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        <title>Vater mit Leberzirrhose</title>
        <description> Ich muss was los werden,
Mein Vater 72 trinkt schon seit Jahren zu viel. Erst ist das Herz ausgestiegen - er bekam einen Defi, dann gab es die erste Leberentzündung, vor 4,5 Jahren die Zirrhose und jetzt ist es wieder so weit. Ich habe ihn eigentlich aufgegeben. Aber irgendwie möchte ich doch wissen wie es weiter geht. Er sitzt oder liegt. Geht fast nicht mehr aus dem Haus. Hat eine leichte Alkoholdemenz, blaue Flecken, offene Wunden (wegen Juckreiz), Wasser im Bauch eingelagert,brustwachstum usw. Quasi voll ausgeprägt. Es ist verdammt schwierig dabei zu zu schauen. Zwangseinweisen ins KH geht nicht. Er ist der Meinung er darf jetzt sterben… darf er ja auch. Aber muss man sich so kaputt machen? 
Er hat 5 Töchter, bekommt bald das 10. Enkelkind. Hat sich einen Porsche gekauft, könnte einfach glücklich leben ohne den scheiss alkohol. Aber ja. Es ist eine Krankhrit. Ein scheiss Suchtmittel. Es zerstört nicht nur sein Leben. Auch das meiner Mutter, meiner Schwestern und ja- auch meiner Kinder und Nichten und Neffen. Ich habe Angst durch meine Krankheit auch Leben zu zerstören. Aber das ist eher off-topic.
Ich musste es mal los werden. Vielleicht hat jemand Erfahrungen in dem Bereich. Ich weiß die absolute Antwort wie lange es dauert gibt es nicht… will ich auch gar nicht. Einfach nur Erfahrungen oder Meinungen… es macht mich gerade fertig… und außerdem ist meine Mutter-Kind-Kur abgelehnt worden </description>
        <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,716672,716672#msg-716672</link>
        <lastBuildDate>Tue, 15 Sep 2026 04:27:16 +0200</lastBuildDate>
        <generator>Phorum 5.2.18</generator>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,716672,716719#msg-716719</guid>
            <title>Re: Vater mit Leberzirrhose</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,716672,716719#msg-716719</link>
            <description><![CDATA[ Wohl irgendwelche „falschen Diagnosen“ bei mir oder den Kindern. Vermute Bipo. Versuche jetzt einfach eine andere Klinik. Die guten sind inzwischen aber wohl eher weg (am Meer…)]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Wed, 11 Sep 2024 19:26:16 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,716672,716681#msg-716681</guid>
            <title>Re: Vater mit Leberzirrhose</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,716672,716681#msg-716681</link>
            <description><![CDATA[ Er muss selbst aufhören wollen mit dem Alkohol. Erst dann bringt eine Therapie was.<br />
<br />
Warum ist deine Mutter Kind Kur abgelehnt worden?]]></description>
            <dc:creator>dino</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Mon, 09 Sep 2024 19:30:28 +0200</pubDate>
        </item>
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            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,716672,716675#msg-716675</guid>
            <title>Re: Vater mit Leberzirrhose</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,716672,716675#msg-716675</link>
            <description><![CDATA[ Liebe Müde Maus,<br />
<br />
das hört sich alles echt schlimm an! Persönlich habe ich keine wirkliche Erfahrung mit Alkoholikern. Wobei mein erster Mann, mit dem ich dreieinhalb Jahre zusammen war, schon ein Alkoholproblem hatte. Da unsere Trennung aber bereits 1997 war, kann ich nicht sagen, was genau zu seinem Tod vor zwei Jahren geführt hat.<br />
<br />
Dass Deine Mutter-Kind-Kur abgelehnt wurde, ist sehr schade. Besteht die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen?<br />
<br />
Ich drücke Dir die Daumen und denke an Dich.<br />
<br />
Leuchtturm]]></description>
