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        <title>Informationen für Angehörige</title>
        <description> Achtung! Auch dies ist vorläufig eine Baustelle. Dieser Baum wird nach und nach ergänzt werden, wir bitten also noch um Geduld. 

Da auch dieser Thread nur Informationen liefern soll, bleibt er geschlossen. Diskussionen zum Thema bitte hier. Neue Fragen können hier gestellt werden.</description>
        <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,356797#msg-356797</link>
        <lastBuildDate>Thu, 16 Apr 2026 06:37:01 +0200</lastBuildDate>
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        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,446052#msg-446052</guid>
            <title>Wege aus der Co-Abhängigkeit: Hilfe durch Nicht-Hilfe</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,446052#msg-446052</link>
            <description><![CDATA[ <i>Vor einiger Zeit wurde ein Text aus einer</i> <a href="http://www.bzga.de/infomaterialien/suchtvorbeugung/"  rel="nofollow">Broschüre</a> <i>der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ins Forum gestellt, der sich mit der Co-Abhängigkeit Angehöriger von Suchterkrankten befasst. Vieles davon trifft auch auf Angehörige psychisch Kranker zu.<br />
<br />
Wir haben von der Autorin dieses Artikels, Frau Petra Mader, die Genehmigung erhalten, diejenigen Teile ihres Textes zu verwenden und auf die bipolare Störung hin umzuschreiben, von denen wir annehmen, dass sie für die Angehörigen im Forum nützlich sein könnten.<br />
<br />
Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Mader. Den vollständigen Originaltext kann man</i> <a href="http://www.bzga.de/infomaterialien/suchtvorbeugung/ein-angebot-an-alle-die-einem-nahestehenden-menschen-helfen-moechten-alkohol-medikamente-illegale-drogen-nikotin-suechtiges-verhalten/"  rel="nofollow">hier</a> <i>als PDF-Datei herunterladen.</i><br />
<br />
<br />
Einem anderen Menschen helfen, ihn trösten, ermutigen, unterstützen ist schwierig. Es erfordert - neben Wissen, gutem Willen und Energie - vor allem Verständnis für die Situation des anderen. Ganz besonders dann, wenn der Mensch, dem man helfen möchte, an einer psychischen Erkrankung leidet. Bestimmte Aspekte der bipolaren Störung können (scheinbar) unentbehrlich für den Erkrankten werden, etwa die Tatkraft und das Glücksgefühl, das oft eine (hypo)manische Episode begleitet, weshalb es bisweilen nicht einfach für ihn ist, den Krankheitswert einer solchen Phase zu erkennen.<br />
<br />
Wer sich zum Ziel setzt, einen anderen Menschen tatkräftig zur Krankheitseinsicht zu bringen, wird zwangsläufig als Gegnerin bzw. Gegner erlebt. Sie / er will dem anderen das entziehen, was dieser meint, vor allem anderen zum Leben zu brauchen. So wird das Helfen-Wollen zum ständigen Kampf. Auf Bitten, Appelle, Drohungen folgen Kränkungen, Versprechungen und Enttäuschungen. <br />
<br />
Andererseits leisten Angehörige oft ihr Möglichstes, um die Erkrankung nach außen zu verheimlichen. Sie entschuldigen die Erkrankte / den Erkrankten beim Arbeitgeber, bei Bekannten und Verwandten oder begleichen durch die Krankheit verursachte Schulden. So wird Hilfe zum Feigenblatt. Was in der besten Absicht geschieht, verkehrt sich zum Gegenteil: Es hilft dem Betroffenen, die Erkrankung auszuleben, nicht aber, zur Krankheitseinsicht zu kommen, geschweige denn Gegenmaßnahmen zu ergreifen. <br />
<br />
Fehlschlagende Hilfe und das Ringen um Einsicht sind - fast immer - kennzeichnend für die Beziehung zwischen Betroffenen und den Menschen, die ihnen helfen möchten. Hilflosigkeit auf beiden Seiten ist oft das Ergebnis. Die Erkrankten sehen sich machtlos ihrer Krankheit ausgeliefert. Sie sind unfähig geworden, ihr Leben aktiv zu gestalten. Die Angehörigen sind am Ende ihrer Kraft und verlieren alle Hoffnung. <br />
Soweit muss es nicht kommen. Zwar können die Angehörigen das Verhalten eines erkrankten Menschen nicht unmittelbar beeinflussen, sie können jedoch dazu beitragen, dass er Hilfe annimmt und einen Weg findet, mit der Krankheit so umzugehen, dass ein lebenswertes Leben für ihn und seine Umwelt möglich wird. <br />
<br />
Menschen mit einer bipolaren Störung verdecken ihre Erkrankung oft vor sich und den anderen. Zum einen aus Angst vor Konsequenzen, zum anderen um sich einen Rest an (Selbst-) Achtung zu erhalten. Jeder Versuch, einen betroffenen Menschen zur Einsicht zu zwingen und ihm seine Erkrankung zu beweisen, z.B. indem man die Manifestationen einer manischen Epsiode genau auflistet, erlebt er als Angriff gegen seine Person, gegen den er sich mit aller Kraft wehren muss. <br />
<br />
Wenn Sie sich diese Zusammenhänge vor Augen führen, können Sie sich ihrer / ihrem erkrankten Angehörigen gegenüber gefasster verhalten. Kränkungen und Enttäuschungen erschüttern Sie weniger. Sie können dann eher akzeptieren, dass Sie im Kampf gegen die Krankheit immer wieder unterliegen (müssen). <br />
Die typischerweise stattfindenden Auseinandersetzungen sind aber nicht nur nutzlos. Sie schaden darüber hinaus Ihnen und dem Menschen, dem Sie helfen möchten: <br />
<br />
- Die ständigen Streitereien zerstören die Vertrauensbasis der Beziehung weiter. <br />
- Sie bieten der / dem Erkrankten Gelegenheit dazu, Rechtfertigungen für das eigene Verhalten in den Fehlern der anderen zu suchen und die eigenen, massiven Schuld- und Schamgefühle zu verdrängen. &quot;Angriff ist die beste Verteidigung!&quot; <br />
