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        <title>Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
        <description> Ich habe Angst, ich weiß nicht was kommt und mir erscheint das Leben als viel zu kurz. Meine Tage auf der Welt sind gezählt und ich will doch noch so viel erleben. Meine Jugend und Kindheit sind vorbei - ich bin traurig. Ich habe, kann ich so sagen ich eine schöne Kindheit und Jugend gehabt. Auch die Zeit bis zum Kinderwunsch war gut. Dann jedoch waren da einige stolpersteine. Die letzten 10 Jahre waren irgendwie ein Zeitraum in dem ich nicht gelebt habe. In dem ich viel mit Antriebslosigkeit, Depressionen, Schicksalsschlägen, und noch mehr Schicksalschlägen, Trauer, Problemen… zu tun hatte. Das ist jetzt hoffentlich vorbei. Was bleibt ist die Angst - die Trauer… wenn die Sanduhr des Lebens einfach immer weiter rieselt und die verbleibende Menge zusehends weniger wird…
Gibt es Menschen die ähnlich empfinden? Aber auch bei meinem letzten Baum zum Thema allein fühlen kann nicht so wirklich jemand das ganze nachempfinden… vielleicht bin ich nicht nur bipolar sondern auch noch wirklich verrückt… also einfach nicht normal in meinem denken und fühlen.</description>
        <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711777#msg-711777</link>
        <lastBuildDate>Sun, 17 May 2026 19:40:12 +0200</lastBuildDate>
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            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,723236#msg-723236</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,723236#msg-723236</link>
            <description><![CDATA[ Hallo,  bei mir ist es keine Angst vor dem Tod, sondern die Gebrechlichkeit mit nicht mehr Treppen steigen können etc. .<br />
<br />
Ich habe früher gerne in der Wanne gebadet, doch die Muskeln sind schwächer und ich komme nicht mehr alleine hoch aus <br />
<br />
der Badewanne. Angst vor 0perationen mit Prothesen im Körper, die Abhängigkeit von anderen Menschen, Pflege etc., <br />
<br />
zumal ich keinen Kontakt zu meinen 2 Angehörigen habe. Ich denke &quot; Affe tot, Klappe zu &quot;, danach kommt nichts. Mein Vater hatte <br />
<br />
mit 58-61J. eine schwere Krebserkrankung. So möchte ich nicht meinen Abgang erleben.]]></description>
            <dc:creator>Pizdapipa</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Sun, 30 Nov 2025 22:10:01 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,715753#msg-715753</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,715753#msg-715753</link>
            <description><![CDATA[ Hi ihr Lieben,<br />
<br />
Ich weiß nicht, ob ihr mir folgen könnt beziehungsweise glauben könnt, was ich erlebt habe.<br />
<br />
Vor 14 Jahren, kurz nach meinem Burn out, als nichts mehr ging, körperlich wie psychisch ging ich in eine Meditations Gruppe. Das war das erste Mal, dass ich in einer Gruppe Sitz-und Geh- Meditation für 90 Minuten praktizierte. Wir tranken dann noch Tee und plauderten ein wenig und dann ging ich heim.<br />
<br />
Auf dem Nachhauseweg hatte ich ein Blitz-erwachen und meine Seele war außerhalb des Körpers. Ich hatte dann den Satz in meinem Geist „ Ich bin nicht mein Körper“. Dann erkannte ich, dass wir fast alle ja so dumm sind und glauben, dass nach dem körperlichen Tod nichts mehr kommt oder alles zu Ende ist.<br />
<br />
Belustigt über diese Dummheit fing ich an zu lachen, die ganze Zeit, während ich nach Hause lief. Klar stirbt der Körper…wo ist das Problem, dachte ich.<br />
<br />
Sorry, dass ich über Dummheit spreche, aber das war es, was ich damals genau gefühlt habe.<br />
<br />
Ich hatte da noch andere spirituelle Erlebnisse, und seitdem habe ich keine Angst mehr vor dem Sterben, weil alles weitergeht und unendlich ist. <br />
<br />
Für mich ist der Sinn des Lebens, das zu erkennen, so wie man es in dem Film Matrix ganz gut sehen kann. Wir inkarnieren und lernen in jedem Leben noch mehr dazu. Man kann auch sagen, dass wir in jedem Leben noch näher zur Erleuchtung kommen sollten. <br />
<br />
Unser ganzes Wissen häufen wir über die Inkarnationen an. Wenn wir dann wieder in einen neuen Körper kommen, können wir uns leider nicht mehr dran erinnern, beziehungsweise die meisten leben ohne große Entwicklung ihr Leben, weil sie nur an materielle Dinge glauben und materielle Dinge anhäufen wollen.<br />
<br />
Leider habe ich in meinem Freundes und Bekanntenkreis noch nie jemand getroffen, der eine ähnliche Erfahrung gemacht hat.<br />
<br />
Deswegen möchte ich jetzt eine Ausbildung zur Sterbebegleitung machen, damit ich Betroffenen helfen kann, ohne Angst, den letzten Weg zu gehen.<br />
<br />
Ich bin gerade nicht manisch ]]></description>
            <dc:creator>Lady bug</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Fri, 12 Jul 2024 20:37:03 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,713116#msg-713116</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,713116#msg-713116</link>
            <description><![CDATA[ Hallo <br />
<br />
Du bist nicht verrückt. <br />
<br />
Dein Denken ist völlig normal, alles was wir denken, tun und fühlen, hat soeben ebenfalls ein anderer Mensch auf der Welt getan. Milliarden Menschen leben auf dem Planeten.<br />
<br />
Im Grunde hast du Sehnsucht nach dem Leben.<br />
<br />
Ich hab irgendwie keine Angst mehr vor mein Tod weil mir das Leben nichts mehr bedeutet oder sehr wenig.<br />
Mir ist alles egal geworden, muss nur weiter machen das nervt mich nur noch. <br />
<br />
Lebe deine Kreativität aus.]]></description>
            <dc:creator>SouLRobocop</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Mon, 15 Jan 2024 04:38:39 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711934#msg-711934</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711934#msg-711934</link>
            <description><![CDATA[ Das klingt total beruhigend fahni… und ja, mein Opa sagte auch immer : wenn der Herrgott mich jetzt endlich mal holen würde. Aber aktuell ist es eben irgendwie eine Angst oder zumindest eine Ablehnung… die mich ja manchmal vielleicht auch rettet das falsche zu tun.]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Sat, 04 Nov 2023 19:05:11 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711918#msg-711918</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711918#msg-711918</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Müde Maus,<br />
<br />
vielleicht hast du noch nicht darüber nachgedacht, dass sich die Einstellung zum Tod über die Jahre verändert.<br />
<br />
Aus heutiger Sicht habe ich eine natürliche Angst vor dem Tod, weil ich noch lange leben möchte. Aber wie ist es, wenn ich alt bin? Ich denke, meine Einstellung zum Lebensende könnte sich erheblich verändern. So, als ob ich sage kann, jetzt ist es vollbracht, mein Leben war gut und erfüllt. Es gibt nicht umsonst den Spruch &quot;das Zeitliche segnen&quot;. <br />
<br />
Ich möchte damit ausdrücken, dass Du auch die Angst vor dem Tod verlieren kannst oder ihn akzeptierst, wenn es später soweit ist. Du kannst vom jetzigen Zeitpunkt nicht wissen, wie du irgendwann zum Tod stehst, oder? Laß`es doch auf Dich zukommen und mache Dir jetzt nicht diese deprimierenden Gedanken.<br />
<br />
Als meine Mutter starb, sagte sie zu mir, dass ihr Leben schön war und dass es eine Zeit zum leben und eine Zeit zum sterben gibt.<br />
<br />
<br />
LG fahni]]></description>
            <dc:creator>fahni</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Fri, 03 Nov 2023 09:22:07 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711841#msg-711841</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711841#msg-711841</link>
            <description><![CDATA[ Ich haber keine Angst vor dem Todo, versuche mein Leben Zu Leben trotz Bipo und täglichen starken Schmerzen.]]></description>
            <dc:creator>Carina26</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Mon, 30 Oct 2023 00:06:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
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            <title>Re: @soulvision</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711814#msg-711814</link>
            <description><![CDATA[ Du hast mich richtig verstanden Flyhigh ;)<br />
<br />
Natürlich ist eine gewisse Reflektion von Zeit zu Zeit sowie<br />
eine gewisse Planung für die Zukunft nicht unwichtig.<br />
Aber das Leben wird nur in einem Moment gelebt, dem jetzt.<br />
Alles andere ist Spekulation, mal mehr, mal weniger treffend,<br />
aber immer nur eine Spekulation.<br />
<br />
<br />
lg<br />
zuma]]></description>
            <dc:creator>zuma</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 23:14:07 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
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            <title>Re: @soulvision</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711810#msg-711810</link>
            <description><![CDATA[ Nein, so ist es nicht bei mir. Keine grübelschleife - einfach Sinne der Fragen die ich mir stelle  ohne Antwort.]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 20:26:38 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711803#msg-711803</guid>
            <title>Re: @soulvision</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711803#msg-711803</link>
            <description><![CDATA[ Ich denke, so war das auch nicht gemeint.<br />
<br />
Solange die Reflektion nicht ständig stattfindet, ist das ja auch ok. Aber wenn man depressiv in Grübelschleifen festhängt, die sich um die Vergangenheit drehen oder um Ängste in der Zukunft, dann ist das sehr schlecht. Die Depression hält sich damit selbst am Leben.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 10:45:58 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711802#msg-711802</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711802#msg-711802</link>
            <description><![CDATA[ So existenzielle Fragen und wenn sie dich schon so lange beschäftigen, könnte es sich mglw. lohnen, denen in einer Therapie nachzugehen. Das Thema hatten wir glaube ich schon einmal?<br />
<br />
LG<br />
s.]]></description>
            <dc:creator>soulvision</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 09:55:01 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711801#msg-711801</guid>
            <title>Re: @zuma</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711801#msg-711801</link>
            <description><![CDATA[ Die Reflexion der Vergangenheit kann dazu dienen die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu gestalten. Alles im hier und jetzt. Der Mensch unterscheidet sich vom Rest der Natur, dass er (auch sich) reflektieren kann.<br />
<br />
LG<br />
s.]]></description>
            <dc:creator>soulvision</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 09:52:03 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711800#msg-711800</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711800#msg-711800</link>
            <description><![CDATA[ Ja, das glaube ich dir. Das ist meine allergrößte Angst. Meine Kinder zu hinterlassen solange sie noch nicht selbständig sind. Sie würden es nicht verkraften. Eine Krebserkrankung ist in meinem Kopf das allerschlimmste was passieren kann. Deshalb alle Achtung. Ja, da sieht der Tod dann nochmal ganz anders aus und plötzlich wird vieles real und kommt so nah. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie das sein muss. Ich wünsche dir noch viele Lebenstagen. Und ja, es ist ganz anders als Depression. Dann will man weg. Die Angst vor dem Tod hat mich auch während Depressionen zum Glück jedes Mal<br />
Davon abgehalten. Ich glaube gesunde Menschen haben niemals Todessehnsucht. Das ist bei mir auch das Gegenteil. Aber vielleicht muss es so sein. Wenn wir keine Angst mehr haben oder so weit sind zu sterben, dann ist das Ende wohl nicht mehr weit…]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 06:15:25 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711799#msg-711799</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711799#msg-711799</link>
            <description><![CDATA[ Wenn das immer so leicht wäre…]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 06:10:15 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711797#msg-711797</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711797#msg-711797</link>
            <description><![CDATA[ Also ich habe im Zuge der Krebserkrankung schon Todesängste ausgestanden  - insbesondere bei Diagnosestellung und nach der OP.<br />
<br />
Diese Ängste sind anders als Suizidgedanken wo ich mir den Tod herbeigesehnt habe.<br />
<br />
Im Moment will ich leben und noch solange dasein bis meine Kinder selbstständig sind..]]></description>
            <dc:creator>elsbeth</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 21:56:48 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711796#msg-711796</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711796#msg-711796</link>
            <description><![CDATA[ Ich denke, im Grunde ist es ganz einfach, denn der Sinn des Lebens <br />
besteht nur darin, es zu leben, sich zu vermehren und fertig. Ist das<br />
Naturgesetz, was hinter allem steht. <br />
Dann kommt aber der schwierige Teil, nämlich, das wir Menschen immer<br />
meinen, dies, das oder jenes muss, ohne dies, das oder jenes ist ein Leben<br />