            <dc:creator>Leuchtturm1</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Mon, 09 Sep 2024 09:33:06 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,716672,716673#msg-716673</guid>
            <title>Re: Vater mit Leberzirrhose</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,716672,716673#msg-716673</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Müde Maus,<br />
<br />
Du fragst nach Erfahrungen.<br />
Nachstehend berichte ich von meinen:<br />
<br />
Ich bin aufgewachsen in einer Großfamilie mit 2 Alkoholkranken, meiner Großmutter und meinem Vater.<br />
<br />
Die Verzweiflung, die aus Deinen Zeilen spricht, kenne ich aus eigener Erfahrung.<br />
Am liebsten hätte ich mit all' meiner Willensstärke und Kraft den Alkoholismus ausgerottet.<br />
<br />
Heute weiß ich, dass Alkoholismus eine sehr schwere Erkrankung ist.<br />
Sie ist nicht heilbar, kann durch Abstinenz lediglich zum Stillstand gebracht werden.<br />
Andererseits endet sie im Wahnsinn oder mit dem Tod.<br />
<br />
Bei meiner jüngeren Schwester, hat der Alkoholismus zum Tod geführt.<br />
In der weiteren Verwandtschaft meiner Generation sind ebenfalls Tote zu beklagen.<br />
<br />
Alle, die mit Alkoholkranken zusammenleben, werden früher oder später in irgendeiner Form durch diese Erkrankung beeinträchtigt. Deshalb spricht man heute von der Familienkrankheit Alkoholismus.<br />
<br />
Meine Probleme, die ich durch das Aufwachsen in der dysfunktionalen Familienstruktur unerkannt mit ins Erwachsenenleben übernommen habe, konnte ich in einer Therapie beim Suchttherapeuten bearbeiten.<br />
<br />
Bis heute finde ich Unterstützung in einer Al-Anon-Selbsthilfegruppe für Erwachsene Kinder (von Alkholikern).<br />
<br />
Solltest Du weitere Fragen haben, beantworte ich diese gerne.<br />
<br />
* * *<br />
<br />
Dass die Mutter-Kind-Kur abgelehnt wurde, tut mir leid.<br />
Ich wünsche Dir/Euch alles erdenklich Gute!]]></description>
            <dc:creator>Deborah</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Mon, 09 Sep 2024 05:42:46 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,716672,716672#msg-716672</guid>
            <title>Vater mit Leberzirrhose</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,716672,716672#msg-716672</link>
            <description><![CDATA[ Ich muss was los werden,<br />
Mein Vater 72 trinkt schon seit Jahren zu viel. Erst ist das Herz ausgestiegen - er bekam einen Defi, dann gab es die erste Leberentzündung, vor 4,5 Jahren die Zirrhose und jetzt ist es wieder so weit. Ich habe ihn eigentlich aufgegeben. Aber irgendwie möchte ich doch wissen wie es weiter geht. Er sitzt oder liegt. Geht fast nicht mehr aus dem Haus. Hat eine leichte Alkoholdemenz, blaue Flecken, offene Wunden (wegen Juckreiz), Wasser im Bauch eingelagert,brustwachstum usw. Quasi voll ausgeprägt. Es ist verdammt schwierig dabei zu zu schauen. Zwangseinweisen ins KH geht nicht. Er ist der Meinung er darf jetzt sterben… darf er ja auch. Aber muss man sich so kaputt machen? <br />
Er hat 5 Töchter, bekommt bald das 10. Enkelkind. Hat sich einen Porsche gekauft, könnte einfach glücklich leben ohne den scheiss alkohol. Aber ja. Es ist eine Krankhrit. Ein scheiss Suchtmittel. Es zerstört nicht nur sein Leben. Auch das meiner Mutter, meiner Schwestern und ja- auch meiner Kinder und Nichten und Neffen. Ich habe Angst durch meine Krankheit auch Leben zu zerstören. Aber das ist eher off-topic.<br />
Ich musste es mal los werden. Vielleicht hat jemand Erfahrungen in dem Bereich. Ich weiß die absolute Antwort wie lange es dauert gibt es nicht… will ich auch gar nicht. Einfach nur Erfahrungen oder Meinungen… es macht mich gerade fertig… und außerdem ist meine Mutter-Kind-Kur abgelehnt worden ]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Sun, 08 Sep 2024 22:28:35 +0200</pubDate>
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