- Da Ihre Gedanken ständig um das Verhalten Ihrer /Ihres Angehörigen kreisen, bestimmen ihre / seine Höhen und Tiefen auch Ihr Befinden. Sie schränken Ihr eigenes Leben dadurch massiv ein und werden (mit-)abhängig von der Erkrankung Ihrer / Ihres Angehörigen. <br />
<br />
Menschen mit einer bipolaren Störung müssen selbst zur Einsicht in ihre Situation finden. Zum richtigen Umgang mit der Krankheit brauchen sie die Unterstützung von Fachleuten. Alle Versuche, ihr Verhalten direkt zu beeinflussen, werden fruchtlos und immer wieder Anlass zu Auseinandersetzungen sein. <br />
Sie können jedoch versuchen, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Ihre Angehörige / Ihr Angehöriger Hilfe annimmt. Hierzu müssen Sie den Willen und den Mut finden, den Kampf gegen die Krankheit aufzugeben und einen gänzlich anderen Weg einzuschlagen. Sie müssen die vielfältigen Ängste, die Sie in Ihrer Rolle gefangen halten, überwinden und sich loslösen von den gegenseitigen Beschuldigungen und Debatten. Das bedeutet auch, dass Sie nicht länger Aufgaben und Verantwortung der / des Erkrankten übernehmen und sie oder ihn die Anforderungen des täglichen Lebens wieder spüren zu lassen. <br />
<br />
Denn gerade die laufende Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags trägt dazu bei, dass Betroffene ihre Krankheit leugnen und sich hinter dem Glauben verstecken können, sie kämen ja im Leben noch zurecht, also könne es so schlimm nicht sein. Werden ihre Fehlleistungen sichtbar und droht gar der Verlust der Anerkennung durch ihre soziale Umgebung, leiden sie sehr darunter. Sie sind dadurch gezwungen, ihre Realität wahrzunehmen und die Konsequenzen ihrer Erkrankung zu tragen. <br />
<br />
Indem Sie sich (wieder) Ihren eigenen Interessen zuwenden und aus dem zermürbenden Kreislauf ausscheren, gerät Bewegung in Ihre erstarrte Beziehung. Die Atmosphäre, in der Sie leben, verändert sich. Auf Dauer wird spürbar werden, dass Sie nun ein zufriedeneres Leben führen. Das kann bei ihr oder ihm die Sehnsucht nach Veränderung verstärken. <br />
<br />
In diesem Zusammenhang wird häufig der Begriff &quot;Hilfe durch Nicht-Hilfe&quot; gebraucht. Nicht-Hilfe bedeutet aber nicht Nichts-Tun. Im Gegenteil, dieser neue Weg der Hilfe erfordert von Ihnen Konsequenz und viel Kraft. Er bedeutet für Sie einen Prozess der Veränderung, in dessen Verlauf Sie eine Reihe neuer Einstellungen gewinnen und neue Verhaltensweisen erlernen: <br />
<br />
<b>Aufhören zu leugnen</b> <br />
Sie anerkennen die Erkrankung Ihrer / Ihres Angehörigen als gegeben und trennen sich endgültig von der Hoffnung, all dies sei nur ein böser Spuk, der wieder verschwinden wird. <br />
<br />
<b>Den Krankheitswert einer akuten Phase erkennen</b> <br />
Sie akzeptieren, dass Ihre Angehörige / Ihr Angehöriger weder willensschwach noch lieblos oder gar bösartig ist. Sie reagieren nicht länger mit Vorwürfen auf die unausweichlichen und sich ständig wiederholenden Enttäuschungen und Vertrauensbrüche. <br />
<br />
<b>Die eigene Angst überwinden</b> <br />
Sie bewältigen die Ängste, die auf Sie einstürmen und Sie vor dem neuen Weg der Hilfe zurückschrecken lassen: <br />
&quot;Wenn ich dir nicht mehr helfe, gelte ich als herzlos und hart!&quot; <br />
&quot;Alles wird noch viel schlimmer werden! Er wird völlig abgleiten.&quot; <br />
&quot;Er wird seinen Arbeitsplatz verlieren.&quot; <br />
&quot;Alle werden merken, wie es um meine Frau steht, und über uns reden.&quot; <br />
Und so weiter und so fort! <br />
<br />
<b>Aufhören zu helfen</b> <br />
Sie kümmern sich nicht weiter um Dinge, die nicht ihre Aufgabe sind und versuchen nicht länger, die Krankheit und ihre Folgen zu verheimlichen. Gerade dieser Schritt fällt vielen sehr schwer und verlangt angesichts der Angst vor der Reaktion von Verwandten, Freunden und Nachbarn viel Mut. <br />
<br />
<b>Schuldgefühle überwinden</b> <br />
Angehörige von psychisch Erkrankten quälen sich häufig mit Schuldgefühlen und Selbstvorwürfen. Ganz besonders gilt das für die Eltern betroffener Kinder. <br />
Vielleicht haben Sie in der Vergangenheit Fehler gemacht, vielleicht auch nicht. Wichtig ist, dass Sie jetzt lähmende Schuldgefühle überwinden und Ihr Verhalten auf eine neue Chance für sich und die Betroffene / den Betroffenen ausrichten. <br />
<br />
<b>Verantwortung für das eigene Leben übernehmen</b> <br />
Sie haben sich - vielleicht jahrelang - ausschließlich auf Ihre Angehörige / Ihren Angehörigen und ihre / seine Angelegenheiten konzentriert. Dabei haben Sie die Entfaltung Ihrer eigenen Interessen vernachlässigt. In dem Bemühen, ihr / ihm zu helfen, sind Sie selbst hilflos geworden. Oft haben Sie (im Stillen) den anderen für die Freudlosigkeit Ihres Lebens verantwortlich gemacht. Jetzt erkennen Sie, dass diese Haltung zu nichts führt. Sie beginnen Ihr Leben wieder selbst zu gestalten, um es erfüllter werden zu lassen. <br />
<br />
<b>Ich bin nicht Du, Du bist nicht ich</b> <br />
Indem Sie (wieder) die Verantwortung für Ihr eigenes Leben übernehmen, können Sie auch Ihrer Angehörigen / Ihrem Angehörigen die Verantwortung für das eigene Leben zurückgeben. Nicht länger sehen Sie in ihr / ihm einen Teil von sich selbst, für dessen Handlungen Sie wie für eigene verantwortlich sind. <br />
<br />