sinnlos. <br />
Der Trick ist eigentlich, im hier und jetzt zu bleiben. Was tu ich gerade, was<br />
ist gerade um mich herum. Jetzt.<br />
Der Blick nach hinten oder nach vorn ist im Grunde völlig sinnlos, denn<br />
das hinter uns können wir nicht mehr ändern, das vor uns ist völlig unbekannt.<br />
<br />
lg<br />
zuma]]></description>
            <dc:creator>zuma</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 21:19:10 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711795#msg-711795</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711795#msg-711795</link>
            <description><![CDATA[ Hm, das wie macht mir weniger Angst. Heutzutage sterben doch die meisten im Krankenhaus zugedröhnt mit irgendwelchen „Drogen“ um schmerzen oder Ähnliches zu betäuben. Ich bin gerne weg und jede Narkose in den letzten Jahren war für mich willkommen. Sie war für mich die Möglichkeit einer Situation zu entfliehen, die ich sowieso nicht ertragen konnte. <br />
Aber ich will nicht sterben. Ewig leben in wiederkehrenden Zyklen in unterschiedlichem Erscheinungsformen fände ich schön. Mal als Stein am Wegesrand, mal als Reh im Wald, mal als Mensch, als der ich etwas erschaffen kann, mal als keine Ahnung - vielleicht Geist… ich träume von einer Welt, in der es keine Kriege und keinen Streit gibt einer friedvollen ewigen Zeit. Ich träume davon einfach vieles noch tun zu können, wofür mir in diesem Leben die Zeit fehlt. Das Leben ist so kurz und es gibt so vieles zu tun. Schön wäre es sagen zu können bitte nocheinmal, oder jetzt bitte 100 Jahre Ruhe/schlafen. Dornröschen oder eine andere Option. Aber einfach so sterben? Kein Bewusstsein mehr zu haben von jetzt auf gleich… nicht mehr fühlen, nicht mehr denken, einfach nur noch nichts… nicht mal hell oder dunkel, nicht träumen oder denken, nicht atmen, nicht wieder aufwachen… einfach nicht mehr sein… und nein. Es sind manchmal gar keine düsteren Gefanken. Es ist einfach mein Leben, dass mir diese Fragen stellt. Wir verlieren Menschen. Manche sagen wir sehen sie wieder. Aber daran kann ich nicht glauben… vielleicht sollte ich. Manche sehen das Leben als irdisches Jammertal und nach dem Tod kommt die Auferstehung, bei manchen entscheidet das hohe Gericht - manche glauben an entrückung… manche glauben man hat im Leben einen Einfluss auf das danach… aber wenn ich all das nicht glauben kann? Dann steht am Ende???? Wofür lebe ich dann? Lebe ich nur um zu leben? Was ist der Sinn. Diese Frage begleitet mich schon sehr lange. Es gab eine Zeit da dachte ich der Sinn ist Kinder zu bekommen, diese wachsen zu sehen und zu begleiten… aber jetzt sehe ich - nein, das macht mich nicht glücklich und es füllt nicht diese Leere -diese Lücke nach dem Sinn. Klar kann ich mich ablenken, klar kann ich das Leben genießen und etwas anderes tun… aber was dann? Wenn ich es nicht schaffe etwas zu schaffen das bleibt… sterbe ich dann? Für die Memschen die mich gehen lassen müssen bleiben die Erinnerungen… dadurch bleibe ich „am Leben“ aber ich, die ich dann gehe… was bleibt mir?]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 19:08:37 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711790#msg-711790</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711790#msg-711790</link>
            <description><![CDATA[ ich hatte auch panische Angst vor Vollnarkosen aus denselben Gründen. Die Vorstellung, dass man dann auch noch komplett anderen Menschen ausgeliefert ist, machte es nicht besser.<br />
<br />
Als ich Mitte dreißig war, hatte ich im Abstand von wenigen Monaten den gleichen Eingriff zwei Mal. Die mussten mir an Narkosemittel jedes Mal die doppelte Dosis verabreichen bzw. nachspritzen, weil ich nach Aussagen der Krankenschwester jedes Mal innerlich so stark gegen die Wirkung ankämpfte. Das habe ich aber nicht mehr bewusst wahrgenommen, weil ich im Grunde schon zu abgetreten war aber für den Eingriff nicht abgetreten genug. Da hat das Unterbewusstsein ganz stark gegen geackert.<br />
<br />
Inzwischen ist das nicht mehr so schlimm, zumindest nicht, wenn es sich nur ums &quot;Schlafenlegen&quot; mit Propofol handelt. Mit dem Zeug habe ich meinen Frieden geschlossen nachdem ich vor drei Jahren feststellte, dass das nicht so schlimm ist und ich zu dem Arzt, der die Eingriffe machte, Vertrauen habe und Sympathie hege.]]></description>
            <dc:creator>Friday</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 15:09:15 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711788#msg-711788</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711788#msg-711788</link>
