Re: Ehe mit Bipolarer Störung und ohne Krankheitseinsicht - gibt es Hoffnung?

16. 04. 2018 07:47
Hallo SilverPhönix

SilverPhoenix schrieb:
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> Hmm....
> Klingt erstmal übel. Andererseits frage ich mich,
> wie man die tagtägliche Beschäftigung mit
> Leuten, die nen Hau weg haben, ertragen soll, OHNE
> auch mal ordentlich zu lästern.

Das man für sich Wege zur Psychohygiene finden sollte, teile ich sehr.
lästern gehört meiner Ansicht nicht dazu.
Lästern ist aus meiner Sicht oft ein Strukturelles Problem das öfter damit zusammenhängt, dass ein Team disfunktional unterwegs ist.


> Ich mein, ich läster zuweilen auch mit meinen
> Kollegen über die Senioren, die wir betreuen,
> aber macht uns das zu schlechten Menschen?
> Immerhin gehen wir am nächsten Tag wieder hin und
> versuchen nach Kräften (und nicht selten darüber
> hinaus) genau den alten Menschen ein möglichst
> würdiges Dasein zu bescheren, die uns das Unsere
> nicht selten zur Hölle machen.

Komisch, allererst verdient ihr Euer Geld damit oder, ich nehme an das ist der Hauptgrund, dass du da hingehst?? . Und wenn man nur noch negativ über den bereich resp. Klienten denkt, vielleicht wechseln?

> Ich glaube ohne Lästerei wären wir wohl weit
> eher geneigt unsere Frustration an unseren Kunden
> auszulassen, die nicht selten unsere
> Schutzbefohlenen sind.
> Muss man sich dafür schämen, oder gar
> fremdschämen?
> Sehe und empfinde ich nicht so.

arbeite selber in einem Bereich in dem öfter gelästert wird, und ich empfinde das als ein Problem. Ein strukturelles Problem. Die Menschen werden oft schubladisiert, und haben dann wenig Chance, in ihrer Persönlichkeit ernsthaft wahrgenommen zu werden.
Schlimmstenfalls werden Schmerzen oder Symptome nicht ernstgenommen aufgrund der Abwerrtungsspirale etc.
Aus meiner Sicht sind Strukturen zu hinterfragen, die das begünstigen, besonders weil das betroffene Menschen sehr wohl mitbekommen.


lg tschitta
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Ehe mit Bipolarer Störung und ohne Krankheitseinsicht - gibt es Hoffnung?

Alptraum 1344 08. 04. 2018 11:14

Re: Ehe mit Bipolarer Störung und ohne Krankheitseinsicht - gibt es Hoffnung?

tschitta 320 08. 04. 2018 14:26

Re: Ehe mit Bipolarer Störung und ohne Krankheitseinsicht - gibt es Hoffnung?

SilverPhoenix 277 08. 04. 2018 19:56

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Alptraum 252 08. 04. 2018 21:49

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SilverPhoenix 223 08. 04. 2018 22:49

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Alptraum 270 09. 04. 2018 05:23

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SilverPhoenix 233 09. 04. 2018 12:14

Re: gute Idee

Tagtraum 213 09. 04. 2018 14:31

Re: gute Idee

kinswoman 217 09. 04. 2018 15:27

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delphin64 227 09. 04. 2018 14:18

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SilverPhoenix 154 11. 04. 2018 11:21

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dino 234 10. 04. 2018 15:20

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Alptraum 234 10. 04. 2018 17:41

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SilverPhoenix 193 11. 04. 2018 11:29

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dino 186 11. 04. 2018 17:06

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SilverPhoenix 174 11. 04. 2018 17:44

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dino 195 11. 04. 2018 19:19

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SilverPhoenix 172 12. 04. 2018 15:44

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dino 197 12. 04. 2018 17:17

TherapeutInnen sind auch nur Menschen..

tschitta 182 13. 04. 2018 09:28

Re: TherapeutInnen sind auch nur Menschen..

Antero 151 13. 04. 2018 13:10

Re: Ehe mit Bipolarer Störung und ohne Krankheitseinsicht - gibt es Hoffnung?

SilverPhoenix 141 15. 04. 2018 01:11

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dino 123 15. 04. 2018 10:29

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SilverPhoenix 123 15. 04. 2018 13:54

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tschitta 122 16. 04. 2018 07:47

Re: Ehefrau ohne bipolare Störung - gibt es Hoffnung?

Antero 169 13. 04. 2018 13:03

Re: Ehefrau ohne bipolare Störung - gibt es Hoffnung?

Susa 203 13. 04. 2018 15:23

Re: Ehe mit Bipolarer Störung und ohne Krankheitseinsicht - gibt es Hoffnung?

Diesel 209 18. 04. 2018 20:39



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