Umgang mit zwanghaftem Süßigkeitenkonsum

10. 04. 2019 07:52
Hallo,

zu diesem Thema eröffne ich einen neuen Baum.

Wenn ich depressiv bin, lutsche ich täglich 1 Tüte Bonbons, esse ca. 1-1,5 Tafeln Schokolade, abends dann noch ein Eis und eventuell noch einen Bananen-Milch-Shake (1 Banane, 4 EL Jogurt, 1/4 lt. Milch und 4 TL Zucker). Das sind Maximalwerte!

Erstaunlicherweise bekommt mir das ganz gut, esse aber abgesehen davon wenig und bin - natürlich - übergewichtig...

Habe jetzt vor ein Paar Wochen beschlossen, meinen Lutsch-Konsum einzuschränken und meinen Vorrat an diversen Bonbons nicht wieder aufzufüllen. Seit ein paar Tagen bin ich fast blank, habe nur noch ein paar Hustenbonbons (Pulmoll), die mir aber nicht schmecken und zuckerfreien Kaugummi.

Da ich seit ein paar Tagen hypoman bin (letzte Nacht 3 Stunden Schlaf, heute und morgen viele Termine), überlege ich, meinen Vorrat wieder anzulegen. Interessanterweise gelingt es mir nämlich jetzt, vernünftig damit umzugehen und mäßig zu lutschen usw. So habe ich z. B. gestern nur eine halbe Tafel Schokolade stückchenweise über eine Stunden gelutscht, in der Depression putze ich kauend eine ganze Tafel in fünf Minuten weg. Auch schmecken mir dann die sehr scharfen Hustenbonbons "eigentlich" nicht.

Wer von euch kennt das auch so ähnlich?

Gruß

Gerd (Harfe)

P.S.: in der Vorbereitung habe ich meinen Namen mit dem Stichwort "Süßigkeiten" eingegeben und bin nur auf einen Treffer gekommen, und der ist 14 (!) Jahre alt:
[www.bipolar-forum.de]
Zum Thema "Sucht" fand ich immerhin 22 Einträge mit meinem Namen:
[www.bipolar-forum.de]

Ratschläge können auch Schläge sein
geboren: als Fötus habe ich WK II noch miterlebt,
hier seit November 2004 aktiv,
Diagnose: bipol II mit Angst- und Zwangsstörungen, m.E. uuuRC
Nach fünf erfolglosen Versuchen (Lithium, 2 x Lamotrigin, Quetiapin/Seroquel, Valproinsäure) jetzt nur noch phasenbezogene Medikation.

aktuelle Medikamente:
nachts 25-100 mg Quetiapin/SEROQUEL (Q/S), ggf. zusätzlich Dominal.
Bei Überdrehtsein tagsüber: Quetiapin/Seroquel (Q/Sr) Retard/Prolong.
Bei langandauernder Depression auch Trevilor denkbar (seit Jahren nicht mehr versucht).
Im NOTFALL: Tavor oder Zolpiclon

zum Kennenlernen empfehle ich, in meinen großen Bäumen mal zu stöbern (Achtung, schreiben kann man darin nicht mehr!):

[www.bipolar-forum.de] Erstbeitrag 2004 (Betrifft insbesondere Schlafstörungen)

[www.bipolar-forum.de] Erstbeitrag 2005 (Stichwort: Stimmungskalender)
Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Umgang mit zwanghaftem Süßigkeitenkonsum

harfe 510 10. 04. 2019 07:52

Re: Umgang mit zwanghaftem Süßigkeitenkonsum

Hotte 127 10. 04. 2019 12:52

Re: Umgang mit zwanghaftem Süßigkeitenkonsum

Brickman 126 10. 04. 2019 13:52

Buchtipp: Wege aus der Abhängigkeit

Lichtblick 124 10. 04. 2019 22:06

Re: Buchtipp: Wege aus der Abhängigkeit

kinswoman 122 10. 04. 2019 22:23

Re: Buchtipp: Wege aus der Abhängigkeit

harfe 100 11. 04. 2019 09:54

Re: Buchtipp: Wege aus der Abhängigkeit

kinswoman 98 11. 04. 2019 10:07

Wege aus der Abhängigkeit - welche Ausgabe?

Lichtblick 105 11. 04. 2019 20:24

Re: Wege aus der Abhängigkeit - welche Ausgabe?

harfe 76 12. 04. 2019 08:14

Re: Buchtipp: Wege aus der Abhängigkeit

ThorstenD 79 12. 04. 2019 11:51

Re: Umgang mit zwanghaftem Süßigkeitenkonsum

pumuckl 102 11. 04. 2019 10:35

Kakao macht schön und schlau, ;-)

VanGogh 91 11. 04. 2019 16:39

Re: Kakao macht schön und schlau, ;-)

howie78 85 11. 04. 2019 16:52

Re: Kakao macht schön und schlau, ;-)

VanGogh 93 11. 04. 2019 17:12

Re: Kakao macht schön und schlau, ;-)

howie78 94 11. 04. 2019 17:51

Re: Umgang mit zwanghaftem Süßigkeitenkonsum

harfe 71 13. 04. 2019 11:16

Re: Umgang mit zwanghaftem Süßigkeitenkonsum

fahni 56 13. 04. 2019 14:04

Re: Umgang mit zwanghaftem Süßigkeitenkonsum

VanGogh 63 13. 04. 2019 14:40

Re: Umgang mit zwanghaftem Süßigkeitenkonsum

fahni 53 13. 04. 2019 16:07

Re: Umgang mit zwanghaftem Süßigkeitenkonsum

VanGogh 76 13. 04. 2019 18:56



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