Re: Opioide bei Depressionen

25. 02. 2018 20:22
Ja Heike,
stimmt - es wird sicher selten verwendet in dieser off-label-indikation, und mir ist bewusst, dass mein Arzt ein großes Risiko eingegangen ist, ebenso die Klinik, denn wenn etwas passiert wäre, oder ich geklagt hätte, dürfte es für diese Leute eng geworden sein.
Aber ich bin dankbar! Also zeige ich mich auch dankbar und würde niemals umkehren, was ich nach langem Betteln von meinen "Rettern" erhalten habe.

USA - ist m.E. nicht vergleichbar, denn ich bin ja unter echter Kontrolle, könnte also gar nicht mit der Dosis herumspielen. Entsprechend blieb es seit 2006 gleich, während das mit USA ein bejammernswertes Trauerspiel ist. Dort sind diese Medi's sau-teuer, und wenn sich die Leute das nicht mehr leisten können, weichen sie auf Heroin aus, mit allen üblen Folgen bis hin zu Verwahrlosung und Tod.
Dort wird dran verdient, leider...

Und bei mir ist als Nebeneffekt auch die Diabetes verschwunden (obwohl der Grund eher Interferontherapie gewesen sein dürfte), aber mein vorher teils sehr hoher Blutdruck 160-180 mmHg war die 10 Jahre der Hauptwirkkung dauerhaft bei 120:70.
Ich wog 2006 vor der Einstellung rund 120 kg, man hat eigentlich keinen Pfifferling mehr gegeben - und ich habe innerhalb 6 Monaten nach Um- bzw. Einstellung mehr als 50 kg abgenommen (was wahrscheinlich der Hauptgrund für den guten Blutdruck war);
Aber ich höre jetzt auf, diese Substanz über den grünen Klee zu loben, sonst entsteht ein falscher Eindruck. Nur ein letztes Mal: Mir jedenfalls ging es so schlecht, dass ich schon Dignitas angeschrieben hatte.

Aber sag mal: einige der ganz modernen Stimmungs-Balancierer sind chemisch gesehen solchen Opioiden sehr nah; habe mal gelesen in einem Beipack, dass die Einnahme bei Drogentests (z.B. bei Verkehrskontrollen) falsche Ergebnisse bringen kann bzw. kann das Ergebnis verfälschen und die Einnahme von Methadon ( ein wirtklich übles Opioid) vorspiegeln.
Als ich das gelesen hatte, dachte ich mir, na ist doch klar, uns fehlen vielleicht die körpereigenen Endorphine - also müsste es doch logisch sein, dass Opiate funktionieren..aber nein, so einfach ist es natürlich nicht, denn es ist auch bekannt, dass bei manchen oder sogar vielen Menschen gar Depressionen ausgelöst werden, wenn sie so etwas nehmen. Je nach körpereigener Konstellation.
Da wird es bestimmt (hoffentlich) noch einige Überraschungen in der Zukunft geben..

Oder, was das Beste wäre: man findet endlich die Prionen bzw. Eiweisse, die für diese schreckliche Stoffwechselstörung von irgendwelchen Genen an- oder abgeschalten werden. Ich drücke uns die Daumen ;-)
LG
BlueMoods
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Opioide bei Depressionen

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