<b>Konsequent bleiben</b> <br />
Dinge, die Sie ankündigen, führen Sie auch durch und Dinge, die Sie nicht durchführen können oder wollen, drohen Sie auch nicht mehr an. Sie machen deutlich, dass das, was Sie sagen, ernst zu nehmen ist. <br />
<br />
Alle Verhaltensänderungen ihrer Angehörigen verunsichern bipolar Erkrankte zutiefst. Sehr häufig werden Sie deshalb versuchen, sie wieder in das alte Verhalten zurückzudrängen, indem Sie besondere Schwierigkeiten produzieren und mit Trennung oder gar Selbstmord drohen. Möglich auch, dass sie mit neuen Versprechungen ihre Angehörigen wieder auf die alte Rolle einzustimmen versuchen. <br />
<br />
Vergegenwärtigen Sie sich alle Schwierigkeiten und denken Sie daran, wie oft Sie entgegen Ihren Vorsätzen in Ihr gewohntes Verhalten zurückgefallen sind, wird Ihnen deutlich werden, wie schwer das ist: Aufhören zu helfen. Doch bis heute ist &quot;Hilfe durch Nicht-Hilfe&quot; oft die einzige erfolgversprechende Verhaltensalternative für die Angehörigen von nicht Krankheitseinsichtigen geblieben. <br />
<br />
Die Hoffnung auf rasche Erfolge wird sich allerdings nur selten erfüllen. Dennoch brauchen und sollten Sie die Hoffnung nicht aufgeben und den einmal beschrittenen Weg konsequent weitergehen. Psychische Veränderungen brauchen vor allem Zeit. Und schließlich bietet dieser Weg nicht nur eine Chance für den Menschen, dem Sie gerne helfen möchten, sondern auch für sich selbst. <br />
<br />
Im Laufe des beschriebenen Prozesses lernen Sie auch sich selbst besser kennen. Haben Sie noch Kraft und Liebe genug, Ihrer Angehörigen / Ihrem Angehörigen die Zeit zu lassen, die sie / er braucht, um Krankheitseinsicht zu finden? Sind Sie noch bereit, wieder ein gemeinsames Leben aufzubauen? Oder sind Sie nur aus Angst vor der Trennung oder aus Pflichtgefühl bei ihr / ihm geblieben? Dann werden Sie am Ende des Prozesses in der Lage sein, die lange beabsichtigte Trennung zu vollziehen. Und damit tragen Sie unter Umständen mehr zur Einsicht und Behandlung der / des Betroffenen bei als mit Ihrem Verharren in einer aussichtslosen Beziehung.]]></description>
            <dc:creator>Das Forum-Administrationsteam</dc:creator>
            <category>Informationen zur Bipolaren Störung</category>
            <pubDate>Tue, 01 Mar 2011 20:41:11 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,372911#msg-372911</guid>
            <title>Wie könnte ein Krisenplan aussehen?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,372911#msg-372911</link>
            <description><![CDATA[ Frage von Angehörigen:<br />
<br />
<b>Welche Chance bietet ein Krisenplan und was habe ich als Angehöriger damit zu tun?</b><br />
<br />
In einem persönlichen Krisenplan werden Maßnahmen schriftlich festgehalten, die im Krisenfall zu ergreifen sind. Der Krisenplan sollte in gesunden Zeiten und in ruhiger Atmosphäre vom Betroffenen und einer Vertrauensperson (und in Absprache mit dem behandelnden Arzt/Therapeuten) gemeinsam erstellt werden und ist sehr zu empfehlen.<br />
<br />
Mögliche Inhalte: Frühwarnsymptome Depression/Manie, aktuelle Medikation, bereits als wirksam erwiesene Notfallmedikation bzw. andere Maßnahmen zum Gegensteuern, finanzielle Maßnahmen, Notfallrufnummern des behandelnden Arztes / der nächsten psychiatrischen Ambulanz / des sozialpsychiatrischen Dienstes,  Rufnummer des zu benachrichtigenden Angehörigen, etc.<br />
<br />
Durch einvernehmliches Unterschreiben wird der Krisenplan gültig. Er kann vor allem Sie als Angehörigen dabei unterstützen, zu Beginn einer neuen Krankheitsphase Einfluss auf den Betroffenen zu nehmen, denn er hat sich ja durch seine Unterschrift den verschiedenen Maßnahmen verpflichtet.]]></description>
            <dc:creator>Das Forum-Administrationsteam</dc:creator>
            <category>Informationen zur Bipolaren Störung</category>
            <pubDate>Fri, 09 Apr 2010 02:08:17 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,372910#msg-372910</guid>
            <title>Was ist mit den Kindern?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,372910#msg-372910</link>
            <description><![CDATA[ Fragen von Angehörigen:<br />
<br />
<b>Wenn Kinder mit im Spiel sind: Wie kann man die Kinder vor seelischen Schäden schützen?<br />
Wie kann man eventuell vorhandene Kinder schützen, ohne dass ihre Beziehung zu dem Erkrankten darunter leidet?</b><br />
<br />
Kinder von psychisch erkrankten Menschen werden als Angehörige oft nicht wahrgenommen. Dabei ist die Erkrankung der Eltern vor allem für sie eine große Belastung. Viele Kinder haben Schuldgefühle, fühlen sich für das Elternteil verantwortlich (Parentifizierung), können das Verhalten des Betroffenen nicht einordnen oder haben ständige Angst vor einer erneuten Phase oder sogar einer eigenen Erkrankung. <br />
<br />
Lassen Sie ihr Kind mit seinen Ängsten nicht allein. Klären Sie es altersgerecht über die Krankheit des Betroffenen auf (z.B. Kinderbuch „Katminka“ o.Ä.). Kinder brauchen entlastende Erklärungen für das veränderte Verhalten des Elternteils, sonst geben sie sich selbst die Schuld dafür („Papa ist krank geworden, weil ich nicht brav war“). <br />
<br />
Bieten Sie Ihrem Kind von Zeit zu Zeit ein offenes Gespräch an, auch wenn es scheinbar gut mit der Situation zurechtkommt, denn je nach Entwicklungsstufe können sich Belastungen entwickeln, die zu einem früheren Zeitpunkt unerheblich waren.  <br />
