Bipolarer Existentialismus

14. 05. 2017 02:05
Hey, vielleicht hat ja jemand Interesse darauf einzugehen.
Ich spare mir weitere Worte; derer habe ich mich in den letzten Monaten all zu oft bedient und verstehen kann doch keiner niemanden. Logisch.

Was bleibt nach der Manie? Schaden. Verlust. Scham. Zeichen und Bilder. Wahnsinnige Dokumente aller Art.
Aber eben auch die Gewissheit, dass es real war, was ich erlebt habe; es war für mich real.
Es war nicht für viele andere Menschen real, aber es war für mich so real wie die Realität sein kann.

Und was folgt nun?
Die Vergiftung. Der Kampf gegen die Dämonen.
Und die Scheisse, die man Leben nennt.

Liebe. Ich habe mich dutzendfach verliebt. Die Geschlechtergrenze wankte.
Zorn. Ich war schnell zornig. Aber der Zorn verflog eben so schnell.
Trauer. Ich war kaum traurig. Konnte es nicht.

Und nun?

Liebe: Willkür.
Zorn: Willkür.
Trauer: Willkür.

Nein, keine Willkür. Der Mensch folgt seiner Natur. Seiner Bestimmung? Ich denke nicht.

Fall 1. Es gibt keine metaphysische Kackscheisse. Alles sind Naturgesetze und daher ist alles theoretisch vorhersehbar, da diesen Gesetzen folgend.

Fall 2. Es gibt metaphysische Kackscheisse. Ist es relevant, wie sehr wir davon geleitet werden? Gibt es einen freien Willen?
Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Bipolarer Existentialismus

levyc 666 14. 05. 2017 02:05

Re: Bipolarer Existentialismus

levyc 302 14. 05. 2017 02:25

Re: Bipolarer Existentialismus

tschitta 258 15. 05. 2017 22:19

Re: Bipolarer Existentialismus

kirrumsl 176 17. 05. 2017 16:37

Re: Bipolarer Existentialismus

levyc 147 19. 05. 2017 18:00

Re: Bipolarer Existentialismus

kirrumsl 142 21. 05. 2017 11:20

Re: Bipolarer Existentialismus

levyc 166 19. 05. 2017 18:07

Re: Bipolarer Existentialismus

Ceily 165 22. 05. 2017 08:01



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