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        <title>Meine bipolare Schwester</title>
        <description>Liebe Foris
nach langen Jahren des Still-halte-abkommens habe ich jetzt den Entschluss gefasst, mit meiner Geschichte ins Forum zu gehen. Die Vorgeschichte ist eine längere, die ich nicht ausbreiten will - das Ende vom Lied ist, ich breche den Kontakt zu meiner Schwester ab. Meine  Schwester, gleichermaßen bipolar, im Vergleich zu mir aber die besseren Karten hatte, da sie  gut 10 Jahre älter war, als ihre Erkrankung sich erstmals manifestierte.
Will heißen, ich hatte noch nicht einmal die abgeschlossene Hirnreife - als die erste Depression mich überrollte, während sie noch etliche Jahre Zeit hatte. Ich denke schon, das macht einen Unterschied.

Heutzutage ist sie diejenige, die durch herausstechende Rhetorik ihr Gegenüber in Grund und Boden reden/schreiben kann..Das haben hier im Forum einige zu spüren bekommen, die sich mit ihr angelegt haben, es ist  viele Jahre her, alte Hasen wissen längst wer gemeint ist. Ihren Namen werde ich nicht nennen dürfen, da sie gesperrt ist. Aber sie ist meine Schwester - das kann ich thematisieren.

Ich bin seit gut 10 Jahren in Therapie - im Verlauf mit größeren Pausen-  kein Thema war so oft an erster Stelle wie familiäre Turbulenzen. 
Zuviel  des Unguten hat sich in diesem Jahr angesammelt. von früheren Jahren gar nicht erst zu reden. Zu oft ein Mangel an Empathie, dafür viel zu viel Egomanie. Zusätzlich  noch hässliche Handlungen, die zuletzt sogar meinen Kontakt zu unserer Mutter beschädigten. 

Nun bin ich an dem Punkt angelangt, da möchte ich zumindest für lange Zeit den Kontakt aussetzen. Manchmal frage ich mich, wie mein Leben verlaufen wäre , insbesondere der Kontakt zur Schwester, wenn diese nicht auch noch die selbe Erkrankung bekommen hätte. Wäre sie dann eher in der Lage gewesen, mit meinen Krankheitsphasen umzugehen, statt mich bei den ersten Anzeichen von sich zu schieben, weil sie mich nicht ertragen kann. Meine Wut nicht und das, was sie als Hass ihr gegenüber bezeichnet 

Als ich ins Forum kam, war sie schon lange dabei und wir verabredeten- [u]um meinetwillen,[/u] - dass wir nichts voneinander erwähnen. Ich wollte nicht stigmatisiert sein, wenn ich als  &quot;die Schwester von&quot; hier erscheine. Wollte meinen Weg hier gehen ohne davon beeinflusst zu sein. Inzwischen ist sie schon sehr lange nicht mehr dabei, trotzdem verlangt sie weiterhin, dass ich mich [u]nicht[/u] oute.

Daran fühle ich mich nicht mehr gebunden. Denn ihre Drohung im Falle dass doch den Kontakt zu beenden, kommt mir in diesem Fall gerade Recht.
Um mit einer Frage zu enden:
Mich würde hier interessieren, ob es weitere Foris gibt, die einen bipolaren Geschwister haben und inwiefern ihr meint,  das hätte eure Beziehung  beeinflusst womöglich ungünstig.

Liebe Grüße
Irma</description>
        <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703638#msg-703638</link>
        <lastBuildDate>Tue, 08 Sep 2026 15:19:02 +0200</lastBuildDate>
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        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,713462#msg-713462</guid>
            <title>Re: Meine bipolare Schwester</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,713462#msg-713462</link>
            <description><![CDATA[ Ich bitte nochmals um Beendigung dieses Baumes liebe Admins, denn er hat keinen Sinn und Zweck mehr und ich als die Baumeröffnerin werde darin nie mehr schreiben wollen. <br />
An die Admins<br />
Danke <br />
Irma]]></description>
            <dc:creator>Irma</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 02 Feb 2024 19:44:56 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,713445#msg-713445</guid>
            <title>Re: Liebe Schwester- ein offener Brief</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,713445#msg-713445</link>
            <description><![CDATA[ Liebe Foris,<br />
dies ist ein Uraltbaum, der seine Aktualität nicht verloren hat. Ich bitte um Entschuldigung, dass ihr runterscrollen müsst.. Es geht immer wieder um die selben Personen und die gleichen Probleme.<br />
<br />
Ich hatte jetzt 1,5  wohltuende Jahre keinen Kontakt zu meiner Schwester. Ich hatte wahrlich genug Gründe für diesen Schritt. Es war nicht leicht, einen guten Kontakt mit meiner Mutter zu bewahren, da sie mich nicht versteht. Wie soll sie auch- all das geschehene, von dem weiß sie nichts oder versteht mich nicht damit.<br />
<br />
Nun kam im Januar ein Brief meiner Schwester, sie wollte  den Kontakt  gerne aufnehmen. Hätte sie es dabei belassen diesen Brief ausschließlich an mich zu schicken und nicht auch noch an unsere Mutter - genau so wie sie meine Antwort mit einem ernstgemeinten Angebot  sofort an meine Mutter weiterleitete- deren Reaktion ich sobald zu hören bekam.... Hätte sie es endlich einmal ohne &quot;Schützenhilfe&quot; getan, hätte sich - vielleicht-  etwas entwickeln können. Doch mit dieser Vorgehensweise sind die Wege zubetoniert.  Meine Psych meinte mal, vielleicht haben wir Geschwister erst dann eine Chance, wenn unsrer Mutter nicht mehr ist - wenn das Konkurrenzgehabe endlich wegfiele.<br />
.<br />
Das  perfide an der Sache, es wirkte sich sofort auf mein Verhältnis zu meiner Mutter aus. Ich war im November dort und wir verbrachten sehr schöne Tage miteinander. Und das hatten wir für Anfang März genau so wieder vorgesehen.. Diese Reise wird nicht stattfinden, das letzte Telefonat muss wohl den Tinnitus und das Ohrenrauschen ausgelöst haben, dass es keine Option mehr ist, im März in den Zug zu steigen. Denn wenn mein Körper auf diese Weise reagiert, sendet er eindeutige  Zeichen. Zum ersten Mal hatte ich den Plan , zweimal in einem Jahr hinzufahren.<br />
<br />
Liebe Schwester- wenn du nicht bereit  und willens bist , dich aus meinem Leben mit unserer Mutter rauszuhalten und dieses Verhältnis  permanent torpedierst - dann werden wir uns in diesem Leben nicht mehr wiedersehen. <br />
Du hast mir schon so unendlich oft Schaden zugefügt in vielen Jahren, so oft unsere Mutter auf deine Seite gezogen - von mir weg. <br />
<br />
Und jetzt, wo sich der Himmel verdunkelt und das Vergessen sich immer mehr verbreitet - das macht die ganze Sache noch um vieles schlimmer und schwieriger. Da wären Geschwister, die zusammenstehen und sich gut verstehen und austauschen- die wären jetzt gefragt.<br />
Mit dir geht das leider nicht. Tant pis[/u][/b]<br />
Dann ist es halt so- wie es ist<br />
<br />
Deine Schwester]]></description>
            <dc:creator>Irma</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 02 Feb 2024 11:29:29 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,706411#msg-706411</guid>
            <title>Re: Meine bipolare Schwester</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,706411#msg-706411</link>
            <description><![CDATA[ Liebe Admins, genau wie den Baum im Off-Topic bitte ich dringlich, auch diesen Baum zu schließen, solltet ihr einen Grund haben wollen so schreibe ich diesen per PN<br />
<br />
Ansonsten würde ich mich freuen , wenn ihr meiner Bitte nachkommen würdet.<br />
Es ist mir ein großes Anliegen, dass dieser Baum geschlossen wird<br />
<br />
Danke <br />
LG Irma]]></description>
            <dc:creator>Irma</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 25 Feb 2023 13:03:15 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,706245#msg-706245</guid>
            <title>Re: Meine Schwester</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,706245#msg-706245</link>
            <description><![CDATA[ Nachdem ich beschlossen hatte, den Kontakt zu meiner Schwester aufzunehmen - um mich mit ihr austauschen zu können wegen unserer Mutter - hat sich dieses neue Pflänzlein Kontakt nun doch nicht entfaltet- im Gegenteil, es ist brutal zurück in die Erde getreten und mit Beton übergossen worden.<br />