<br />
Sorgen Sie dafür, dass das Kind einen „gesunden Rahmen“ hat, in den es sich zurückziehen kann. Eine tolle Möglichkeit sind auch die mittlerweile vor allem in den größeren Städten verbreiteten Projekte für Kinder psychisch kranker Eltern, z.B. spezielle Kindergruppen. Recherchieren Sie doch einfach einmal, was es bei Ihnen vor Ort gibt.<br />
<br />
Und nicht zuletzt gilt auch hier ein einfacher Grundsatz: wenn es dem erkrankten Elternteil dank der richtigen und kontinuierlichen Behandlung gut geht, geht es auch dem Kind gut.]]></description>
            <dc:creator>Das Forum-Administrationsteam</dc:creator>
            <category>Informationen zur Bipolaren Störung</category>
            <pubDate>Fri, 09 Apr 2010 02:04:42 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,372909#msg-372909</guid>
            <title>Das Thema ärztliche Schweigepflicht</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,372909#msg-372909</link>
            <description><![CDATA[ Fragen von Angehörigen:<br />
<br />
<b>Ist eine Zusammenarbeit mit Klinikärzten überhaupt möglich, wenn diese Schweigepflicht haben? <br />
Wie viel darf/kann man überhaupt etwas zum Zustand des Erkrankten als nächster Angehöriger erfahren? <br />
Hat man als Angehöriger ein Recht auf ein Arztgespräch, auch wenn der Patient es gar nicht will (klar, dass ein Arzt mir nicht viel sagen darf, aber ICH kann ja den Zustand des erkrankten Angehörigen aus meiner Sicht schildern! Was meine Mutter den Ärzten erzählte, stimmte oft nicht. Es war eben ihre, d.h. subjektive Sicht.)?<br />
Dürfen die Ärzte das, was ich ihnen sage, dem Patienten erzählen oder besteht auch Schweigepflicht, wenn ich sage, dass dem Patienten dieses im Augenblick nicht gesagt werden soll?<br />
Es besteht für mich überhaupt kein Kontakt zur Psychiaterin meiner Mutter. Ist das so üblich? Wie kommt man da ran?<br />
Kann und soll ich mich mit dem behandelnden Arzt in Verbindung setzen? <br />
Wie ist das mit der Schweigepflicht, welche Rechte habe ich als Angehöriger?</b><br />
<br />
Es kommt leider auch heute noch häufig vor, dass Angehörige bei der ambulanten und/oder stationären Behandlung außen vor gelassen werden. Dabei kann ein trialogisches Behandlungskonzept große Vorteile für den Stabilisierungsprozess mit sich bringen.<br />
<br />
Wenn der behandelnde Arzt/Therapeut nicht von sich aus auf Sie zukommt, kann das unterschiedliche Gründe haben: der Arzt lehnt die Einbeziehung Angehöriger selbst ab oder der Betroffene wünscht dies nicht. Ersteres ist für Sie als Angehöriger besonders ungünstig – aber vielleicht erreichen Sie durch hartnäckiges Nachfragen etwas. Der zweite Fall ist wegen der ärztlichen Schweigepflicht problematisch. Will der Betroffe nicht, dass Sie über die Behandlung informiert werden, bleiben kaum Möglichkeiten offen. In jedem Fall aber haben Sie als Angehöriger ein Recht darauf, mit Ihren Sorgen und Ängsten wahrgenommen zu werden. Der Arzt/Therapeut kann Sie in einem Gespräch – trotz Schweigepflicht – allgemein über die Erkrankung und die optimale Behandlung informieren und sich so zugleich ein Bild von Ihrer Situation machen.<br />
<br />
Optimal sind natürlich trialogische Gesprächsformen. Denn Angehörige sind wertvolle Begleiter im Gesundungsprozess: sie tragen die Erkrankung in der Familie mit, sie bringen eine zusätzliche Perspektive ein und sie sind nicht zuletzt diejenigen, die den Betroffenen am besten kennen und als erstes eventuelle Frühwarnsymptome einer nahenden Phase erkennen (können). <br />
<br />
Professor Bock, ein bekannter Psychologe, betont immer wieder öffentlich, es sei ein Kunstfehler, Angehörige nicht in die Behandlung mit einzubeziehen. Gehen Sie also ruhig mutig auf die Professionellen zu. Gute Ärzte und Therapeuten sind dankbar für Ihren Einsatz.<br />
<br />
<i>Begriffserklärung: Trialog = das gemeinsame Gespräch zwischen Betroffenem, Angehörigen UND dem behandelnden Arzt/Therapeuten</i>]]></description>
            <dc:creator>Das Forum-Administrationsteam</dc:creator>
            <category>Informationen zur Bipolaren Störung</category>
            <pubDate>Fri, 09 Apr 2010 02:00:37 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,372907#msg-372907</guid>
            <title>Finanzieller Ruin in der Manie - die materielle Bedrohung durch die Bipolare Störung</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,372907#msg-372907</link>
            <description><![CDATA[ Frage von Angehörigen:<br />
<br />
<b>Wie kann man finanziellen Ruin in der Manie verhindern?</b><br />
<br />
Indem man – d.h. im Optimalfall Betroffener und Angehörige gemeinsam – in gesunden Phasen Vorsorge trifft, z.B. durch gesetzlich geregelte Betreuungsvollmachten oder durch im Krisenplan festgehaltene familieninterne Absprachen (rechtzeitig EC-Karte und/oder Kreditkarte abgeben). <br />
<br />
In akuten Fällen kann man versuchen, eine Betreuung für finanzielle Angelegenheiten per Schnellverfahren zu erwirken. Dies ist allerdings eine Maßnahme, die gegen den Willen des (akut manischen) Betroffenen durchgeführt wird und sollte nur im Notfall gewählt werden.<br />
<br />
Die beste Vorsorge bleibt nicht zuletzt: auf Frühwarnsymptome einer Manie achten und rechtzeitig reagieren bzw. gegensteuern (Reizabschirmung, auf ausreichend Schlaf achten, in Absprache mit dem Arzt manievorbeugende Medikation erhöhen).]]></description>
