Masslosigkeit

05. 05. 2017 10:56
Hallo,


mein Problem, immer wieder und in diversen Lebensbereichen ist Masslosigkeit.

Jetzt im Moment ist das so, dass ich mitlerweile fast Angst habe etwas mit einem Mann anzufangen.

Es gab in der Vergangenheit fast nie, dass ich "nur" eine "normale" Beziehung mit einem Mann geführt habe.

Entweder habe ich gar nichts gemacht, oder ich habe diverse Beziehungen/Verhältnisse mit mehreren Männern gleichzeitig geführt.
Es gab auch Phasen, wo man es schon fast Nymphomanie nennen könnte, obwohl zufällige sexuelle Kontakte eher eine kleine Rolle spielten, sondern eher längere Verhältnisse mit immer wieder gleichen Männern.

Während der Jahre haben sich diverse Kontakte angesammelt.
Diese Kontakte melden sich manchmal immer mal wieder bei mir.

Ich habe heute mit einem dieser Kontakte gesprochen und habe ihm gesagt, dass ich Angst habe, es könnte sich viel zu sehr steigern, er hat sich das so erklärt, dass ich mit ihm nichts mehr haben will, also irgendwie bin ich mit dem Thema nicht unbedingt weitergekommen. /detailierter zu erklären, was ich damit gemeint habe, mochte ich dann nicht/

Einen Mann, den ich meinen Freund nennen könnte möchte ich nicht.
Masslose Steigerung möchte ich aber auch nicht.
Auf alle Männer in meinem Alter ganz zu verzichten möchte ich auch nicht.

Die Masslosigkeit /oder auch sich zu sehr hineinsteigern, bzw. etwas mehr und mehr zu steigern/ betrifft nicht nur Männer, sondern phasenweise auch bspw. mein Malen.
Dort ist es aber eigentlich ok, ich muss aber bspw. aufpassen, damit ich dann nicht anfange bspw. ganze Nächte zu malen.
Ich male, wenn meine Kinder bei ihrem Vater sind, auch so gesehen ist es kein Problem.

Mit Sport ist/war es eigentlich auch so. Entweder gar nicht, oder recht viel.

Es hatte in der Vergangenheit durchaus auch Vorteile, da ich bspw. bei neuen Jobs alles schnell gelernt habe, da ich dort sozusagen "recht intensiv" in die Materie eingetaucht bin.

Dass ich je ganz "normal" sein werde, es ist bei mir nicht zu erwarten und ich denke auch mit meiner Persönlichkeit /nicht nur psychiatrischen Diagnosen/ nicht zu vereinbaren.


Es geht mir eher darum, dass sich etwas nicht allzu sehr steigert.

Risperdal schlucke ich. Mehr geht nicht, dann bekomme ich heftige Stimmungschwankungen, weniger geht auch nicht, dann wäre ich wahrscheinlich psychotisch.

Schon das aufschreiben finde ich hilfreich, vielleicht mag aber jemand etwas dazu schreiben, oder hat ähnliche Erfahrungen.

Wenn das Geschriebene chaotisch oder nicht verständlich wirken sollte, dann sollte das Hauptthema Angst oder Furcht vor massloser Steigerung sein.


LG A.




"So wie das Eisen ausser Gebrauch rostet und das still stehende Wasser verdirbt oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung".

Leonardo da Vinci



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.05.17 11:09.
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A20213 347 05. 05. 2017 10:56

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