<br />
Ich will sagen, hat jetzt nicht so geklappt wie gedacht. Sie warf mir vor,  dass ich den Kontakt nicht ihretwegen aufnehmen will sondern &quot;nur&quot; wegen unserer Mutter ( was ich als Grund genügend ansehe- besser als nichts). Doch  das war die Motivation und nichts anderes. <br />
<br />
aber da ihre jüngste Mail so scheußlich war wie viele zuvor und<br />
meine Mutter auch den Kontakt eingestellt hat, wegen der &quot;fiesen&quot; Äußerungen im Forum ( natürlich von Schwester kopiert und geschickt) das übliche halt - so habe ich jetzt die Faxen endgültig dicke und alle vorher geöffneten Kontakt-Kanäle sind wieder schneller geschlossen als man zuschauen kann.<br />
<br />
Immerhin hatte ich meine Mutter am Ohr - knackig kurz- und werde erst mal aufhören mit der Angstspirale.<br />
Was sie betrifft, so ist der bereits zitierte Maulkorb wohl besser aufzusetzen- denn nur wenn ich sie überhaupt nicht erwähne, gibt das meiner Schwester keinen Anlass zu Kopieren und weiterzuschicken und damit zu intrigieren. Da fahre ich wohl besser , wenn ich nicht über Muttern schreibe. Dann erspare ich mir zumindest diesen Ärger, den kein Mensch braucht. Denn irgendwann gibt es wieder Kontakt .<br />
Ich habe zumindest aufgehört zu leiden, wenn ich aus der Familie ausgeschlossen werde und mit Kontaktsperre &quot;bestraft&quot; werde. denn als nichts anderes sehe ich das Verhalten der beiden.<br />
kann nur hoffen dass meine Ängste eine mögliche Demenz betreffend doch noch nicht  so schnell eintreffen.<br />
denn sonst sind meine Möglichkeiten nach RheinHessen zu fahren schnell eingeschränkt <br />
Liebe Grüße<br />
Irma]]></description>
            <dc:creator>Irma</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 16 Feb 2023 14:14:50 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,706133#msg-706133</guid>
            <title>Re: @Friday und Milla</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,706133#msg-706133</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Friday,<br />
es ist immer unschön, wenn man loslassen MUSS. Im Gegensatz zum loslassen wollen ;)<br />
Ich denke, das du dir nix vorwerfen musst. Und evtl. sogar in Zukunft mal merkst, das dir<br />
eine Energiefresserin weniger gar nicht mal so schadet, sondern vielleicht auch gut tut ?<br />
Mir jedenfalls ging es mit der Person jedenfalls so und ich verstehe heute gar nicht mehr,<br />
wie ich soviel Zeit in diesen Menschen investiert hab. Es gibt halt immer Menschen, die<br />
viel nehmen, wenig geben und es trotzdem verstehen, andere derart zu manipulieren,<br />
das die bei sich selbst auch noch &quot;Schuld&quot; suchen. Und die suchen sich immer &quot;shining Stars&quot;,<br />
wie auch du einer bist, um vom Glanz zu rauben ;)<br />
Kopf hoch, manche Verluste sind im Grunde Gewinne<br />
<br />
lg<br />
zuma]]></description>
            <dc:creator>zuma</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 11 Feb 2023 16:31:02 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,706130#msg-706130</guid>
            <title>Re: @Friday und Milla</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,706130#msg-706130</link>
            <description><![CDATA[ hallo Irma,<br />
<br />
ich habe gerade das Gefühl, dass sich der Knoten viel besser ohne sie lösen könnte. Es ist ja nicht so, dass das keinen Vorlauf gehabt hat. Ich werde hier in deinem Baum nicht näher darauf eingehen.<br />
Der Knoten, wie du es nennst, löst sich auch grad besser bei mir, indem ich das, was passiert ist, als Fakt betrachte und eben nicht nach Entschuldigungen und Befindlichkeiten bei ihr schaue, selbst wenn die grad nicht zum Besten stehen. Ich habe ihr zurückgemailt. Punkt. Ich will keinen Kontakt mehr. Egal über welche Kanäle. Punkt.<br />
<br />
Sie hat auf eine wirklich liebenswert verfasste Mail von mir (wurde so von drei Menschen um mich herum, die mich auch nicht schonen würden, um mir zu sagen, dass das so nicht geht. Eine bezeichnete sie sogar als zu liebenswert in Anbetracht des Verhaltens, dass sie bereits vorher mir ggü. an den Tag legte) in einer Weise geantwortet am Tag der Beerdigung meiner Mutter, die für mich inakzeptabel ist.<br />
<br />
Nein, ein Dialog hier im Forum wäre nicht sinnvoll. Es ist insoweit eh schon kein geschützter Raum mehr für mich wie es eine SHG vorort ist, da sie alles mitliest. Und trotzdem sehe ich diesen Raum hier gerade sozusagen als meinen an, was das angeht.]]></description>
            <dc:creator>Friday</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 11 Feb 2023 14:30:30 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,706129#msg-706129</guid>
            <title>Re: @Friday und Milla</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,706129#msg-706129</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Friday,<br />
stimmt, bei einer Freundin kann man sagen- sie war meine Freundin ( so wie die von mir beschriebene &quot;Messi-&quot;Freundin nun auch schon ein Jahr nicht mehr meine Freundin ist - weil ich den Riegel zugeschoben habe und nach wie vor froh darüber bin, dass ich mit dieser Energie-Räuberin endgültig gebrochen habe.<br />
<br />
aber von einer Schwester kann man nicht sagen, sie war mal meine Schwester. Da formuliert man anders und sagt - ich habe keinen Kontakt mehr mit ihr. Und dieser Zustand ist veränderbar.<br />
<br />
Was dir mit deiner ehemaligen Freundin geschehen ist, das ist wirklich brutal. Wie sie das nur fertig brachte, dir an dem Tag der Beerdigung, den Tag sie  ja hier im Forum hatte lesen können - genau an dem Tag diese Mail zu schreiben. das ist einfach unbeschreiblich. Da hast du wahrscheinlich noch länger dran zu knabbern.. Die einzige Idee, die mir dabei kommt, dass sie selbst in einer Verfassung war, dass sie deine Trauer nicht gesehen hat wegen egozentrischem, vielleicht sogar krankhaftem Zustand.<br />
.Du sagst sie liest hier - ob sie sich vielleicht nicht auch mal zu Wort meldet - oder möchtest du das lieber nicht? In erster Linie bist du ja erschüttert über ihr Verhalten, das ist nicht leicht , DEN Knoten nochmal aufzudröseln<br />
<br />
Was meinen Freundeskreis angeht, so ist der Kontakt zu der Freundin, die mir die Beziehung aufgekündigt hatte wieder - ganz langsam erst und zart geknüpft - dann doch wieder aufgelebt (Milla -es geht!). Es gibt Dinge die ich daraus ziehe, was ich in Zukunft anders und besser machen werde- wenn man aus einer solchen Geschichte lernt - dann geht es auch wieder voran und weiter.<br />
<br />
als ich heute morgen den Beitrag hier im Baum schrieb, hatte ich die abstruse , völlig abseitige Idee, sister könne sich wieder  im Forum anmelden und würde sich persönlich in dem Baum melden. Da würde ich aber wirklich sagen Chapeau.<br />
<br />
Gruß Irma]]></description>
            <dc:creator>Irma</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 11 Feb 2023 13:40:08 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,706125#msg-706125</guid>
            <title>Re: An meine bipolare Schwester</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,706125#msg-706125</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Irma,<br />
<br />
ich wünsche dir, dass du für dich die richtigen Entscheidungen triffst und weiterhin gut auf dich selbst achtest.<br />
<br />
Ich hatte übrigens damals vor ca. 18 Jahren auch nicht vor, den Kontakt zu meiner Schwester auf ewig abzubrechen. Aber nun hat es sich so entwickelt. Sie hätte sich genauso gut bei mir melden können, auch wenn ich es war, die damals den Riegel vorgeschoben hatte. Vorher gab es schon diverse Kontaktabbrüche, die immer von ihr ausgingen, und wo ich immer diejenige war, die den Kontakt wieder suchte. Von daher....<br />
<br />
Fakt ist für mich, dass solche Ereignisse, wie du sie gerade erlebst, immer zum falschen Zeitpunkt kommen. Es gibt da nur ungünstige Zeitpunkte und noch ungünstigere Zeitpunkte.<br />
<br />
Es kann also auch sein, dass man ein Weilchen stabil ist, weil man darum auch gekämpft hatte, und dann zack, grätscht einem so ein Ereignis rein, wo man denkt &quot;ja toll, wieder ins Wanken gekommen. Es hätte so schön sein können.&quot;<br />
<br />
Einen dieser noch viel ungünstigeren Zeitpunkte erlebe ich hier auch gerade mit einer engen Freundin, die sie mal gewesen ist, und die mir am Tag der Beerdigung meiner Mutter eine mit Vorwürfen zugepflasterte Mail schickte.<br />
<br />
Ich habe schon überlegt, dem einen eigenen Baum zu widmen. Wobei die Freundin dann tatsächlich meine Freundin war und nicht meine Schwester ist. Wie bei dir, liest sie auch hier.]]></description>
            <dc:creator>Friday</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 11 Feb 2023 12:25:29 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,706124#msg-706124</guid>
            <title>Meine Schwester</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,706124#msg-706124</link>
            <description><![CDATA[ Liebe Irma<br />
<br />
Ich kann dir nur Danke sagen für diesen Baum. Und auch allen, die sich beteiligt hatten.<br />
<br />
Im Dezember geschah etwas für mich sehr Unerwartetes: Nach einem Jahr mit viel Annäherung und Neufindung, schönen Begegnungen mit meiner Schwester, rastete sie textlich aus und schmiss mir und dann auch meinen Eltern Total-Abrechnungen an den Kopf.<br />
Tatsächlich schaffte ich es, damit umzugehen auch Dank dieses Baumes. Ich war irgendwie vorbereitet auf einen Fall, den ich niemals hätte kommen sehen. Nie vermutet hätte, dass das geschieht.<br />
<br />
Ich konnte das emotional gut auf die Seite legen und meiner Schwester Zeit lassen, sich zu Beruhigen.<br />
<br />
Für mich ist klar, es müssen in ihrem Leben andere Unzufriedenheiten vorliegen, dieser Ausbruch war eine Spitze des Eisbergs.<br />
<br />
Nun eisig wars irgendwie auch zwischen uns, stillgelegt der Kontakt.<br />
<br />
An Weihnachten sandte sie mir eine süsse, humorvolle Geschichte und eine liebevoll ausgesuchte Karte.<br />
Darauf hatte ich gewartet und ihr auch diesen Schritt überlassen.<br />
Seither haben wir unverfänglichen Kurz-Kontakt per Textnachrichten.<br />
<br />
Man wird sehen, wies kommt.<br />
In unserer Familie sind wir bereit, sie wieder willkommen zu Heissen, sie muss das auch wollen.<br />
Meine Eltern und ich sind offen und verzeihen ihr selbstverständlich auch den Ausraster.<br />
Es muss auch nicht werden wie davor, wir sind doch anpassungsfähig.<br />
<br />
Ich wünsche dir auch alles Gute und dass es beim richtigen Zeitpunkt einen passenden Weg gibt.<br />
<br />
Liebe Grüsse<br />
Milla]]></description>
            <dc:creator>Milla</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 11 Feb 2023 12:19:23 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,706122#msg-706122</guid>
            <title>Re: An meine bipolare Schwester</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,706122#msg-706122</link>
            <description><![CDATA[ Ich hatte zuerst überlegt, nicht auf deine Mail  zu reagieren. Sie hat mir gezeigt, dass  der Zeitpunkt für Kontakt noch lange nicht  gekommen ist. Nicht nur, weil ich weder stabil noch belastbar bin , sondern auch, weil du die jahrelang praktizierte - &quot;vergessen wir mal alles was war und holen es nicht wieder hervor&quot;- Taktik fährst und weiterhin fahren willst. So geht es nicht, und die Verletzungen, die ich von dir zugefügt bekam bin ich nicht bereit, einfach mal so vom Tisch zu wischen, damit der Kontakt wieder aufleben kann. <br />
<br />
Vor Jahren schon machte ich  einen Vorschlag, uns Hilfe zu suchen in Form einer Mediation - du lehntest dies vehement ab mit einer fadenscheinigen Begründung. Bis heute wehrst du dich dagegen. Wer weiß , vielleicht wird das iwann eine Voraussetzung , um überhaupt wieder den Kontakt aufzunehmen.<br />
 <br />
Wie stellst du dir das vor- alles Böse und Hässliche in die Tonne des Vergessens kippen und dann - würde es ganz genau so weiter gehen wie bisher. Genau DAS will ich nicht mehr. Zu oft  warst du ein destabilisierender Faktor,  auch hattest du Anteil bei Entstehung einiger Hypomanien, viel zu oft hast du dich hässlich verhalten und ganz besonders wenn es um dein Intrigieren ging und das Beschädigung meiner Beziehung zu unserer Mutter.<br />
<br />
Vor kurzem träumte ich , du lägest im Koma, die ganze Familie kam in die Stadt dich zu besuchen - auch unser verstorbener Vater. Am Ende des Traumes war folgende Sequenz : ich umarmte dich und versprach dir, würdest du aufwachen, ich würde den Kontakt wieder aufnehmen.<br />
Mein Schluss  daraus  : es muss viel passieren, dass ich den Kontakt aufnehme , aber wenn wirklich Not  auftaucht, dann wäre ich dazu bereit.<br />
<br />
Man kann das &quot;aufwachen&quot; auch anders interpretieren. In dem Sinne, dass du aufwachst und erkennst, was alles schief läuft und gelaufen ist,( ohne die Tonne des Vergessens zu bemühen) um dann gemeinsam etwas zu verändern .Z.b. Kontakt ausschließlich persönlich. Weder schriftlich noch telefonisch- denn sich in die Augen schaun, wmgl in den Arm nehmen, das geht nur in einem Treffen. und nur dann haben die Gefühle füreinander eine Möglichkeit, sich zu entfalten.<br />
<br />
 Im Moment schütze ich mich durch Kontaktentzug, weil meine sonstigen Baustellen mich genug beanspruchen. Jedoch habe ich nicht vor, diesen bis an unser Lebensende weiter zu führen. <br />
Liebe Grüße<br />
Irma]]></description>
            <dc:creator>Irma</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 11 Feb 2023 10:51:57 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,705293#msg-705293</guid>
            <title>Re: An meine bipolare Schwester</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,705293#msg-705293</link>
            <description><![CDATA[ Wenn du weiterhin Beiträge von mir kopierst und sie unserer Mutter übermittelst,<br />
dann beschädigst du nicht nur das Verhältnis zwischen unserer Mutter und mir - wissentlich, willentlich und aus schieren Rachegefühlen<br />
sondern du schadest damit auch unserer Mutter, <u><b>du schadest ihrer Gesundheit.</b></u> Vielleicht solltest du das bedenken, wenn du immer wieder neue Wege suchst und findest, um mich in Misskredit zu bringen. <br />
<br />
Vielleicht denkst du nun, ich würde mir von dir einen Maulkorb verpassen lassen und aufhören im Forum zu schreiben. Ich werde mir nur genauer überlegen, was ich im offenen Forum hinterlasse. Zum Glück gibt es ja auch noch PN. Mit dem Eingangsbeitrag dieses Baumes habe ich mich schon von dem Redeverbot befreit, dass du mir über Jahre auferlegt hast.<br />
<br />
Liebe Schwester, ich möchte keinen Kontakt mit dir. Lass mich in Ruhe und vor allem intrigiere nicht weiter gegen mich, lass unsere Mutter in Ruhe mit deinen Spielchen. Solange ich noch immer das Gefühl haben muss, du schadest mir mehr als dass ich  Gutes durch dich erfahre möchte ich  - um meiner Stabilität wegen- eine lange, wirklich lange Pause. Du solltest das akzeptieren und mit deinen Racheaktionen aufhören.<br />
<br />
Gönne unserer Mutter, dass sie zu beiden Töchtern gleichermaßen guten Kontakt hat. Das hat sie doch verdient- nicht wahr<br />
Deine Schwester Irma]]></description>
            <dc:creator>Irma</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 06 Jan 2023 14:41:04 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703933#msg-703933</guid>
            <title>Re: @ Milla</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703933#msg-703933</link>
            <description><![CDATA[ Milla schrieb:<br />
<br />
&gt;&quot; Mitunter auch ein Grund, wieso ich darauf beharre<br />
&gt; die Beziehung mit meinem Freund so zu behalten,<br />
&gt; jeder hat seine Wohnung, sein kleines Paradies &quot;<br />
<br />
Bei meinem Freund und mir  ist es genau so, es gibt spezielle Faktoren, die ein Zusammenleben unmöglich machen würden -  sich diese Frage in 26 Jahren nie gestellt hat, noch nicht mal im Ansatz. Es ist nicht nur die Unterschiedlichkeit unserer Wohnungen, sagen wir mal wir sind in vielen Dingen nicht kompatibel-  aber in zwei Wohnungen sind wir auch finanziell voneinander unabhängig- wobei jeder für sich gut zurechtkommt. <br />
Es ist auch der Faktor der Freiheit, und das betrifft uns beide. Ein eigenes Reich mit der freien Möglichkeit der Gestaltung (z.B. der Wände, der Möbel) und - nicht ganz unerheblich- auch die freie Entscheidung, wann und wie die Wohnung gesäubert wird....<br />
<br />
Früher habe ich  viel geholfen  - doch seit er die Einzelfallhelferin hat, veränderte sich seine Einstellung. Sie hat  ihm mitgegeben - die Verantwortung für die Wohnung ist allein seine Sache, so ist es sein Ding was er tut und was er lässt. Auch wenn ich manchmal gerne Hand anlegen würde. Er will keine Hilfe mehr - auch hier will er selbst entscheiden, was wann gemacht wird. Vielleicht ist seine Wohnung der einzige Bereich, in dem er die Oberhoheit hat - und ist wohl für ihn besonders wichtig.<br />
<br />
Als ich mal nachgeforscht habe beim Sozialamt (wie beziehen beide unterschiedlich Grundsicherung), ob man im Falle einer Hochzeit in getrennten Wohnungen bleiben könne /dürfe, da bekam ich solche dämlichen Fragen zurück, warum genau mein Freund nicht in einer gemeinsamen Wohnung wohnen könne, welche Gründe es hätte usw., das hat mich so abgeschreckt, weiter in der Richtung nachzufragen, ich schrieb der Sachbearbeiterin eine letzte Mail und dann was das Thema durch<br />
<br />
Heiraten und getrennt wohnen, das geht wohl nur für Menschen, die sich mit Rente selbst finanzieren. Wobei mein Freund immer sagt, es wäre besser so, denn sonst hätte ich im Todesfall seine Wohnung am Hals und das könne man mir nicht zumuten. Das ist ein Argument<br />
<br />
Ist auch Familie- eine feste Partnerschaft.<br />
<br />
Liebe Grüße<br />
Irma]]></description>
            <dc:creator>Irma</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 18 Nov 2022 12:24:15 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703927#msg-703927</guid>
            <title>@ Deborah + Miramis</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703927#msg-703927</link>
            <description><![CDATA[ Liebe Deborah<br />
Liebe Miramis<br />
<br />
Da stimme euch zu. <br />
Es ist so, dass meine Schwester und ich sehr freiheitsliebende Menschen sind und im Bewahren der Freiheit eine grosse Chance sehen zur Beständigkeit und zum Ausleben, so wie wir sind. <br />
<br />
Mitunter auch ein Grund, wieso ich darauf beharre die Beziehung mit meinem Freund so zu behalten, jeder hat seine Wohnung, sein kleines Paradies und ein zusammen wohnen ist ausgeschlossen, weil ich mich dann der Freiheit auf diesem Gebiet beraubt fühlen würde. <br />
<br />
Es gibt auch diese Momente, in denen ich die Freiheit intensiv fühle. <br />
So ist gerade eine Freundin, die ich beim letzten Klinikaufenthalt im Frühling kennen geuernt habe, in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie. Da wir zeitgleich am Kriseln waren, ich kurz depressiv, sie dann länger, berührt mich das. Es führt mir vor Augen, dass auch ich die hätte sein können, die da &quot;eingesperrt&quot; ist und nicht nur der Freiheit beraubt, raus zu gehen, sondern um die persönlichen Entscheidungen beraubt und vom Alltag beurlaubt. <br />
Dann kommt in mir dieses tolle dankbare Gefühl auf und ich fühle mich wie ein Mäusebussard/Milan hoch oben am Himmel, von Luftströmen getragen, mit Weitsicht auf die schöne Welt. Da wüsste ich, ich könnte überall hinfliegen, die Möglichkeiten sind offen und ich kann da landen, wo ich mich verwurzelt fühle und es mir gefällt. Das ist ein ruhiges, kraftvolles und durchaus positives Gefühl, das immer wieder aufkommen kann. <br />
<br />
Liebe Grüsse<br />
Milla]]></description>
            <dc:creator>Milla</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 18 Nov 2022 08:44:13 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703926#msg-703926</guid>
            <title>Nachtrag - Korrektur</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703926#msg-703926</link>
            <description><![CDATA[ Heißen muß es:<br />
<br />
<b>Wir geben unseren Kindern Wurzeln,<br />
damit ihnen Flügel wachsen ...<br />
... und sie woanders hin fliegen können.<b></b></b>]]></description>
            <dc:creator>Deborah</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 18 Nov 2022 08:34:24 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703924#msg-703924</guid>
            <title>Re: @ Milla + Miramis</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703924#msg-703924</link>
            <description><![CDATA[ Guten Morgen liebe Milla,<br />
guten Morgen liebe Miramis,<br />
<br />
herzlichen Dank für Euer Teilen.<br />
<br />
Nach dem Lesen Eurer Beiträge fällt mir Folgendes ein:<br />
<br />
Das Verhältnis zwischen meiner Tochter und mir wurde/wird &quot;von aussen&quot; oft als seltsam eingeordnet, <br />
mit der Begründung: es sei doch nicht normal, dass wir nicht wöchentlich telefonieren, so weit auseinander <br />
wohnen und nicht mal Weihnachten zusammen feiern.<br />
<br />
Das habe ich vor Jahren einmal in einem Meeting für Erwachsene Kinder aus Suchtfamilien geteilt.<br />
Eine junge Frau meinte daraufhin:<br />
<br />
<b>Wir geben unseren Kindern Wurzeln,<br />
damit sie woanders hin fliegen können.<b></b></b><br />
<br />
Da ist er wieder der Schmetterling, der genau das tut, was er kann und möchte :-)]]></description>
            <dc:creator>Deborah</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 18 Nov 2022 07:57:34 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703923#msg-703923</guid>
            <title>@zuma</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703923#msg-703923</link>
            <description><![CDATA[ Guten Morgen zuma,<br />
<br />
<br />
&quot;Die Zeit wird es zeigen und ich muss das eben aushalten bis dahin.&quot;<br />
<br />
<br />
Diese Einstellung ist in meinen Augen genau die &quot;Einladung&quot;, die du auch ohne Worte deiner Tochter zukommen lässt.<br />
Ob sie diese annehmen kann, hängt nicht von dir ab.<br />
<br />
Den Boden für einen möglichen gemeinsamen Weg legst du aber bereits jetzt. Wie bei einem Kopfsteinpflaster, da gibt es ja auch immer wieder Unebenheiten. Andererseits ist dieses doch um vieles lebendiger als glatter ausgewalzter Asphalt...<br />
<br />
<br />
Liebe Grüße,<br />
Miramis<br />
<br />
<br />
***]]></description>
            <dc:creator>Miramis</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 18 Nov 2022 07:31:28 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703922#msg-703922</guid>
            <title>@ Milla</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703922#msg-703922</link>
            <description><![CDATA[ Liebe Milla,<br />
<br />
<br />
&quot; Ich glaube, dass das Ganze eine recht ausgewogene Mischung ist und so das Familienkonstrukt lange funktionieren konnte, bis meine bipolare Störung kam, es dann in tausend Glasscherben zersprang, sich neu sortieren musste und nun als neues buntes Mosaik wieder gut funktioniert.<br />
<br />
Vielleicht hatten so meine Schwester und ich die Chance, als junge Erwachsene und jetzt so zu Werden, wie wir wollten, Freiheit (die wir lieben) und dann wieder als Familie zusammen zu Finden.&quot;<br />
<br />
<br />
Das finde ich eine sehr schöne Zusammenfassung!<br />
<br />
Es lässt mich an diesen Satz denken, dass Kinder beides brauchen: Wurzeln &amp; Flügel.<br />
<br />
Wenn beides auf solch glückliche Weise zusammen kommt, kann eine lebendige kreative, aber eben auch geerdete &quot;Mischung&quot; entstehen, die anderen Menschen viel zu geben hat...<br />
<br />
Danke für's Teilen!<br />
<br />
<br />
Liebe Grüße,<br />
