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        <title>Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
        <description>Hallo Zusammen,

ich bin ganz neu hier und wäre wirklich froh über ein paar Tipps, wie man sich als Freundin am besten verhält. 
Eine sehr gute Freundin hat schon vor vielen Jahren die Diagnose Bipolar erhalten. Die einzige Krankheitsepisode die ich mitbekommen habe liegt sieben Jahre zurück. Allerdings hat damals nach der Einweisung freiwillig Medikamente genommen. Diesmal ist das leider ganz anders. Vor ca 3 Wochen wurde sie in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen und es gab einen richterlichen Beschluss, dass sie die nächsten 6 Wochen erstmal dort bleibt. So weit ich weiß, nahm sie da erstmal Medikamente, die sie aber angeblich nicht vertragen hat. Nach einer kurzzeitigen Verbesserung wurde sie nach ca 2 Wochen auf die offene Station verlegt. Da sie aber keine Medikamente mehr nimmt, hat sich die Manie wieder verstärkt. Sie betont jetzt immer, dass sie ja freiwillig in der Klinik ist und jederzeit gehen könnte und meinte, dass sie übers Wochenende nach Hause gehen kann und wird. Ihr Partner von dem sie sich in ihrer manischen Phase getrennt hat, soll in der Zeit die Wohnung verlassen. Wir machen uns nun sehr große Sorgen um sie, da sie sich völlig unberechenbar verhält und ich gleichzeitig das Gefühl habe, dass uns die Klinik hier im Stich lässt. Ich habe versucht im Netz Erfahrungsberichte zu finden, aber irgendwie finde ich immer nur Erzählungen, dass die Einweisung in die Klinik sozusagen, der Tiefpunkt war und es dann besser wurde. Aktuell habe ich aber den Eindruck, dass sich dort niemand wirklich verantwortlich fühlt. Ich verstehe natürlich, dass der Betroffene von selbst zu einer Krankheitsansicht kommen muss, aber wir als Freunde können doch nicht einfach zusehen, wie sie sich das Leben zerstört, welches sie sich mühsam aufgebaut hat. Zumal es als Frau auch noch zusätzliche Gefahren gibt. Hinzu kommt, dass sie immer mehr  darauf pocht ihre EC-Karte und ihre Autoschlüssel zurück zu bekommen. 
Hat vielleicht irgendwer Tipps, wie wir uns am Besten verhalten sollen? Hinzu kommt, dass es keine nahen Verwandten gibt, sondern nur uns Freunde und ihr (Ex-) Freund.</description>
        <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711079#msg-711079</link>
        <lastBuildDate>Sun, 06 Sep 2026 14:24:49 +0200</lastBuildDate>
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        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,714015#msg-714015</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,714015#msg-714015</link>
            <description><![CDATA[ Da hast du einen guten Baum hochgeholt.<br />
Obwohl Antonia seit Monaten abwesend ist, <br />
werden doch viele Fragen die typisch sind für Angehörige und die du in letzter Zeit gestellt hast,<br />
beantwortet.<br />
Von individuellen Beispielen kann man sowieso nichts auf die eigene Geschichte übertragen. <br />
Auch wenn ich oft daran gezweifelt habe, <br />
mein Angehöriger wurde immer wieder<br />
&quot;normal&quot; er selbst. Mal dauerte es kürzer und mal länger.<br />
Man braucht Unmengen an Geduld. <br />
Als Angehörige und erst recht die Betroffenen.]]></description>
            <dc:creator>kinswoman</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 12 Mar 2024 14:57:34 +0100</pubDate>
        </item>
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            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,714008#msg-714008</link>
            <description><![CDATA[ Mich würde wahnsinnig interessieren wie das dann weiter gegangen ist. Wie lange hat es gedauert? Wurde sie wieder zugänglich? Habt ihr dann für die Zukunft etwas vereinbaren können?]]></description>
            <dc:creator>Safarinachmittag</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 11 Mar 2024 11:40:04 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711867#msg-711867</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711867#msg-711867</link>
            <description><![CDATA[ Hallo.<br />
<br />
2010 hatte mein Ehemann eine manische Psychose.<br />
Ich war so geschockt von der Verwandlung dass ich selber eine Präpsychose entwickelt habe.<br />
<br />
Viele Jahre davor hatte er auch eine Psychose gehabt.<br />
<br />
Mein Mann ist sehr lieb und fürsorglich. Wir sind seit 32 Jahren ein Paar.<br />
<br />
Aber dieses Ereignis hat mich so aus den Socken gehauen. <br />
Seitdem kam es nur noch einmal ganz kurz zu einer Episode nach Einnahme eines trizyklischen AD.<br />
<br />
Mein Mann möchte so etwas auch nie wieder erleben, Geschlossene usw. Er nimmt seine Medikamente und alles ist gut.<br />
<br />
Na ja ich nehme meine Medikamente ja auch. :-)]]></description>
            <dc:creator>Ramona</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 31 Oct 2023 10:17:49 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711866#msg-711866</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711866#msg-711866</link>
            <description><![CDATA[ Zunächst mal danke an alle, die sich die Zeit genommen haben und ihr Sicht geschildert haben und den ein oder anderen Rat für mich haben.<br />
<br />
Tatsächlich habe ich in den letzten Wochen auch einiges über mich gelernt und hoffe daran zu wachsen. Vor allem habe ich gelernt, dass ich anscheinend einige traumatische Ereignisse aus der Vergangenheit nicht so gut verarbeitet habe, wie ich immer dachte. Da kommt zur Zeit einiges hoch. Ich erlebe, dass ich ein ganz starkes Problem damit habe mich emotional abzugrenzen, wenn mir die Person sehr wichtig ist. Ob ich da in einem pathologischen Bereich liege, werde ich hoffentlich in einer Therapie herausfinden. <br />
<br />
Im Moment ist es so, dass ich mir nach wie vor sehr große Sorgen mache und ich einfach hoffe, dass die Manie abklingt, bevor meine Freundin etwas anrichtet, was man im nachhinein nicht wieder in Ordnung bringen kann, oder ihr ernsthaft etwas passiert. Aber hier muss ich momentan akzeptieren, dass ich (und ihre anderen Freunde) machtlos sind. Seit Beginn der Manie haben wir versucht, alles abzuwenden, aber das ist ein ständiger Kampf gegen ihren Willen, den wir so nicht mehr führen können.]]></description>
            <dc:creator>Antonia1980</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 31 Oct 2023 09:32:11 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711865#msg-711865</guid>
            <title>Re: Im Kontakt bleiben und sich selbst schützen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711865#msg-711865</link>
            <description><![CDATA[ Zunächst mal ein Danke für deine Meinung. <br />
Ich finde es allerdings krass, wie sehr du den Leidensdruck von Angehörigen ausblendest. <br />
Zunächst habe ich geschrieben, dass ich den Kontakt stark reduziert habe, nicht, dass ich den abgebrochen habe. Wir schreiben nahezu täglich kurz miteinander. <br />
Davon auszugehen, dass es mir nach kurzer Zeit wieder besser geht, finde ich auch ziemlich vermessen. Zumal das zumindest für mich danach klingt, als solle ich mich mal nicht so haben, schließlich ist es meine Freundin  die schwer krank ist und meine Probleme sind dagegen eine Kleinigkeit. Das mag sogar sein. Fakt ist aber auch, dass es mir nicht gut geht, ganz und gar nicht. Ich schrieb ja sogar, dass ich mich um therapeutische Hilfe bemühe. Das mache ich ja nicht aus jux und weil mir gerade langweilig ist. <br />
Und natürlich wäre es schön, wenn ich emotionalen Abstand zum manischen Geschehen hätte. Aber wie soll ich das bewerkstelligen? Das kann man sich ja nicht aussuchen. Glaub mir, ich beneide diejenigen die das können. Ich kann es nicht. Ich bin schließlich auch ein Mensch mit seinen eigenen Fehlern und Problemen. Mein Leben mit Arbeit, schwerer Krankheit in der Familie, anderen Freunden und so weiter, läuft ja auch weiter. <br />
Aber gut, ich habe nach Meinungen und Sichtweisen gefragt und da gehört deine auch dazu.]]></description>
            <dc:creator>Antonia1980</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 31 Oct 2023 09:18:56 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711864#msg-711864</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711864#msg-711864</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Antonia,<br />
<br />
Ich spreche als Angehörige. Ich kann dich sehr gut verstehen und nachempfinden wie es dir geht. Sorge erstmal für deine Gesundheit und Stabilität. Du musst Kraft für dich haben. Mir wurde erstmal in meiner eigenen Therapie klar wie sehr ich mich selbst aufgab und unter Druck setzte alles erdenkliche für meine Mama zu tun. Ich wünsche dir vom ganzen Herzen einen guten Therapeuten zu finden wo du erstmal das erlebte für dich sortieren kannst. Es tut gut die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und es wird tatsächlich besser. <br />
<br />
Diese schwierige Situation mit deiner Freundin kann in nachhinein für dich sehr wertvoll sein. Ich würde wahrscheinlich nie nach einer Therapie suchen wenn ich nicht so eine Situation erlebt haben wie ich es leider erlebt habe, aber gleichzeitig bin ich innerlich unglaublich gewachsen dadurch. Es ist immer etwas positives selbst in einer sehr schwierigen Situation. Oft ist man selber blind in dem Moment und braucht jemanden an der Seite, der die komplette Situation vielleicht von ganz anderer Seite beleuchten kann. <br />
<br />
Viel Kraft weiterhin und vielen Dank für dein Update. Ich werde wahrscheinlich auch einen Update in paar Wochen schreiben. <br />
<br />
Elina]]></description>
            <dc:creator>Elina</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 31 Oct 2023 08:01:22 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711863#msg-711863</guid>
            <title>Re: Im Kontakt bleiben und sich selbst schützen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711863#msg-711863</link>
            <description><![CDATA[ Lichtblick schrieb:<br />
-------------------------------------------------------<br />
&gt; Ich habe meine Meinung mitgeteilt. <br />
<br />
Ich auch. Schon mehrfach in diesem Thema.<br />
<br />
&gt; Außerdem waren meine Angehörigen über Wochen<br />
&gt; mit meiner Manie konfrontiert.<br />
