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        <title>Escitalopram - Eure Erfahrungen?</title>
        <description> Hallo miteinander,

ich würde gerne medikamentöse Unterstützung in Anspruch nehmen, um aus der Depression rauszukommen und um im Anschluss daran die Kraft zu haben, meine Lebensumstände positiv zu verändern. Mein Arzt hat mir zu Escitalopram geraten. Leider habe ich große Angst vor möglichen Nebenwirkungen und dem Absetzen (Horrorberichte im Netz). Hat jemand Erfahrung mit dem Medikament und kann vielleicht positives berichten? Bin Bipolar II, hänge eher in den tiefen Tälern als in der Hypomanie. Ist es am Ende der Depression, wenn die Talsohle schon durchschritten ist, eigentlich zu spät um ein AD zu beginnen?

Danke schön, 
Norma</description>
        <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,675169,675169#msg-675169</link>
        <lastBuildDate>Sun, 13 Sep 2026 12:57:27 +0200</lastBuildDate>
        <generator>Phorum 5.2.18</generator>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,675169,725811#msg-725811</guid>
            <title>Re: Escitalopram - Eure Erfahrungen?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,675169,725811#msg-725811</link>
            <description><![CDATA[ Hallo eine Frage in einem schon alten Thread.<br />
Ich bin jetzt von 10 auf 15 dann auf 20 mg Escitalopram gestiegen <br />
Es ist teils so da denke ich es geht wieder dann geht's wieder richtig schlecht ein hin und her das Escitalopram nehme ich gerade seit 13 Tagen 20 mg.Hab es abends genommen aber durch anraten meiner Psychologin jetzt morgens.Bin total verballert und schwindelig zum Mittag.Kennt ihr das auch mit den Schwankungen?]]></description>
            <dc:creator>sdm</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 13:42:04 +0200</pubDate>
        </item>
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            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,675169,675254#msg-675254</guid>
            <title>Re: Escitalopram - Eure Erfahrungen?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,675169,675254#msg-675254</link>
            <description><![CDATA[ Meine eigenen Erfahrungen mit Cipralex sind keinesfalls schlecht, sondern äusserst positiv. Erstmal allgemein, Cipralex ist eines der Antidepressiva das relativ wenig Nebenwirkungen zeigt, vor allem nicht gewisse wie z.B. eine enorme Gewichtszunahme.<br />
<br />
Als ich anfing, habe ich mich in den ersten zwei Wochen ein wenig &quot;komisch&quot; gefühlt. Einerseits war ich stark euphorisch, weil das SSRI meinen Serotoninpegel im Gehirn angehoben hat und meine Depression damit auch abgesenkt hat, andererseits empfand ich es ein wenig als wäre ich angetrunken. Nicht betrunken (im Sinne von Schwierigkeiten zu laufen oder zu lallen oder so etwas, nein), es war ein merkwürdiges Gefühl das sich kaum beschreiben lässt, aber es war nicht negativ oder belastend.<br />
<br />
Nach den zwei Wochen waren diese Nebenwirkungen weg und seither merke ich überhaupt nichts mehr davon, obwohl ich mit 50mg eine ziemlich hohe Dosis habe.<br />
<br />
Mein Rat: Probieren kannst du es zumindest einmal, vielleicht hilft es dir ja. Aber es ist so, das es einige Zeit braucht bis es wirkt und das es vor allem ganz am Anfang eben ein wenig schräg kommen kann als Gefühl, das man hat. Wenn du dich für eine Einnahme entscheidest, dann gib dem Medikament auch genug Zeit, eine Wirkung aufzubauen - nicht gleich stoppen nur weil man sich ein wenig komisch und seltsam fühlt vielleicht.<br />
<br />
Ich bin jetzt seit 2008 auf Cipralex und hatte in den mehr als zehn Jahren niemals Probleme. Hab es aber auch nie abgesetzt, darum kann ich nichts sagen zum Absetzen.<br />
<br />
P.S.<br />
Das sind meine individuellen Erfahrungen, je nach Person ist das unterschiedlich. Manche fühlen eine positive Wirkung, andere nicht. Manche haben Nebenwirkungen, andere hingegen nicht.]]></description>
            <dc:creator>Wesker</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Sat, 12 Oct 2019 18:30:30 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,675169,675184#msg-675184</guid>
            <title>Re: Escitalopram - Eure Erfahrungen?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,675169,675184#msg-675184</link>
            <description><![CDATA[ Eine Freundin von mir bekam lange Zeit dieses Medikament in Form von Tropfen und war damit nach eigener Aussage stabil.<br />
<br />
Leider ging sie letztes Jahr dann in Kur und die haben dort in der Klinik einfach an ihrer Dosierung rumgepfuscht. Der Chefarzt überredete sie sogar das Medikament ganz abzusetzen. <br />
<br />
Als sie dann wieder nach Hause kam war sie total verändert, überdreht und aggressiv. Sie geriet in eine manische Phase die bis heute andauert. <br />
<br />
Ich will damit nur sagen falls Du das Medikament gut verträgst lass Dich nicht beeinflussen es einfach wieder  abzusetzen.]]></description>