            <description><![CDATA[ Wenn ich zuviel an den Tod denke, ist das meist ein Zeichen einer<br />
Depression bzw das eine im Anflug ist.<br />
Den Tod an sich fürchte ich nicht, ich hätte mehr Angst davor, das man<br />
ggf. mehrere Jahrhunderte oder gar ewig leben müsste. Aber natürlich <br />
wäre mir schon lieber, das ich &quot;friedlich entschlafe&quot; und nicht unter <br />
schmerzhaften Umständen. Die Frage nach dem &quot;danach&quot; sehe ich <br />
zweigeteilt. Auf der stofflichen Ebene werde ich &quot;ewig&quot; leben, denn die<br />
Atome meines Körpers können nicht verloren gehen, sie werden sich höchstens<br />
anderweitig zu etwas neuem zusammen fügen (Ich sag immer gern, das<br />
wir alle auch mal Dinosauriererkacke waren :D :D ).<br />
Die geistige Seite sehe ich so, das es dann &quot;aus&quot; ist. Ich verstehe das Denken<br />
und fühlen als eine Funktionsweise dessen, was wir menschlicher Körper nennen.<br />
Solange der Körper existiert, entwickelt sich diese Funktion mehr oder weniger<br />
weiter, stirbt der Körper, ist die Funktion dann fort.<br />
Weiterleben kann aber auch das, was ich im Leben erschaffe, sowohl materielles<br />
als auch geistiges (Schrift, Bild, usw), das wird dann im besten Falle noch von<br />
meiner einstigen Existenz zeugen.<br />
<br />
lg<br />
zuma]]></description>
            <dc:creator>zuma</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 14:44:48 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711787#msg-711787</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711787#msg-711787</link>
            <description><![CDATA[ Ich finde schon, dass das mit der BS und vor allem mit Depressionen zu tun hat. Wenn man depressiv ist, sind Ängste oft verstärkt oder übermächtig. Wenn man in Mischphasen ist, dann können diese Ängste auch &quot;anfallsartig&quot; auftauchen und verschwinden. In stabilen Phasen treten diese Ängste in den Hintergrund und verlieren ihren Schrecken etwas.<br />
<br />
So wie Friday erzählt, habe ich ebenfalls Probleme mit dem Einschlafen jeden Tag, weil das ein Kontrollverlust ist (Schlaf wird ja auch als kleiner Tod bezeichnet). <br />
<br />
Ich habe allerdings weniger Angst vor dem Tod ansich. Viel eher macht mir die Ungewissheit Angst, wie ich mal sterben werde.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 14:33:40 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711786#msg-711786</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711786#msg-711786</link>
            <description><![CDATA[ Vielen Dank… ich glaube ich bestelle mir das Buch… das klingt gut. Auch wenn so dieses Gefühl dann eben nicht mehr ich zu sein, nicht zu wissen was dann mit mir passiert, einfach nicht mehr zu sein mir so irre viel Angst macht. Tröstlich ist ein wenig, dass die meisten Menschen wohl kurz vor dem tod lächeln oder friedlich und glücklich aussehen. Es muss also etwas positives geben. wie gern würde ich dem biddhismus glauben - an Wiedergeburt, an Himmel (eher nicht an Hölle), an unendliches Leben, Wiederauferstehung … aber ich kann es nicht glauben… das kindliche Vertrauen fehlt]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 14:21:36 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711785#msg-711785</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711785#msg-711785</link>
            <description><![CDATA[ Betreffen sie die BS? Ich bin manchmal nicht so sicher. Vielleicht ist das ja für mich ein grundsätzliches Problem. Ich kann es eben auch nicht einordnen. Ich hab die Diagnose noch nicht so lange und eigentlich nehm ich lamotrigin und Quetiapin. Dachte dadurch bin ich relativ stabil und die Gedanken sind eben auch immer da. Bei Depression müsste ja die Sehnsucht nach dem Tod da sein. Und in den Phasen verdränge ich auch die Nagst und will einfach nur noch weg - aus der Situation, aus dem Leben… einfach und hauptsächlich weg. Da mache ich mir darüber keinen Kopf. Aber ja - wenn es hier nicht her gehört, gerne verschieben.]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 14:17:21 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711784#msg-711784</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711784#msg-711784</link>