            <dc:creator>Das Forum-Administrationsteam</dc:creator>
            <category>Informationen zur Bipolaren Störung</category>
            <pubDate>Fri, 09 Apr 2010 01:54:23 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,372906#msg-372906</guid>
            <title>Ist ein phasenfreies Leben möglich und wenn ja, wie?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,372906#msg-372906</link>
            <description><![CDATA[ Fragen von Angehörigen:<br />
<br />
<b>Ist ein phasenfreies Leben möglich? <br />
Müssen Betroffene dazu ihr Leben lang Medikamente nehmen? <br />
Was ist sonst noch nötig für Stabilität, was kann ich, was kann die Familie dafür tun?</b><br />
<br />
Ja, es ist definitiv möglich! Es ist sogar in den meisten Fällen gut möglich. Aber bis dahin ist es ein langer Weg, der bei der unbedingt notwendigen Krankheitseinsicht des Betroffenen anfängt, über die Suche nach dem richtigen Arzt/Therapeuten/Medikament geht und bei einem verantwortungsvollen Umgang mit dem stets vorhandenen Risiko erneuter Krankheitsphasen endet. <br />
<br />
In vielen Fällen ist es sinnvoll, nicht mehr auf das (die) stabilisierend wirkende(n) Medikament(e) zu verzichten. Einige Betroffene wählen aber auch einen Weg ohne medikamentöse Therapie – dieser ist oftmals steiniger. <br />
Sie als Familie können den Betroffenen bzw. den Gesundungsprozess dadurch unterstützen, dass Sie sich mit-informieren, dass Sie Anteil nehmen an der Krankheitsbewältigung, z.B. den Betroffenen zu gemeinsamen Arztbesuchen begleiten (sofern erwünscht), dass Sie dem Betroffenen eine Stütze sind, wenn er sie braucht und ihn aber trotzdem in seiner Autonomie respektieren, und nicht zuletzt dadurch, dass Sie sich selbst nicht verausgaben und stets einen wachsamen Blick auf die eigenen Ressourcen haben – denn Sie können nur Kraft weitergeben, die Sie selbst haben.]]></description>
            <dc:creator>Das Forum-Administrationsteam</dc:creator>
            <category>Informationen zur Bipolaren Störung</category>
            <pubDate>Fri, 09 Apr 2010 01:50:39 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,372904#msg-372904</guid>
            <title>Trennung?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,372904#msg-372904</link>
            <description><![CDATA[ Frage von Angehörigen:<br />
<br />
<b>Darf ich mich trennen (nicht nur als Partner, auch als Familienmitglied!), wenn es gar nicht mehr geht, oder muss ich mich dann schuldig fühlen?</b><br />
<br />
Ja, Sie dürfen! Es fällt natürlich sehr schwer, einen psychisch erkrankten, lieb gewonnenen Menschen zu verlassen. Aber wenn Sie für sich (und eventuell vorhandene Kinder) keine andere Möglichkeit für ein gemeinsames Zusammenleben mehr sehen, sollten Sie auch die Konsequenzen ziehen.<br />
 <br />
Oft ist das der Fall, wenn der Betroffene über lange Zeit keine Krankheitseinsicht zeigt, sich nicht behandeln lassen will und infolgedessen keine Aussicht auf eine Besserung der Situation besteht. Es bringt dann nichts, sich aufzuopfern und die eigene Gesundheit aufs Spiel zu setzen. <br />
<br />
Lassen Sie sich nicht von anderen einreden, dass Sie bleiben <b>müssen</b>. Es ist und bleibt Ihre Entscheidung, die Sie ganz ohne Schuldgefühle treffen können. Und vielleicht birgt eine (räumliche) Trennung oder ein (zeitlich begrenzter) Kontaktabbruch auch ganz neue Möglichkeiten: Manchmal muss man erst einen Schritt voneinander weggehen, um wieder zwei Schritte aufeinander zugehen zu können.]]></description>
            <dc:creator>Das Forum-Administrationsteam</dc:creator>
            <category>Informationen zur Bipolaren Störung</category>
            <pubDate>Fri, 09 Apr 2010 01:47:50 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,372903#msg-372903</guid>
            <title>Der Umgang miteinander</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,372903#msg-372903</link>
            <description><![CDATA[ Fragen von Angehörigen:<br />
<br />
<b>Wie kann ich als Partner in der Krise meines Gegenübers auf Augenhöhe bleiben, oder anders ausgedrückt, wie schaffe ich es, nicht zum reinen &quot;Helfer&quot; zu werden und in die Co-Abhängigkeit zu geraten?<br />
Wie schaffe ich den Balance-Akt zwischen vorsichtigem &quot;im Auge behalten&quot; und massivem &quot;Kontrollieren&quot;? <br />
Was hilft mir, trotz meiner Sorgen und Ängste &quot;auf Augenhöhe&quot; zu bleiben?</b><br />
<br />
Seien Sie sich stets bewusst, dass Ihr Partner nach wie vor ein mündiger und für sich selbst verantwortlicher Mensch ist. Zunächst einmal ist es seine Aufgabe, sich mit der Erkrankung auseinanderzusetzen und Wege zu finden, sie zu bewältigen. Natürlich können Sie ihn dabei unterstützen, aber Sie sind nicht für ihn verantwortlich. <br />
<br />
In einer akuten Krise kann es allerdings vorkommen, dass Sie für eine Zeit lang einen Teil der Verantwortung übernehmen und z.B. in finanziellen Angelegenheiten versuchen, Ihren Partner vor Schäden zu schützen. In besonders schlimmen Phasen kann es vorkommen, dass Sie eine Zwangseinweisung anregen (müssen), um den Betroffenen vor Selbst- oder Fremdgefährung zu schützen. Dabei fällt es natürlich schwer, auf „Augenhöhe“ zu bleiben – aber machen Sie sich dann bitte klar, dass es sich hierbei um eine Ausnahmesituation handelt. <br />
<br />
