
<br />
<br />
Hallo Selin,<br />
<br />
es klappt gar nicht, wenn man mal die Erfahrungen anderer hier berücksichtigt.<br />
Die kannst Du im Archiv lesen.<br />
<br />
<br />
<br />
Wenn ich das richtig zusammenfasse, was Du hier schreibst:<br />
Medikamente weglassen können ist Dein Thema.<br />
<br />
<br />
<b>Was Du wichtig findest, interessiert Deine Krankheit komplett null.<br />
Du müsstet die Krankheit im Detail kennen. Steht hier nicht.</b><br />
<br />
<br />
Wieso sollte eine Depression wegbleiben, wenn Du Medikamente weglässt?<br />
Die hat doch dann Platz und Raum.<br />
<br />
<br />
Warum nimmst Du denn Medikamente? In der Antwort muss auch mal <br />
die Krankheit vorkommen. Und die Folgen. Psychiatrie, arbeitsunfähig<br />
und was es da so gibt. Schreib das mal bitte ehrlich auf. <br />
<br />
<br />
<b>Wer seine Medikamente weglässt, lebt seine Krankheit. <br />
Das sucht sich hier keiner aus. Du auch nicht.</b><br />
<br />
<br />
Entweder lebst Du Deine Krankheit oder Du steuerst ein stabiles Leben <br />
mit Medikamenten an. Lies Dich durchs Archiv. Ich erfinde das nicht.<br />
<br />
Viele Grüße<br />
<br />
Cornelia]]></description>
            <dc:creator>Lichtblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 24 Jun 2024 20:02:29 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715434#msg-715434</guid>
            <title>Re: Medikamente ausschleichen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715434#msg-715434</link>
            <description><![CDATA[ Vielen Dank für deine Erfahrung!<br />
Bei mir sind tatsächlich eher die depressiven Phasen das Problem gewesen. Duloxetin, Quetiapin und Lithium hatte es nur teilweiße bzw. dann auch nicht geholfen.. <br />
Ich empfinde es auch so wichtig, auf Dauer zu schauen, wie es ohne Medis klappt..<br />
<br />
Wünsche dir alles Gute!]]></description>
            <dc:creator>Selin</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 24 Jun 2024 09:07:02 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715433#msg-715433</guid>
            <title>Re: Medikamente ausschleichen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715433#msg-715433</link>
            <description><![CDATA[ Lamotrigin habe ich glaube ich so im August angefangen und sehr langsam aufdosiert. Seit Dezember bin ich bei 100 mg morgens und 100 mg abends und es wirkt bei mir sehr gut.<br />
Wir haben es in der schweren depressiven Phase angefangen.<br />
Eine richtige Manie hatte ich bisher zum Glück nicht, aber eben immer mal wieder Hypomanien bzw in Form von Rapid Cycling.]]></description>
            <dc:creator>Selin</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 24 Jun 2024 09:04:30 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715325#msg-715325</guid>
            <title>Re: Medikamente ausschleichen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715325#msg-715325</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Selin,<br />
<br />
<i>Kommst du mit Quetiapin als Monotherapie klar?</i>  - Mittlerweile ja, es hat gedauert, aber nun geht´s (wieder und besser).<br />
<br />
<i>Alleine hatte es mir inkl. Lithium nicht geholfen.. erst seit ich das Lamotrigin nehme.</i>  - So unterschiedlich sind Mann und Frau und Du und ich ... .<br />
<br />
Ich habe auch schon mehrfache selbstinitiierte Versuche das Quetiapin abzusetzen bzw. zu reduzieren. Leider kam es jedesmal zum heftigen Rebound-Effekt. <br />
<br />
Nach Auskunft meine Fachärztin gibt es bisher nur klare Regeln bezüglich der sicheren <u>Auf</u>-Dosierung. Für Ab-Dosierungen gibt es <u>noch</u> keine Standards als Anhaltswerte. Daher haben wir (immer unter Absprache) nach meiner letzten hypomanischen Phase (zum Glück ohne psychotische Symptomatik - obwohl sicher eine Hypomanie allein als Psychose gelten könnte ... aber das ist eine andere Geschichte). Wir hatten damals das Quetiapin Retard um 100 mg pro Tag erhöht und zusätzlich noch Quetiapin Akut als Bedarfsmedikation eingesetzt. <br />
Nach der Akut-Phase in der psychischen Starkbelastung wurde dann, auf meinen Wunsch hin, das Quetiapin Retard wieder reduziert - in 25mg-Schritten. <br />