&gt; Und die haben auch nicht den Kontakt abgebrochen.<br />
<br />
Wie ich schrieb, <i><b>Du weißt nicht von was du schreibst</b></i>, weil du es noch nie mitgemacht hast von der anderen Seite, deine Angehörigen eher, du immer noch nicht.<br />
<br />
Und das wird doch eher die Familie sein, die &quot;dabei bleibt&quot;. Wenn Freunde das tun, dann ist das eher selten und meist so, dass sie sich nicht aufreiben und sich schaden. <br />
Dann ist es immer noch viel wert, wenn sie sich geschont haben und anschließend wieder da sind.<br />
Wenn die engsten Angehörigen, die sich oft genug kaputt machen, eine Entlastung dadurch haben, dass die Betroffene langsam wieder so was wie ein Sozialleben aufnimmt.<br />
<br />
&gt; Außerdem habe ich geschrieben, dass die Zeit<br />
&gt; kommt, in der man mit ihr reden kann.<br />
&gt; Die man nicht mitkriegt, wenn man nicht da ist.<br />
<br />
Wenn man <i>mit ihr</i> reden kann, dann gibt es auch noch den umgekehrten Weg, dann kann auch <i>sie</i> reden<br />
und dann bekommt man das ja ganz einfach mit. Auch wie der Stand der Einsicht ist, schwer krank hin oder her.<br />
Das ist keine Einbahnstrasse, wenn man wieder reden kann.<br />
<br />
Und da wurde ja kein Kontakt abgebrochen, sondern einfach das Verhalten den Umständen angepasst von Antonia.<br />
Das macht sie richtig. Selber krank kann sie für die Freundin auch nicht mehr da sein.<br />
Muss es andere mitreissen? Kann man sich nur zurückziehen wenn man selbst fix und fertig ist?<br />
Was für ein Quatsch.<br />
<br />
Wer sagt eigentlich, dass es den Angehörigen nach einer Manie bald wieder gut geht? Woher willst du das wissen?<br />
Sie bekommen keine Hilfe und niemand kratzt es, aber das heißt nicht es geht ihnen, immer, wieder gut.<br />
<a href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=2ahUKEwj09Yz6-ZOCAxXKRfEDHWJ4AMgQFnoECBIQAQ&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.focus.de%2Fgesundheit%2Fmental-gesund%2F20-prozent-haben-suizidgedanken-psychische-erkrankungen-treffen-oft-auch-angehoerige-expertin-erklaert-was-hilft_id_223424375.html&amp;usg=AOvVaw1ouEIQcLZ_K70-9LI41ZZH&amp;opi=89978449"  rel="nofollow">Psychische Erkrankungen treffen oft auch Angehörige</a>]]></description>
            <dc:creator>kinswoman</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 30 Oct 2023 22:17:41 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711861#msg-711861</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711861#msg-711861</link>
            <description><![CDATA[ Ich schreibe mal etwas dazu- da ich Betroffene bin seit über 45 Jahren und für meinen Partner - mit einer anderen Erkrankung bin ich die Angehörige.<br />
In seiner letzten Krise Beginn 2022 habe ich erstmals neue Wege probiert. Solange er noch nicht richtig medikamentös eingestellt war und überhaupt die Medikation noch hinten und vorne nicht passte- habe ich mir Auszeiten genehmigt- um mich zu schützen, um bei Kraft zu bleiben etc. Diesen vorübergehenden Kontaktentzug hat ihm nicht geschadet - aber mir genützt. Es hat also nichts mit &quot;im Stich lassen &quot; zu tun, wenn man dem anderen begreiflich macht, dass er einfach zu anstrengend ist.<br />
Der Fall liegt natürlich anders , weil wir seit 27 Jahren zusammen und die Sicherheit, dass keiner den anderen jemals verlassen würde, diese  Gewissheit macht es noch anders..<br />
<br />
Inzwischen gibt es ganz neue Wege, indem mich seine Ärztin ins Boot mitnimmt, mich ernst nimmt - anders als früher - und wir feste Verabredungen zu dritt gemacht haben- insbesondere für die akute Sofort- Medikation. Einmal sind meine Beobachtungen auch für sie wichtig - da ich ankommende Krise als erste und zuverlässig erkenne- und die Verabredung gemacht wurde in einem solche Fall er sein Olanzapin sofort verdoppelt. Alles weitere dann natürlich bei und mit seiner Ärztin<br />
<br />
Diese Verabredungen zu dritt und das Wissen, es wird nicht mehr so eskalieren wie früher- das macht mich so ungleich viel ruhiger, ich habe keine Angst mehr vor einer weiteren schweren Krise. Und das tut mir unendlich gut und trägt auch zu meiner Stabilität bei.<br />
<br />
In diesem Sinne<br />
liebe Grüße<br />
Irma]]></description>
            <dc:creator>Irma</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 30 Oct 2023 19:31:30 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711857#msg-711857</guid>
            <title>Re: Im Kontakt bleiben und sich selbst schützen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711857#msg-711857</link>
            <description><![CDATA[ Mit einem Menschen der manisch ist kann man doch eh nicht reden.<br />
<br />
Das sage ich aus Erfahrung.<br />
<br />
Zwecklos. Da helfen nur Medikamente.]]></description>
            <dc:creator>Ramona</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 30 Oct 2023 18:44:04 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711856#msg-711856</guid>
            <title>Re: Im Kontakt bleiben und sich selbst schützen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711856#msg-711856</link>
            <description><![CDATA[ Ich habe meine Meinung mitgeteilt. <br />
<br />