Miramis<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
***]]></description>
            <dc:creator>Miramis</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 18 Nov 2022 07:18:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703921#msg-703921</guid>
            <title>Re: Meine bipolare Schwester @ihr alle hier in diesem Baum</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703921#msg-703921</link>
            <description><![CDATA[ Liebe Irma<br />
<br />
Ich bin auch froh, dass du den Baum hier gepflanzt hast mit Mut und Kraft, dieses Thema anzusprechen. <br />
<br />
Es hat sich nicht nur für dich gelohnt, manche Beiträge berühren mich sehr und regen zum Nachdenken an. <br />
<br />
Als ich einmal einen guten Vortrag besuchte, eine Psychiaterin trug ihre Erfahrungen aus der Familienhilfe und ihrer Praxisarbeit vor (sie ist 80 Jahre alt), sprach sie davon, dass sich Familienmuster über vier Generationen weiterziehen können. <br />
<br />
Dass Erziehungsmethoden, also wenn zum Beispiel die Mutter die Kinder streng erzieht, das Kind, wenn es erwachsen ist, sich bei den eigenen Kindern auch dafür entscheidet. Oder dann entscheidet alles anders zu machen, weil es schlecht war so und ins pure Gegenteil gerät, was dann auch nicht vorteilhaft sei. Der Hang ins andere Extrem zu Geraten sei dann verlockend. <br />
<br />
So stelle ich mir das gar nicht einfach vor, da ist dann die Mitte finden auch angesagt. <br />
<br />
In unserer Familie kann ich nicht viele weitergetragene Muster ausmachen. <br />
<br />
Ich bin in meiner kleinen Familie von vier Personen, also Eltern und Schwester aufgewachsen, der Kontakt zu den Grosseltern war sehr spärlich, auch Treffen mit Verwandten gab es selten. <br />
<br />
Meine Mutter hatte eine schwierige Beziehung zu ihrer Mutter, sehr distanziert und es gab schnell und oft Streit. Ich denke da ist früher mal etwas vorgefallen, was ich nicht weiss.  Der Vater meiner Mutter war bereits verstorben, als ich geboren wurde, meine Mutter spricht nie von ihm. <br />
<br />
Der Bruder meiner Mutter ist traditionell, konservativ. Das ist auch ein Kontrast. <br />
<br />
Meine Mutter und mein Onkel sind intelligente, aufmerksame, wissbegierige und lernfähige Personen. <br />
<br />
In der Familie meines Vaters zieht sich der rote Faden der psychischen Krankheiten durch, alle vor meiner Generation haben sich nicht für die Behandlung interessiert, waren nicht diagnostiziert, aber das überlieferte Verhalten spricht Bände. Da waren jetzt nicht alleine Depressionen, da waren schon Höhenflüge im Verhalten dabei, welcher Art auch immer. <br />
<br />
Auch Familienmitglieder des Familienastes von meinem Vater, die ich als psychisch gesund erachte, verhalten sich recht aussergewöhnlich verrückt. Das ist meiner Mutter zu viel. <br />
<br />
Meine Schwester sagte: &quot;Ich habe schon viele Menschen getroffen, aber so eine verrückte Verwandtschaft hat niemand!&quot; <br />
<br />
Klar gibt es da auch Anektoden, die mein Vater davon erzählt, die zum Lachen anregen. <br />
<br />
Ich denke dass sich das alles zusammengesetzt hat mit einer schwer traumatisierten Grossmutter, die auch an einer schweren neurologischen Krankheit litt, seit mein Vater denken kann und einem temperamentvollen, unruhigen Grossvater. Mein Grossvater war Sohn eines vertriebenen, geflohenen Osteuropäers, der dann in der Schweiz seinen sicheren Hafen gefunden hat. Viel ist da nicht bekannt, für mich ein interessantes grosses Mysterium, das viel Raum zum interpretieren lässt. Für meinen Grossvater war es sicher nicht ein einfacher Start damals, als &quot;Secondo&quot;, wie wir sagen, Sohn eines Ausländers.<br />
Was davon vier Generationen weitergetragen wurde, ist wie ich in letzter Zeit vermehrt festgestellt habe, ein Temperament, das so gar nicht schweizerisch ist. Ich bin aber unendlich dankbar und weiss es zu Schätzen, weil es ein Antrieb ist meine Bedürfnisse durchzusetzen im Leben, was bitter nötig ist, zu kämpfen, zu Leiden, nicht aufzugeben, weiterzumachen wie ein alter Motor, zu Überleben. <br />
<br />
Mit den Herausforderungen, die meine Grosseltern zu Tragen hatten, war der Grundstein gelegt. <br />
<br />
Mein Vater ist auf der einen Seite der zuverlässige Typ, kann super organisieren und hat ein Gespür für Lebenssituationen und eine gewisse psychologische Weisheit aus dam Leben. Auf der anderen Seite ist er gerne am Sprechen, kommunikativ, lebendig, manchmal sensibel, kann sich überschwänglich freuen und muss etwas aufpassen, dass wenn er begeistert ist, nicht gerade zu viel dafür gibt. Er ist eher extrovertiert. Auch das Temprerament ist in ihm, ein kleines Feuerchen, das er soweit positiv nutzt und damit umgehen kann. <br />
<br />
Ich bestätige das, wenn Menschen mir sagen, ich habe Ähnlichkeiten mit meinem Vater. Erst fand ich das etwas komisch, aber mittlerweile freut mich das. <br />
<br />
Meine Schwester ist eher die Ruhige, wie meine Mutter, aber ich kann sie schon aus der Reserve locken. In ihr lodert auch das väterliche feurige Temperament. <br />
<br />
Ich glaube, dass das Ganze eine recht ausgewogene Mischung ist und so das Familienkonstrukt lange funktionieren konnte, bis meine bipolare Störung kam, es dann in tausend Glasscherben zersprang, sich neu sortieren musste und nun als neues buntes Mosaik wieder gut funktioniert. <br />
<br />
Vielleicht hatten so meine Schwester und ich die Chance, als junge Erwachsene und jetzt so zu Werden, wie wir wollten, Freiheit (die wir lieben) und dann wieder als Familie zusammen zu Finden. <br />
<br />
Liebe Grüsse<br />
Milla]]></description>
            <dc:creator>Milla</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 18 Nov 2022 06:16:48 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703916#msg-703916</guid>
            <title>@ Irma</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703916#msg-703916</link>
            <description><![CDATA[ Guten Morgen Irma,<br />
<br />
mit Deinem Anliegen hast einen &quot;Familienbaum&quot; gepflanzt.<br />
Auch ich bin froh, dass er da ist, wächst und gedeiht.<br />
Danke!]]></description>
            <dc:creator>Deborah</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Fri, 18 Nov 2022 04:33:23 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703907#msg-703907</guid>
            <title>Re: @zuma</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703907#msg-703907</link>
            <description><![CDATA[ <blockquote class="bbcode"><div><small>Quote<br/></small><strong>zuma<br />
&quot;Ich für meinen Teil würde gerne dieses Ding durchbrechen, aber ob das jemals gelingen wird, steht in den Sternen.&quot;</strong><br/></div></blockquote>
<br />
Ich meine, dass du längst dabei bist, &quot;dieses Ding zu durchbrechen&quot;. <br />
Du hast dich mit deiner Sucht und Bipo und ihrer in deiner Geschichte aktiv auseindergesetzt. Einen Teil von dem konnten wir in deinen 3.618 (!) Post´s hier lesen, mitverfolgen und sicher nicht nur als Spiegel in Auseinandersetzungen rückmelden.. Das sind doch der erste und zweite Schritt, sich das selbst klar machen und z.T. offen zu reflektieren und hier im Forum diesen Prozess sichtbar zu machen.<br />
Ob diese Entwicklung bei dir deine Tocher erreicht, bleibt abzuwarten, liegt nicht in deiner Entscheidung. Die Vorausetzung dafür hast du gelegt und hier weiter gegeben. Wenn sich irgendwo eine Chance bietet, mit ihr zu kommunizieren, wirst du reifer und unter Berücksichtigung ihrer Sicht, Lebens, Entwicklung der Jahre ohne Kontakt zu ihr mit ihr umgehen können? Das traue ich dir jedenfalls zu.<br />
<br />
LG<br />
s.]]></description>
            <dc:creator>soulvision</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 17 Nov 2022 13:27:28 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703906#msg-703906</guid>
            <title>Re: Meine bipolare Schwester @ihr alle hier in diesem Baum</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703906#msg-703906</link>
