Re: SOS

18. 05. 2002 14:15
Hallo Louisa!

Allem Anschein hast Du "Deinen" Max ja gestern wieder gesehen und vielleicht schon etwas bewirken können. Falls nicht, vielleich noch von mir einige Gesprächs- und Argumentationsanregungen (Du sollst sie wissen, sie aber nicht unbedingt an ihn weiterleiten, Gefahr der Uneinsichtigkeit und absoluten Gegenbeweises, er könnte sich herausgefordert fühlen):

Also:
1.: Selbstmordgedanken sind Hilferufe. Ihm wird sein Umfeld, sein Background zu eng, was unter den Umständen nachvollziehbar ist. Jekonkreter er darüber nachsinnt, esto deutlicher wird, dss er ich vor einer Art Wollknäuel befindet, er keinen Anfang zur Entwirrung dises Knäuels sieht. Hier ist nterstützung und Beistand gefragt, möglichst ber sehr subtil, denn wenn man ihm alles abnimmt, bzw. er dieses Abnehmen erkennt und sich der Hilfe egen des eigenen Stolzes zu verwehren vesucht, ist die nächste (äußerst tiefe) Depression nicht mehr weit und könnte daher eher schädlich denn förderlich sein.

2.: Die angedrohte Todesart, der Sprung aus der Höhe, lässt darauf shliessen, dass sich Dein gute Max in einem sehr, sehr tiefen Stadium der Krankheit befindet. Es ist bsolut notwendg, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen um andere, schlimmer ausgeprägte Folgestadien und -Krankheiten zu vermeiden (Psychose, Schizophrenie). Die Grenzen zueinander sind fliessend, Stürze aus der Höhe sind aber oft ein Anzeichen für schizophrene Veranlagungen. Also, absolute Vorsicht!

3.: Du selbst musst beobachten, was in seiner Argumentaion los ist.Sind immer die anderen schuld, oder gesteht er sich selbst Fehler ein? Für die Psychose ist eine Wirklichkeitsverzerrung symptomatisch.
Die Ablehnung des Psychiaters, mit dem agedrohten Suizid: Villeicht weiss sen Innerstes um ds gesamte Ausmass sener Krankheit, die es zu verbergen gilt. Damitwir unsrichtig versehen, das geschieht gegen seine Willen, selbst wenn er es ändern will (falls dies bei ihm überhupt zutrifft!!), bedarf es dazu Hilfe. Er selbst kann es nicht, sonst wäre er nicht ereits in dieses Stadium abgerutscht. Wenn seine Welt zusammenbrechen sollte, dann ist er besser nicht auf friem Fuss, sondern unter ärztlicher Aufsicht. Ich eiss nicht, ob Du die Berichterstattung über Erfurt verfolgt hast, aber d konnte man vil lernen, wie weit kranke Menschen gehen können, um zu beweisen, dass "ihre Welt" die richtige ist.

Woher weiss ich das alles? Ich hatte selbst eine Psychose, stand eenfalls nter extremen Erfolgsdruck, von frühester Kindheit an, wo immer das Grundproblem liegt. Als ich in der Klinik landet, habe ich natürlich auh rebelliert, wollte anschliessend, dass man ich mit Medikmenten gsund macht.
Erkennst Du meinen Denkfehler?

Dass es meiner Mithilfe bedarf, das liess ich völlig ausser acht. Ausserdem war ich ja auch der normalste Mensch der Welt und das ales, was mir widerfahren war, der absolute Härtefall, der jeden ausder Bahn werfen würde.

Meie Schlussfolgerung: Hilf ihm, auch um den Preis, dass er sich zunächst von Dir verraten fühlen könnte. Es beteht unter Umständen abe auch Gefahr für andere!
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SOS

Louisa 306 14. 05. 2002 14:54

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ulli 93 14. 05. 2002 16:10

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Mona 94 14. 05. 2002 16:11

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Thomas 100 14. 05. 2002 17:14

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W.G. 83 14. 05. 2002 19:33

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Torsten 100 14. 05. 2002 19:42

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Richard 98 15. 05. 2002 11:11

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marcus 89 15. 05. 2002 18:49

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Louisa 96 15. 05. 2002 16:23

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sebo25 200 18. 05. 2002 14:15



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