Außerdem waren meine Angehörigen über Wochen mit meiner Manie konfrontiert.<br />
Und die haben auch nicht den Kontakt abgebrochen.<br />
<br />
Außerdem habe ich geschrieben, dass die Zeit kommt, in der man mit ihr reden kann.<br />
Die man nicht mitkriegt, wenn man nicht da ist.]]></description>
            <dc:creator>Lichtblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 30 Oct 2023 18:22:22 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711855#msg-711855</guid>
            <title>Re: Im Kontakt bleiben und sich selbst schützen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711855#msg-711855</link>
            <description><![CDATA[ Hallo.<br />
<br />
Ich könnte das auch nicht noch länger ertragen.<br />
<br />
Zumal deine Freundin so uneinsichtig ist.]]></description>
            <dc:creator>Ramona</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 30 Oct 2023 18:14:06 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711854#msg-711854</guid>
            <title>Re: Im Kontakt bleiben und sich selbst schützen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711854#msg-711854</link>
            <description><![CDATA[ Du weißt nicht, von was du sprichst Lichtblick.<br />
Warst du schon mal mit jemandem nahestehenden manischem konfrontiert?<br />
Wochenlang?<br />
Es gibt da auch keinen Auftrag oder eine Pflicht.]]></description>
            <dc:creator>kinswoman</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 30 Oct 2023 17:53:32 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711853#msg-711853</guid>
            <title>Im Kontakt bleiben und sich selbst schützen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711853#msg-711853</link>
            <description><![CDATA[ <i>Nachdem sie sich selbst entlassen hat, habe ich aus Selbstschutz für mich entschieden, <br />
den Kontakt zu ihr auf ein Minimum zu beschränken.</i><br />
<br />
<br />
<br />
Sie hat sich selbst entlassen, das gehört zur Handlungen der Krankheit. <br />
<br />
Dein Selbstschutz trifft eine schwerkranke Freundin. Dir geht es bald wieder <br />
gut, sie ist in der Krankheit allein.<br />
<br />
Die Zeit, in der Deine Freundin ansprechbar ist, kommt ja vermutlich erst.<br />
Darauf möchte ich aufmerksam machen.<br />
<br />
<br />
&quot;Du hast Dein Pulver verschossen&quot;, mehr geht nicht meinst Du. Ideal wäre,<br />
wenn du mehr emotionalem Abstand zum manischen Geschehen hättest.<br />
<br />
<br />
<b>DANN</b> könntest Du Deiner Freundin helfen. Das wäre auch eine Form <br />
von Selbstschutz und dann ginge beides:<br />
<br />
 Im Kontakt bleiben und sich selbst schützen.]]></description>
            <dc:creator>Lichtblick</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 30 Oct 2023 17:46:08 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711852#msg-711852</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711852#msg-711852</link>
            <description><![CDATA[ Hier ein kleines Update:<br />
Meine Freundin war zwischenzeitlich 4 Wochen in der geschlossenen Psychiatrie und hat sich danach sofort selbst entlassen und verweigert weiterhin jegliche Therapie. Medikamente nimmt sie laut eigener Aussage wohl, wobei sie auch da permanent mit sich hadert und irgendwie zu befürchten steht, dass sie sie jederzeit wieder absetzt. <br />
Nachdem sie sich selbst entlassen hat, habe ich aus Selbstschutz für mich entschieden, den Kontakt zu ihr auf ein Minimum zu beschränken. Ich antworte kurz, wenn sie mich anschreibt, zu treffen oder Telefonaten kam es bisher nicht. Wobei sie da jetzt auch nicht unbedingt zu gedrängt hat. Diese starke Einschränkung des Kontaktes ist mir wirklich schwer gefallen, aber ich merke einfach, dass ich selbst an meine psychischen Grenzen gekommen bin: ich hab eh manchmal Schlafprobleme, diese sind aber in den letzten Monaten viel schlimmer geworden, ständig war ich in Alarmbereitschaft und habe mehrmals am Tag &quot;aus dem Nichts&quot; Herzrasen und jede neue WhatsApp -Nachricht löst erstmal Beklemmung aus. Wirklich im Griff habe ich das auch jetzt nicht, aber durch den Abstand ist es etwas besser geworden. Ich weiß, dass ich selbst anscheinend einiges aufzuarbeiten habe und werde mir da therapeutische Hilfe suchen. Aber wir alle wissen wohl, wie lange es dauern, bis man da einen Platz findet. <br />
Gleichzeitig habe ich ein wahnsinnig schlechtes Gewissen, meine Freundin im Stich zu lassen. Es hieß immer, wir beide gegen den Rest der Welt und ich werfe &quot;schon&quot; nach ein paar Monaten das Handtuch. Für mich ist natürlich klar, dass ich für sie da bin, sobald sie therapeutische Hilfe annimmt und wenn die Manie abklingt ihr helfe die Scherben zusammen zu kehren, die sie jetzt gerade am Laufenden Band produziert. Wie empfindet ihr als Betroffene es, wenn sich Freunde so zurück ziehen? Derzeit hab ich auch das Gefühl, dass ihr das ganz recht hat, weil sie so eben ihr Ding durchziehen kann, ohne das ihr da jemand reinredet. <br />
Oder wie geht ihr als Angehörige damit um? Vor allem mit der völligen Hilflosigkeit?<br />