            <dc:creator>chihuahua83</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Wed, 09 Oct 2019 12:14:22 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,675169,675177#msg-675177</guid>
            <title>Re: Escitalopram - Eure Erfahrungen?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,675169,675177#msg-675177</link>
            <description><![CDATA[ Ich habe es momentan, da es in der Schwangerschaft unproblematischer ist als andere Medikamente.<br />
Hatte davor andere SSRI wie Paroxetin und Fluoxetin.<br />
Die Nebenwirkungen sind bei mir ähnlich wie bei den anderen auch - keine Orgasmen bzw. nur kleine multiple und Müdigkeit tendenziell eher tagsüber unabhängig vom Einnahmezeitpunkt, ansonsten habe ich nichts gemerkt.<br />
Von der Wirkung her waren alle gleich stark, ich brauche allerdings immer die eineinhalbfache Menge, damit es funktioniert.  <br />
<br />
Absetzerscheinungen sollten mit langsamem Ausschleichen (zwei, drei Wochen?) eigentlich zu umgehen sein, zumindest hat es bei mir so bei Medikamentenumstellungen geklappt. Das Einzige, was passiert ist, ist, dass dann abrupt wieder meine Depressionen aufgetaucht sind, was natürlich auch klar ist. Inzwischen nehme ich es auf Rat des Psychiaters und meine eigene Erfahrung hin bei Umstellungen mit dem neuen Medikament überlappend.]]></description>
            <dc:creator>abcd</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 08 Oct 2019 23:29:18 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,675169,675172#msg-675172</guid>
            <title>Re: Escitalopram - Eure Erfahrungen?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,675169,675172#msg-675172</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Norma,<br />
<br />
Escitalopram kenne ich zwar nicht, aber einige andere ADs.<br />
<br />
Von Horrorberichten, was die Antidepressiva betrifft, steht meiner Meinung nach weniger im Forum als von <br />
den Berichten, in denen sie durch die Medikamente erst wieder ein Leben leben können, was ihnen<br />
wieder neu gewonnene Lebensqualität gibt, bis hin zur Arbeitsfähigkeit usw<br />
<br />
Richtige Horrorberichte lese ich meistens von unbehandelten Forumsmitgliedern oder denen,<br />
die ihre Medikamente abrupt absetzen, weil sie meinen, es gehe ihnen momentan gut und<br />
es einfach leid sind, täglich die Medis einnehmen zu müssen oder sich für irgendwelche, oft<br />
von Heilern angepriesenen Heilmethoden überreden lassen, die eher Schaden bringen als<br />
Nutzen.<br />
<br />
Nebenwirkungen haben viele Medis, die einen mehr die anderen weniger, zumindest anfänglich,<br />
deshalb ist auch manchmal ein Ausprobieren erforderlich,<br />
bis man das richtige Medi gefunden hat, dass Wirkung zeigt und die Nebenwirkungen so gering<br />
sind, daß man sie lieber in kauf nimmt, als die Symtome schwerer depressiver oder manischer<br />
Phasen.<br />
Manche spüren auch gar keine Nebenwirkungen.<br />
<br />
Es gibt tatsächlich einige Medikamente, die sehr starke Absetzerscheinungen haben, allerdings<br />
kann man diese meistens umgehen oder treten weniger oder gar nicht auf, wenn man in Absprache <br />
mit dem Arzt ganz langsam ausschleicht und nicht von heute auf morgen.<br />
<br />
Also mach Dich nicht verrückt, probiere das Medikament aus, dass der Arzt Dir verschrieben hat,<br />
<br />
Oft muss man erst mal ausprobieren, welches für Dich das verträglichste ist und den meisten<br />
Nutzen bringt.<br />
Das ist halt bei jedem unterschiedlich und man kann schlecht im Vorfeld sagen, das ist gut<br />
oder das ist schlecht. Die Wirkung ist bei jedem unterschiedlich.<br />
<br />
Viele Grüsse<br />
mexx   68   w]]></description>
            <dc:creator>Mexx55</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 08 Oct 2019 20:31:36 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,675169,675169#msg-675169</guid>
            <title>Escitalopram - Eure Erfahrungen?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?5,675169,675169#msg-675169</link>
            <description><![CDATA[ Hallo miteinander,<br />
<br />
ich würde gerne medikamentöse Unterstützung in Anspruch nehmen, um aus der Depression rauszukommen und um im Anschluss daran die Kraft zu haben, meine Lebensumstände positiv zu verändern. Mein Arzt hat mir zu Escitalopram geraten. Leider habe ich große Angst vor möglichen Nebenwirkungen und dem Absetzen (Horrorberichte im Netz). Hat jemand Erfahrung mit dem Medikament und kann vielleicht positives berichten? Bin Bipolar II, hänge eher in den tiefen Tälern als in der Hypomanie. Ist es am Ende der Depression, wenn die Talsohle schon durchschritten ist, eigentlich zu spät um ein AD zu beginnen?<br />
<br />
Danke schön, <br />
Norma]]></description>
            <dc:creator>Norma</dc:creator>
            <category>Bipolar-Forum</category>
            <pubDate>Tue, 08 Oct 2019 12:22:41 +0200</pubDate>
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