Mischphase/Beginnende (Hypo)Manie?

28. 05. 2018 21:18
Für mich ist das alles immer noch Neuland. Frühwarnzeichen der Depression: null Probleme, damit habe ich mich die letzten drei Jahre auch intensiv beschäftigt. Alles andere: keine Ahnung.
Zur Zeit steige ich nicht mehr durch, bzw. weiss nicht wie ich meine Stimmung einordnen soll/kann. Vielleicht hat mich das viele Lesen in den letzten Wochen auch etwas durcheinander gebracht. Keine Ahnung.

Mein Problem:
Bin jetzt auf 20mg Escitalopram und habe jetzt Quetiapin (noch auf 50mg) bekommen. Schlafen kann ich recht gut damit. Aber meine Tage sind etwas... anstrengend würde ich sagen. Ich habe viele Ideen, bin wieder kreativ und lebe das gerade auch aus. Bin allerdings ziemlich sprunghaft, sowohl in meinen Tätigkeiten als auch in Gedanken. Abschalten ist gerade unglaublich schwer. Funktioniert relativ gut mit PMR oder Hörspielen, zumindest gegen Abends. Ruhig sitzen, sich auf etwas konzentrieren fällt extrem schwer und ständig unterbreche ich meine Tätigkeit um etwas anderes zu machen, was mir gerade in den Sinn gekommen ist.

Allerdings bin ich auch recht Müde, falle, wenn ich dann doch mal zur Ruhe komme, für 1-2 Stunden ins Traumland und bin danach etwas ruhiger. Vermutlich auch wegen den Medikamenten, denn zuvor habe ich einen relativ stabilen Tagesablauf gehabt, zumindest was die Wach-/Schlafenszeit anbelangt.

Das arbeiten fällt mir auch schwer. War heute seit drei Wochen wieder bei der Arbeit, und das nur für 3 1/2 Stunden. Ich fühle mich fehl am Platz. Arbeit hat es mehr als genug, da es im Moment allgemein viele Ausfälle gibt und die Arbeit so liegen bleibt. An mir. Der Chef ist froh, dass ich wieder da bin. "Bei dir geht es immer so schnell vorwärts", "Dich kann man alles fragen und man weiss sofort was zu tun ist/noch ansteht oder wie hoch die Preise sein müssen". Solche Aussagen sind zwar schön, immerhin ist es eine Art Anerkennung. Trotzdem... die Arbeit der letzten Wochen in einem Vormittag zu erledigen, bzw. zu 2/3 ist zermürbend, anstrengend und auch nervig.
Vielleicht sollte ich auch noch erwähnen, dass ich im 2. Arbeitsmarkt tätig bin. Was auch bedeutet, dass lange Absenzen keine grosse Rolle spielen.
Ich warte auf den Bescheid der Tagesklinik, bzw. kann ich darauf noch etwas warten, da meine Psychologin erst heute wieder aus dem Urlaub zurück ist und die Anmeldung daher auch erst heute gemacht hat. So sitze ich im Moment wie auf Kohlen, mache mir Gedanken wie es weiter geht, um die Medikamenteneinstellung, eventuelle Nebenwirkungen, habe Angst dass ich abhebe und dann wieder in die Depression falle, ect.
Weiss auch nicht ob ich nicht wieder bei der Arbeit aussetzen soll, bis ich immerhin weiss, wann ich in die Klinik kann...

In meinem Kopf dreht sich zur Zeit alles und ich bin ständig gereizt. Mein Freund fängt das alles ganz gut ab. Wenn ich sage, dass ich genervt von ihm bin, von allem, nimmt er das so hin und lässt mich dann stinkig sein.

Vielleicht könnt ihr mir etwas helfen das Gedankenchaos zu ordnen. Bin für jede Rückmeldung froh.

Lg Mahal

PS. Das Positive: der Sex ist super, seit einer Woche bin ich Ex-Raucherin und meine Haare sind wieder schön schwarz :)
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Mischphase/Beginnende (Hypo)Manie?

Mahal 620 28. 05. 2018 21:18

Re: Mischphase/Beginnende (Hypo)Manie?

Mahal 238 29. 05. 2018 17:26

Re: Mischphase/Beginnende (Hypo)Manie?

Mahal 260 02. 06. 2018 14:49



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