Zusätzlich fehlt mir meine Freundin auch einfach. Also die Person ohne Manie. Das sind nämlich zwei völlig verschiedene Personen.]]></description>
            <dc:creator>Antonia1980</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 30 Oct 2023 13:52:09 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711303#msg-711303</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711303#msg-711303</link>
            <description><![CDATA[ Oft kommt die Krankheitseinsicht im Schnitt nach 10 Jahren ab Beginn der Diagnosestellung. Bei mir auch erst nach 9 Jahren. So sagen es auch Fachleute. Es ist natürlich für euch als Angehörige auch schwer mit an zu sehen. sie braucht euch, das ist klar. Es hilft im Umgang mit akut manischen Personen zu wissen, das die manische Phase , wenn sie vorbei ist einen Haufen an Scham und Schuldgefühlen hinterlässt. So könntet ihr zumindest den &quot;manischen Ausraster&quot; besser wegstecken. Sie leidet unheimlich, obwohl es aussieht als wenn ihr niemand was kann. <br />
Ihr könntet ebenso schauen, dass ihr sie begleitet. Sowohl im stationären Setting, als auch ambulant. <br />
Akzeptiert sie so wie sie ist. <br />
Gut tun:<br />
- Spaziergänge<br />
-Offenes Ohr<br />
-gemeinsam kochen<br />
-Film schauen<br />
 -gemeinsam kreativ sein<br />
<br />
und in Akutsituationen richtig reagieren. sie sollte wenn möglich in der Klinik ihre Frühwarnzeichen lernen.<br />
<br />
Je mehr Zeit vergeht in der sie weitere Schübe hat, desto kürzer und schwerer werden die Abstände der Ausbrüche. <br />
Das könntet ihr ihr auch nochmal verdeutlichen.<br />
<br />
<br />
Aber bei allem guten Willen gilt natürlich: achtet auch auf eure Grenzen.<br />
<br />
<br />
LG <br />
R.D.S<br />
<br />
<br />
  <br />
nix wildes..]]></description>
            <dc:creator>wintersun95</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Mon, 25 Sep 2023 18:38:42 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711228#msg-711228</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711228#msg-711228</link>
            <description><![CDATA[ Ja Paule,<br />
das stimmt ja was du in Dauerschleife schreibst, aber nicht nur die <i>Eltern Kinder und Ehepartner sind Ratlos und am Verzweifeln</i>, auch die meisten Betroffenen sind im Anschluss verzweifelt und ich frag mich warum niemand auf die zeigt die mehr dagegen tun sollten, deren &quot;Auftrag&quot; es meiner Meinung nach ist, solche Dramen zu verhindern.<br />
Die 10 Jahre die ich jetzt als Angehörige auf dem Buckel hab, sehe ich nur noch schlechter werdende<br />
Kliniken und Hilfsangebote die nur theoretisch bestehen, weil es politisch so gewollt bzw. nicht verhindert werden konnte, dass das System immer mehr ausgeblutet wird.<br />
Irgendwann in naher Zukunft kann man sichs sparen jemand zu überreden zum Psychiater zu gehen oder in die Klinik, da eh keiner mehr da oder voll oder keine &quot;Energien&quot; mehr frei um mit den Kranken zu sprechen und sie z.B. zum Bleiben zu überreden.<br />
Dann wählen am Besten noch alle die AFD und die natürliche Auslese kann beginnen.]]></description>
            <dc:creator>kinswoman</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 20 Sep 2023 10:46:44 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711227#msg-711227</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711227#msg-711227</link>
            <description><![CDATA[ Leider ist es jetzt  so, solange sie sich oder andere nicht gefährtet, kann sie tun und machen was sie will oder in ihrer Krankheit für Richtig hält.Nur die direkt betroffen haben da ein Problem damit,Eltern Kinder und Ehepartner sind Ratlos und am Verzweifeln.]]></description>
            <dc:creator>Paule1</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 20 Sep 2023 10:35:56 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711226#msg-711226</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711226#msg-711226</link>
            <description><![CDATA[ Gestern Abend ist leider der Fall eingetreten, den wir schon länger befürchtet hatten. Meine Freundin hat sich selbst entlassen und befindet sich nun alleine in ihrer Wohnung. Da sie sehr aufgebracht war, wurde der Notdienst verständigt. Dieser zog aber unverrichteter Dinge wieder ab. Wir sind im Moment mit unserem Latein am Ende.]]></description>
            <dc:creator>Antonia1980</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 20 Sep 2023 10:29:03 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711219#msg-711219</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711219#msg-711219</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Antonia1980,<br />
<br />
ich kann Dir da nur recht geben. Du solltest Dich nun zurück ziehen. Toll ist, wenn Du ihr deutlich machst, dass Du weiterhin an der Freundschaft festhälst. Si muss selbst aus der Manie herausfinden. Ich bin selbst Betroffene und auch bei mir ist so, dass ich diejenigen, die mir am nächsten stehen am meisten verletze.<br />
<br />
Ich wünsche Dir für die nächste Zeit viel Kraft.<br />
<br />
Grüße<br />
<br />
SZ]]></description>
            <dc:creator>SZ</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 19 Sep 2023 12:24:47 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711215#msg-711215</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711215#msg-711215</link>