            <description><![CDATA[ <blockquote class="bbcode"><div><small>Quote<br/></small><strong>Fly</strong><br/>Bei mir ist diese Angst unterschwellig immer vorhanden, aber ich kann meinen Fokus auf andere, positive Dinge richten.</div></blockquote>
<br />
Ich habe diese Angst seit meiner Kindheit. Und ganz weggegangen ist die bis heute nicht. Wenn sie mich droht zu überrollen zeitweise, versuche ich auch mich abzulenken, was inzwischen ganz gut funktioniert.<br />
Ich glaube auch nicht, dass man diese Angst wegtherapieren kann.<br />
<br />
Als Kind habe ich mich schon gezwungen wach zu bleiben, weil Schlaf für mich wie tot sein war (Kontrollverlust).<br />
Meine Mutter, der ich das, glaube ich, zumindest als Kind nie erzählte, sagte manchmal zu mir &quot;du musst die Augen zu machen, wenn du schlafen willst.&quot; Da war ich vielleicht fünf oder sechs Jahre alt.<br />
<br />
Kurioserweise und ungeplant hat mich das Buch &quot;die Bücherdiebin&quot; versöhnlicher mit dem Thema gestimmt. Es wird erzählt aus der Sicht des Todes (da hatte ich leichte Probleme überhaupt mit dem Lesen anzufangen). Der Tod bekam menschliche Charakterzüge und war geradezu warmherzig geschildert. Das Buch spielt im 2. Weltkrieg. Z.B. fühlte sich der Tod manchmal komplett überfordert, weil er immer wieder so viele Seelen auf einmal abholen musste.<br />
<br />
Im Anschluss an das Buch stand ein Interview mit dem Autor, der sagte, dass er nach 200 Seiten nochmal von vorne anfangen musste mit seinem Roman, weil der Tod, also die Erzählersicht, einen zu düsteren und schweren Charakter bekommen hatte. <br />
<br />
Ein ganz wunderbares Buch, bei dem ich die ersten ca. 50 Seiten etwas Probleme hatte und schon überlegte, es beiseite zu legen, was ich dann glücklicherweise nicht getan hatte und weiterlas.<br />
<br />
Wenn ich jetzt Angst habe vor dem Tod, stelle ich mir diesen genau so vor, menschlich, warmherzig, die Seelen abholend und wie in Sicherheit bringend. Irgendwie hat das etwas zumindest leicht Versöhnliches, auch wenn die Angst dadurch nicht weg geht. Sie wird erträglicher.]]></description>
            <dc:creator>Friday</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 13:57:44 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711778#msg-711778</guid>
            <title>Re: Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711778#msg-711778</link>
            <description><![CDATA[ Natürlich können ganz viele hier nachempfinden wie alleine man sich fühlt, wenn man depressiv ist. Und auch die Angst vor dem Tod ist präsenter als in stabilen Zeiten. Bei mir ist diese Angst unterschwellig immer vorhanden, aber ich kann meinen Fokus auf andere, positive Dinge richten.<br />
<br />
Es kommt vielleicht zu Missverständnissen, weil du im Off-Topic Forum deine Bäume aufmachst, obwohl sie eigentlich die BS betreffen.]]></description>
            <dc:creator>Flyhigh</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Mon, 23 Oct 2023 20:19:42 +0200</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711777#msg-711777</guid>
            <title>Wie geht ihr mit der Angst vor dem Tod um?</title>
            <link>https://www.bipolar-forum.de/read.php?10,711777,711777#msg-711777</link>
            <description><![CDATA[ Ich habe Angst, ich weiß nicht was kommt und mir erscheint das Leben als viel zu kurz. Meine Tage auf der Welt sind gezählt und ich will doch noch so viel erleben. Meine Jugend und Kindheit sind vorbei - ich bin traurig. Ich habe, kann ich so sagen ich eine schöne Kindheit und Jugend gehabt. Auch die Zeit bis zum Kinderwunsch war gut. Dann jedoch waren da einige stolpersteine. Die letzten 10 Jahre waren irgendwie ein Zeitraum in dem ich nicht gelebt habe. In dem ich viel mit Antriebslosigkeit, Depressionen, Schicksalsschlägen, und noch mehr Schicksalschlägen, Trauer, Problemen… zu tun hatte. Das ist jetzt hoffentlich vorbei. Was bleibt ist die Angst - die Trauer… wenn die Sanduhr des Lebens einfach immer weiter rieselt und die verbleibende Menge zusehends weniger wird…<br />
Gibt es Menschen die ähnlich empfinden? Aber auch bei meinem letzten Baum zum Thema allein fühlen kann nicht so wirklich jemand das ganze nachempfinden… vielleicht bin ich nicht nur bipolar sondern auch noch wirklich verrückt… also einfach nicht normal in meinem denken und fühlen.]]></description>
            <dc:creator>Müde Maus</dc:creator>
            <category>Off-Topic Forum</category>
            <pubDate>Mon, 23 Oct 2023 19:58:31 +0200</pubDate>
        </item>
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