„Auf Augenhöhe sein“, das bedeutet gegenseitiges Vertrauen und gegenseitig anerkannte Autonomie. Kontrolle und Misstrauen sind hier fehl am Platze. Sie als Angehöriger müssen sich das vielleicht ab und zu ins Gedächtnis rufen, vor allem nach verletzenden Ereignissen in akuten Krankheitsphasen. Führen Sie eine offene Kommunikation mit dem Betroffenen, sagen Sie ihm, wenn Sie sich Sorgen machen, weil er seine Medikamente unregelmäßig nimmt oder zu wenig schläft, aber bevormunden Sie ihn nicht. Lernen Sie, ihm auch im Umgang mit seiner Erkrankung zu vertrauen. Nur dann können Sie auf Augenhöhe bleiben.]]></description>
            <dc:creator>Das Forum-Administrationsteam</dc:creator>
            <category>Informationen zur Bipolaren Störung</category>
            <pubDate>Fri, 09 Apr 2010 01:44:25 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,372901#msg-372901</guid>
            <title>Was kann ich für mich selbst tun?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,372901#msg-372901</link>
            <description><![CDATA[ Fragen von Angehörigen:<br />
<br />
<b>Was kann ich für mich selbst tun, damit ich gesund bleibe und genug Kraft habe? <br />
Woran merke ich, dass ich therapeutische Hilfe brauche? <br />
Zu welchen kostenlosen Beratungsstellen kann ich gehen? <br />
Wo kann ich mich austauschen, außer hier im Forum? <br />
Gibt es Selbsthilfegruppen für Angehörige, wenn ja, wo sind sie verzeichnet?</b><br />
<br />
Die Lebenssituation als naher Angehöriger eines geliebten, an einer psychischen Erkrankung leidenden Menschens kann sehr belastend und kräftezehrend sein. Es ist daher sehr wichtig, stets ein Auge auf die eigene – physische und psychische – Gesundheit zu haben. Es nützt Ihrem erkrankten Angehörigen nichts, wenn Sie sich völlig verausgaben, denn dann können Sie ihm auch keine Stütze mehr sein. Achten Sie also, besonders während akuter Krankheitsphasen, auf genügend Ausgleich für sich selbst (z.B. Freunde, Freizeitgestaltung, Hobbies). Gönnen Sie sich öfters mal eine Pause! Manchmal kann auch eine längere Auszeit von der belastenden Situation notwendig sein (z.B. räumliche Trennung vom Angehörigen oder zeitlich begrenzte Kontaktsperren). <br />
<br />
Wenn Sie aber doch einmal das Gefühl haben sollten, dass Sie mit der Situation so überfordert sind, dass Sie Unterstützung (für sich!) benötigen, scheuen Sie sich nicht, eine der folgenden Möglichkeiten zu wählen. Sie werden den Problemen anschließend mit neuer Kraft und Energie gegenübertreten. <br />
<br />
Zuallererst können Sie die diversen Beratungsangebote per Email <a href="http://www.bapk.de"  rel="nofollow">(BapK)</a> oder Telefon (<a href="http://www.dgbs.de"  rel="nofollow">DGBS</a> oder auch die Telefonseelsorge) in Anspruch nehmen. Oder Sie gehen zu einer der kostenlosen (meist unter kirchlicher Trägerschaft) psychologischen Beratungsstellen in Ihrer Umgebung. <br />
<br />
Besorgnis, Angst, Mitgefühl, Mitleid, Hilflosigkeit, Verzweiflung, Wut, Enttäuschung, Trauer und Schmerz – oft fühlt man sich mit diesen Gefühlen als Angehöriger ganz allein (gelassen). Dabei gibt es so viele Menschen, die in einer ganz ähnlichen Situation sind. Es kann eine große Erleichterung sein, sich seine Sorgen und Ängste im Kreis von „Gleichgesinnten“ von der Seele reden zu können. Versuchen Sie es doch einmal mit einem Besuch bei einer der deutschlandweit verbreiteten Selbsthilfegruppen für Angehörige psychisch erkrankter Menschen (Verzeichnis unter <a href="http://www.bapk.de"  rel="nofollow">www.bapk.de</a>). Oft können die regionalen Gruppen neben der so wichtigen Erkenntnis, dass „man nicht alleine ist“, auch ganz konkrete praktische Tipps geben und Hilfsangebote vor Ort vermitteln. <br />
<br />
Es kann ebenfalls hilfreich sein, sich für eine Zeit lang in Psychotherapie zu begeben. Auch Sie als Angehöriger bekommen im Normalfall (bei entsprechender Indikation durch das Gutachten des Therapeuten) eine Gesprächstherapie bewilligt.]]></description>
            <dc:creator>Das Forum-Administrationsteam</dc:creator>
            <category>Informationen zur Bipolaren Störung</category>
            <pubDate>Fri, 09 Apr 2010 01:39:09 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,372898#msg-372898</guid>
            <title>Wo erhalte ich weitere Informationen?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,372898#msg-372898</link>
            <description><![CDATA[ Angehörigenfrage:<br />
<br />
<b>Wo bekomme ich weitere Informationen zur bipolaren Erkrankung und den Behandlungsmöglichkeiten?</b><br />
<br />
Allgemeine Informationen zur bipolaren Erkrankung erhalten Sie über die <a href="http://www.dgbs.de/"  rel="nofollow">Website</a> der DGBS, bei speziellen Fragen können Sie sich an das Internetforum oder die Telefonhotline wenden: 0700 / 333 444 55, Dienstags und Donnerstags 14 - 18 Uhr. Am rechten Bildschirmrand finden Sie außerdem eine Bücherliste. <br />
<br />
Weitere Fachliteratur – speziell auch für Angehörige – kann über die <a href="http://www.balance-verlag.de/aktuelles"  rel="nofollow">Website des Balance-Verlags</a> eingesehen werden.<br />
   <br />
Empfehlenswert ist zudem die Website <a href="http://www.psychose.de/"  rel="nofollow">Psychose.de</a>. <br />
<br />