            <description><![CDATA[ Hallo ihrs, ich mache gerade eine kleine Forum-Pause, was mein eigenes  Thema betrifft..<br />
Ich bin tief beeindruckt, was ich hier lese und freue mich wie Bolle, dass dieser Baum existiert, weiter wächst und in ganz unterschiedlicher Weise Schwerpunkte setzt, die aber - im Grunde mit immer wiederkehrenden Themen zu tun haben - Familie, Kontakteinschränkungen bis hin zu Abbrüchen. Und mit dem, was am wichtigsten ist von allem - eben die Liebe und was passiert, wenn sie nachlässt oder einfach aufhört.<br />
<br />
Dieses einfach aufhören, das ist manchmal nicht zu verkraften für denjenigen, der sich im Stich gelassen fühlt. Ich dachte sofort an das große Trauma meines Freundes, immer wieder Anlass für seine Krisen (die dann auch mich mitziehen, hier mehr als einmal dokumentiert) sein Sohn, der gegangen ist und diesen brutalen Abbruch vollzogen hat. Nur der Sohn weiß  warum. Ich habe zwar eine Ahnung, aber das nützt auch niemandem<br />
<br />
Ob das einen Unterschied macht, wenn man weiß warum - oder keine Ahnung hat ?. Da nützt meinem Freund auch keine angelehnte Tür- die seine stände sicherlich weit offen- wenn auf der anderen Seite eine Endgültigkeit geschaffen wurde- die er hinnehmen, mit der zu leben er sich langsam  gewöhnt. Eigentlich kann er sich nicht daran gewöhnen. Er wird immer leiden.<br />
<br />
Auch in meiner Familie gab es einen radikalen Bruch, was dazu führte, dass ich erst mit 27 Jahren meine Oma kennenlernte. Ich nahm den Kontakt auf und besuchte sie im selben Jahr erstmals und später dann immer wieder . Es entwickelte sich  ein schönes Oma-Enkelin Verhältnis. Sie hat mit ihrem Verlust lange gehadert und  lange gehofft .Irgendwann kam an der Stelle die Freude, eine Enkelin zu haben und damit machte sie ihren Frieden.<br />
<br />
Vielleicht sind es ja  gerade die Familien, die in früherer Generation Kontaktabbrüche hatten, dass sich in späteren Generationen ähnliches wiederholt??<br />
<br />
Liebe Grüße<br />
Irma]]></description>
            <dc:creator>Irma</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 17 Nov 2022 12:57:26 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703905#msg-703905</guid>
            <title>Re: @zuma</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703905#msg-703905</link>
            <description><![CDATA[ Danke für euren Zuspruch und eure Geschichte @Deborah und @Miramis<br />
<br />
Wie gesagt, ich habe gelernt damit zu leben. Ab und an versuche ich den Kontakt,<br />
aber auf Emails kommt keine Antwort, eine Telefonnummer hab ich nicht. Sie wohnt gar <br />
nicht mal sooo weit weg, aber einfach da auflaufen werde ich auch nicht. Ich kenne sie<br />
ja recht gut, denn bis zur Trennung hatten wir schon eine starke Bindung und da sie<br />
genauso stur und noch klüger wie ihr Papa ist, wird sie wohl auf Nr sicher gehen.<br />
Ich muss halt ihre Entscheidung akzeptieren. Wer weiss, ob sich da bei ihr mal was <br />
dreht oder eben nicht drehen wird. Auch ich hatte ja mal diese &quot;ok, schauen wir mal wie<br />
das mit Papa ist&quot;- Phase. Die Zeit wird es zeigen und ich muss das eben aushalten bis dahin.<br />
<br />
Diese sich über Generationen durchziehenden Sachen sind sehr oft vorhanden, in einer <br />
Klinik hatte ich mal einen Experten als Behandler, der sich sehr darin verstand, diese <br />
Zusammenhänge aufzudecken. Oft sind sie einem ja selbst gar nicht bewusst oder zugänglich, <br />
sei es durch mangelnde Informationen oder eingeschränktem &quot;Sichtvermögen&quot;.<br />
Ich für meinen Teil würde gerne dieses Ding durchbrechen, aber ob das jemals gelingen<br />
wird, steht in den Sternen.<br />
<br />
lg<br />
zuma]]></description>
            <dc:creator>zuma</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 17 Nov 2022 11:57:22 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703896#msg-703896</guid>
            <title>@zuma</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703896#msg-703896</link>
            <description><![CDATA[ Guten Morgen zuma,<br />
<br />
<br />
danke dass du deine Geschichte hier teilen mochtest!<br />
<br />
So wie du die Situation beschreibst, kannst du kaum mehr tun, als diese Tür zu deiner Tochter hin auch weiterhin angelehnt zu lassen.<br />
Allenfalls könntest du - falls dies in deiner Reichweite liegt, dafür sorgen, dass deine Tochter - vielleicht auch über Ecken - erfährt, dass du ihr in keiner Weise grollst, ihr das jahrelange Schweigen nicht übel nimmst und deine Tür immer für sie offen bleiben wird.<br />
<br />
Alles andere kannst du nur geschehen lassen und dies ist in meinen Augen schon schwer genug.<br />
<br />
***<br />
<br />
Ich bin selber eine Tochter, die den  Kontakt zu ihrem Vater seit über 20 Jahren radikal abgebrochen hat.<br />
Je nach Maßstab und Betrachtungsweise hat es einen wirklichen echten Kontakt zwischen uns auch in den Jahren zuvor kaum jemals gegeben.<br />
<br />
Dabei wäre wohl auch ich mehr als gerne ein Papakind gewesen, sehnte mich danach und suchte immer wieder seine Hand. Nur fand ich sie nicht, der Kontakt zwischen uns blieb eine Farce.<br />
So auch zum Rest der Ursprungsfamilie.<br />
<br />
Mein Lieblingsfilm in den 80er Jahren war über den Außerirdischen E.T..<br />
Meine Lieblingsszene wo E T. seinen rotglühenden Zeigefinger zum Himmel reckt und flehend sagt, &quot;E.T. nach Hause telefonieren...&quot;<br />
<br />
Ich aber wusste nicht einmal die Telefonnummer...<br />
<br />
***<br />
<br />
Um bei deinem Türbild zu bleiben:<br />
<br />
Mein Vater hatte nicht einmal eine zugemauerte Tür für mich.<br />
Warum das so war und ist, kann ich mir bis heute nicht erklären. Die Frage werde ich wohl mit ins Grab nehmen oder lieber noch in den Wind streuen, vielleicht dass dieser eine Antwort findet <br />
<br />
Dass solch eine Tür zu meinem Vater nicht vorhanden war, fällt mir bis heute schwer zu glauben und beinahe noch schwerer ist es, mir dafür nicht selbst die Schuld zu geben.<br />
<br />
Als Kind tut man dies ganz selbstverständlich, später lassen sich diese Muster mit Glück &amp; Geduld abtragen.<br />
<br />
Ich sehe es mittlerweile als Überlebensnotwendigkeit, als Selbstschutz, diesen Kontakt zu meinem Vater und auch dem Rest der Ursprungsfamilie abgebrochen zu haben.<br />
Ich wäre ansonsten den Rest meines Lebens gegen nicht vorhandene Türen gerannt und hätte mir den Kopf an diesen unbarmherzig dicken Mauern blutig gestoßen.<br />
<br />
So habe ich jedenfalls die Chance, dass etwas heilen kann oder doch jedenfalls die Muster sich verändern lassen, auch wenn natürlich Narben zurück bleiben.<br />
<br />
Mehr und mehr empfinde ich diese Narben auf eine vielleicht etwas groteske Weise als eine Art Auszeichnung - so im indianischen Sinne. Ich hätte mir solche Spuren nicht gewünscht und wünsche sie auch niemand anderem.<br />
Aber ich empfinde einen Stolz darüber, noch immer hier zu sein...<br />
<br />
***<br />
<br />
Deine Situation mit deiner Tochter sehe ich in einem anderen Licht:<br />
<br />
Aller Trümmer zum Trotz, die hinter euch auf dem gemeinsamen Weg liegen, bist du ihr gegenüber doch offen geblieben. Bist ihr zugewandt.<br />
<br />
So sehr sogar dass du auch ihr Schweigen nachvollziehen kannst, obwohl es dich so ungemein verletzt.<br />
<br />
Was mehr kann Liebe denn tun...?<br />
<br />
Ich wünsche dir und auch deiner Tochter, dass sie dir eines Tages die Chance gibt, den gemeinsamen Weg fortzusetzen!<br />
Ich bin überzeugt, dass sie es nicht bereuen würde...<br />
<br />
***<br />
<br />
Liebe Grüße,<br />
Miramis]]></description>
            <dc:creator>Miramis</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 17 Nov 2022 03:43:01 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703895#msg-703895</guid>