Jedesmal wenn das Retard reduziert wurde, immer nur um 50mg, wurde für das reduzierte Retard die gleiche Menge Akut eingesetzt. Die Einnahme immer Abends. <br />
Dann wurde Schrittweise das Akut in 25 mg-Schritten reduziert, bis wieder eine Reduzierung des Retard um 50mg möglich wurde ... usw.<br />
<br />
In diesen kleinen Trippelschritten bin ich nun wieder stabil und &quot;ausgeglichen&quot; mit weniger Quetiapin Retard pro Tag. Insgesamt über mehr als 12 Monate ... <br />
Jetzt bin ich gerade dabei möglichst ganz ohne Akut-Quetiapin auszukommen. Es ist mir weiterhin gestattet, Akut-Queti bis zu 4 mal extra einzunehmen, wenn ich merke, dass ich wieder anschoppe ... . Zum Glück ist es aber bisher (klopf-klopf-klopf-auf-Holz) nicht nötig gewesen. <br />
<br />
Zudem sind meine Besuchsintervalle bei meiner Ärztin verlängert worden. Was mir zusätzliche Sicherheit gibt, endlich wieder &quot;normal&quot; zu sein (auch und gerade weil ich Quetiapin nutze). Bei all der Auf- und Abdosiererei ist natürlich die jeweilige Lebenssituation zu berücksichtigen. Meine Lebenssituation unterscheidet sich mit Sicherheit elementar von deiner oder der eines jeden anderen Betroffenen. <br />
<br />
Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen?<br />
<br />
Liebe Grüße]]></description>
            <dc:creator>Sero-Qu</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 21 Jun 2024 02:33:46 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715310#msg-715310</guid>
            <title>Re: Medikamente ausschleichen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715310#msg-715310</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Selin.<br />
<br />
Ich habe meinen vorherigen Psychiater über ein Jahr nach einer Medikamentenreduktion gefragt. Er sagte immer nein.<br />
<br />
Da habe ich den Psychiater gewechsel]]></description>
            <dc:creator>Ramona</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 21:42:59 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715308#msg-715308</guid>
            <title>Re: Medikamente ausschleichen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715308#msg-715308</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Selin,<br />
<br />
Ich verstehe deinen Wunsch sehr irgendwann frei von Medikamenten zu sein. <br />
Ich hatte mit 17 meine erste „manische Episode“, woraufhin nach 1.5 Jahren ambulanter Behandlung die Medikamente ganz abgesetzt wurden. <br />
<br />
Mit 23 folgte dann die zweite Manie, daraufhin die Diagnose Bipolar und seitdem dauerhaft auf Lithium und zeitweise Quietapin. <br />
<br />
Es folgten in den Folgejahren dennoch wieder Manien, was mich auch sehr ins grübeln brachte, ob mir Medikamente wirklich helfen, da ich sowohl Phasen ohne und mit hatte und Manien dennoch alle paar Jahre auftraten. <br />
<br />
Ich denke, dass da jeder für sich durch muss und das in Begleitung mit einem Arzt und am besten noch Psychotherapeuten. Auf eigene Faust ohne Absprache mit Arzt würde ich nichts absetzen. <br />
<br />
Stufenweise mit Begleitung und dabei am besten sich selbst und seine Laune auf lange Sicht beobachten, vll mit einer Art Stimmungstagebuch. <br />
<br />
<br />
<br />
Ich kann mich an eine Gruppentherapie Sitzung errinern, wo ich zur Therapeutin sagte, dass man in der Therapie gerne alle möglichen Medikamenten Kombis probiert, aber später nie wieder „ohne Medikamente“ mal probiert und sich da rantastet. Sie gab mir Recht, konnte mir aber dafür keine Begründung liefern. <br />
<br />
Ich denke auch, dass wenn man von bipolar spricht, die Symptome bei jedem anders sind. In dieser Gruppentherapie damals habe ich Menschen kennengelernt, die alle paar Monate in eine Manie geraten und keine Ausbildung damit abschließen oder beginnen können. <br />
<br />
Ich kann mit Glück bei mir sprechen, dass ich in kritische manische Phasen nur alle paar Jahre komme und meine Manien auch in ihrer Intensität abgenommen haben, weil ich es über die Jahre gelernt habe, diese früher zu erkennen und mir früher Hilfe zu holen. <br />
<br />
<br />