Neben der DGBS ist der BapK (Bundesverband für Angehörige psychisch Kranker) ein guter Ansprechpartner. Auf der <a href="http://www.bapk.de/"  rel="nofollow">Website der BapK</a> finden Sie ein Verzeichnis der Selbsthilfegruppen für Angehörige, die Links zu den Seiten der einzelnen Landesverbänden, ein Verzeichnis von Veranstaltungen in ganz Deutschland sowie ein Emailangebot für die speziellen Anliegen von Angehörigen psychisch erkrankter Menschen.]]></description>
            <dc:creator>Das Forum-Administrationsteam</dc:creator>
            <category>Informationen zur Bipolaren Störung</category>
            <pubDate>Fri, 09 Apr 2010 01:27:20 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,356803#msg-356803</guid>
            <title>Nützliche Links</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,356803#msg-356803</link>
            <description><![CDATA[ Auf der Seite<br />
<br />
<a href="http://www.psychiatrie.de/familienselbsthilfe/rat/"  rel="nofollow">www.psychiatrie.de</a><br />
<br />
finden sich Tipps und Informationen für Angehörige, zum Beispiel<br />
<br />
- Angehörige zwischen Liebe und Abgrenzung<br />
- Trauer und Zorn<br />
- Das Leiden verheimlichen / Suizid<br />
<br />
Die <a href="http://www.bapk.de/"  rel="nofollow">Homepage</a> des Bundesverbands der Angehörigen psychisch Kranker<br />
<br />
<a href="http://www.kinder-kranker-eltern.de/pages/krankheiten_bipolar.php"  rel="nofollow">Website</a> für Kinder kranker Eltern<br />
<br />
Ein beeindruckender Text zu dem Buch &quot;Lieber Matz, Dein Papa hat ’ne Meise. Ein Vater schreibt Briefe über seine Zeit in der Psychiatrie&quot; von Sebastian Schlösser (erschienen bei Ullstein). Gerade die Situation der Angehörigen von bipolar Erkrankten wird hier gut geschildert. <a href="http://www.zeit.de/2011/38/Sebastian-Schloessers-Frau/komplettansicht"  rel="nofollow">Zum Artikel</a><br />
<br />
Auf der Website der DGBS finden Sie eine <a href="http://dgbs.de/dgbs-materialien.html"  rel="nofollow">Broschüre</a> mit den wichtigsten Informationen zur Erkrankung als Download. Außerdem haben Sie als DGBS-Mitglied Zugang zu einer Seite, auf der die häufigsten <a href="http://dgbs.de/fuer-angehoerige.html"  rel="nofollow">Fragen von Angehörigen</a> beantwortet werden.]]></description>
            <dc:creator>Das Forum-Administrationsteam</dc:creator>
            <category>Informationen zur Bipolaren Störung</category>
            <pubDate>Sat, 09 Jan 2010 23:59:31 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,356802#msg-356802</guid>
            <title>Zwangseinweisung = Verrat?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,356802#msg-356802</link>
            <description><![CDATA[ Frage von Angehörigen:<br />
<br />
<b>&quot;Ist es Verrat an dem Erkrankten, wenn ich ihn zwangseinweisen lasse und wie schätze ich ein, wann dies der richtige Weg ist?&quot;</b><br />
<br />
Eine Zwangseinweisung wird ein Arzt nur dann vornehmen, wenn er der Meinung ist, dass dies zum Schutze des Patienten oder der Umgebung notwendig ist.  Deshalb ist es sinnvoll einen Arzt aufzusuchen, zu dem man ein gutes Vertrauensverhältnis hat und der den Patienten im Idealfall bereits kennt. Ist beides nicht möglich und es muss in einer Notsituation die Polizei und der Notarzt gerufen werden, dann muss man sich auf deren Einschätzung verlassen. In einer eskalierenden Situation einen Arzt hinzuzuziehen ist lediglich ein Schutz aller Beteiligten und trägt in aller Regel dazu bei, dass dem Betroffenen so schnell wie möglich so gut wie möglich und nötig geholfen werden kann.]]></description>
            <dc:creator>Das Forum-Administrationsteam</dc:creator>
            <category>Informationen zur Bipolaren Störung</category>
            <pubDate>Sat, 09 Jan 2010 23:54:43 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,356800#msg-356800</guid>
            <title>Keine Krankheitseinsicht - was tun?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,356800#msg-356800</link>
            <description><![CDATA[ Fragen von Angehörigen im Forum:<br />
<br />
<b>„Mein Freund ist bipolar und hat überhaupt keine Krankheitseinsicht. Was kann ich tun, um ihn zu überzeugen, endlich zum Arzt zu gehen? Ich weiß leider überhaupt nicht, wie ich mich verhalten soll.“<br />
<br />
„Was kann ich tun, wenn ein Maniker dem herbeigerufenen psychosozialen Dienst und dem behandelnden Arzt erfolgreich vorgaukelt, er sei absolut nicht behandlungsbedürftig?“<br />
<br />
„Was macht man als Angehörige, wenn die Mutter (MD) es einfach nicht einsehen will, dass sie krank ist und Hilfe braucht?“<br />
<br />
„Wenn der Betroffene sich grundsätzlich nicht behandeln lassen will, was kann ich dann tun?“</b><br />
<br />
<br />
Das Problem der fehlenden Krankheitseinsicht in einer Manie stellt sich vielen Angehörigen. Eines der Merkmale der Manie ist es ja, dass sich der/die Betroffene so gesund wie noch nie fühlt und keinen Grund sieht, diesen oft mit Euphorie verbundenen Zustand zu verändern, während das Umfeld dies verständlicherweise ganz anders betrachtet. Selbst „erfahrene“ Bipolare, die schon einige Episoden mit allen unangenehmen Konsequenzen durchlebt haben, lassen sich immer wieder vom Sog der Manie verführen und werfen alle geplanten Vorsichtsmaßnahmen über Bord – einschließlich der geregelten Medikamenteneinnahme. Der Versuch, ihn/sie zu einer Behandlung zu überreden, kann zu heftigen Auseinandersetzungen führen, da für viele Maniker jeder Widerspruch ein rotes Tuch darstellt.<br />