            <description><![CDATA[ Das Wochenende haben wir mit einer rundum Betreuung durch uns Freunde einigermaßen glimpflich überstanden. Leider hat sich da recht deutlich gezeigt, was vorher schon ab und an anklang: In ihrer Manie scheint sie ein Problem mit mir zu haben. Sie meckert mich an, wirft mir sehr bedrohliche Blicke zu etc. Zum Glück war noch eine Freundin dabei, die sie immer wieder gut ablenken konnte. Ich versuche das nicht persönlich zu nehmen. Nach diesem Wochenende ist aber auch klar, dass wir so etwas nicht mehr leisten können und wollen. Seit Wochen dreht sich unser Leben komplett um sie und diese Verantwortung können und wollen wir nicht mehr tragen, zumal wir ja eh herzlich wenig machen können. Trotzdem bleiben wir natürlich als Freunde für sie da. Was heißt wir rufen sie täglich an und treffen uns auch stundenweise mit ihr. <br />
Heute Nacht hat sie &quot;angedroht&quot; sich heute selbst zu entlassen und die Medikamente, die sie seit ein paar Tagen nimmt, wieder abzusetzen. Ich fürchte, da auch ihr Ex(Freund) in der gemeinsamen Wohnung lebt, wird das sehr schnell eskalieren, da sie auf ihn noch deutlich aggressiver reagiert als auf mich. <br />
Es tut mir sehr weh, dass mit anzusehen, aber ich fürchte, wenn ich mich jetzt nicht zurück ziehe und aushalte, dass sie ihr Leben weiter zerstört , nehme sowohl ich als auch unsere Freundschaft einen dauerhaften Schaden. Das ganze fühlt sich seit Wochen an wie ein Albtraum, der einfach nicht vorbei geht.]]></description>
            <dc:creator>Antonia1980</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 19 Sep 2023 09:16:30 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711155#msg-711155</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711155#msg-711155</link>
            <description><![CDATA[ Tatsächlich haben wir uns jetzt so organisiert, dass sie nicht alleine ist, wenn sie es denn zulässt. Da sich die Symptome in den letzten Tagen wieder noch mal verstärken, sie auch praktisch nicht schläft etc... Hoffen wir ehrlich gesagt, auf eine Eskalation, so dass sie wieder in der Geschlossenen landet. Das hört sich sehr gemein an, aber dann kämen wir auch mal zum durchatmen.]]></description>
            <dc:creator>Antonia1980</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 13:49:00 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711154#msg-711154</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711154#msg-711154</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Antonia,<br />
<br />
das ist leider Realität. Wer sich nicht ganz unmittelbar selbst gefährdet oder andere gefährdet, hat alle Freiheiten und Rechte sich physisch, psychisch und sozial zu ruinieren, oft ist das ein sozialer Tod.<br />
<br />
Als Familie, mitunter mit Kindern zieht diese Ruine auch familiäre Kreise.<br />
<br />
Du bist als Freundin nicht so ganz unmittelbar betroffen, mit einem Haushalt, einem Konto, gemeinsamer Elternschaft. Aber du bist eine enge und treue Freundin, wie es aussieht. Wenn die Manie frei läuft, bleiben auch von den engen Freunden nur noch vereinzelt welche übrig.<br />
<br />
Wie wird deine Freundin das Wochenende verbringen und auch wo? Das Recht hat sie und wird es wahrnehmen. <br />
Viele Betroffene schreiben hier, dass sie erst so richtig auf den Boden der Tatsachen knallen, aufschlagen mussten in voller Wucht, um ins Wahrnehmen zu kommen, was sie angerichtet haben. Ich habe die volle Härte nicht ganz gebraucht, hatte eine liebende Mutter und Verantwortung für ein Kind. Wann wer erreichbar wird, ist ganz individuell, nicht vorhersagbar.<br />
<br />
Vielleicht hast du noch Zeit, dir ein wenig klar zu machen, wie du dich verhalten willst, wenn sie dich an diesem Wochenende kontaktiert. Du wirst Grenzen brauchen, sie ebenfalls, vor allem mit einer klaren, konsequenten Kommunikation. Evtl. die Vereinbarung, dass sie am Sonntag zurück in die Klinik geht, &quot;könnte ja nicht so schlimm sein&quot;, wenn sie freiwillig rein geht (und auch wieder raus kann).<br />
<br />
Eines würde ich mir an deiner Stelle klar machen: Du hast schon viel versucht, amtliche Stellen kontaktiert, die keine Handhabe haben. Du hast keinerlei Verantwortung für sie, sie ist deine Freundin. Du könntest ihr deine Klarheit und Konsequenz zeigen, dich nicht bequatschen lässen und wenn sie wie auch immer landet, diese Freundschaft weiter leben, wenn du die Kraft dazu hast.<br />
<br />
Das ist die zerstörerische Kraft und Wucht der Manie.<br />
<br />
Alles Gute - leicht wird es nicht. <br />
LG<br />
s.]]></description>
            <dc:creator>soulvision</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 13:00:19 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711153#msg-711153</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711153#msg-711153</link>
            <description><![CDATA[ Ich finde, wir müssen dir das sagen, damit du diese Sätze die dich entlasten zumindest im Hinterkopf hast.<br />