Hoffe ich konnte dir damit ein Stück helfen. Du bist definitiv nicht alleine mit dem Wunsch irgendwann mal ohne Medikamente leben zu wollen.]]></description>
            <dc:creator>Manicprime</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 21:28:34 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715307#msg-715307</guid>
            <title>Re: Medikamente ausschleichen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715307#msg-715307</link>
            <description><![CDATA[ @ Selin <br />
<br />
Hallo Selin , Hast du mit Lamotrigin nach einer Manie angefangen oder aus einer Stabilen Phase heraus angefangen ?<br />
Wann hat das Lamotrigin bei dir angefangen zu wirken , und wieviel mg nimmst du , ab welcher Dosis hat es angefangen zu wirken .]]></description>
            <dc:creator>Bln-20</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 21:25:58 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715304#msg-715304</guid>
            <title>Re: Medikamente ausschleichen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715304#msg-715304</link>
            <description><![CDATA[ Danke für die Info.<br />
Kommst du mit Quetiapin als Monotherapie klar? <br />
Ich hatte das zusätzlich noch drin aber vor einem halben Jahr dann ausgeschlichen. Alleine hatte es mir inkl. Lithium nicht geholfen.. erst seit ich das Lamotrigin nehme.<br />
<br />
Weißt du welche Medikamente deine gute Freundin benutzt hat? War es &quot;nur&quot; Lithium?<br />
LG Selin]]></description>
            <dc:creator>Selin</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 21:07:46 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715296#msg-715296</guid>
            <title>Re: Medikamente ausschleichen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715296#msg-715296</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Selin,<br />
<br />
... <i>Generell möchte ich langfristig ohne Medikamente leben (u.A. aufgrund von Kinderwunsch, Nebenwirkungen und langfristigen Folgen)</i><br />
<br />
diesen Wunsch haben wohl alle Betroffenen mehr oder weniger ... anfangs ;-)<br />
<br />
Mein derzeitiges Setting ist eine psychiatrische Monotherapie mit Quetiapin. Abgestimmt auf die weitere Medikation wg. weiterer medizinischer Aspekte. Was da so auf einen zukommt, wenn man älter wird. <br />
<br />
Eine gute Freundin aus einer meiner Selbsthilfegruppen hatte es auch mit Hilfe des Psychiaters und der entsprechenden fachärztlichen Begleitung geschafft, mit Bipol Schwanger und Mutter zu werden. Nach den Geburten ist sie wieder mit Lithium eingestiegen und lebt seitdem phasenfrei.<br />
<br />
Liebe Grüße<br />
Sero-Qu]]></description>
            <dc:creator>Sero-Qu</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 18:09:34 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715295#msg-715295</guid>
            <title>Re: Medikamente ausschleichen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715295#msg-715295</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Flyhigh,<br />
danke für deine Nachricht.<br />
Ich verstehe es total wie du meinst und kann auch den Gedanken der Psychiaterin nachvollziehen.<br />
Allerdings wäre ich ja auch bereit es wieder zu erhöhen, wenn sich etwas negativ verändern würde und die anderen Medikamente nehme ich ja trotzdem erst mal weiter. Mein ambulanter Therapeut (er ist auch Psychiater gewesen) hatte hierzu auch keine Einwände, meinte halt es wäre natürlich wichtig es ganz langsam zu machen und mit Begleitung.]]></description>
            <dc:creator>Selin</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 17:29:14 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715294#msg-715294</guid>
            <title>Re: Medikamente ausschleichen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715294#msg-715294</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Sero,<br />
Generell möchte ich langfristig ohne Medikamente leben (u.A. aufgrund von Kinderwunsch, Nebenwirkungen und langfristigen Folgen).<br />
<br />
LG Selin]]></description>
            <dc:creator>Selin</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 17:26:42 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715291#msg-715291</guid>