<br />
Eine Zwangseinweisung in eine psychiatrische Einrichtung ist nur dann möglich, wenn eine eindeutige Selbst- oder Fremdgefährdung vorliegt. So lange sich der/die Betroffene noch einigermaßen in einem gesellschaftlich akzeptablen Rahmen bewegt, lässt sich da nichts machen. Viele Maniker entwickeln zudem ein erstaunliches Schauspieltalent und es gelingt ihnen damit, „offizielle“ Personen wie die Polizei und auch Ärzte von ihrer Gesundheit zu überzeugen.<br />
<br />
Während man in einer Hypomanie, also der leichten Form einer Manie, noch zugänglich ist und sich eventuell umstimmen lässt, ist dies beim Vollbild einer Manie so gut wie unmöglich; man ist dann schlichtweg nicht mehr erreichbar.<br />
<br />
Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt es also – leider! - nicht. Oft bleibt tatsächlich nur, das Geschehen schweren Herzens laufen zu lassen, sich zu distanzieren und das Ende der Episode abzuwarten. Erst dann wird der/die Betroffene wieder zu einer Einsicht fähig sein und, da er/sie sich jetzt womöglich in einer quälenden Depression befindet, so viel Leidensdruck verspüren, dass einer Behandlung sogar gerne zugestimmt wird.<br />
<br />
Es gibt allerdings auch Menschen mit bipolarer Störung, die sich weder im „Normalzustand“ noch in der Depression zu einer Behandlung entschließen, weil sie sagen, „Das ist ein Teil meiner Persönlichkeit, den ich nicht unterdrücken will“. In diesem Fall ist guter Rat wirklich teuer und man muss sich als Angehöriger überlegen, ob man gewillt ist, die aus dieser Haltung resultierenden Stimmungsschwankungen und Konflikte mitzutragen oder ob eine Trennung aus Selbstschutz nicht der bessere Weg wäre.<br />
<br />
Sehr hilfreich kann es sein, schon im Vorfeld zu stabilen Zeiten in Absprache mit dem/der Betroffenen Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Dies kann zum Beispiel eine Kontovollmacht sein, um wenigstens die schlimmsten materiellen Schäden zu begrenzen. Ein solcher Krisenplan kann auch einen Vertrag enthalten, in dem der/die Betroffene zustimmt, sich im Ernstfall zu einem Arzt begleiten zu lassen. Doch auch das stellt keine hundertprozentige Garantie dar. Was einem Bipolaren in der phasenfreien Zeit als fürsorgliche Unterstützung erscheint, kann er in der Manie als Bevormundung, Gängelung oder sogar als Entmündigung auffassen. Der richtige Umgang mit der Krankheit bleibt also immer eine Gratwanderung.<br />
<br />
Am sinnvollsten ist es, bereits in guten Krankheitsphasen ein Vertrauensverhältnis zu einem Psychiater/Psychotherapeuten aufzubauen. Besteht bereits ein Kontakt, dann ist es für den Betroffenen leichter, sich dort „vorzustellen“ und vom Fachmann eine Einschätzung des momentanen seelischen Zustands zu bekommen. Es geht dabei nicht darum, dass der Fachmann den Betroffenen gleich in die Klinik bringen oder mit Medikamenten sedieren soll, sondern eher darum, eine zusätzliche Beurteilung von einem kompetenten unabhängigen Dritten einzuholen. Ist dieser dann ebenfalls der Meinung, dass die Stimmung zu euphorisch, gehoben oder gereizt ist, kann man gemeinsam überlegen, was die notwendigen Schritte sein könnten (z.B. Medikamente erhöhen oder umstellen, intensive ambulante Betreuung, Tagesklinik oder einige Tage „Auszeit“ in einer stationären Einrichtung).]]></description>
            <dc:creator>Das Forum-Administrationsteam</dc:creator>
            <category>Informationen zur Bipolaren Störung</category>
            <pubDate>Sat, 09 Jan 2010 23:49:38 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,356799#msg-356799</guid>
            <title>Häufig gestellte Fragen  von Angehörigen</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,356799#msg-356799</link>
            <description><![CDATA[ Vor einiger Zeit haben wir <a href="http://www.bipolar-forum.de/read.php?5,305625,306806#msg-306806"  rel="nofollow">hier</a> Fragen von Angehörigen gesammelt, für deren Beantwortung wir die Unterstützung von Fr. Dr. Britta Bernhard (Klinik in der Nussbaumstraße, München) gewinnen konnten. Weitere Fragen können jederzeit im oben angegebenen Baum gestellt werden.]]></description>
            <dc:creator>Das Forum-Administrationsteam</dc:creator>
            <category>Informationen zur Bipolaren Störung</category>
            <pubDate>Sat, 09 Jan 2010 23:47:01 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,356797#msg-356797</guid>
            <title>Informationen für Angehörige</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356797,356797#msg-356797</link>
            <description><![CDATA[ Achtung! Auch dies ist vorläufig eine <span style="color:#FF0000">Baustelle</span>. Dieser Baum wird nach und nach ergänzt werden, wir bitten also noch um Geduld. <br />
<br />
Da auch dieser Thread nur Informationen liefern soll, bleibt er geschlossen. Diskussionen zum Thema bitte <a href="http://www.bipolar-forum.de/read.php?11,356798"  rel="nofollow">hier</a>. Neue Fragen können <a href="http://www.bipolar-forum.de/read.php?11,305625"  rel="nofollow">hier</a> gestellt werden.]]></description>
            <dc:creator>Das Forum-Administrationsteam</dc:creator>
            <category>Informationen zur Bipolaren Störung</category>
            <pubDate>Sat, 09 Jan 2010 23:33:50 +0100</pubDate>
        </item>
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