Re: beziehungen/md?

ulli
18. 05. 2002 06:30
hallo ratlos,

<hallo ulli das mit dem gegenseitig ergänzen denke ich auch. mh. natürlcih stell ich hier schwere fragen, auf einfach findet man auch einfache antworten. >
Du provozierst auch selber Antworten, indem Du Dich von vornherein, herunterstufst und klein machst, indem Du Dich einfach 'ratlos' nennst. Damit erweckst Du zunaechst den Eindruck, nichts mehr zu wissen. Du hast aber auch starke gebende Eigenschaften, nicht nur (Rat-)nehmende, wie ich glaube. Das macht Dich symphatischer. Dieses Kommunikationsverhalten kann vorteilhaft sein, kann aber nach einer Weile an Wirkung nachlassen. Du muesstest dann entsprechend 'nachlegen'.

<aber das problem ist wahrscheinlich schon mal prinzipiell diese ganzen fragenstellerei der man sich ständig ausgeliefert sieht udn gegen die amn scheinbar einfach nru machtlos ist. >
Ja, 'wer viel fragt, bekommt viel Antwort', heisst es. Deine Fragerei ergibt aber in meinen Augen durchaus einen Sinn und ist deshalb nicht von sich aus maniform. Die Notwendigkeit von Antworten, treibt Dich um, solnage uD bis Du Deinen Plan gefunden hast, das kann ja etwas dauern, aber ich glaube Du schaffst es. Ich versuche Dir hier dabei mit 'Antworten' zu helfen, wenn es geht.

<gibt es eigentlich einen kommunikationsweg der bei md lern immer funktioniert? ich >
Es gibt einen grundlegenden Kommunikationsweg, der nicht nur bei md-lern immer funktioniert, sondern bei allen, deren Kommunikation schwierig ist, das nennt sich 'kontrollierter Dialog' oder 'Aktives Zuhoeren'. Diese 'Gespraechstechnik' ist lange bekannt und kann man lernen und dann immer einsetzen, wenn's brenzlig wird. Es erfordert aber eine gewisse Selbstbeherrschung und Disziplin.

<ich mein, welche vorlieben bleiben unveränderlich? >
Ich weiss nicht genau, ob ich Dich richtig verstehe. Du fragst, welche Vorlieben bleibeb unveraenderlch. Ich nehme an, Du willst wisssen, ob es Vorlieben gibt, die vor und nach der mde die gleichen bleiben ? Und mit 'Vorlieben' meinst Du nicht etwa Ritter-Sport SChokolade, oder so was, sondern mehr solche Beduerfnisse in der Kommunikation ? Kann sein, dass ich Dich jetzt nicht richtig verstanden habe. Ich antworte mal unter der Voraussetzung, das Du das so gemeint hast, wie ich es beschrieben habe:
Unveraendert bleiben IMO eigentlich alle normalen Beduerfnisse, die Menschen in der Kommunikation befriedigen, also Informationsaustausch, Reflektion, Anerkennung, Aufmerksamkeit, Kennenlernen, Problemloesung, sich einfuehlbar machen, Arbeit, Abhaengigkeiten etablieren oder beseitigen, Liebe, Hass, andere Gefuehle austauschen etc., ankaempfen gegen falsche Einstellungen, gewinnen eines eigenen Standpunkte, usw., usw. also sehr, sehr viel.

<muß man immer dne zustand genau beobachten damit man nichts falshc macht?>
Ja, das kommt neu hinzu, dass man eine 'Fehlfunktion' des eigenen Geistes erfahren hat und diese nun beobachtet. Das kann an dem einen Ende der skala ein aengstliches Beobachten sein, was zur Ueberempfindlichkeit geraet, wo dann jeder 'Pups' schon gleich 'manisch' ist, das kann andererseits aber auch am anderen Ende der Skala ein nachlaessiges, gosszuegiges und selbstherrliches 'Mir passiert das schon nicht nochmal' sein.

Dazwischen liegt irgenwo, wie so oft die goldene Mitte, wie ich meine. Die Selbstbeobachtung kann man mit den Verhaltensweisen machen, die einem an sich selber aufgefallen sind, dass sie v o r h e r aufgetreten sind und in Zusammenhang mit der md-Phase stehen. Oder man greift auf vorgefertigte Skalen zurueck, die dann fuer einen 'Durchschnittspatienten' gelten. Manche hier im Forum haben berichtet, dass sie taeglich etwas aufschreiben. Ich selbser versuche u.a. die 'Ziegler a rating scale for mania'-Skala.

<damit man nichts falshc macht?>
Es ist nicht schlimm, etwas falsch zu machen, wenn man bereit ist, seine Fehler einzusehen und daraus zu lernen, meine ich, denn dann kann man sie beim naechsten Mal vermeiden und es gibt immer ein naechstes Mal, ausser bei letalen Fehlern. Zum Beispiel koenntest Du Dir mal Deine Vielzahl von Tippflelern angucken, die mich auch schon ewtas nervoes macht und ansteckt. <ist nicht boes gemeint> Bin gespannt auf Deine naechste (tippfehlerfreie?) Nachrict !?

<oder macht man es eh falshc udn denkt am besten an sich selbst udn dan das was einem persönlich gut tut?>

Dies Haltung waere in meinen Augen nicht guenstig, da sie Dich von der Bearbeitung Deiner Fehler und damit von der Verbesserung Deiner Person abhalten kann. Denke auch daran, dass viele 'Fehler' einfach 'Freudsche Fehler' sind, die eine Botschaft aus Deinem Unbewussten darstellen, ahnlich wie Traeume und die Dir also etwas sagen wollen/koennen, wenn Du die 'Ohren aufsperrst'.
Die extreme Verhaltensweise, nur das tun, was einem persoenlich gut tut, also eine uebertriebene Ich-Bezogenheit, fuehrt logischerweise dazu, das Du Dich weniger fuer andere MEnschen interessierst. In einer Regenerationsphase, wo man sich von grossem Stress erholt, kann es ganz gut sein, 'den lieben Gott einen guten Mann' sein zu lassen und sich nur um sich selbst zu kuemmern. Der Normalzustand ist das aber nicht, oder was glaubst Du, warum wir hIER AUF der Welt sind ?

Oh, jetzt habe ich Dir auch mal eine Frage gestellt ! <smile>

Gruss Ulli
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