Natürlich ist das schwer und ich bin immer froh, wenn die Freunde meines betroffenen Familienmitglieds<br />
zumindest ein paar davon, hinterher noch da sind.<br />
Das ist unbezahlbar. Und fast jeder in der Angehörigenposition tut sich mit haushalten, was die Kräfte betrifft schwer.<br />
Und geht über Grenzen, oft unbemerkt oder hinterher realisiert.<br />
Ich könnte dazu seitenweise schreiben und versuche auch immer soviel Schadensbegrenzung zu betreiben wie nur geht für den Betroffenen. Aber....es ist wirklich total im Ungewissen was man erreicht.<br />
Ich konnte auch schon manchmal was bewirken, Teilerfolge, Minischritte, aber es hinterlässt Spuren.<br />
Teil dir ein wieviel du machst, leg Pausen ein.<br />
Oft hört man halt dass der Ofen irgendwann ganz aus ist, das Verhältnis komplett unwiderruflich zerstört.<br />
Und das ist dann wirklich hart und traurig wenn sie hinterher, wieder gelandet, auf den Trümmerhaufen schaut.]]></description>
            <dc:creator>kinswoman</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 12:48:04 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711152#msg-711152</guid>
            <title>Re:: Verhalten der Klinikärzte</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711152#msg-711152</link>
            <description><![CDATA[ Ja ... das Übernehmen von Verantwortung in KLiniken, die Unterbringung eines Menschen, der dort nicht sein will , das frühe Entlassen... all das habe ich schon in meinem Umfeld erlebt - und war die Leidtragende des zögerlichen Handelns der Klinikärzte.<br />
<br />
Einmal  war es mein Freund, der sich darauf beruf , freiwillig dort zu sein und daher das Recht habe, auch gehen zu können. Er blieb dann genau eine Woche zu Hause und war danach schlimmer dran als zuvor. Ich hatte sogar noch ein Gespräch mit dem Stationsarzt, der mir letztendlich nichts anderes sagen konnte, als dass er keinen anderen Handlungsspielraum hätte.<br />
<br />
Seine Entscheidung nichts zu unternehmen war definitiv auf meine Kosten.<br />
<br />
Es ist schon eine schwierige Kiste, dass z.b. Maniker ohne Krankheitsbewusstsein- die also nicht einsehen, was sie in der Klinik verloren haben, die sollen dann einverstanden sein mit der Unterbringung - ganz entgegen dem was sie darüber denken<br />
<br />
In einem Fall brachte ich selbst jemanden in die Klinik - und der Arzt hat sich nicht getraut eine Unterbringung zu beantragen - aus Angst vor größerer Randale und Störung des Stationsfriedens. Nach einer Nacht war der Aufenthalt wieder vorbei. Irgendwie ist das System Klinik noch immer nicht gereift- wie man bei Antonias Freundin auch wieder sieht. Wechsel von geschlossener auf die offene und Tür und Tor stehen weit auf. Sicher gibt es auch hier Personalmangel- bei meinem letzten langen Aufenthalt hatte ich noch eine Krankenschwester, die wusste wie mit mir in manischer Phase umzugehen. Sie redete mit mir. Wahrscheinlich wird dazu heute keine Zeit mehr sein. Traurig.<br />
<br />
Liebe Grüße<br />
Irma]]></description>
            <dc:creator>Irma</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 12:42:30 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711151#msg-711151</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711151#msg-711151</link>
            <description><![CDATA[ Das ist aber viel einfacher gesagt als getan. Natürlich fühle ich mich als enge Freundin verantwortlich und kann eben nicht einfach mit den Schultern zucken und sagen &quot; Kann ich nichts machen. Ist nicht meine Verantwortung.&quot; Ich könnte es sicher, wenn irgendwer anders diese Verantwortung übernehmen würde. Aber alle sagen das Gleiche: Wir können nichts machen. Die Klinik, die Therapeutin, der Sozialpsychiatrische Dienst, das Gesundheitsamt. <br />
Ich habe mich ja schon damit abgefunden, dass ihr Sozialleben nach der Krankheit in Trümmern liegen wird. Der harte Kern wird bleiben, alle anderen werden sich abwenden (und das kann man niemanden zum Vorwurf machen). Leider ist sie durch ihre berufliche Tätigkeit in der Stadt vielen Leuten  bekannt. Auch da wird sie in Zukunft große Probleme haben. Aber wir müssen doch was tun, damit sie noch ein Leben hat, in das sie zurück kehren kann. Die ganz krasse Phase geht nun seit über einem Monat so. Vieles hat sich vorher schon angebahnt und ich merke, dass ich einerseits an meine Grenzen komme, aber eben auch nicht loslassen kann.]]></description>
            <dc:creator>Antonia1980</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 12:20:48 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711150#msg-711150</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711150#msg-711150</link>
            <description><![CDATA[ Antonia1980 schrieb:<br />
-------------------------------------------------------<br />
&gt; Leider lässt meine Freundin es auch nicht zu,<br />
&gt; dass wir mal zur Ruhe kommen. Sie wird von Samstag<br />
&gt; auf Sonntag die Klinik verlassen. Anders als sie<br />
&gt; uns erzählt hat, entgegen ärztlichen Rat. Diese<br />
&gt; raten ganz dringend davon ab.<br />
<br />
<br />
Mach dich nicht kirre, du bist nicht verantwortlich wenns schief geht. Alles was du machst ist gut, ein Freundschaftsdienst den du leistest wie du willst und kannst und nicht etwas<br />
zu was du verpflichtet wärst oder womöglich dafür verantwortlich gemacht werden kannst was sie tut.<br />
Die Klinik macht es sich ja auch einfach(ärztlicher Rat an Maniker hahaha, blabla) obwohl <i>sie</i> ja die Profis sind und nicht du.<br />
Nicht du hast die Unterbringung gestoppt und sie auf die offene Station verlegt oder? <br />
Sie hatten die Möglichkeit sie weiter zu &quot;beschützen&quot;, so nennt man das ja, wenn man nicht raus darf;-)<br />
Machs dir doch auch &quot;einfach&quot;, weil du eh nichts tun kannst.<br />
<br />
Und manchmal macht man sich verrückt und es geht alles gut, diese Möglichkeit besteht auch immer.]]></description>
            <dc:creator>kinswoman</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 11:45:47 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711149#msg-711149</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711149#msg-711149</link>
            <description><![CDATA[ Vielen Dank für eure lieben Worte. Ich versuche diese zu verinnerlichen, was momentan nicht so gut gelingt. <br />
Leider lässt meine Freundin es auch nicht zu, dass wir mal zur Ruhe kommen. Sie wird von Samstag auf Sonntag die Klinik verlassen. Anders als sie uns erzählt hat, entgegen ärztlichen Rat. Diese raten ganz dringend davon ab.]]></description>
            <dc:creator>Antonia1980</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 11:03:31 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711148#msg-711148</guid>
            <title>Re: Manische Freundin verweigert Medikamente</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711148#msg-711148</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Antonia,<br />
<br />
niemand wird euch sagen können, wie lange es dauert, bis die Manie unbeeinflusst durch Medikamente aufhört.<br />
<br />
Und sorge gut für dich selbst. Du darfst dieser Dauerbelastung nicht gewachsen sein. Du darfst dich um dich selbst kümmern. Du hast alles Menschenmögliche getan. Mehr kannst du nicht tun. Da geraten auch gut belastbare Menschen an ihre Grenzen.<br />
<br />
Wir hier (einige bipolare Menschen) haben uns wegen der Manie einer Freundin vor etlichen Jahren auch total verrückt gemacht. Wir hatten eigens dafür eine WA-Gruppe. Und wir waren so verrückt, dass wir sogar noch Heiligabend wegen ihr rumgetackert haben. Letztendlich mussten wir alle unsere Unterstützung einstellen, weil nichts half. Es war furchtbar. Auch die engste Familie musste sich rausziehen, soweit nicht wichtige Dinge zu regeln waren.<br />
<br />
Letztendlich waren es so 3 bis 5 Anläufe von Klinikaufenthalten, die es brauchte, bis sie dann länger drinblieb mit anschl. Tagesklinikaufenthalt. Jetzt geht es ihr gut, sie ist auf die für sie richtigen Medikamente eingestellt, und alle haben wieder Kontakt zu ihr. Sie war vor der Manie krankheitseinsichtig, in der Manie natürlich nicht, und jetzt sorgt sie auch gut für sich selbst.]]></description>
            <dc:creator>Friday</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 10:42:05 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711143#msg-711143</guid>
            <title>Re: Elina - ohne Inhalt zur Krankheit</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711143#msg-711143</link>
            <description><![CDATA[ Ja, wahrscheinlich habe ich meine Gedanken unglücklich formuliert. Danke, Kinswoman, du hast besser zum Ausdruck gebracht was ich mitteilen wollte. Leider stehen selbst den Familienmitgliedern kaum Möglichkeiten wenn es keine Krankeneinsicht gibt. <br />
<br />
Ich habe sehr viel Respekt vor der Krankheit. Ich habe mir professionelle Hilfe in Form von Gesprächstherapie gefunden und mir ist ein Stein vom Herz gefallen zu erfahren, dass ich die Last dieser Krankheit nicht tragen muss. Ich darf und muss sogar mein eigenes Leben führen. Es war sehr befreiend und ich wollte nur eigene Erfahrung als Angehörige schildern.]]></description>
            <dc:creator>Elina</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 14 Sep 2023 19:28:20 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711142#msg-711142</guid>
            <title>Re: Elina - ohne Inhalt zur Krankheit</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,711079,711142#msg-711142</link>
            <description><![CDATA[ Lichtblick,<br />
ich denke Elina hat mehr verstanden als du. Wohin es führen kann, wenn man nicht auch auf sich achtet.<br />
<br />
Die Möglichkeiten zu helfen sind begrenzt(davon scheinst du gar nix zu wissen) und in der Angehörigenrolle lauern durchaus auch Gefahren.<br />
<br />
Ganz sicher hat man als Freundin/Angehörige/r das Recht und ist es sich selbst schuldig<br />
<br />
    <b>zu sagen - es ist mir zu viel, ich brauche Zeit für mich.</b><br />
<br />
Und darf das hier auch schreiben ohne von dir gesagt zu bekommen man hätte nichts verstanden.]]></description>
            <dc:creator>kinswoman</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 14 Sep 2023 18:25:57 +0200</pubDate>
        </item>
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</rss>