            <title>Re: Medikamente ausschleichen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715291#msg-715291</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Selin,<br />
<br />
warum möchtest du den überhaupt absetzen?<br />
<br />
Lieben Gruß]]></description>
            <dc:creator>Sero-Qu</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 16:44:28 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715285#msg-715285</guid>
            <title>Re: Medikamente ausschleichen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715285#msg-715285</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Selin,<br />
<br />
zu Schwangerschaft kann ich keine eigenen Erfahrungen mitteilen, aber es wurde schon öfter dieses Beratungsangebot vorgeschlagen<br />
<br />
[<a href="https://www.embryotox.de/"  rel="nofollow">www.embryotox.de</a>]<br />
<br />
Die Reaktion deiner Ärztin ist verständlich. Nicht wenige Bipolare haben das Bedürfnis irgendwann die Medikamente los werden zu wollen und überschätzen ihre Fähigkeiten ihre Krankheit selbst managen zu können.<br />
<br />
Ohne Medikamente klar zu kommen, ist nicht so einfach. Das geht wohl nur, wenn man nicht so starke Phasen hat und ein extrem gutes Selbstmanagement. <br />
<br />
Ich würde nicht phasig und schwanger sein wollen bzw. unter diesen Umständen für ein Kind verantwortlich sein wollen. Aber ich hatte auch nie einen Kinderwunsch, insofern war es für mich wohl einfacher.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 14:25:34 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715282#msg-715282</guid>
            <title>Medikamente ausschleichen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,715282,715282#msg-715282</link>
            <description><![CDATA[ Hallo ihr Lieben,<br />
<br />
ich nehme derzeit Duloxetin (60mg), Lamotrigin (100-0-100) und Lithium 225-0-450).<br />
Generell möchte ich langfristig ohne Medikamente leben (u.A. aufgrund von Kinderwunsch, Nebenwirkungen und langfristigen Folgen).<br />
Ich nehme das Lithium seit einem Jahr und hatte nie wirklich das Gefühl, dass es mir hilft. Mein Spiegel lag mit der Dosis morgens &amp; abends immer viel zu hoch. Seit wir dann eine halbe reduziert hatten, also auf 225-0-450, liegt mein Spiegel immer unter dem Wirkungsbereich.. so ca. zwischen 0,35-0,4<br />
Erst als das Lamotrigin angesetzt wurde und ich einen guten Therapeuten gefunden habe hat sich alles stabilisiert sodass es mir wirklich gut geht. Ich habe inzwischen auch einiges in meinem Leben verändert (Beziehung beendet, umgezogen, Jobwechsel usw).<br />
<br />
Ich habe nun das Lithium abends von 450 auf 225 mg reduziert (das ist 5 Wochen her). Seit dem hat sich Stimmungsmäßig nichts verändert. Lediglich die Nebenwirkungen haben sich verbessert.<br />
Heute hatte ich einen Termin bei meiner Psychiaterin und habe ihr von meinem Wunsch das Lithium ganz langsam auszuschleichen erzählt. Daraufhin meinte sie ganz klar: &quot;Nein, auf keinen Fall&quot;. Auf meine Rückfrage wieso argumentierte sie, dass dies das Medikament der ersten Wahl sei und eben den Punkt dass es das einzige Medikament mit einer anit-suizidalen Wirkung sei.<br />
<br />
Auf meine Frage wie es zwecks Schwangerschaft in Zukunft sei und wie lange ich es nehmen müsste, meinte sie nur &quot;vermutlich ihr Leben lang&quot; und wegen der Schwangerschaft muss es auf jeden Fall geplant sein und dann muss man den Spiegel so gering wie möglich halten und überwachen. Allerdings möchte ich unter Medikamenten eigentlich nicht Schwanger werden..<br />
<br />
Ich muss gestehen, dass ich vor 5 Wochen ein wenig reduziert habe, konnte ich ihr in dem Moment nicht mitteln weil ich von der Reaktion etwas überrumpelt war.<br />
<br />
<br />
Habt / Hattet ihr den Wunsch auch schonmal und eine ähnliche Reaktion erhalten? Wie geht ihr damit um?<br />
... ich möchte auf keinen Fall alleine absetzen, nur begleitend..<br />
<br />
Danke und LG]]></description>
            <dc:creator>Selin</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 13:57:13 +0200</pubDate>
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