Erfahrung mit Mirtazapin/ Lithiumeinstellung steht bevor, erbitte Zuspruch!

12. 03. 2017 20:15
So, ein paar Wochen seit der Diagnose bs sind vergangen. Das Antidepressivum Mirtazapin hat mich ganz gut aus der Depression geholt. Mit 30g fühle ich mich seit drei/ vier Wochen endlich stabil und wieder "normal". Die Nebenwirkungen nach jeder Erhöhung (in 7,5g Schritten alle drei Wochen)(sediert/ matschig/ müde/Appetitsteigerung) haben nachgelassen und sind quasi weg. Habe seit Weihnachten 8 kg zugenommen. Stagniert jetzt endlich. Hatte aber in der Depression vorher 5 kg abgenommen. Ist also noch vertretbar.

Zwischenzeitlich hat sich viel getan. Hab vor drei Wochen eine Wiedereingliederung auf der Arbeit angefangen. Hat mir erstaunlich gut getan, zur Ablenkung/ zum Ausgleich und vielleicht auch zur Bestätigung. Habe in eine ruhigere Abteilung gewechselt und weniger Stress. Denke, dass war die richtige Entscheidung, auch wenn ich mich neu einarbeiten muss. Versuche, mir keinen Druck zu machen.

Darüber hinaus hat mich nachdem ich min. 30 Anrufbeantworter von Therapeuten besprochen habe, tatsächlich einer zurückgerufen, der gerade einen freien Platz hatte! Dort fange ich gerade eine Verhaltenstherapie an. Passt auch ganz gut. Kann also nur empfehlen dran zu bleiben, auch wenn es echt frustriert, wenn man nur Absagen oder Wartelisten bekommt. Spätestens auf der Suche nach einem Therapeuten wird man depressiv.

Zudem hatte ich letzte Woche nochmal einen Termin in einer bipoambulanz. Brauchte das irgendwie nochmal zur Bestätigung der Diagnose und zur Therapieempfehlung. Haben sich sehr viel Zeit genommen. Kann ich nur weiterempfehlen.

Jedenfalls fange ich Ende der Woche mit Lithium an und soll das Mirtazapin wegen switch Gefahr sobald wie möglich runterfahren. Bin jetzt von 30g auf 22,5g und hab nach drei Tagen jetzt wieder das sedierte matschig Gefühl. Hoffe, das lässt bald nach. Mein Psychiater sagt, ich soll erstmal auf 15g um 7,5g pro Woche runter.

Hoffe, dass ich beim Einschleichen vom Lithium (hypnorex retard 400mg, zunächst 1x morgens/ 1x abends) nicht so viele Nebenwirkungen habe. Habe ein paar bedenken, dass ich mich dann wieder krank melden muss. Aber wenn es nicht geht, geht es eben nicht. Mein Psychiater hat gar nichts groß dazu gesagt, auch als ich fragte wegen zur Arbeit fahren und so. Denke ich werde meine Chefin mal vorwarnen, dass ich evtl nochmal ausfalle wegen Medikamenteneinstellung. Ist in der wiedereingliederung natürlich ein schlechter Zeitpunkt, aber da kann ich jetzt auch nichts dran ändern. Bei neuen Phasen Falle ich länger aus.

Wie ist eure Erfahrung mit Lithium Einstellung? Mit welchen Nebenwirkungen kann ich rechnen? Konntet ihr Auto fahren? Wie lange hat die Einstellung gedauert? Wann ward ihr wieder ihr selbst? Wurde vorher ein EKG oder andere Untersuchungen gemacht? Hat meiner nämlich nicht. Könnt ihr mir irgendwelche Tipps geben? Schon mal danke für eure Antworten!

Gruß regensonnenschein

Diagnose bs dez 2016/ 35J/2 Kinder/zzt 30g Mirtazapin
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Erfahrung mit Mirtazapin/ Lithiumeinstellung steht bevor, erbitte Zuspruch!

Regensonnenschein 393 12. 03. 2017 20:15

Re: Erfahrung mit Mirtazapin/ Lithiumeinstellung steht bevor, erbitte Zuspruch!

Deborah 151 13. 03. 2017 07:04

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Sofia 128 13. 03. 2017 11:36

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VanGogh 117 13. 03. 2017 13:31

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roobb 139 13. 03. 2017 17:02

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Friday 108 14. 03. 2017 11:17

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Regensonnenschein 98 14. 03. 2017 23:17



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