            <title>Re: @zuma</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703895#msg-703895</link>
            <description><![CDATA[ Guten Morgen zuma,<br />
<br />
zurückblickend erkenne ich bei mir ein ähnliches - wie du schreibst - &quot;Familiending&quot;: seit Generationen eine <br />
schwierige Mutter-Tochter-Beziehung.<br />
<br />
Zwischen meiner Tochter und mir sah es gut aus, bis zu dem Zeitpunkt, als ich an der Bipolaren Störung erkrankte und undiagnostiziert die Manien und Psychosen auslebte. Zum Selbstschutz brachte sie sich in Sicherheit, um nicht mit mir unterzugehen. Das teilte sie mir damals in einem Brief mit.<br />
<br />
Nach vielen Jahren ohne Kontakt habe ich, als ich stabil geworden war und in einem anderen Bundesland lebte, <br />
vorsichtig &quot;die Fühler ausgestreckt&quot; ( Adresse über Einwohnermeldeamt ermittelt und Brief geschrieben).<br />
<br />
Dass wir heute per mail und sms wieder Kontakt haben, macht die räumliche Distanz von ca. 1000 km möglich.<br />
Dieser Abstand gibt meiner Tochter Sicherheit. So hat es mir der Suchtberater erklärt.<br />
<br />
Inzwischen habe ich meine Tochter eingeladen, zu schauen, wie und wo ich jetzt lebe.<br />
Ob sie diese Einladung irgendwann annehmen kann oder will, ist offen.]]></description>
            <dc:creator>Deborah</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Thu, 17 Nov 2022 03:37:13 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703894#msg-703894</guid>
            <title>Re: @zuma</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703894#msg-703894</link>
            <description><![CDATA[ Miramis schrieb:<br />
-------------------------------------------------------<br />
&gt; Guten Morgen zuma,<br />
&gt; <br />
&gt; <br />
&gt; meinetwegen darfst du gerne philosophisch<br />
&gt; werden:-)<br />
&gt; Danke für diesen Text!<br />
<br />
Nix zu danken, ist nur was ich denke ;)<br />
<br />
<br />
<br />
&gt; So wie ich dich gelesen habe, ist deine Tür dahin<br />
&gt; ja nicht verschlossen, sondern angelehnt.<br />
&gt; Und eine angelehnte Tür ist eine Einladung oder?<br />
<br />
Hab überlegt, ob ich dazu schreiben (kann) soll, aber ok, ist eh &quot;egal&quot;.<br />
Diese Tür mit &quot;Hoffnung&quot; ist die zu meiner Tochter, die jeglichen Kontakt <br />
zu mir abgebrochen hat. Seit Jahren weiss ich gar nix mehr von ihr und<br />
denke doch fast täglich an sie. Ob diese Tür von der anderen Seite <br />
abgeschlossen oder gar zugemauert ist ? Keine Ahnung. <br />
Die &quot;Schuld&quot; daran muss ich bei mir suchen, sie war immer schon ein <br />
&quot;Papa-Kind&quot; und ich hab damals den Kontakt abgebrochen, da ich zu der <br />
Zeit undiagnostiziert und schwer drogensüchtig war. Sie war da ca 12/13 <br />
und ich schon geschieden von ihrer Mutter. Ich wollte nicht, das sie mit <br />
so einem Vater aufwächst, soviel &quot;Verstand&quot; hatte ich noch. <br />
Meine Motivation zur &quot;Trennung&quot; war meine Liebe zu ihr bei gleichzeitigem <br />
Einsehen, das ich es nicht packe, ein &quot;ordentlicher&quot; Vater zu sein.<br />
Ich hab immer gedacht, wenn sie älter ist, wird sie es verstehen.<br />
Mittlerweile bin ich clean, hab meine Bipo größtenteils im Griff und<br />
schaue natürlich ab und zu auf die hinter mir liegenden Trümmer<br />
meines Lebens. Ich hab viele Fehler gemacht in dem halben Jahrhundert,<br />
aber das ist der einzige, den ich tatsächlich bereue.<br />
Und wenn ich nun den Rahmen weiter aufziehe: Auch ich habe den Kontakt<br />
zu meinem Vater abgebrochen und bis auf wenige Ausnahmen keinen <br />
Kontakt in den letzten 30-35 Jahren gehabt. <br />
Und noch weiter gezogen: Auch mein Vater hatte eine lange Zeit der Trennung<br />
von seinem Vater (meinem Opa) durch Gefangenschaft im Krieg.<br />
Es scheint also ein Familiending zu sein, das sich wie ein Fluch durch die <br />
Generationen zieht.<br />
Ich für meinen Teil hab natürlich gelernt, damit zu leben, aber der &quot;dunkle Schatten<br />
in meinem Herzen&quot; rührt vom Verlust meiner Tochter und dem Verlust meiner<br />
großen Liebe (die ich auch wegen der Bipo verlor, ebenfalls ohne zu wissen, das<br />
ich überhaupt bipo bin). .<br />
Trotz allem hab ich nie aufgehört zu lieben oder je die Liebe an sich in Zweifel gezogen.<br />
Sie kann höllisch weh tun, womöglich sogar töten, trotzdem ist sie das einzig wahre im Leben.<br />
Ohne ist alles nichts und sinnlos. Erst mit ihr wird das Leben lebenswert.<br />
Die ganze Welt weiss es (ob in Büchern, Filmen oder Musik und Kunst, es geht am meisten<br />
um die Liebe, nicht war ?) und lobt die Liebe, aber sie leben ? Gelebt wird sie nur im kleinen, <br />
zu oft wird sie mit Sexualität verwechselt oder eben materiellem &quot;was auch immer&quot;.<br />
Liebe verstehe ich aber nicht nur zwischenmenschlich, auch die Liebe zur Natur und den<br />
darin lebenden Tieren und Pflanzen ist gewaltig geschrumpft. Was der Menschheit am <br />
Ende das Leben kosten wird, bin ich überzeugt. Aber das finde ich auch nicht schlimm, wer<br />
nicht lieben kann, hat diese Welt nicht verdient ;)<br />
Hach ja .. <br />
<br />
lg<br />
zuma]]></description>
            <dc:creator>zuma</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 16 Nov 2022 20:42:02 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703893#msg-703893</guid>
            <title>@ soulvision @ zuma @ all</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703893#msg-703893</link>
            <description><![CDATA[ Ich habe jetzt eine Weile nachgedacht über diesen Seitenzweig von Irmas Baum, den ich jedoch für wesentlich halte, da er im Grunde alle anderen Zweige trägt. In dieser Art betrachtet eher Stamm als Seitenzweig ist.<br />
<br />
Ich greife mal diese beiden Sätze heraus, die Frage von zuma, die Antwort von soulvision:<br />
<br />
&quot;Ist die Liebe nicht der Schlüssel zu allem ?&quot;<br />
<br />
&quot;Für mich übersteigt sie alles.&quot;<br />
<br />
<br />
***<br />
<br />
<br />
<br />
Vielleicht werde dann jetzt ich zu philosophisch, aber ich habe schon immer  sehr hartnäckig nach Antworten gesucht.<br />
Bezüglich der Bipo habe ich mich und zuweilen auch andere immer wieder gefragt, wo der Schalter oder treffender vielleicht der Schlüssel liegt, mit dem sich eine helle Phase in eine dunkle verwandelt oder eben auch solch ein Wandlungsprozess aus einer gefühlten Balance heraus sich entwickelt.<br />
<br />
Für mich ist es im Kern, im Zentrum dieses Schlüssels der Zugang - zur Welt/ zu meinen Gefühlen -, der mir nach außen wie nach innen entweder geschenkt oder eben genommen wird.<br />
<br />
Nach langer Dunkelheit ist dies Geschenk dann so groß, dass es für mich emotional kaum zu bewältigen ist, ohne nachhaltig aus der Balance zu geraten. Auf solche Art betrachtet und gefühlt, finde ich es kaum verwunderlich, wenn auf Depression eine hypomane oder auch manische Phase folgt.<br />
<br />
Hier dann innerlich und äußerlich &quot;gegen zu steuern&quot; und nicht einfach nur zu genießen, wie der Zug nun endlich mal Fahrt aufnimmt und alles sich plötzlich so unglaublich lebendig anfühlt, das braucht vermutlich sehr viel Wissen und Erfahrung.<br />
Und selbst dann gibt es keine Garantie, in der eigenen balancierten Umlaufbahn bleiben zu dürfen.<br />
<br />
Im tiefsten Inneren dieses Schlüssels, der das alles bewegt, sehe ich die beiden Sätze von zuma und soulvision.<br />
<br />
Medikamente sehe ich eher als Hilfswerkzeuge, die - im günstigsten Falle - überhaupt erst einmal die Grundlagen schaffen können, dass man in der Lage ist, sich mit diesen Fragen &amp; Antworten auseinander setzen zu können.<br />
<br />
Ich sehe das so, dass die Liebe der Schlüssel zu allem ist.<br />
<br />
Einfordern lässt sich dieser Schlüssel gewiss nicht und hält man ihn einmal wirklich in den Händen, so ist er wohl eine Leihgabe.<br />
Die Leihfrist vielleicht davon abhängig, mit wie viel Umsicht und dankbarer Demut der Schlüssel verwendet wird?<br />
<br />
<br />
***]]></description>
            <dc:creator>Miramis</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 16 Nov 2022 20:07:34 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703874#msg-703874</guid>
            <title>Re: Meine bipolare Schwester</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703874#msg-703874</link>
            <description><![CDATA[ Ich habe meine Impulse, mich wieder bei meiner Schwester zu melden dadurch in Schach gehalten, dass ich mir gesagt habe &quot;schlaf erstmal drüber&quot;, was ich dann auch tat. Meist war der Impuls schon wenige Stunden später weg. Und wenn der am nächsten Tag wieder kam &quot;schlaf erstmal drüber&quot; usw.<br />
Bist du einmal in die Falle getappt und hast dem Impuls nachgegeben, kannst du es nicht rückgängig machen, dann musst du dir das, was du dir für dich selber erkämpft hast, wieder mühselig neu bzw. abermals erarbeiten.<br />
Das ist dann so, als würdest du dir das, was du dir erarbeitet hast vorher, mit Füßen treten.<br />
<br />
Ich hatte mal einen genialen Therapeuten in einer TK. Da ging es in der Gruppe auch häufig darum, dass man immer wieder dasselbe tut, obwohl man weiß, was kommt. Da sagt er &quot;Und immer wieder rennen Sie ins offene Messer, obwohl Sie wissen was passiert.&quot; Dann erhob er nochmal seine Stimme und betonte &quot;es ist ja nicht so, als wüssten Sie es nicht&quot;<br />
<br />
Das hat nicht nur etwas von Selbstzerstörung, es IST Selbstzerstörung.<br />
Ich habe auch diese selbstzerstörerischen Tendenzen. Inzwischen denke ich mir ganz deutlich und vehement, wenn ich drohe wieder &quot;schwach&quot; zu werden &quot;ich mache mir das nicht wieder kaputt, was ich mir in jahrelanger Kleinarbeit erarbeitet habe indem ich umkippe und mich in ungesunde Gefilde begebe, die mir so vertraut sind&quot;<br />
Die alten Mechanismen sind durchaus noch da, wenn auch sehr viel weniger ausgeprägt als früher.<br />
<br />
Da gab es schon Situationen, dass ich gute Freunde anrief, die das Dilemma kennen, z.T. auch aus dem eigenen Erleben heraus und sagte &quot;halt mich jetzt mal davon ab XYZ anzurufen, denen zu mailen oder sonstwie wieder in Kontakt zu treten. Ich hab da grad so einen Drang&quot;.<br />
<br />
Oder ich rief erstmal jemand anderes an, nur um ein bisschen zu plaudern. Meist war der &quot;Anfall&quot; danach vorüber.<br />
<br />
Schaffe dir schonmal für die Zukunft Strategien, die dir dabei helfen nicht wieder umzukippen.]]></description>
            <dc:creator>Friday</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 15 Nov 2022 13:58:16 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703871#msg-703871</guid>
            <title>Re: Meine bipolare Schwester</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703871#msg-703871</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Friday,<br />
danke dass du nachfragst<br />
<br />
Ich habe noch keine Reaktion erfahren, damit hatte ich auch nicht gerechnet. Wir sind ohnehin in einer durch meine Krise bedingten Pause, eine &quot;gewöhnliche&quot; Antwort würde ohnehin nicht kommen. Vielleicht irgendwann ein Brief. Oder auch nichts.<br />
Aber ich bin mir sehr sicher, sie hat längst gelesen  und  ihrerseits die Entscheidung getroffen, den Kontakt einzustellen. <br />
<br />
Normalerweise erfahre ich über unsere Mutter, wie der Stand der Dinge ist. Da aber auch wir beide z.Zt .keinen Kontakt haben nach  unschönen Telefonaten, bat sie um eine Pause - bis es mir wieder gut ginge- dann möge ich mich wieder melden. Wenn nicht wieder alle Posts kopiert und an sie geschickt werden, dann kommt ein schwere Zeit auf mich zu.<br />
 <br />
Du fragst nach der Rolle meines Vater. Er ist abwesend, leider- das war in meinem Leben der größte Verlust. Er ist vor fast 20 Jahren gestorben und hat eine Lücke gerissen. die riesig war und immer noch ist. Meine Eltern waren schon lange geschieden. Während das Verhältnis zu uns Kindern ein wunderbares war - immer- sowohl in Kindheit als auch in den Jahren danach. Ich war ohnehin ein durch und durch Papakind- wobei seine Liebe für seine Kinder vorbehaltlos war, er uns gleichermaßen geliebt und keine Unterschiede gemacht hat. Vielleicht hat er sich mehr Sorgen um mich machen müssen - durch die frühe Erkrankung, die vielen Klinikaufenthalte. Er hat in vielen Zeiten furchtbar gelitten. Als mein Freund 1992 starb, kam er geflogen und landete selbst im Krankenhaus, weil auch er das nicht verkraftete. Wenn ich einmal beginne von ihm zu sprechen, dann höre ich nicht mehr auf<br />
<br />
Wichtig wäre vielleicht noch,<br />
&gt; dass du für dich eine klare Linie fährst, von<br />
&gt; der du künftig nicht mehr abweichst, und wenn es<br />
&gt; zu kippen droht, du den Weg dahin rasch<br />
&gt; zurückfindest, so dass Unsicherheiten und Ängste<br />
&gt; dich nicht überrollen können, und du quasi<br />
&gt; wieder am Anfang stehst.<br />
<br />
Das ist wohl das schwierigste , aber wichtigste überhaupt.<br />
Hin und her hat es jahrzehntelang gegeben. Es gab Pausen ohne Ende und hinterher ging es weiter wie bisher. Ich werde wohl oft an die Worte meiner bisherigen Freundin denken &quot; du änderst ja nie etwas&quot;. <br />
Wahrscheinlich wird die Entscheidung von beiden Seiten geschehen und das macht es leichter.<br />
Aber leicht wird es nie werden. <br />
<br />
Der Hauptgrund für meine Entscheidung ist meine Stabilität die- seit die  arbeitsbedingten Hypomanien wegfallen- inzwischen in der Hauptsache familienbedingt entstehen. Mir wird vorgeworfen, ich sei  nicht stabil genug , weil ich nicht mit meiner Therapeutin an den wahren Ursachen arbeiten würde. Sonst würde ich auch nicht mehr bei jeder Familienturbulenz einknicken und ständig in Krisen abwandern.<br />
<br />
Liebe Grüße<br />
Irma]]></description>
            <dc:creator>Irma</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 15 Nov 2022 10:07:16 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703868#msg-703868</guid>
            <title>Re: @zuma</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703868#msg-703868</link>
            <description><![CDATA[ Guten Morgen zuma,<br />
<br />
Dein Text hat mich sehr berührt.<br />
Auch ich sage &quot;danke&quot; dafür!]]></description>
            <dc:creator>Deborah</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 15 Nov 2022 06:17:20 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703866#msg-703866</guid>
            <title>@zuma</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,703638,703866#msg-703866</link>
            <description><![CDATA[ Guten Morgen zuma,<br />
<br />
<br />
meinetwegen darfst du gerne philosophisch werden:-)<br />
Danke für diesen Text!<br />
<br />
Ich sehe das ähnlich, dass das in diesem Leben Wesentliche oftmals unter einer dicken Schicht &quot;materieller Schminke&quot; verborgen liegt und viel zu selten darunter hervor schimmert.<br />
Wenn aber doch dann hat dies ein besonderes Leuchten...<br />
<br />
***<br />
<br />
Zu deinem zarten Pflänzchen Hoffnung:<br />
<br />
Letztendlich ist ja auch der stärkste vielleicht sogar tausendjährige Eichenbaum irgendwann einmal aus einer winzigen Eichel entstanden und war ein zartes Pflänzchen.<br />
<br />
So wie ich dich gelesen habe, ist deine Tür dahin ja nicht verschlossen, sondern angelehnt.<br />
Und eine angelehnte Tür ist eine Einladung oder?<br />
<br />
<br />
***<br />
<br />
Im übrigen schließe ich mich Milla an: ich finde es sehr schön, wie hier in Irmas Baum über Wesentliches geschrieben wird.<br />
Wie schön dass der Baum weiter wachsen durfte!<br />
<br />
***<br />
<br />
<br />
Liebe Grüße,<br />
Miramis]]></description>
            <dc:creator>Miramis</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 15 Nov 2022 05:48:58 +0100</pubDate>
        </item>
    </channel>
</rss>
