Prokrastination (deutsch: Aufschieberitis)

10. 03. 2017 10:28
Hallo,

ich habe in der Suchfunktion nicht den Begriff „Prokrastation“ gefunden, allerdings dann den deutschen Begriff „Aufschieberitits“.

Den zugehörigen Baum aus 2011 ( [www.bipolar-forum.de] ) habe ich mit Interesse gelesen. Besonderws hilfreich fand ich den Hinweis von rhz ( [www.bipolar-forum.de] ).

Bei mir ist es so, dass ich diese Eigenschaft schon seit meiner Geburt habe, den Begriff P. gab es da wohl noch nicht. Seit ich nicht mehr berufstätig war, ging es mir soweit besser, hatte dann fast nur noch die jährliche Steuererklärung, um die ich viel Theater gemacht habe.
Seit gut einem Jahr habe ich mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit unbewußt einen neuen Grund für P. gefunden, der mich seitdem sehr belastet, obwohl die Tätigkeit für mich nicht schwer zu schaffen sein müßte...

Seit ein, zwei Tagen geht es mir besser, und ich habe offene Arbeiten weitgehend erledigt. Bei mir besteht ein klarer Zusammenhang zwischen Depression und P. Im hypomanen Zustand erledige ich alles gut. Allerdings besteht dann die Gefahr, dass ich nicht weiterarbeite, weil ja alles so einfach und schnell erledigt werden kann – und wenn ich dann wieder depressiv bin, ist tatsächlich nix erledgt, und der Kreislauf beginnt von neuem.

Besonders schlimm finde ich es, dass ich dann praktisch gelähmt bin auch auch nichts mache, was ich gerne mache, weil ich ja eigentlich die Arbeiten erledigen müßte.

Wenn es nötig ist, werde ich mich mal mit den im Baum aufgezeigten Selbsthilfegruppen in Verbindung setzen.

Was sagen Leidensgenossen hier dazu?

Viele Grüße
Gerd (Harfe)

P.S.
hatte es irrtümlich zuerst ins off-topic-forum eingestellt

Ratschläge können auch Schläge sein
geboren: als Fötus habe ich WK II noch miterlebt,
hier seit November 2004 aktiv,
Diagnose: bipol II mit Angst- und Zwangsstörungen, m.E. uuuRC
Nach fünf erfolglosen Versuchen (Lithium, 2 x Lamotrigin, Quetiapin/Seroquel, Valproinsäure) jetzt nur noch phasenbezogene Medikation.

aktuelle Medikamente:
nachts 25-100 mg Quetiapin/SEROQUEL (Q/S), ggf. zusätzlich Dominal.
Bei Überdrehtsein tagsüber: Quetiapin/Seroquel (Q/S) Retard/Prolong.
Bei langandauernder Depression auch Trevilor denkbar (seit Jahren nicht mehr versucht).
Im NOTFALL: Tavor oder Zolpiclon

zum Kennenlernen empfehle ich, in meinen großen Bäumen mal zu stöbern (Achtung, schreiben kann man darin nicht mehr!):

[www.bipolar-forum.de] Erstbeitrag 2004!!!

[www.bipolar-forum.de] Erstbeitrag 2005
Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Prokrastination (deutsch: Aufschieberitis)

harfe 408 10. 03. 2017 10:28

Re: Prokrastination (deutsch: Aufschieberitis)

Kessy 155 10. 03. 2017 13:45

Re: Prokrastination (deutsch: Aufschieberitis)

harfe 155 10. 03. 2017 13:53

Re: Prokrastination (deutsch: Aufschieberitis)

kinswoman 161 10. 03. 2017 19:33

Re: Prokrastination (deutsch: Aufschieberitis)

harfe 146 10. 03. 2017 22:30

Re: Prokrastination (deutsch: Aufschieberitis)

VanGogh 127 11. 03. 2017 14:01

Re: Prokrastination (deutsch: Aufschieberitis)

kinswoman 173 11. 03. 2017 14:25



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