04. 07. 2018 18:06
Hallo,

Ich bin seid meinem 17. Lebensjahr Bipolar. Erlebe Höhen und tiefen, was bei dieser Krankheit "normal" ist .Meine Frau steht mir auch nach 30zig Ehejahren,vielen Verletzungen die teilweise unter der Gürtellinie lagen immer noch Beiseite.

Trotz allem die Kommunikation zwsichen mir und meiner Frau, die nicht Bipolar ist mehr als schwierig und kostet sehr viel Kraft.

Ich will Dir ein Beispiel nennen, mit dem Du hoffentlich was anfangen kannst:

In meiner letzten Manie teilte ich meiner Frau mit, das ich mich scheiden lassen will, weil ich eine andere Frau kennengelernt hätte mit der Neuen" hatte ich lange Briefe geschrieben, wir hatten Treffen miteinander vereinbahrt..Kennengelernt hatte ich die "Neue" über das Internet.

Meine Frau war natürlich tief gekränkt.Sie war Hilflos und gelegentlich auch am Ende ihrer Kraft angelangt.Obwohl ich das gesehen habe, habe ich mich weiterhin mit der "Neuen" getroffen. Das ganze endete damit, das wir gemeinsam einen Termin bei einem Scheidungsanwalt hatten.Kaum aus dem Rechtsanwaltbüro raus,wir setzten uns in eine Eisdiele, kam ich auf die Idee,eigentlich könnten wir es doch nochmal miteinander versuchen, schließlich hätten wir ja viele schöne Erebnisse miteinander geteilt.

Ich könnte Dir noch viele weitere Vorfälle, die auch immer wieder mit Verletzungen verbundrn waren nennen.

Du fragst Dich jetzt vielleicht warum erzähle ich Dir das alles::


- als Bipolarer ist man für sein Handeln nur bedingt verantwortlich.
das klingt zwar vielleicht danach,das ich die Verantwortung auf andere schieben will, aber so ist es nicht
.Zum Glück ist eine solche Phase nich von Dauer,denn das würde weder der Bipolare, noch der Angehörige aushalten.


Wenn Du Dich über die Manische Phase informieren willst,dazu gibt es viele Bücher, die von Bipolaren geschrieben worden sind,nach dem die Manie abgeklungen war.

Das Medikament was Deiner Frau verschrieben worden ist-Queapin- nehme ich seid Jahren. Es hilft etwas die verschiedenen Phasen aufzuhalten und mehr "normalität"einkehren zu lassen.

Weder Krankenhausaufenthalte,noch Medikamente,noch Therapie sind Allheilmittel. Es kommt darauf an, das der Bipolare" lernt seine Erkrankung zu akzeptieren und für sich einen Weg zu einem ausgeglichenen Leben zu finden.Der Angehörige kann ihn-ich meine sogar sollte ihn-dabei durchaus hilfreich zur Seite stehen.

Was das "Eheproblm anbelangt,meisst sind es Kommunikationsprobleme,gibt es auch bei der Deutschen Gesellschaf für bipolare Störung wetrtvolle Hilfen, mit denen Du hoffentlich was anfangen kannst.

Ich würde gerne weiterhin mit Dir in Kontakt bleiben, weil ich sehr daran interessiert bin zu erfahren wie es bei Euch weiter geht.

Ich hoffe Du bist damt einverstanden.

Ich drücke Dir die Daumen dafür, das Ihr,so negativ es auch zu Zeit aussieht einen "gemeinsamen Weg" finden werdet!
Gruß
Hartmut

-
Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Trenung Partner untergetaucht

Fidus01 634 01. 07. 2018 15:58

Re: Trenung Partner untergetaucht

Wesker 198 02. 07. 2018 23:03

Re: Trenung Partner untergetaucht

delphin64 242 03. 07. 2018 15:08

Re: Trenung Partner untergetaucht

Fidus01 171 04. 07. 2018 17:05

Re: Trenung Partner untergetaucht

harfe 182 03. 07. 2018 18:12

Re: Trenung Partner untergetaucht

Hartmut 229 04. 07. 2018 18:06



In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen